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Diskutiere im Thema Soziale Berufe trotz ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #141
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    Warum reizt AD(H)Sler so der soziale Bereich? Ist es so, keine Finger schmutzig machen in Fabrik, WAS sind die Intentionen ? Warum nicht Lokführer, Pilot, Straßenbauer, Stahlbetonbauer,. Architekt, Ingenieur, ???

    Die Krankheit beschreibt ja das Defizit unsererseits genau, nämlich, dass wir an Aufmerksamkeits-Verlust leiden und ständig zappelig sind... Was also im sozialen Bereich zu suchen?

    das ist aber die Frage, ob er ihn "gut" macht, Rose !
    Als adhsler ist man also (überspitzt ausgedrückt, sorry falls sich jemand provoziert fühlt) prinzipiell nicht in der Lage dazu soziale Berufe auszuüben....hallo?! Schlechte Erfahrungen hin oder her, die waren sicher nicht schön und ihr habt garantiert viel erlebt um zu dieser Ansicht gekommen zu sein....aber bitte: nicht pauschalisieren. Nicht schlecht machen.


    Stellt euch vor es gibt ADHSler die sowieso permanent denken sie sind zu nichts vernünftig fähig und im Alltag eingeschränkt, sind aber immerhin in ihrem Beruf zufrieden und wissen "hey ich kann ja doch was", das ist für manche ein Strohhalm! Dieser Strohhalm sollte um Himmels Willen nicht abgebrochen werden meiner Ansicht nach.

    Ich muss sagen, dass ich mich gerad ziemlich überrumpelt, traurig fühle und z.T. bevormundet...nur weil ich zappelig bin, darf ich nicht in einem sozialen Beruf arbeiten?

    Also die Beeinträchtigten (um einfach mal den politisch korrekten Begriff für Behinderte zu nutzen), mit denen ICH arbeite, finden das prima, weil ich nicht genervt bin nur weil sie rumhibbeln oder viel reden oder oder oder. Ich bin ja selber so! Dann unterhalte ich mich eben mit ihnen! Wie oft ich von anderen Mitarbeitern gehört hab "so ihr haltet jetzt mal den Mund, das Gesabbel kann ja hier keiner mehr ertragen!" "Wenn du jetzt nicht endlich aufhörst dann sitzt du vor der Tür" ...Geht gar nicht! Der Mensch ist ein soziales Wesen und möchte sich unterhalten! Und wenn jemand Bewegung braucht dann geh ich auf den Spielplatz, spazieren, in den Hochseilgarten was auch immer eben gerad möglich und angebracht ist




    Warum reizt der soziale Beruf den ADHSler?

    Weil man sich für die "Schwachen" einsetzen kann. Ihnen endlich geben was sie brauchen ( sofern die Zeit dafür bleibt ). Weil man den Menschen Freude in ihr oftmals schwieriges Leben bringen kann, indem man auf sie eingeht, sie kennen lernt und schaut "was kann ich tun/ Verändern/ unterstützen um die Lebensqualität zu erhöhen?" . Weil man oft so viel zurück bekommt wenn man sich wirklich einsetzt! Weil es Spaß macht mit Menschen zu arbeiten! Weil es etwas is (in meinem Fall!) was ich KANN!

    Reichen diese Gründe nicht? Es gibt noch so viele mehr...



    Warum nicht Lokführer, Architekt etc?

    Weil es langweilig ist! Da würde ich noch viel zappeliger und hibbeliger werden...weil ich da so unglaublich genau sein muss, und nur z.T. kreativ sein kann. Weil mir da genau deshalb wahrscheinlich viel mehr Fehler passieren würden.
    Jeder Mensch hat eben seine Vorlieben. Die einen könnten sich soziale Arbeit nicht vorstellen , die anderen können sich einen Bürojob nicht vorstellen. So ist der Mensch nunmal: verschieden Das gibt es doch auch außerhalb der ADHSler Welt. Das hat auch garantiert nichts mit "die Finger nicht schmutzig machen wollen" zu tun! Da fühle ich mich fast beleidigt. Denke bitte mal daran, was wir täglich in der Pflege alles, behandeln müssen, wie oft wir mit Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen etc pepe...und trotzdem haben wir Spaß an der Arbeit.



    Also nur weil ich zappelig bin oder viel rede oder impulsiv bin heißt das noch lange nicht dass ich nicht für den sozialen Beruf geeignet bin. JA, es ist sehr anstrengend sich z.T. im Griff zu halten! JA es ist blöd wenn man mal was vergisst aber ich habe Kollegen die auch mitdenken, ich bin nicht allein, außerdem hab ich Pläne auf die ich schauen kann und es gibt Medikamente um die Symptomatiken im Zaum zu halten! JA, es kostet manchmal Kraft, aber ich finde die positiven Erlebnisse überwiegen das in meinem Fall noch.

    Ich gehe in meinem Beruf auf, es lenkt mich von meinem eigenen Leben was momentan mehr als schwierig ist ab! Bitte redet das nicht schlecht

  2. #142
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.392

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    hallo schaut hier mal nach
    dieses video ab 1:29 spricht ein arzt
    ADS/ADHS bei Erwachsenen - Einführung und Therapie - YouTube

    liebe grüßle träum
    ......immer helfen

  3. #143
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 796

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    Ich finds witzig mich in seinen Worten wiederzufinden, vor allem was die Klarheit in akuten Stress/ Notfallsituationen angeht

  4. #144
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    "Also nur weil ich zappelig bin oder viel rede oder impulsiv bin heißt das noch lange nicht dass ich nicht für den sozialen Beruf geeignet bin."

    Da stimme ich dir nicht nur zu, sondern würde bei manchen ADHSlern sogar sagen, dasss sie besonders! für soziale Beruf geeignet sind. Ich kenne da auch so eine Kanditatin, die mit Erwachsenen und Kindern in schwierigen Situationen arbeitet und die das ganz hervorragend macht, eben weil sie eine Energie und Begeisterungsfähigkeit mitbringt, die die Menschen aufbaut und mitreißt. Gleichzeitig ist sie sehr kreativ in ihrer Arbeitsweise. Das ist meiner Meinung nach im sozialen Bereich wichtig, weil Menschen doch sehr verschieden sind und sich nicht alle nach Schema F abkanzeln lassen.

  5. #145
    like a Hobo...

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 639

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    Ich schwänzel schon lange um diesen Threat hier rum.
    Nun will ich aber auch mal antworten. Und ich werde versuchen, ganz ehrlich zu sein.

    Ich bin examinierte Krankenschwester.
    Was für mich stark vom Vorteil war sind die klaren Strukturen auf Station. Wann wird was gemacht. Waschen, Frühstück, RR- und Fieberrunde, Buttermilchrunde, Visite, Lagern, Mittagessen, dieses wieder einsammen, Lagern, Übergabe.
    Nur jetzt mal so als Beispiel.
    Ich war eine sehr gute Schwester. Hab echt tolle Zeugnisse. Auf Stationen mit viel "technischem" Handwerk habe ich mich sehr wohl gefühlt. Verbände z.B. egal wie blutig oder offen die Wunde war. Fäden ziehen, Drainagen ziehen, Beatmungsgeräte, alles total klasse. Ich konnte immer am besten spritzen und Blut abnehmen.
    Aber ich habe den einzelnen Menschen nie verstanden.
    Theoretisches Wissen ging nie in meinen Kopf rein. Aber alles was ich anfassen und ausprobieren konnte, das sass.
    Anatomieunterricht war die Hölle. Einen Tag in der Pathologie und einen Besuch bei der Ausstellung von Gunter von Hagen und ich hab begriffen, was da so im Körper abgeht und warum.
    Psychologie? Was wollen die eigentlich von mir? Die sind doch alle nicht ganz richtig im Kopf.
    Notfall-Ambulanz habe ich auch mal versucht. Funktionierte aber nicht. Ich bin in Notfallsituationen rumgelaufen wie ein aufgescheuchtes Huhn und habe vergessen, wo ich irgendwas an Material finde, bzw was ich jetzt eigentlich gerade wollte.

    Ich habe den Job im Krankenhaus nachher in einer Nachtschicht, mal eben in einer Kurzschlußreaktion, gekündigt. Ich hatte einen unbefristeten Vertrag im öffentlichen DIenst. Man, wie bescheuert war ich da bloß.
    Das ist jetzt 14 Jahre her.
    Ich habe dann im Büro im Golfclub gearbeitet.
    Mal eben ein Kind bekommen.
    Erste-Hilfe-Seminare für Führerscheinanfänger gegeben.
    Im Büro im Fitness-Club gearbeitet.
    Fitnesstrainer gelernt.
    Seniorentrainer gelernt.
    Kindertrainer gelernt.
    Nordic-Walkingtrainer gelernt.
    Mal eben ein zweites Kind bekommen.
    Less-Mills Instructor gelernt.
    Ausbildungen immer abgeschlossen, aber dann im Berufsalltag nie angewendet.

    Meinem Vater ist Geschäftsführer von einem Seniorenpflegeheim.
    Sein Wunsch ist es, das ich nun endlich mal in seine Fußstapfen trete. Er ist immerhin schon 70.
    Also mache ich derzeit nebenberuflich eine Ausbildung zur Pflegedienstleitung. Zweieinhalb Jahre lang. Theoretische Ausbildung klappt sehr gut. Ich bekomm im Unterricht irgendwie recht wenig mit, aber alle Prüfungen bislang mit sehr gut bestanden. Die Prüfungen sind alle in Präsentationsform, das liegt mir anscheinend.
    Die Arbeit im Heim ist die Hölle für mich.
    Ab und an muß ich eben auch noch in die Pflege, denn es fehlt ja permanent Personal.
    Die Pflege kotzt mich an. Ich komm mit den demenzerkrankten Senioren nicht zurecht. Dieses ganze Gewusel.
    Warum muß der Herr M. immer da rumlaufen. Kann der nicht mal sitzen bleiben?
    Warum muß Frau D. unentwegt zählen? Kann die nicht mal fünf Minuten die Klappe halten? Bitte! Muß ich im Nebenzimmer Tropfen stellen, dann is ganz vorbei.
    Wenn ich wasche oder lager, warum bleibt sie denn nicht mal auf der Seite liegen sondern drückt sich regelrecht gegen mich zurück? Maaan, so bekomm ich sie nie sauber. Am Ende kann ich das ganze Bett neu beziehen, wo die Bewohnerin natürlich auch nicht mithilft.
    Diese Unruhe überall. Teilweise Hektik. Aus verschiedenen Zimmern höre ich unterschiedliche Radio- und Fernsehsender. Wie halten die das alle nur aus?


    Nicht falsch verstehen, bitte. Ich bin nie grob oder laut zu jemanden. Im Gegenteil. Aber innerlich drehe ich durch. Ich schaffe maximal zwei Tage in der Pflege, dann bin ich durch mit dem Thema. Körperlich und im Kopf fix und alle, nicht selten, das zuhause die Tränen fliessen.
    Noch dazu, das ich ständig irgendwo irgendwas verlege und suche. Das Personal findet das lustig, das ich ansatzweise so dement bin, wie unsere Bewohner. Ich nicht. Ständig nur am suchen und am rennen. Dann auch mal diese Momente, wo ich mich frage, was ich hier eigentlich gerade suche. Ja, macht als angehende Vorgesetzte so als Vorbildfunktion echt einen guten Eindruck.

    Beim Sterben bin ich eine tolle Begleitung. Denn es berührt mich nicht sonderlich. Ich leide nicht. Egal, wie lange ich die Person schon kenne. Ich führe mit Angehörigen sehr offene Gespräche zu dem Thema tot. Zu offen manchmal. Es fehlt das emotionale Taktgefühl. Ich halte mich an Fakten und erlebten.
    In den letzten Stunden bin ich total liebevoll und einfühlsam. Vermittel Ruhe und Ehrfurcht. Ich bin da. Innerlich bin ich extrem unruhig. Mir dauert es dann zu lange. Da sind noch so viele Dinge zu tun. Hoffe, sie leidet nicht. Es dauert einfach zu lange.
    In den letzten Minuten habe ich extremes Herzklopfen. Als wenn ich fühle, wie die Seele zieht. Es reisst förmlich an mir.
    Dann ist alles vorbei, ich öffne die Fenster, Angehörigen jetzt bloß nicht ins Gesicht gucken, den Körper noch mal korrekt hinlegen und bloß aus dem Zimmer raus. Akten zusammen suchen, Arzt anrufen. Fertig. Job erledigt.
    Gefühle? Ja, muß für die Angehörigen echt schlimm gerade sein. Sie sind so traurig.

    Im Büro funktioniert gar nichts. Denn ich habe keine Uhrzeit, die mir, wie etwa in der Pflege, sagt, was ich wann zu tun habe.
    Ich fange tausend Dinge gleichzeitig an. DIenstpläne, Krankenkassenmeldung, ach noch mal eben die eine Mitarbeiterin anrufen, oh muß noch schnell auf den Dachboden. Dort das Telefon vergessen. Das stelle ich dann erst im Büro fest. Oh, die Dienstpläne müssen noch fertig. Ach Mist, das Telefon. Also ab in den Keller, um den Dachbodenschlüssel zu holen. Im Keller ein Gespräch angefangen, danach wieder ins Büro, die Dienstpläne weitermachen. Wo issn mein Telefon?
    Und Dienstpläne schreiben, ist der absolute Horror für mich. Ich schnall es einfach nicht. Es ist schlimmer als ein Sudoku. Wenn ich mich freue, das ich alle Dienste abdecken konnte, dann habe ich vergessen, den Mitarbeitern frei zu geben. Oder was auch immer.
    Andere Leute verstehen das nicht. Die denken, ich hab einfach keinen Bock auf Dienstpläne schreiben. Ja stimmt. Weil ich es einfach nicht gebacken bekomme. Ich will es ja lernen. Kann es aber nicht. Warum nur, versteht das denn niemand?

    Ich verstehe meine Mitarbeiter oft nicht. Oder sie mich nicht?
    Keine Ahnung.

    Und so könnte ich jetzt immer weiter schreiben.
    Ja, es ist definitiv der falsche Beruf für mich!
    Ich mag nicht alleine sein. Ich möchte zum Team dazu gehören. Möchte es immer allen recht machen, möchte, das mich alle mögen.
    Das geht aber nicht. Ich bin die Tochter vom Chef. Ich werde nie dazu gehören. Und als Vorgesetzte muß man eben auch Entscheidungen treffen, die den Mitarbeitern nicht gefallen.
    Da kann ich aber nicht mit umgehen. Habe ein schlechtes Gewissen, finde das nicht fair (selbst wenn das politische System dran schuld ist und nicht ich oder die Firma) kann mich zu dieser Entscheidung dann auch nicht erklären.
    Ich bin unglücklich in der Pflege, denn dort gehe ich kaputt. Diese senilen Menschen....oh Gott, das hört sich so grausam an, wenn ich mich das selber schreiben höre, aber es ist nun mal so. Ich bewundere alle in der Pflege um ihre Geduld und ihre Kraft. Ich habe sie nicht. Ich habe diese Ruhe nicht. Ich wünschte, ich wäre da anders.
    Ich bin unglücklich als Chef. Denn ich bekomme meine Arbeit nicht strukturiert, bekomme nix fertig und niemand mag mich. Zumindest nicht so, wie ich es gerne hätte.

    Aber was habe ich für Alternativen? Ich werde nächstes Jahr 40. Bin alleinerziehend mit zwei Kindern.
    Und ich soll meinem Vater sagen, das ich sein Erbe nicht antreten mag/kann?
    Er wird mich nicht verstehen.
    Und was soll ich stattdessen tun? Ich hab doch gar keine Wahl

  6. #146
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 106

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    Soziale Berufe trotz ADHS ?
    Na logo

    Ich betreue auf einer Gesamtschule ein Autistisches Kind. Ich kann selber davon noch sehr viel lernen.
    Ich bin auch der Meinung, dass gerade wir, in solche Berufen gut aufgehoben sind. Solange wir gut mit unserer "Störung" umgehen können.

  7. #147
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 750

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    doch, du hast immer die wahl.

    du solltest einfach machen was dich glücklich macht.

    den anderen (deinem vater) ein Nein zu geben ist aber auch ein Ja zu dir selbst.

    es ist dein leben und nicht das der anderen.


    schau, dass du glücklich bist, dann werden es die anderen auch sein

    viel erfolg

  8. #148
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 106

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    Schön gesagt =)

  9. #149
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 83

    AW: Soziale Berufe trotz ADHS?

    Hallo Sascha!

    Ich bin Krankensschwester. Es fällt mir schwer, mir Abläufe einzuprägen, daher schreibe ich mir alles wichtige in ein kleines Vokabelheft. Beim Stellen der Medikamente ist mir die Wichtigkeit bewusst, genau zu arbeiten. Ich lese mir alles sehr genau durch, bevor ich die Medikamente in die Tagesdosen einfülle.

    Ich sehe mich nicht als beeinträchtigt, sondern als einen Menschen der nicht perfekt ist. Und ich sehe mich als Bereicherung für meine Patienten, denn ich als Adhsler bin sehr empathisch, fürsorglich und meine Emotionalität und Impulsivität habe ich an der Arbeit (komischerweise) schon immer gut im Griff.

    Liebe Grüße

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