Zeige Ergebnis 1 bis 9 von 9

Diskutiere im Thema Veränderungen im Leben nach der Diagnose im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 71

    Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Hallo, ich habe es im Vorstellungsthread schon geschrieben - ich glaube, ADS zu haben und bin nun quasi beim Startschuss des Ärzte-Marathons. Ich schrieb auch schon, dass ich gerade ziemlich erleichtert bin, mein "sein" in Worte fassen zu können, eine mögliche Erklärung zu haben und vor allem - etwas dagegen tun zu können. Ich weiß nach dem Lesen zahlreicher Beiträge hier, dass der Weg bis zur gesicherten Diagnose ein langer sein kann, dennoch bin ich natürlich neugierig darauf, wie sich mein Leben mit der Diagnose ADS (sofern es sich denn bestätigt) entwickeln wird.

    Deshalb interessiere ich mich sehr für eure Erfahrungen.

    Mein Alltag wird momentan bzw. eigentlich schon immer besonders belastet durch
    • Heftigste Prokrastination in Finanzen, Haushalt, Arbeit
    • Kein Talent zur Selbstorganisation, laste mir schnell zu viel auf, was in Kombination mit der Prokrastination irgendwie suboptimal ist ;-)
    • Adipositas Grad II...
    • Starkes Rauchen
    • Überaus aggressiv beim Autofahren. Meine Tochter wurde mal gefragt, wofür die Hupe im Auto ist. Sie antwortete "Da haut Mama drauf, wenn sie schimpft". Ich bin sehr oft kurz davor, Unfälle zu provozieren indem ich einfach auf mein Recht bestehe, z.B. wenn mir bei Rechts vor Links die Vorfahrt genommen wird, fahre ich einfach trotzdem bis kurz vor knapp, weil ich ja "darf" und weil der andere es nicht besser verdient hat....
    • Ständiges Gefühl, überfordert zu sein mit allem und zu versagen, ich frage mich immer "wie schaffen das die anderen nur"
    • Ich kann mich superschnell in Dinge rein steigern, genauso abrupt endet das Interesse dann aber auch wieder, meistens, wenn etwas anderes interessantes um die Ecke kommt
    • Ich rede zuviel und erzähle zu schnell zu private Dinge
    • Ich kann keine Freundschaften pflegen, es ist immer so "Wir müssen unbedingt mal..." und "ja, ich melde mich"...und dann....naja, ihr kennt das wohl.
    • Ich mache "meine" Dinge wenn überhaupt irgendwie nur bis maximal 80% und bin dabei recht nachlässig
    • Ich neige zu depressiven Phasen mit dann teils heftigen psychosomatischen Begleiterscheinunge
    • Ich heule ständig los, früher meistens, wenn ich wütend war, inzwischen sehr oft vor Rührung, z.B. ist es mir unmöglich, Sendungen wie The Voice of Germany zu schauen
    • Ich sage zu selten "nein", weil ich Leuten nicht vor den Kopf stoßen will

    Das blöde ist, in der Theorie weiß ich genau, was ich falsch mache. Ich weiß, wie man sich tolle Pläne schreibt um Struktur in seinen Alltag zu bringen. Ich weiß, wie Nikotin im Körper wirkt, weiß alles über den Kalorienhaushalt, ich bin super darin, kluge Ratschläge zu erteilen, aber selbst umsetzen....klappt nicht.

    Bei dem ganzen "Gejammer" sehe ich aber auch meine guten Seiten: Ich bin sehr hilfsbereit, kann mich schnell auf neue Gegebenheiten einstellen, verstehe Zusammenhänge schnell, Leute mögen mich irgendwie. Ich bin ziemlich musikalisch. Kann tolle Dinge für meine Tochter nähen. Wenn die Struktur stimmt, kann ich sehr exakt und präzise arbeiten. Ich habe, und das finde ich ziemlich widersprüchlich, ein Auge für Details. So fallen mir z.B. Rechtschreibfehler sofort auf (obwohl ich selbst genug davon mache). Ich kümmere mich hervorragend um meine Tochter. Mir wird von allen Seiten bestätigt, wie toll sie entwickelt ist. Das macht mich sehr stolz.

    Wie gesagt würde ich mich sehr darüber freuen, zu lesen, wie es euch ergangen ist, seit ihr diagnositiziert worden seid. Ich freue mich sehr darauf, meine Baustellen angehen zu können, und hätte eben gerne ein Gefühl dafür, was realistische Erwartungen sind. Allerdings habe ich aber auch ein wenig Angst davor, dass z.B. durch eine medikamentöse Therapie die Dinge, die ich zu meinen guten Seiten zähle, beeinflusst werden.

    Ich hoffe, irgendwer hat bis zum Schluss meines (doch viel länger als geplant gewordenen) Beitrags durchgehalten und antwortet tatsächlich

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Hallo prittstift,

    einiges kommt mir doch sehr bekannt vor

    Meine Diagnose habe ich erst vor ca. 3 Wochen erhalten und verändert hat sich dadurch nicht wirklich viel außer dass ich endlich weiß was bei mir los ist.

    Die Medikamente helfen auch ein wenig (vor allem beim Autofahren

    Aber der Run nach einem Therapeuten ist jetzt voll am Laufen was ich noch schwieriger finde als nen Arzt für die Diagnose zu finden.
    Vllt kannst Du ja auch schon parallel nach einem Ausschau halten, denn so wie ich Deine Ausführung lese brauchst Du auch ganz dringend einen Therapeuten der Dir sortieren hilft.

    Ich drücke Dir ganz doll die Daumen dass Du Dich damit zurecht findest und zur Ruhe kommst.

    LG

  3. #3
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 793

    AW: Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Hallo erst einmal! Ich habe deinen Beitrag mit großen Interesse gelesen, befinde ich mich doch in einer ähnlichen Situation und finde mich in einigen deiner aufgezählten Punkte wieder.
    Ich stehe jetzt auch davor (hoffentlich) diagnostiziert zu werden, habe erstmal nur einen Beratungstermin in einer Praxis und muss dann gucken, ob die Chemie stimmt.
    Bin auch gespannt darauf was danach alles kommt. Aber ich denke: es kann nur bergauf gehen und frei mich wenn mir endlich geholfen werden kann.

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Hallo prittstift,

    erstmal noch ein herzliches Willkommen von mir!

    Vieles von dem was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Was hat sich nun nach der Diagnose verändert?

    - ich war, wie Du, erstmal wahnsinnig erleichtert, dass das Kind nun einen Namen hatte und ich mir das alles nicht bloß einbilde oder ich eben einfach zu faul bin
    - die Medis haben mir geholfen meine Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen (zumindest meistens), mich besser konzentrieren zu können und auch mal an einer Sache dranzubleiben
    - ein begleitendes Coaching hat mir sehr viel in Fragen bzgl. des Haushaltes gebracht, z.B. erst einen Raum beenden, bevor man den nächsten in Angriff nimmt, schauen wieviel Zeit ich eigentlich für was benötige, wie vergesse ich nicht ständig meine Wäsche in der Maschine? usw...
    - meine Finanzen habe ich leider bis heute nicht vollständig im Griff... es ist nach wie vor ein Kampf, aber zumindest ist es schon besser geworden
    - ich habe mittlerweile gelernt auch mal abzuwarten und nicht immer alles sofort, jetzt gleich, erledigt zu haben
    - ich gestehe mir Pausen zu und achte auch darauf sie einzuhalten
    - ich kann deutlich besser "Nein" sagen, ohne immer das Gefühl zu haben jemanden dadurch vor den Kopf zu stoßen (eher das Gegenteil ist der Fall, die Leute akzeptieren das ohne Probleme)
    - ich gestehe mir zu, dass ich manche Dinge eben einfach nicht vernünftig hinbekomme und delegiere diese nach Möglichkeit (sollte man natürlich nicht mit zu vielen Sachen machen
    - ich weiß, dass es noch gaaaaaanz viele andere Chaoten wie mich gibt und wir alle mit sehr ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, allein der Kontakt hier im Forum hilft da ungemein, weil man sich eben nicht blöd fühlt, wenn man Dinge nicht hinbekommt die für andere selbstverständlich sind
    - ich erkenne eher, wann eine Überforderung droht und kann dementsprechend schneller gegensteuern (das kommt meiner ganzen Familie zugute)
    - ich bin gelassener beim Autofahren

    Alles in allem kann man sagen, dass mit Sicherheit nicht alles hunderprozentig toll läuft (und wahrscheinlich auch nie wird - was aber ok ist). Ich komme aber mit mir selbst besser klar, gestehe mir auch selber "Fehler" zu und bin allein dadurch schon ruhiger geworden.

    Letztendlich bin ich noch nicht da, wo ich gerne mal sein möchte, aber der Weg dorthin ist zumindest nicht mehr so steinig und ich habe schon ein gutes Stück geschafft. Ab und an macht man auch mal wieder zwei Schritte vor und drei zurück, aber generell geht es aufwärts. Und das ist das Wichtigste.

    Ich kann Dir nur raten: wenn Du die Diagnose hast, auch die Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Alleine schafft man es meistens nicht, die jahrzehntelang eingeübten Verhaltensweisen zu durchbrechen und dauerhaft zu ändern. Denn dann hakt es an genau dem Problem, dass Du schon beschrieben hast: im Kopf weiß man das alles, aber es umzusetzen funktioniert irgendwie nicht.

    Ich wünsch Dir alles Gute!
    Geändert von loekoe ( 7.04.2014 um 15:16 Uhr)

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 74

    AW: Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Bis auf Rauchen und Autofahren, ist bei mir alles dasselbe in grün (Rauchen tu ich aus Prinzip nicht und Autofahren darf ich nicht - kein Fleppen)
    Mir wird auch immer angetragen, dass mein Sohn ja sooooo toll erzogen ist und so, aber ich hab auch keinen Schimmer wie ich das geschafft habe.

    Egal, meine Diagnose ist noch keine Woche her und ich dosier grad erst mein Medikament ein. Aber erst mal hat sich auch für mich nichts verändert. Nur, dass ich jetzt weiß, warum was eigentlich bei mir läuft, oder eben nicht... Wobei... mir fällt grad auf, dass immerhin mein Appetit seit gestern schon vermindert ist.

    Für mich ist aber auch wichtig, dass ich meine bisherige Therapie weitermachen kann und noch eine Verhaltenstherapie dazubekomme, weil ich nicht nur mit Medis besser sein will sondern auch, wenn die Wirkung gegen Abend dann nachläßt und ich noch unter Menschen bin... bis ich dann endlich eine passende Arbeitsstelle finde.

    LG,
    Kati

  6. #6
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 156

    AW: Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Hallo pritt,

    direkt danach habe ich mir gedacht, -kann nicht sein, ging doch auch so lange ohne-, mit der Zeit habe ich mich damit abgefunden und nach Lösungen gesucht. Einfacher ist es dadurch nicht geworden, schließlich besteht das Grundproblem weiter und hat eher für noch mehr Verwirrung und Unsicherheit gesorgt. Nichtsdestotrotz gehe ich offensiv damit um und schaue halt, was sich machen lässt.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Hallo Ihr Lieben,

    Ich weiß nicht so ganz ob ich hier richtig bin mit meinem Anliegen... aber bin neu und weiß nicht wo ich hier eine komplett neue Frage stellen kann XD..

    Also ich heiße Lisa bin 18 Jahre Alt
    gehe noch zur Schule 10 rs Klasse

    1 Klasse Zeugnis Bewertung:hilfsbereit, ausgeweckte Schülerin, gut an denn Schulalltag gewöhnt,übernimmt gerne freiwillige Aufgaben erledigt sie dann auch gewissenhaft im unterricht bemüht sie sich um fleißige mitarbeit, freuen würde sich meine Lehrerin über eine sauberere heft Führung ,überaus Hilfsbereit
    1Klasse habe ich wieder holt ; da stand dann es gelingt mir besser Erlebnisse in richtiger Reihenfolge wiederzugeben , Ausbaufähigkeit in der Selbstkontrolle , gegenüber Mitschülern sehr aufgeschlossen , Klassenregeln versuche ich überwiegend einzuhalten

    2 Klasse : Sehr Hilfsbereit und Verlässlich, es fällt mir immer leichter Kritik als ansporn zu sehen , Verhaltensmuster positiv zu ändern bereitet mir Probleme mein stark ausgeprägtes Miteilungvermögen muss ich noch denn Situationen besser anpassen sprachlich bin ich sehr vielfältig besonderst auffällig die Bemühung bei auftretenden Problemen nicht gleich zu verzweifeln, sehr Selbständig

    3 Klasse; sehr fleißig, mir fällt es schwer zu akzeptieren das ich nicht fehlerfrei bin, ich kann jetzt besser zuhören wenn andere reden un bin da sehr bemüht , von meinen Mitschülern sehr geachtet ,versuche Konflikte friedlich zu ösen lasse mich für Unterrichts Inhalte begeistern es fällt mir aber schwer mich auf die Aufgabe zu konzertieren ich bemühe mich aber die Ablenkungen abzuschalten mein Arbeitsweise ist übereifrig, an Gesprächen gelingt es mir besser ein ausgewogenen Verhältnis zwischen sprechen und zuhören zu schaffen , hervorzuheben ist mein Ordnungssinn , ich Sätze mich sehr für meine Mitschüler ein
    3 Klasse habe ich auch wiederholt:
    bemühe mich begonnene Aufgaben zu beenden und zu korrigieren , kann besser abwarten bis sie gefragt wird ,getroffene Absprachen werden in der Regel eingehalten ,muss mehr leren ihrem gegenüber zuzuhören , muss lernen Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen Tendenz schwierigen Aufgaben Auszuweichen

    4 Klasse: Problematisch Arbeitstempo da ich mich da überhastet Habe Erwachsenen gegen über trete ich manchmal vorlaut auf -_-*

    5 Klasse: grundsätzlich versucht dem Unterricht zufolgen es fällt ihr schwer die Konzentration auf denn Tag gleichmäßig zu verteilen bei Entmutigung kann es zu völligen Verweigerung kommen

    6Klasse: temperamentvolle Schülerin , verfügt über einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn , bemüht sich verhalten zu analysieren Arbeitet sehr Interessen-bezogen nicht ausdauernd kontinuierlich. anstrenungsbereiter als bei Mündlichen aufgaben als bei schriftlichen

    7 Klasse: sehr kritisch aber auch sehr selbst kritisch starkes Gerechtigkeitsempfinden sehr impulsiv es fällt ihr schwer immer denn richtigen Ton für denn Gegenüber zu finden , Misserfolge sind stark demotivierend , ist sehr motiviert ihr verhalten zu regulieren bemüht unterricht nicht zu stören und ihm konzentriert zu verfolgen
    8Klasse bemüht soziale grenzen zu wahren temperamentvoll impulsiv bemüht Kritik anzunehmen Misserfolge weniger demotivierend
    9Klasse bringt deutlich zum ausdruck wenn sie etwas nicht interessiert es fällt ihr schwer ihre Impulse zu kontrollieren stört denn unterricht durch permanentes dazwischen reden und vergreift sich dadurch im Ton bei nachlassender Konzentration sehr albern , zur Verhaltensänderung bereit in der Klasse übernimmt sie die Führungsrolle


    So das war jetzt sehr viel Puhh mein Kopf ja so waren meine Zeugnisse bis jetzt .. aber was man beachten muss meine Bewertungen sind zwar naja nicht der Brüller aber meine Noten drei 3. und der Rest 1 und 2 .. dies Zeugnis was wir jetzt bekommen haben.
    Ich muss noch dazu sagen ich gehe auf eine Körperbehinderten Schule und dort gibt es auch ADHS´ler und ich habe auch einen in meiner Klasse.
    Ich bin damals auf die Schule gekommen da ich eine leichte Spastik in denn Füßen hatte ( das ist jetzt nicht mehr ) aber halt ich denke ich bin dort noch halt wegen meiner Sozialen Eigenschaften wenn man es mal so sagen kann.
    Jetzt ist es so wir haben eine Neue Klassenlehrerin und ich merke das sie mich nicht so nimmt wie ich bin was es mir nicht wirklich leichter macht.. Naja und da sich eine Gedanken eig 24h darum drehen hast du nun ADHS o, ADS oder nicht (ich denke ja ja weil ich ja weiß wie der z.B in meiner Klasse ist ) so nun hat meine Mutti dann mal einen Termin in einer KJP gemacht (ich habe einen Überweisungsschein hatte beim Psychiater angerufen und die haben gesagt ich soll in eine KJP mich melden ja da haben wir das Halt gemacht) jetzt habe ich einen Termin am 15.05.14 :/ und jetzt habe ich so etwas ANGST .. weil ich weiß halt nicht so wirklich ob ich mich freuen soll oder mhh tja die Frau am Telefon war sau nett und als vorgelesen wurde um was es geht sie gleich so geht es auch um Tabletten ja ? und meine Mutti gleich ja .. naja und jetzt wollte ich euch einfach mal Fragen was sagt ihr zu meinen Kurzen Zeitungsausschnitten ? deuten die drauf hin oder ehr einfach nur VH ich würde schon gerne mal Medikinet oder Ritalin oder was es da ja alles gibt ausprobieren um einfach zu wissen ob dann meine Gefühlswelt vilt. anders ist oder ob ich mich in manchen Dingen anders Verhalte ...

    Entschuldigt Rechtschreibung und Grammatik

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Bei mir hat sich seit der Diagnose vieles geändert.
    Zum Positiven, aber auch erstmal zum "Negativen". Viele Dinge wurden mir unter Medikation erstmals bewusst, es gab viel Trauer, Wut und Aufarbeitung. Gibt es immer noch. Ich finde mit Medikation habe ich erstmal gemerkt, was alles möglich ist, was realistisch ist, und was aber auch geändert werden muss, um ein erfülltes Leben zu führen. Im Endeffekt habe ich mit Medikation viel mehr Arbeit als ohne. Aber diesmal erstmals das Gefühl, das ich weiss, wie ich Dinge angehen soll und diese auch schaffe. Sicherlich fallen einem bestimmte Dinge leichter, z.B. Alltagsroutine, aber ein funktionierendes Konzept und viel Training braucht es auch mit Medikation um diese zu bewältigen.

    Ich finde die Medikation ist wie Krüken....... um im Alltag vorwärts zu kommen, muss man erstmal damit trainieren, die dafür wichtigen Muskeln aufbauen, die vorher nie beansprucht wurden, und vor Allem man muss trotzdem weiterhin mehr tun als andere, die keine Gehbehinderung haben....... aber man kommt wenigstens vorwärts.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Veränderungen im Leben nach der Diagnose

    Danke für deine Atwort.. ich kann das gut verstehen das es immer noch probleme gibt ich sehe es an meinem klassenkamaraden .. aber ich glaube ich habe nicht so die probleme wie er ich kann mich ausdrücken also gut eig. Nicht so das ich sage ich rede mit keinem zwar nur mit bestimmten personen aber ich habe so zu sagen nicht das gefühl das ich mich da nicht ausdrücken kann und deswegen ist es so schwer zu verstehen wieso ich trotzdem dieses wischwasch im kopf habe z.b mein wellensittich knabbert hier die ganze gei an so ner bekloppten stange rum und mich stresst das gerade so sehr ich könnt sie umbringen obwohl ich weiß sie wird es in 10 sekunden nach dem i h sie angeschrien habe wieder machen ..

    Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk

Ähnliche Themen

  1. Sehnsucht nach dem früheren Leben?
    Von Rosinchen82 im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 25
    Letzter Beitrag: 6.04.2014, 21:57
  2. das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht
    Von electricape im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 34
    Letzter Beitrag: 16.01.2014, 00:09
  3. Ein neues Leben nach der Diagnose - Wer hats geschafft?
    Von Kaot im Forum ADS ADHS Erwachsene: Umfragen
    Antworten: 46
    Letzter Beitrag: 8.01.2013, 19:41

Stichworte

Thema: Veränderungen im Leben nach der Diagnose im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum