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Diskutiere im Thema ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    *push* habt ihr noch Meinungen / Anregungen / Erfahrungen für mich ?

    Morgen geht's zum Psychologen, wie Wuerdest ihr da vorgehen bzw wie läuft das so ab? Erzähl ich nur oder lenkt er das Gespräch?

    Kann er mir nach 90 min schon ca sagen an was es liegen konnte ?

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Jeder Psychologe ist genauso sehr ein Individuum, wie jeder Patient es ist. Wäre ja schlimm, wenn es überall gleich wäre...

    Am besten ist es eigentlich immer, offen in so eine Sprechstunde reinzugehen. Wer sich vorher allzu sehr auf einen bestimmten Verdacht festlegt, riskiert einen "frontalen Zusammenstoß" mit der Diagnose, die immernoch anders ausfallen kann, als man es sich vorgestellt hat.

    Die Anamnese ist ein wichtiger Bestandteil, aber nicht alles. Beschreibe alles so wie es ist. Im Gespräch kannst Du Deine Sorgen äußern, ob dieses oder jenes etwas mit Deinem Verdacht zu tun haben könnte, oder fragen was der Experte sonst so für Vermutungen hat.

    Meine Diagnose wurde von einem Neurologen gestellt. Und der hat dazu unter anderem auch ein EEG bei mir machen lassen.
    Zudem kann es hilfreich sein, die Einschätzungen Deiner Person von Deinem Umfeld (Eltern, Lehrer, Kollegen,...) parat zu haben. Zeugnisse aus der Kindheit tun ihr übriges.
    Was Du nicht dabei hast, kannst Du vielleicht auch nachliefern. Meine Diagnose stand - wenn ich mich recht entsinne - beim 2. oder 3. Termin fest. Und da war noch Zeit zur Zwischenauswertung drin...

    In 90 Minuten am Stück stellt Dir niemand eine seriöse Diagnose, auch wenn es sich schon SEHR in die Richtung bewegt. Ich kann mich noch gut erinnern, daß mein Arzt mir gesagt hat, daß ein paar abweichende Détails ausreichen können, damit sich ein anderes Bild ergibt. Und in die gleiche Richtung gingen die Hinweise auf meinen Frage- bzw. Screeningbögen.

    Du hast also mehr vor Dir, als nur EINEN Dialog beim Fachmann...

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    War heute beim Psychologen von der Uni und hab mit ihm die Situation komplett mal besprochen...
    Es war eigentlich ein gutes Gespräch und der Typ hat mich voll verstanden und mir bestätigt, dass ich nicht nur faul oder so bin, sondern ein richtiges Problem habe.

    Allerdings ist er der Meinung, dass ich kein ADS habe, sondern Angst- und Vermeidungsverhalten gepaart mit wenig Selbstbewusstsein und zuviel Leistungsstreben.
    Das wäre auch keine Depression oder dergleichen.
    Natürlich habe ich dann gefragt was das in seiner Fachsprache für eine Krankheit sein kann, der meinte aber dass er keine Diagnosen stellt und es auch nicht weiß :S :S

    Es war halt schon ein gutes Gespräch und er wusste wie ich denke und ticke, allerdings waren seine Tipps so esoterisch / coachmäßig ^^
    Er meinte ich soll gucken was ich will und wenn es auch 1.5 h dauert. Er hat aber nicht gecheckt, dass ich in den Momenten wo ich vorm Fernseher Gammel gar nichts will und wenn ich was will, dann will ich auch irgendwie nicht.
    Er hat mehr in mein Verhalten an Denkweisen hineininterpretiert als mir lieb war und meinte mit Medikamenten kann man da nix machen, sondern nur wenn wir
    gucken was mich dazu bringt mir nicht viel zuzutrauen Blabla also eher Tiefenpsychologie.
    Ich brauch aber eine schnellere Lösung als wochenlang in meiner Vergangenheit rumzuwühlen und ohne Medikamente denke ich nicht, dass ich da rauskomme, da mir mein Fehlverhalten und was so bissel schief gelaufen ist in der Kindheit auch bewusst sind. Also seine Tipps wie nicht müssen, sondern was willst du? Hör auf dein Engelchen nicht nur auf dein Teufelchen und genieße mehr die Situation an sich blablabla sind zwar gut aber irgendwie sinnlos ^^

    Natürlich werde ich mehr Termine bei ihm machen aber das wird wohl nicht alleine die Lösung sein.

    Lieber zum Neurologen / Psychiater?

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Ein Neurologe kann AD(H)S Diagnostizieren. Er kann aber den Verdacht auch endgültig ausräumen.
    Ich weiß nicht sicher, ob ein Psychotherapeut die Diagnose stellen kann oder darf.
    Der kann sich aber dann auf den Befund vom Neurologen stützen...
    Auch sind nach meiner Erfahrung die Medis nicht ALLES. Sie sind eine der beiden wichtigen Säulen - insofern die Krankheit vorhanden ist. Die andere Säule ist in meinen Augen eine Verhaltenstherapie...

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Ja klar ich möchte nebenbei auch eine Verhaltenstherapie machen. Ich finde halt nur, dass alleine eine Therapie das Alles nicht beheben kann.
    Ich kann ja meine Probleme, falschen Denkweisen und Gründe aus der Vergangenheit einsehen, aber wenn ich weiterhin Stimmungsschwankungen, Lethargie, Konzentrations-
    Probleme und Chaoskopf habe, dann bringt mir das doch alleine nichts.

    Meine Freundin war überraschender Weise vorgestern auch beim Psychiater, da sie durch meine Erzählungen und Links sich auch mal darauf testen lassen wollte. Der Arzt meinte starker Verdacht auf ADS, deswegen hat er ihr Strattera verschrieben um zu gucken, ob sich das Problem dadurch bessert. Ich finde meine Freundin hat die Symptome zwar auch aber weit noch nicht so stark wie ich und einiges fehlt ihr auch, was ich noch habe. Das heißt die Chance auch ADS positiv zu sein scheint dann ja gegeben.

    Mein Problem wird eher sein, wie ich dem Arzt alles auf einmal erklären soll. Erst die ADS-Geschichte also das ganze Leben zuviel Grübeln, Lethargie, Konzentrationsschwäche und dazu
    kommen ja dann die neuen Sachen wie Antriebslosigkeit, Depri usw., die ich als Komorbiditäten sehe. Das wird nicht ganz einfach das alles irgendwie konkret dem vorzutischen. Zumal ich in Arztgesprächen sowieso alles vergesse, was ich sagen wollte

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Hi, moinsen zusammen:

    Verfolge das Thema schon ein weilchen, komme aber jetzt erst zum Antworten. :-D

    Ich finde vorschnelle Entscheidungen was Adhs betrifft sehr gefährlich und denke sie verbauen dir vielleicht eher Deinen Weg zur Heilung mehr als das sie dir nützen. Und dazu gehören meiner Ansicht nach eben auch Selbstdiagnosen. Versteh mich bitte nicht falsch, ich will dich in keinster Weise kritisieren - ich finde es sogar sehr berührend wie offen und ehrlich du über deine Probleme schreibst und es klingt alles schon ziemlich nach einer Aufmerksamkeitsstörung was du so schreibst. Ich kann auch deine innere Unruhe und Irritation sehr gut verstehen, denn mir gings ähnlich als ich vor der Diagnose stand.

    Aber ich finde Adhs ist eben erstens eine angeborene Sinnesstörung, was eine Selbstdiagnose erschwert oder sogar unmöglich macht und zweitens sehr schnell verwechselbar mit anderen Störungen wie z.B. Asberger Syndrom; bipolarer Störung oder Borderline.

    Deswegen ist ein fundiertes Screening auch das A und O für eine gute Therapie und Medikation weil dadurch eben Adhs zu anderen Störungen abgegrenzt werden kann und du dann nicht jahrelang mit ner falsch gestellten Diagnose rumeiern mußt. Wer weiß, was alles noch so in dir schlummert. ;-)

    Meine Diagnose dauerte einen ganzen Tag, nachdem ich zuvor schon eine ganze Menge Fragebögen ausfüllen und in die Klinik schicken musste und meine Verwandten und Freunde auch befragt wurden.

    Die Diagnose beinhaltete dann noch ein 90 min Interwievw, Intelligenz und Aufmerksamkeitstest und eine Auswertung und Aufklärung.

    PS: Auf die Meinung des Psychologen von der Uni, der dich in Augenschein genommen hat, würde ich nicht allzuviel Wert legen, weik Adhs bei einigen ziemlich schlecht im Kurs steht.

    PPS: Den Psychologen deiner Freundin finde ich echt richtig unverantwortlich, das er nur aufgrund einer einzigen Verdachtsdiagnose auf Adhs mit einer Medikation beginnt um mal zu schauen ob sich was ändert. Denn Medikamente haben IMMER und grad am Anfang sehr krasse N.W. und greifen auch nicht unerheblich in das Persönlichkeitsprofil ein. Zur Medikation gehört auch eine entsprechende Therapie. Aber naja, er ist ja der Arzt, nicht ich...(sonisseshalt: immer gleich der Griff in die Pillendose :-) )

    Soweit war's das. Ich wünsch Dir echt viel Glück. Wirklich. Ich glaub Du schaffst das, auch wenns nicht dannach aussieht in deinen Augen und du das lieber heute als morgen verändert haben möchtest. Ich finde auch das du schon ziemlich gute Strategien entwickelt hast damit umzugehen was dich belastet.

    Mir hat geholfen erst mal Ruhe zu bewahren. Unruhe haben wir Adhsler doch genug im Blut.

    Ich hab soviel Mist gebaut im Leben und soviel ist kaputt gegangen, ich bin sooft umgezogen und hab sooft den Job gewechselt, Freundschaften zerschlagen und und und.
    Aber seit ich weiß das ich Adhs habe bin ich zufriedener, weil ich nicht mehr das Gefühl habe der einzige verpeilte Chaot zu sein. Einfach das Gefühl das da draußen noch mehr sind wie ich gibt verdammt viel Kraft.
    Und zuguterletzt: Adhs ist nicht tötlich. Auch wenns sichs vielleicht ab und an so anfühlt, finde ich. Es beinhaltet eine ganze Menge großartiger Fähigkeiten.

  7. #17


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.171

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Hallo Guerillero

    Mein Problem wird eher sein, wie ich dem Arzt alles auf einmal erklären soll. Erst die ADS-Geschichte also das ganze Leben zuviel Grübeln, Lethargie, Konzentrationsschwäche und dazu
    kommen ja dann die neuen Sachen wie Antriebslosigkeit, Depri usw., die ich als Komorbiditäten sehe. Das wird nicht ganz einfach das alles irgendwie konkret dem vorzutischen. Zumal ich in Arztgesprächen sowieso alles vergesse, was ich sagen wollte
    Ich musste vor dem ersten Termin bei der Psychiaterin einen kurzen Lebenslauf schreiben. Das hat sie von allen Patienten mit Verdacht auf ADHS verlangt.
    Und das war sehr gut so. Da ich schon einiges über ADHS wusste, konnte ich viele Ereignisse besser einordnen, über die ich mich vorher geschämt habe oder die ich versucht habe zu verdrängen.

    Ich denke das könnte dir auch helfen und auch aufzuschreiben was du den Arzt fragen willst.

    Meine Freundin war überraschender Weise vorgestern auch beim Psychiater, da sie durch meine Erzählungen und Links sich auch mal darauf testen lassen wollte. Der Arzt meinte starker Verdacht auf ADS, deswegen hat er ihr Strattera verschrieben um zu gucken, ob sich das Problem dadurch bessert.

    Das finde ich auch unverantwortlich. Gerade Strattera braucht bis zu 3 Monate bis man eine Wirkung sieht. Und es wird emüfohlen vorher eine Blutuntersuchung zu machen. Medikamente sind nie ein Diagnoseinstrument.

    Bummel schreibt:
    Ein Neurologe kann AD(H)S Diagnostizieren.
    Das stimmt nur bedingt. Ich habe mal einen Vortrag von einem guten Neurologen gehört, der von einer Untersuchung (Studie) berichtet hat, bei der sie von einem Psychiater nach DSM-IV diagnostizierte ADHS-Betroffene und Nichtbetroffene neurologisch abgeklärt haben.
    Sie haben zwar die Nichtbetroffenen rausgefunden, aber von den ADHS-Betroffene konnten nur ein kleiner Teil auf neurologischem Weg gefunden werden. Er sagte dann, das die Neurologischen Untersuchungen bei der Diagnostik zu ADHS eher geeignet sind andere Ursachen für die Symptome auszuschliessen.

    Liebe Grüsse
    Pucki

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Hi Leute,

    danke für eure Antworten Endlich kommt mehr Schwung in den Thread


    Also zunächst einmal muss ich sagen, dass es mir nicht unbedingt darauf ankommt als ADS'ler diagnostiziert zu werden. Es reicht mir bzw. finds besser wenn der Psychiater den echten Grund / die echte Krankheit findet und dementsprechend Medikamente verschreibt. Allerdings poche ich auf einen ADS-Test, da ich nicht bloß mit Depressionen oder so abgestempelt und mit AD's nach Hause geschickt werde. Hab von genug Fällen gelesen, bei denen ADS sehr lang nicht erkannt wurde, da auch kein Test erfolgt und somit eher Angststörungen oder Depressionen bzw. generell nur AD's gegeben wurden. Deswegen wie gesagt ich poche nicht auf die Diagnose aber auf den Test.

    Optimal wäre natürlich ein Test bei dem alles irgendwie geprüft wird und man anhand der Auswertung nicht nur sieht, ob ich ADS habe oder nicht, sondern auch ob daneben andere Krankheiten bestehen oder eben ganz andere Krankheiten meine Probleme auslösen.

    Zu meiner Freundin: Der Arzt hat sich vorab Zeugnisse angeguckt und die Mutter bisschen befragt. Beim Termin gab es morgens eine Kopfuntersuchung, Schilddrüsenwerte wurden genommen und ein Interview, dann gab es noch ein Fragebogen mit etlich vielen Fragen. Am Nachmittag hatten sie alles ausgewertet und meinten halt starker Verdacht auf ADS. Da sie aber kein Ritalin bei nur Verdacht geben wollten, haben die ihr erst Strattera verschrieben um weiterzugucken und den Verdacht bis dahin endgültig zu bestätigen. Naja fands auch alles sehr schnell und meine Freundin will eine 2. Meinung einholen.

    Ich habe für den Termin schon alle Zeugnisse von der 1. - 4. Klasse gesammelt, meine SD-Werte der letzten 2 Jahre mir aushändigen lassen und eine Liste mit meinen Symptomen erstellt. Vielleicht mach ich auch noch so einen Lebenslauf, allerdings hab ich Angst zu übermotiviert bzw. zu vorbereitet dahin zu kommen, sodass der sich denkt ,, Student legts drauf an Ritalin zu kriegen'' oder so naja mach mir da bestimmt zuviel Kopf.
    Aber ihr habt alle Recht ich denke viel zu viel über den Termin nach und kann es kaum noch abwarten. Ich surf die ganze Zeit auch im Inet und suche nach möglichen psychischen Krankheiten, die verschiedenen Medikamente, die zur Auswahl stehen und Erfahrungsberichte, Foren ab nach Infos um selber genug Wissen zu haben.

    Ich hatte gestern auch ein Super Gespräch mit einer Freundin mit der ich echt mal über alles geredet habe so richtig analytisch. Sie hat identische Probleme wie ich halt. Auf jeden Fall kamen wir zum Schluss, dass die komplette Studien- und Schulzeit ein einziger Krieg war irgendwie und man zwar notentechnisch immer gut dabei war, allerdings nie so unbeschwert wie die anderen. Im Studium hab ich das alles erst so wirklich anscheinend realisiert, da man da nicht seine Probleme einfach durch Vermeidung entfliehen kann und die Nacht vor den Klausuren reicht um gute Noten zu holen. Seitdem ich gecheckt habe, dass ich wirklich kein geordnetes, konzentriertes und klares Leben hinbekomme so sehr ich es auch versuche (nach etlichen Versuchen schwindet die Hoffnung) habe ich wohl deswegen angefangen nur noch rumzugammeln und eben diesen ständigen Kampf zu vermeiden, obwohl ich weiß, dass ich mir dadurch die Zukunft ruiniere. Deswegen will ich jetzt auch Hilfe in Anspruch nehmen und endlich meine Probleme anpacken.

    Wie Pucki sagt man merkt das alles gar nicht so wirklich, da es ja vollkommen zu einem gehört. Diese ständigen grundlosen Stimmungsschwankungen, grundlose Minderwertigkeitsgefühle, grundlose Unzufriedenheit schlechte Konzentration, Vergesslichkeit, innere Unruhe usw. sie sind auch so unterschwellig gewesen irgendwie. Ich werde immer aber darauf aufmerksam, sobald ich wieder ''leisten'' muss oder mich nicht ablenken kann, in neue Situationen komme oder in seelische ''löcher'' falle. Es ist eigentlich immer schon da gewesen aber zeigt sich nie vollkommen und immer ein bisschen anders bzw. man gewöhnt sich an alles. Seit dem großen ,,Crash'' vor zwei Jahren werde ich mir aber immer bewusster, dass irgendwas schief läuft in meinem Leben und hab wie in einer Therapie langsam gesehen was genau.

    Jetzt will ich mein Leben anpacken und das ausmerzen um endlich mein Potential auszuschöpfen, zumal mir Uni, Schule alles sehr leicht fällt, wenn ich mich nicht ständig selbst behindern würde. Allerdings will ich Hilfe in Form von Medikamente, Therapie in Hilfe nehmen, da ich zwar selber wieder kämpfen kann, allerdings in paar Jahren wieder am selben Punkt bin und auch kein Burn-Out will

    Liebe Grüße

  9. #19
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 289

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

    Gratuliere zu deinem Aufraffen Das klingt wirklich gut und ich freue mich, dass du das alles anpacken willst!!

  10. #20
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 183

    AW: ADS? Dysthemie? Faulheit? Burn-out? Was habe ich denn bloß?

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