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Diskutiere im Thema Lasst ihr euch gerne helfen ? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    Ich bin meistens froh wenn mir geholfen wird.
    Aber wenn die Unterstützung in ne andere Richtung führt als ich dachte wird's schwierig für mich sie anzunehmen.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.871

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    Lasst ihr euch gerne helfen ?
    Ganz klares Nein.
    Meine Stärke und gleichzeitig Schwäche ist, alles alleine schaffen zu wollen (und alles perfekt machen zu wollen).
    Es gibt nur ganz wenige Menschen, bei denen ich um Hilfe fragen kann.
    Ich probiere ziemlich lange alleine, bevor ich mir eingestehe, dass ich Hilfe brauche.
    Auf mich selbst kann ich mich eben verlassen. Ich vermute allerdings, dass ich das Bitten um Hilfe unterbewusst
    als Versagen, als "nicht gut genug sein" bewerte.

  3. #13
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    So geht's mir auch, mein Leben lang schon.

  4. #14
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.871

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    Danke, Gretchen. Tut gut, zu lesen, dass ich damit nicht allein bin.

  5. #15
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    Das Schlimme ist, wenn mir tatsächlich mal jemand hilft,
    verlässt mich die Motivation und ich mache gar nichts mehr.........

    Dagegen helfe ich andern wirklich sehr gerne,
    ist wohl einfach ADHS-Schicksal........

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    cajo81 du sprichst bzw. schreibst mir aus dem Herzen,denn genau das ist auch mein Problem.
    Selber habe ich immer den Zwang in mir zu helfen bzw. den drang in mir helfen zu müssen aber wenn ich selber mal vor einem Problem stehe oder nicht weiter weiss,habe ich Angst um Hilfe zu fragen weil wie du ja auch selber schreibst,Angst vor den Reaktion der anderen habe.
    Ich glaube mein Problem ist auch das ich kein Selbstbewusstsein und kein Ego habe und wenn dann noch die Blitze im Kopf oder plötzlichen Festplattenabstürze in meinem Kopf dazukommen,dann ist das Chaos schon wieder perfekt...

  7. #17
    Wer bin ich?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    Ne kurze Frage und ein doch sehr komplexes Thema...

    Ich war mir immer selbst der nächste und in der Kindheit war Gewalt(Körperlich/psychisch) die Form von Hilfe die ich bekommen habe

    Als ich vor 4 Jahren das erste mal in einer Klinik war wurde ich drauf aufmerksam gemacht das ich doch auch mal Hilfe annehmen sollte.
    Das Fragen nach Hilfe ist nochmal was gaaaanz anderes.

    Bei mir war es soweit das mein Körper mit Schmerzen (psychosomatisch) geantwortet hat die immer stärker wurden.
    Ich wurde drauf hingewiesen das es einen Aufzug gibt und ich den bitte benutzen sollte sonst würden die Schmerzen immer und immer schlimmer.

    Ein Jahr später als ich mich immer weiter über die Schmerzen hinweg gesetzt hatte bekam ich dann Lähmungserscheinungen, seitdem nehme ich den Aufzug ab und an.
    Hilfe annehmen musste ich lernen...
    Mir Auszeiten zu nehmen um die Anstrengungen zu kompensieren.

    Nur ist kaum jemand da den ich um Hilfe fragen kann in der heutigen Zeit.
    Ich lebe sehr zurückgezogen und vieles überfordert mich aber ich bekomme eigentlich alles hin.

    Als ich vor 1,5 Jahren meinen Sozialpädagogen/Therapeuten kennengelernt habe war er der erste Mensch der mir Arbeit abgenommen hat im Medizinischen Bereich.
    Er hat eine passende Klinik gesucht und die Frage war immer anfangs "Was kann ich für sie und sie für mich tun".

    Ganz langsam werde ich leistungsfähiger durch die Therapie, was sich sicherlich gut anfühlt aber nicht mal andeutungsweise "normales Level" hat.

    Nach Hilfe suchen fällt mir auch heute noch unheimlich schwer, das fängt bei Kleinigkeiten an und endet manchmal auch in echten Problemen

    Da spielen bei mir selber auch Ängste und vor allem die Einsamkeit mit rein, ist alles recht kompliziert.
    Von daher verstehe ich hier viele nur zu gut

    Greez
    Sami

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 1.008

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    Das korrigiert mich ein wenig, wenn ich so genau drüber nachdenke...
    Um Hilfe bitten tue ich eigentlich ja auch meistens erst wenn es zu spät ist.
    Allerdings war ich beruflich in den letzten 2 Jahren vor meiner aktuellen Arbeitslosigkeit regelrecht gezwungen ständig Kollegen zur Hilfe zu rufen, daß ich mir eine inflationäre Routine daraus gebastelt habe.
    Daher auch meine Ersteinschätzung, mir oft und gerne helfen zu lassen.
    Der Verstand weiß oft sowieso, daß man es alleine nicht schafft, aber wer hört denn schon als Homo Sapiens Sapiens auf seinen Verstand? Pfföh!
    Heftig wird's, wenn "der Absprung verpaßt" ist, wenn ich irgendwas bekommen müßte, aber übergangen wurde. Dann ist zugreifen oder nachhaken völlig ausgeschlossen.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    Bummel77 schreibt:
    Das korrigiert mich ein wenig, wenn ich so genau drüber nachdenke...
    Um Hilfe bitten tue ich eigentlich ja auch meistens erst wenn es zu spät ist.
    Allerdings war ich beruflich in den letzten 2 Jahren vor meiner aktuellen Arbeitslosigkeit regelrecht gezwungen ständig Kollegen zur Hilfe zu rufen, daß ich mir eine inflationäre Routine daraus gebastelt habe.
    Daher auch meine Ersteinschätzung, mir oft und gerne helfen zu lassen.
    Der Verstand weiß oft sowieso, daß man es alleine nicht schafft, aber wer hört denn schon als Homo Sapiens Sapiens auf seinen Verstand? Pfföh!
    Heftig wird's, wenn "der Absprung verpaßt" ist, wenn ich irgendwas bekommen müßte, aber übergangen wurde. Dann ist zugreifen oder nachhaken völlig ausgeschlossen.

    Bei mir genauso.
    Alles schiebt sich solange auf bis ich entweder selbst kapiere - ich sage mir dass dann der Reiz einfach stark genug ist um von meinem ADHS erfasst zu werden - dass ich nun dringend Hilfe brauche oder die Hilfe kommt dann ganz von alleine von Außen an mich heran. (z.B. durch Behörden, Freunde oder Familie)

    Es gab halt immer bis jetzt bei mir den Moment wo nichts mehr ohne Hilfe weiterging. Dann stand meist ein Gerichtsvollzieher oder die Polizei mit Haftbefehl vor der Türe weil ich widermal irgendwelche Rechnungen nicht bezahlt oder mein Auto ohne Versicherung war. Das hat mir dann immer den Schub gegeben mich selbst zum Arzt zu schleppen oder Freunde um Hilfe zu bitten.
    Wenn ich dann aber Hilfe bekomme geht es mir ähnlich wie es hier schon einer schrieb : Mir geht´s kurzzeitig etwas besser weil last abfällt und ich denke es geht vorwärts aber dann ruhe ich mich ab einem Punkt wieder in der Hilfe aus; lass einfach die anderen machen und träume von einer Besserung ohne wirklich dafür etwas zu tun.
    Dann fängt das ganze Spiel wieder von Vorne an : es braucht wieder viel Chaos und Druck damit ich aufwache !


    Ich bin nunmal leider der totale Hypo; wurde als Kind und Jugendlicher auch sehr an der kurzen Leine gehalten. "Mama und Papa" haben halt alles für mich gemacht oder bestimmt und wenn ich mal was selbst in Angriff nahm war es ihnen oft nicht gut genug bzw. einfach egal. Ich habe eigentlich immer nur Lob für jenes was meine Eltern glücklich machte, mich selber aber vielleicht nicht.
    Das Ganze hat natürlich dazu geführt dass ich zum totalen Träumer und Denker wurde weil ich mich da frei fühlte aber dafür keinerlei praktische Veranlagungen erlernt habe.

    Ich muss auch ehrlich gestehen dass ich schon seit meiner Kindheit gelernt habe nach Außen eine Phasade zu leben. Die meisten Leute würden z.B. niemals denken dass ich arbeitslos bin, keine Ausbildung und Geldprobleme habe und noch nie eine Freundin hatte. Viele halten mich für arrogant, intelligent und in guten Momenten sogar für charismatisch (weil wenn ich Angst habe schalte ich manchmal auf "Angriff" was Selbstvertrauen sugeriert)
    Ich achte halt SEHR darauf nach AUßen einen guten Eindruck zu hinterlassen um nicht abgelehnt oder ausgelacht zu werden. Manchmal glaube ich sogar dass ich selbst als Obdachloser auf gute Klamotten achten würde damit ja niemand merkt wie schlecht es mir geht


    Erst vor Kurzem hat ein Arzt gemeint ich solle doch Sozialhilfe beantragen und um einen Vormund bitten. Diese Aussage hat mich dermassen umgehauen dass ich regelrecht psychosomatische Symptome bekam. Das Gefühl ist so als würde man mir dann dadurch meine letzte Menschenwürde entziehen was für mich definitiv endgültig bedeuten würde dass mein Leben keinerlei Wert mehr hat.
    Insofern glaube ich deshalb eher dass ich zu denen gehöre die bis zum bitteren Ende aushalten und dann mit "Mann und Maus" untergehen als Hilfe von Außen anzunehmen - erst recht nicht von den Leuten (unsere Gesellschaft) die sich auf der Strasse als erstes über dich lustig machen dass du Hartz IV beziehen musst.
    Das wäre für mich so als würde der Wachmann eines Konzentrationslagers dem ausgehungerten Häftling im Nachhinein mit freundlichen Worten etwas zu essen anbieten. Da verhungere ich lieber !
    Geändert von cajo81 (23.07.2014 um 15:42 Uhr)

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Lasst ihr euch gerne helfen ?

    cajo81 schreibt:
    Diese Selbstverständlichkeit einfach andere um Hilfe zu bitten kenne ich von mir gar nicht.

    Wie mir gerade klar wurde denke ich schlichtweg zu viel über die Reaktionen der anderen nach : Ich wurde in meinem Leben sehr viel gemobbt weil ich bei vielem zu langsam oder überfordert war.
    Diese Erfahrungen haben in mir eine große Scham hinterlassen. Ich schäme mich schlichtweg dafür wenn ich andere um Hilfe bitten muss weil ich das Gefühl habe die anderen werden wieder über mich herziehen - und sei es nur ein kleiner neckischer Kommentar. Ich reagiere auf solche Sachen sehr sensibel und fühle mich dann sofort als Totalversager. Eben weil weil ich früher dauernd kritisiert oder ausgelacht wurde !
    So ähnlich ging es mir auch mal. Aber ich hab mit der Zeit einfach eine Einstellung entwickelt in der es mir wortwörtlich am Allerwertesten vorbei geht. Was andere denken oder meinen denken zu müssen. Hat einer einen wirklichen Plan von dir? Nein! Und die die einen Plan von dir haben werden dann auch nicht lästern etc. So denk ich und wer nicht mit mir kann oder von mir nichts hält kann sich vom Acker machen.

    Richtige Freunde sind eh nur die die einen auf etwas direkt ansprechen und nicht hinterrücks lästern oder bzw. einen etwas direkt sagen und auch mit anderen drüber reden. Aber mit der Absicht der Person damit zu helfen.

    Und wenns um Kollegen geht naja du musst halt mit denen arbeiten. Setzt man sich halt mit den Hinterteil drauf.

    Also das ist so ca. wie ich das handhabe.

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