Seite 29 von 30 Erste ... 24252627282930 Letzte
Zeige Ergebnis 281 bis 290 von 295

Diskutiere im Thema Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #281
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    Elwirrwarr schreibt:
    Wenn du dann ihnen in ihrer Entwicklung weiter zusiehst, dann wirst du festellen, das sie von Woche zu Woche auf weniger Reize reagieren - irgendwann reagieren sie nur noch auf relevante Reize z. B. auf das Rascheln der Futtertüte, auf ein laufendes Kaninchen, auf einen Piff oder auf das Bewegen von Ästen. SIe haben gelernt! Sie haben gelernt wichtige von unwichtigen Reizen zu unterscheinen.
    Korrekt, ... und zwar vollkommen korrekt .
    Ein wirklich guter Vergleich war das nicht ... eher so einer von der schlechteren Sorte


    Elwirrwarr schreibt:
    Ein Fluchttier lernt genauso - die Herde läuft los und es läuft weg. Es lernt, das kleinste Geräusche Gefahr bedeuten können - es nimmt wahr und entscheidet entsprechend dessen, was es gelernt hat. Wenn es nähmlich immer und bei jeden Geräusch wegläuft, dann kommt es nicht dazu ausreichend zu essen und wird auch nicht alt. Es nimmt nicht ungefilterter wahr wie das Raubtier - es nimmt entsprechend seiner Überlebensbedürfnisse war.
    Das stimmt natürlich und auch dieser Vergleich hinkt wie so ziemlich jeder Vergleich und besonders Vergleiche mit der Tierwelt sind kritisch, aber hier kann man auch gut sehen, wie unterschiedlich sich die Filterfunktionen entwickeln und vor allem: Wie sie sich den erforderlichen Bedürfnissen entsprechend entwickeln.
    Und genau da setzt es bei uns ja aus ... unsere Reizoffenheit ist in keinster Weise erforderlich.

    Aber es stimmt natürlich, das Beispiel ist sehr unglücklich.

    Insofern ist es auch richtig, dass das nichts mit ADS zu tun hat, es sollte nur die Entwicklung von Filterfunktionen halbwegs anschaulich darstellen ... ist mir nicht so richtig gelungen ...

    Vergleiche mit der Tierwelt sind bei ADHS ohnehin eigentlich unmöglich, da sich gerade die ADS-Symptomatik in Bereichen auswirkt, die es in der Tierwelt gar nicht gibt, nämlich einen Großteil der exekutiven Funktionen.

    Aber immerhin zeigt Deine Erklärung sehr schön, wie sich Reizfilter sehr gezielt auf die benötigten Bereiche spezialisiert ausbilden.
    Und genau das sollte ja auch bei uns der Fall sein, und es sollte auch dynamisch sein, sich also anpassen können.
    Wir dagegen sind in jeder Hinsicht reizoffen, da hat genau diese Entwicklung nicht oder nur unzureichend stattgefunden, bzw. besser formuliert: sie funktioniert einfach nicht richtig.

  2. #282
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    wie sich Reizfilter sehr gezielt auf die benötigten Bereiche spezialisiert ausbilden.
    Und genau das sollte ja auch bei uns der Fall sein, und es sollte auch dynamisch sein, sich also anpassen können.
    Wir dagegen sind in jeder Hinsicht reizoffen, da hat genau diese Entwicklung nicht oder nur unzureichend stattgefunden, bzw. besser formuliert: sie funktioniert einfach nicht richtig.
    Und genau da setzt es bei uns ja aus ... unsere Reizoffenheit ist in keinster Weise erforderlich.
    Und das genau ist der Störungs- oder Krankheitscharakter der AD(H)S - unsere Reizoffenheit ist nicht erforderlich für unsere Spezies.

    Wir sind was wir sind

    nicht WEGEN unserer AD(H)S

    nicht TROTZ unserer AD(H)S

    sondern WEGEN und TROTZ unserer AD(H)S - wir haben eine AD(H)S und haben gelernt im Rahmen der Möglichheiten, die uns die AD(H)S ermöglicht und im Rahmen der Möglichkeiten, die wir in unserem individuellen Umfeld hatten - manche von uns brauchen eine Medikamentöse Unterstützung - andere nicht.

    alles LIebe Elwirrwarr

  3. #283
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    Elwirrwarr schreibt:
    Und das genau ist der Störungs- oder Krankheitscharakter der AD(H)S - unsere Reizoffenheit ist nicht erforderlich für unsere Spezies.

    Wir sind was wir sind

    nicht WEGEN unserer AD(H)S

    nicht TROTZ unserer AD(H)S

    sondern WEGEN und TROTZ unserer AD(H)S - wir haben eine AD(H)S und haben gelernt im Rahmen der Möglichheiten, die uns die AD(H)S ermöglicht und im Rahmen der Möglichkeiten, die wir in unserem individuellen Umfeld hatten - manche von uns brauchen eine Medikamentöse Unterstützung - andere nicht.

    alles LIebe Elwirrwarr
    Voll und ganz jedes einzelne Wort unterschreib!!!!!

    Ist ja auch immer wieder meine Rede, genau das ... wir haben unsere Stärken und Fähigkeiten trotz ADHS und nichtw egen ADHS.
    Die Leistung, die dahinter steht, gegen all diese Beeinträchtiungen so lange angekämpft zu haben, ist für andere gar nicht nachvollziehbar und kann gar nicht hoch genug bewertet werden!

  4. #284
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    Hallo alle,

    @ Fliegerlein: Unverständnis habe ich auch in meine Familie erlebt, auch von mein Bruder. Aber da wir uns wenig sehen und dass ich mich von ihm sonst im grossen und ganzen doch so angenommen fühle, ist es ok... Er versteht mich nicht, aber kann mich gut so lassen wie ich bin, nach der Motto "Ach sie ist halt so".

    Meine Eltern sind echt toll mit mich, heute... Verständnis und Akkzeptanz und dazu freuen sie sich zu sehen die Frau die ich geworden bin die auf ihre eigene Weg geht.

    Am Arbeit ist jetzt leider anders, aber ich bin ernshaft dabei die Situation zu ändern und klare Grenzen zu setzten

    Wie deine Frau mit dich umgeht finde ich einfach super! Es ist wirklich liebe...

    @ Maofatale: Der Beispiel von Farbeblindheit finde ich super!

    @ Elwirrwarr: Eigentlich stimmt es, was du sagst... Wenn ich genau überlegen, reagieren Tieren die ich beobachte vor allem auf relevante Reizen... Es kann sein dass sie umbewusst alles wahrnehmen aber automatisch auch sortieren, was wichtig ist.

  5. #285
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.422

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    Die Leistung, die dahinter steht, gegen all diese Beeinträchtiungen so lange angekämpft zu haben, ist für andere gar nicht nachvollziehbar und kann gar nicht hoch genug bewertet werden!
    Ich finde es sehr wichtig sich es bewusst zu werden! Mit diese Leistungen, erreichen wir schon eine Menge, auch wenn wir doch in vieles versagen... Nun, ohne, wäre viel schlimmer...

    Ich denke, dass wir sofort anfangen zu kompensieren und Wegen damit zu suchen, es heisst von unsere Geburt an (oder schon früher?). Das Hirn ein Baby ist ehe sehr flexibel und es kann sein dass es in diese Alter schon sehr sehr viel passiert... Fast von selbst, weil ein Baby instinktiv reagiert um sich wohl zu fühlen... Auch weil das Hirn sich durch die Eindrücken sich weiterentwicklet... Aus unsere Reizoffenheit, bekommen wir die Sache ehe auch ein andere Weise... Wird das Hirn sich auch anders verdrahten...

    Ich habe mal gelesen dass die Ideereichtum von ADSler, vielleicht vor allem eine Kompensationstrategie ist, die sich sehr früh ausbildet.

  6. #286
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    Hey

    Fliegerlein
    Selbst mein eigener Bruder hat mir erst vor kurzem gestanden, dass er und seine Frau mir ebenfalls nicht geglaubt haben und dachten, ich würde simulieren.
    Die Erkenntnis kam ihm als er gerade jüngst von Burnout betroffen in einer Klinik war und am eigenen Leib erfahren hat, wie sich solche Erkrankungen auswirken und wie machtlos man dagegen ist (er ist aber kein ADS'ler, einzelne Züge= gewiss, aber kein diagnostizierbares Vollbild oder darauf zurückführbare deutliche Beeinrächtigungen, das war ein "klassischer Burnout").
    Und immerhin kennt er mich mein ganzes Leben lang und dachte dennoch, auch schon in der Schulzeit, das wäre alles nur gespielt (wie auch immer man das durchziehen sollte ....)
    Fliegerlein

    Das ist ja heftig , das zieht einen doch extrem runter ich fühle mit dir.

    Wie soll man denn sowas bitte spielen?

    Sorry aber da kommt Wut in mir hoch ... unglaublich.

    Umso schöner das du jetzt respektiert wirst .Und auch das mit deiner Frau finde ich toll , bin seit 5 Jahren mit meinem Freund zusammen und habe ähnliches erlebt.

    Wäre er nicht gewesen wäre ich denke ich nicht soweit kurz vor dem Umbruch ( Diagnose ;Reha eg.Depris) zu stehen.

    Und auch wenn ich jetzt nicht grade der einfachste Mensch bin war er immer für mich da und hat mich auf diesem *was-hab-ich-was-ist-los-warum-ich-reise-trip* immer begleitet

    Schön wenn man so jemand hat

  7. #287
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 42

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    In meinen Augen ist ADS eine "anders-Art"
    Was heißt das ich einerseits froh bin so zu sein, es aber au sehr belastend sein kann wenn ich zusehr rumgeworfen werde von Emotionen oder sonstigen Umständen.

  8. #288
    Wer bin ich?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 232

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    In meinen Augen existieren eben mehrere Welten mit verschiedenen Leuten mit verschiedenen Talenten in unserer großen Gesellschaft.
    Das Problem ist das man als nicht "normal" abgestempelt wird und wahrlich stigmatisiert wird, gerade wenn man nicht weiß mit sich selbst umzugehen weil man ja nicht weiß das man adhs hat.

    Mein Leidensdruck war bisher enorm aber ich denke das ich da ein großes DANKE an die "normalos" geben kann die mir mein Leben zur Hölle gemacht haben
    Abweichungen der Realität werden abgestoßen, abgestraft, verfolgt und teilweise auch kriminalisiert.
    Das ist ein Problem unserer Gesellschaft an dem "andersartige" jeder Form zu Leiden haben nicht nur Adhsler.

    Von da her kann ich es als Chance und Gabe betrachten aber wie die Gesellschaft es sieht ist sicherlich grundverschieden.

  9. #289
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 86

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    Hallo ihr Lieben,
    ich freue mich sehr, dass meine ursprüngliche Frage ein derartiges Interesse und Miteinander ausgelöst hat......hey, vielleicht komme ich auch dazu, den ganzen Thread durchzulesen und auch mal was zu schreiben ! Da brauche ich ein paar Stunden Ruhe, für mich...hmmm, ..ja, schön wärs. Mal schauen, wie und wann ich das hinkriege.

    Wollte mich nur melden, nicht, dass ihr denkt, ich hätte kein Interesse. Ganz im Gegenteil.
    Ich danke euch allen sehr für eure Offenheit und einfühlsamen Kommentare, sie gehen nicht an mir vorbei.
    Bis bald!
    lg, c

  10. #290
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das?

    mj71 schrieb
    @ Elwirrwarr: Eigentlich stimmt es, was du sagst... Wenn ich genau überlegen, reagieren Tieren die ich beobachte vor allem auf relevante Reizen... Es kann sein dass sie umbewusst alles wahrnehmen aber automatisch auch sortieren, was wichtig ist.
    Sie sortieren unbewußt. Sie sortieren aufgrund dessen, was sie gelernt haben. Bei so hochentwickelten Spezies wie den Säugetieren ist sehr viel Erlerntes. Ich habe beobachtet wie meine alte Hündin ihren Welpen beibrachte wie man eine Maus tötet - und alle ihr 10 Welpen sind hervorragende Mäusekiller. Die 8 Welpen meiner Bärbel haben von ihr das nicht gezeigt bekommen. Sie reagieren auf die Maus und wenn sie sie haben, hauen sie mit der Pfote drauf - alle 8. Sie haben es so gelernt - Bärbel macht das auch (sie hatte mal einen Maus im Maul - sie hat sie ausgespuckt und die Maus lief weg.
    Würden sie nicht ihre Wahrnehmung auf relevante Reize hin sortieren - wäre z. B. nicht erklärbar warum die die alte Hündin auf das Motorengeräusch eines Sprinters/Turbodiesel hin freudig reagierte und zum Tor lief (das war damals unser Auto) während Bärbel Sprinter/Turbodiesel kalt lassen, sie dreht am Rad, wenn sie Ford Connect/Turbodiesel hört (den hat ihr Herrchen jetzt).

    Sie haben beide gelernt wichtige Wahrnehmungen von unwichtigen zu unterscheiden. Das Pferd meiner Stieftochter reagiert freudig auf VW LT III aber nur mit Allradgetriebe (alles andere ignoriert sie). So jetzt frag mich mal, welches Auto meine Stieftochter fährt?

    Es gäbe noch viel andere Beispiele.

    Es zeigt aber, dass Raub- Fluchtiere und Menschen ohne AD(H)S gelernt haben, wichtige von unwichtigen Reizen zu unterscheiden. Und auf die wichtigen zu reagiern.
    Bei Tieren nennt man das persönliche Fitness. Das Tier selektiert danach, was seiner persönlichen Fitness zu Gute kommt.

    Ohne diese Möglichkeiten der Selektion wären das Leben und das Überleben viel anstrengender und deutlich schwerer.

    Diese Selektion ist aber nur möglich, weil sie die physiologischen Möglichkeiten der Selektion haben. Sie können lernen, was wichtig und was unwichtig ist - sie haben die Gründlage dafür.



    Wir AD(H)Sler haben diese physioloische Grundlage nicht. Unser Neurotransmitterhalt ist gestört und deshalb könnnen wir das nicht oder nur sehr schwer lernen.


    Natürlich lernen wir auch, natürlich sind wir auch von unseren Umwelteinflüssen, der Gesellschaft und und und geprägt (das sind dann die Comorbiditäten, die viele von uns entwickeln). Das Alles ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir - selbst wenn wir die idealsten Bedingungen hätten - bestimmte Möglichkeiten nicht haben.


    Ob wir dann darunter leiden oder nicht - ist etwas Anderes.


    Alles Liebe Elwirrwarr

Ähnliche Themen

  1. ADHS eine erfundene Krankheit...?
    Von schneewittli im Forum ADS ADHS: Nonsens aus Presse und Medien
    Antworten: 137
    Letzter Beitrag: 19.06.2015, 15:54
  2. ADHS eine erfundene Krankheit...?
    Von schneewittli im Forum ADS ADHS Allgemeines
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 27.06.2014, 13:47
  3. Ist ADS / ADHS eine Krankheit?
    Von Celine im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 79
    Letzter Beitrag: 8.10.2012, 18:17
  4. Ist ADS / ADHS eine Krankheit?
    Von cypher2k1 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
    Antworten: 80
    Letzter Beitrag: 7.05.2012, 23:31
Thema: Ist ADHS eine Krankheit? Wie empfindet ihr das? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum