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Diskutiere im Thema Selbstwertgefühl im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    pi pa po

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 525

    AW: Selbstwertgefühl

    glaubst du, dein Hirn kann "lernen" mehr dopamin zu produzieren?

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Selbstwertgefühl

    Ich mache ja parallel eine verhaltenstherapie ich bin sooo gespannt jahrelang hab ich gehoert bin zu faul vergesse alles was mir erzaehlt wird bin total egoistisch vom charakter her aber endlich hab ich mal n grund fuer all die dinge ... ja ich kuemmer mich immer mehr um andere als um mich... versuche es immer allen recht zu machen

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Selbstwertgefühl

    Nein es kann nicht lernen mehr Dopamin zu produzieren.
    Ein ständig grübelndes und träumendes Gehirn entwickelt ja auch Nervenbahnen, die das Grübeln und Träumen begünstigen. Werden diese ständigen Träumereien durch den gesteigerten Fokus auf die Realität gedämpft, entwickeln sich diese Synapsen langsam zurück. Das würde die langfristige Verminderung von Kreativität zu Gunsten der Konzentration erklären.

    Ich will aber hier nichts fix behaupten. Das sind nur meine Überlegungen. Falls du mich eines bessern belehren kannst, bin ich absolut offen und sehr interessiert.

    Grüsse

  4. #14
    Wer bin ich?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Selbstwertgefühl

    Das hatte ich beim Elontril auch...aber eben bei über 300mg

    Mit dem Venlafaxin sehe ich immer nur ein Würmchen im Spiegel
    Das bin ich sicherlich nicht nur die eigene Wahrnehmung ist so eine Sache...
    Ich trainiere 6 Tage die Woche ziemlich grenz wertig um wieder in Form zu kommen.

    Teilweise bekomme ich nach dem Sport bei nahezu vollkommener Erschöpfung ein Gefühl das ich mir eingestehen kann genug gemacht zu haben, das ist schon das höchste.
    Es ist eben schwierig aber nicht unmöglich
    Ich hege die Hoffnung das es Hoffnung gibt

  5. #15
    Wer bin ich?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Selbstwertgefühl

    Ich mache ja auch 2 Verhaltenstherapien parallel und ich hab schon gehört das man durch Bewegungs- und Verhaltenstherapien dem Gehirn beibringen kann anders zu funktionieren bzw. den Neurotransmitterstoffwechsel zu beeinflussen

  6. #16
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Selbstwertgefühl

    @ Sami

    ich habe ein buch in dem genau das beschrieben wird:

    "Die Neue Medizin der Emotionen"
    von David Servan-Schreiber

    Ich bin gerade beim lesen und werde davon alles umsetzen!

  7. #17
    Wer bin ich?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Selbstwertgefühl

    Hab gerade mal in Amazon rein gelesen sag mal bescheid wie es so ist

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Selbstwertgefühl

    ich finds der HAMMER.
    mein hausarzt übrigens auch.

    habs jetzt ganz durch gelesen.

    morgen fang ich mit der umsetzung an

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Selbstwertgefühl

    jahrelang hab ich gehoert bin zu faul vergesse alles was mir erzaehlt wird bin total egoistisch vom charakter her
    Oja das kenne ich nur zu gut.

    Tja das mit dem Selbstbewusstsein ist bei mir eher Tagesform abhängig. Mal so mal so.

    Aber leider immer zwischen den Extremen.

    Ich denke das eine Verhaltenstherapie viel bringt hatte erst letztens ein Erstgespräch wo der Verdacht ( 2 mal an dem Tag von 2 Verschiedenen Psychiatern geäußert) des ADHS geäßert wurde.

    Ich bin noch nicht diagnostiziert aber denke das es passt .Erklärt eigentlich so ziemlich alles.

    Was mir Stabilität bzw Selbstbewusstsein gibt sind feste soziale Strukturen , Freunde , mein Partner etc.

    Mittlerweile bin ich soweit das ich denke es ist sowas von scheißegal was Leute die dich nicht kennen über dich denken, es ist nur wichtig was die Leute die dir wichtig sind von dir denken.

    Umso älter du wirst umso besser wird es(Gott ich hör mich an wie meine Oma )

    Du musst dich am Ende vor niemanden verantworten außer vor dir selbst .


    LG Mnemo

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Selbstwertgefühl

    Ich habe ein relativ schwankendes Selbstwertgefühl, muss allerdings sagen dass ich es geschafft habe es mit den Jahren halbwegs zu stabilisieren, heißt die extreme sind nicht mehr so groß.

    Drogen (Medikamente) können ganz klar ein Auswirkung auf unser Selbstbewußtsein haben. Ich habe mich als ich damals illegale Drogen genommen habe meist wie in einem Rausch gefühlt (welche Überraschung :-) ). Nur wenn ich nüchtern war, vor allem längere Zeit, dann gings bergab.

    Zwischenzeitlich ist es umgekehrt bei mir. Je eher ich etwas mache was mit Drogen zu tun hat, desto stärker leidet mein Selbstbewustsein. Habe deswegen mit Rauchen aufgehört und fühle mich etwas besser. Schaue ich zu lange Fernsehen, dann gehts mir wieder schlechter.
    Dazu kommt, mache ich den ganzen Tag nichts sinnvolles gehts mir schlechter. Geht das mehrere Tage, Wochen oder gar Monate so, kann das zu einer regelrechten Depression auswachsen bei mir.

    Daher glaube ich dass unsere Wahrnehmung bestimmt wie unser Selbstbewustsein ist. Das hört sich bescheuert an weil es eine so offensichtliche Aussage ist. Die Erkenntnis kann aber viel bringen.
    Man kann zum Beispiel ständig Gedanken wiederholen wo man positive Empfindungen dabei hat, wie etwa: Ich bin hübsch, ich bin schlau, ich bin motiviert, ich bin energiegeladen, etc.
    Das wichtige ist die ständige Wiederholung und man muss versuchen daran zu glauben, am Anfang reicht der Glaube dass die Wiederholung des gedachetn (gesagten) die entsprechende Wirkung zeigt. Das ganze macht jeder Mensch sein ganzes Leben lang, Tag für Tag, Minute für Minute unbewusst. Der Trick ist, das gezielt zu steuern.
    Das geht übrigens auch wenn andere Leute das machen. Wenn Kindern z.B. immer wieder erzählt wird wie dumm sie sind, werden sie wohl kaum Glanzleistungen im intellektuellen Bereich abliefern. Wer sich für sowas interessiert kann da unter dem Begriff Autosuggestion oder auch Selbsthypnose googeln.

    Das führt uns auch zu dem Thema mit dem was andere von uns denken usw.
    Ich habe mal eine interessante Hypothese gehört: "Der Mensch braucht Anerkennung."
    Das heißt, er möchte dass er möchte dass andere ihn so sehen wie er sich selbst sieht und ihn dafür wertschätzen. Wird ihm das versagt, fängt er an daran zu zweifeln wie er sicht sieht. Das heißt er passt sein Eigenbild dem Fremdbild an. Er fängt an sich mehr so zu sehen wie er glaubt dass die anderen ihn sehen (oder wertet andere Menschen ab indem er ihnen die Fähigkeit entsagt ihn selbst bewerten zu können). Sind die Reaktionen der anderen auf die eigene Person also negativ (bzw. werden negativ interpretiert), dann wird ein positives Selbstbild in Frage gestellt bzw. ein negatives Selbstbild bestätigt.

    Ich denke aber nicht dass es mir scheißegal ist was andere von mir denken. Ein Spruch gilt da für mich: "Eigenlob stinkt, Freundeslob hinkt, fremdes Lob klingt". Das heißt, mir persönlich ist auch (manchmal vielleicht sogar gerade) fremde Anerkennung wichtig. Was letztlich am meisten zum tragen kommt, ist wie ich etwas interpretiere, also die Fähigkeit auch negative Kritik positiv anzunehmen.
    Es gibt ein tolles Zitat aus einem Film (Rauhes Land) das so oder so ähnlich lautet: "Ich bin nicht verantwortlich dafür was andere Menschen über mich denken. Ich bin nur verantwortlich dafür wer ich bin."

    Um mal langsam zu einem Ende zu finden ... . Was mir geholfen hat war, festzulegen wie man sich als Mensch anderen gegenüber verhalten sollte und wie man sich gegenüber sich selbst verhalten sollte. So Dinge wie Respekt, Wertschätzung, Ehrlichkeit, Höflichkeit, eben was für mich wichtig ist. Aber auch versuchen zu verzeihen wenn jemand mich wütend oder traurig macht (inklusive mir selbst).
    Wenn ich dann irgendwo bin und anfange mich wegen irgendetwas minderwertig zu fühlen, dann muss ich einfach nur das "richtige" Verhalten aufrufen. Nämlich dass niemand minderwertig ist, dass ich andere respektieren und achten muss, mich selbst eingeschlossen. Das ist wie ein Geländer an dem ich mich festhalten kann und das mich auf dem richtigen Weg hält.

    Ich empfinde das auch nicht als verstellen, denn es gibt immer schwarz und weiß und es fällt mir schwer die graustufen dazwischen zu erkennen. Wenn ich aber meine Schwäche sehe und weiß dass wahre Stärke aus Schwäche erwachsen kann, dass man Angst haben muss um wirklich mutig zu sein, dann ist zwar der Kontrast immer noch da, aber ich kann eine Brücke vom einen zum andern bauen.
    Das hört sich seltsam an, aber ich kann es konkret veranschaulichen. Wenn ich z.B. eine hübsche Frau sehe die ich gerne ansprechen möchte (ich fühle mich zuweilen unendlich einsam), dann versuche ich nicht die Angst zu bekämpfen, sondern konzentriere mich auf die Angst. Wenn die Angst nämlich groß genug ist, dann macht man alles damit die Angst aufhört. Die Intuition sagt, renn weg. Das sagt sie auch wenn wir einem Berglöwen in freier Wildbahn begegnen. Die besten Chancen zu überleben hat man allerdings wenn man stehenbleibt und nicht wegläuft.
    Also muss ich nur meinen Fluchtreflex unterdrücken und das Gegenteil tun.

    Ich wurde mehrfach gefragt wie ich meine letzte Freundin kennengelernt habe und ich sagte ich habe sie auf der Straße angesprochen. Stets wird mir gesagt wie mutig das von mir sei, einfach so auf der Straße. DIe Wahrheit ist, ich habe es getan weil ich soviel Angst hatte. Erst dadurch dass ich mich der Angst hingegeben habe hat mir das Gefühl gegeben mutig zu sein.

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