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Diskutiere im Thema Diagnose-Wichtig?? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    pi pa po

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 525

    AW: Diagnose-Wichtig??

    ich finde ja, dass sich da jeder, der betroffen ist, eine Diagnose holen sollte. was ja nicht zwangsläufig heißt, dass man damit nicht auch gut so zurecht kommt. Diagnose beinhaltet ja nicht automatisch Medikation (siehe Handlungsbedarf bzgl Leidensdruck).


    allein schon, damit die "Welt" sieht, es ist normaler als man denkt! 5% momentan. das ist jeder 20.! und trotzdem werden wir als Minderheit oder anders oder außergewöhnlich betrachtet und müssen mit soviel Vorurteilen klar kommen (sogar manchmal (!) von nichtdiagnostizierten vermeintlichen Betroffenen).

    würde es sich jeder Betroffene wenigstens diagnostizieren lassen - ich will nicht wissen, wieviele wir dann wären. ich hab ja hier im forum schon mal so eine these im vergleich zu "Linkshändern" aufgestellt.

    Früher waren es nur ganz ganz wenige, meiner Mutter wurde die Hand eingebunden, damit sie den Stift mit rechts hält! inzwischen gehen Experten davon aus, dass Linkshändigkeit bis hin zu 50% der Bevölkerung betrifft. Was aber inzwischen klar ist, im Gegensatz zu früher als man bestraft wurde, wenn man mit links schrieb - ist es heute völlig selbstverständlich!

    ich glaub noch mit über 20 wurde ich schräg angesehen (und angesprochen deswegen!), weil ich mit links schrieb, vllt sogar noch mit 30 - ich sag nur EC-karte an der Kasse - inzwischen erwähnt das so gut wie niemand mehr, denn es wurde "normal", weil viel mehr Menschen davon betroffen sind, als früher anzunehmen war. und Kinder heute schreiben dürfen wie sie wollen. und nach wie vor gibt es noch immens viele "umtrainierte" Linkshänder und genug Therapeuten, die sich darauf spezialisiert haben, zur eigentlichen Linkshändigkeit zurückzutherapieren (was nebenbei bemerkt für das Gehirn ein Irrsinn ist, den es dann das 2. Mal mitmachen muss, weswegen da der Einzelfall genauestens angesehen wird und entschieden, ob das zumutbar ist oder ob es so zu lassen das kleinere Übel ist).


    Allein deswegen sollte sich wirklich JEDER aDHS-betroffene eine offizielle Diagnose holen, einfach damit das in den Statistiken auftaucht und somit dieser "Störung" eine Chance verschafft, dass unser aller Leben einfacher wird, da es nur SO Akzeptanz finden kann, das liebe ADHS.

  2. #12
    Wer bin ich?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Diagnose-Wichtig??

    Ich hatte mich in den letzten Jahren der Therapie mal gefragt ob ich als Kind eventuell Adhsler gewesen wäre aber hab das ganz schnell wieder verworfen weil ich nciht noch mehr Stigmatisierungen und Diagnosen wollte.
    Das schneidet das Thema mit Hilfe annehmen ein wenig

    Im laufe der letzten Jahre habe ich aber gelernt wie wichtig es ist sich selbst zu verstehen, da ich mich selbst ja auch nun mal schon seit dem ich denken bekämpfe.
    Was sicherlich mal ne ganz andere Schiene ist als bei dir.

    Als ich dann nach neuerlichem Psychiater besuch eben Amphetamine mit Tavor verglichen hab hat meine Ärztin Adhs in Frage gestellt und seitdem öffnet sich für mich eine neue Welt die unzählige Fragen zu meinem ganzen Leben und dem Ablauf erklärt.
    Da meine beiden Psychologen sich einig sind und die Anzeigen mehr als offensichtlich sind das es bei mir so ist fieber ich dem Test entgegen.

    Alleine schon wegen neuer Therapie Ausrichtung und Medikamenten die ich sonst nicht bekomme.
    Für mich ist es ein Tsunami der den ganzen Hass und die Wut wegspült die ich auf mich selbst hege und mir eben einiges an Verständnis mir selbst gegenüber bringt.

    Wie gesagt mit deiner Situation nicht zu vergleichen

  3. #13
    Huiuiui

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 1.761

    AW: Diagnose-Wichtig??

    Elcaracho schreibt:
    Hallo Trübeli...vielleicht habe ich mich blöd ausgedrückt.
    Also meinen Sohn lasse ich auf jeden Fall testen-er hat einen Termin im November bekommen.Da ist definitiv handlungsbedarf.
    Bei mir selber sehe ich derzeit keinen.
    LG
    Nein, du hast dich nicht blöd ausgedrückt. Es kam aus deinem Text nur nicht so klar heraus. Zumindest für mich nicht.

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