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Diskutiere im Thema Borderline - schlimmer als ADS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    Borderline - schlimmer als ADS?

    Hey Leute!

    Hab mal so ganz kurz hier im Forum das Thema Borderline aufgeschnappt. Ich hab mich jetzt im Internet ein wenig schlau gemacht über die Unterschiede. Da gibt´s zwar nicht so viele zu ADS aber doch einige und die machen mir Kopfzerbrechen, dass es sich bei mir auch um Boderline handeln könnte.
    Und weiter hab ich herausgefunden, dass Medikamente gegen ADS schlecht für Borderline sind.

    Kann ein guter Arzt, der auf ADS spezialisiert ist auch Borderline erkennen und von ADS unterscheiden?

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    Eigentlich ja. Am besten sind für sowas Ambulanzen, da dort die Diagnose noch mal in einem Team besprochen wird. DIe Fehlerquote ist also geringer.

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    Vergiss nicht, dass man auch Flöhe und Läuse haben kann !

    Also ich habe eine Doppeldiagnose ADHS und Boderline! Wer sagt, dass ADHS Medikamente schädlich bei Borderline sein sollen???? Also ich nehme MPH und ich komme damit sehr gut zurecht! Grade meine Impulsivität (die eben sowohl als auch begründet ist) und meine Stimmungsschwankungen sind damit wesentlich gemindert und die Konzentration einfach viel besser. Ich merke sehr genau was wozu gehört (also welche Symphtome typisch Boderline sind) aber ich hab auch lange Therapie hinter mir und weiß mitleweile wie der "Boderliner in mir" tickt !
    Ich kann Dir nur sagen, dass Beides nicht den Weltuntergang bedeutet. Ich habe mit der Diagnose Boderline sehr sehr lange gerungen und kam damit sehr schlecht zurecht, weil man einfach diesen "Stempel" weg hat. Dabei gibt es sehr unterschiedlich ausgeprägte Formen bei Borderline und auch da ist nicht Borderliner gleich Borderliner..... das ist ja so als würde man sagen "Alle ADHS´ler sind gleich", das ist einfach nicht so, sicher haben viele gleiche Probleme oder gleiche Symptome und ähnliche Interessen, aber trotzdem sind alle ganz verschieden. Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht und wurde medikamentös eingestellt und danach hab ich mein Leben umgekrempelt und zwar von Grund auf und ich muss sagen, dass es mir heute sehr gut geht (natürlich hab ich auch nach wie vor meine Tiefs) und ich mittlerweile froh bin, dass ich die Diagnose habe und weiß was los ist und mich eben danach richten kann und gelernt habe damit umzugehen.

    Ich würde mit deinem behandelnden Arzt über den Verdacht sprechen und eine Diagnostik machen. Darf ich fragen wieso Du den Verdacht hast?

    Ich wünsche Dir viel Geduld und Erfolg für Alles was noch kommt!

    LG


    Rose

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    1) Hab ich gelesen, dass Borderline - angeblich - durch ein traumatisches Ereignis ausgelöst wird. (bei mir war das die Geburt meiner Schwester - nehme ich jetzt mal an, vorher war ich 7 Jahre Einzelkind und hab mich danach, als meine Mama schwanger war und als meine Schwester klein war, aufgeführt wie eine Irre)
    2) Hab ich gelesen, dass die mehr oder weniger Selbstmordgedanken bzw. Selbstmordversuche haben (trifft bei mir zu - gerade heute morgen hat mir mein Mann indirekt das Leben gerettet indem er den Safeschlüssel, da ist eine Waffe drin, versteckt hat, weil ja da KEINER ran soll).
    3) Ich liebte es mir selbst weh zu tun (schweren Tisch auf Finger gestellt in der Hoffnung, dass er bricht - was leider nie der Fall war, im Krankenhaus haben die dann immer gesagt, das sei nur eine Prellung oder Finger in heißes Wachs tunken, Nähnadel in die Oberhaut der Fingerkuppen stechen, ....)
    4) Als ich den Führerschein hatte, habe ich Nummer 3 mit abhauen kompensiert. Wenn´s Stress gab, oder ich nicht klar kam, dann rein ins Auto und einfach nur WEG (ohne bescheid zu geben) tagelang. Das letze mal war das letztes Jahr im Frühjahr, nur ohne Auto, weil das bei meinem Unfall kaputt war. Bin mit Rucksack und Zug weg.
    5) Ich schreibe Geschichten, wo ich den Helden immer die fürchterlichsten Sachen antue (Verletzungen; sterben hab ich nur einen lassen und der wurde dann zum Vampir, also auch nicht tot).
    6) Wenn ich Bücher lese (meistens Historical-Romane) dann suche ich zuerst heraus, ob da drinnen die Hauptperson schwer verletzt wurde, kaufe dann das Buch (Schundblatt) und lese immer wieder nur diese eine Stelle.

    Also - irgendwie geht da was vollkommen schief - und das schlimmste daran ist: Ich werd mir jetzt so richtig bewußt darüber!

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    Naja was heißt hier schlimmer, jeder geht mit seinen Problemen anders um. Ein guter Freund von mir hat das Borderline-Syndrom und er erzählt mir oft von seinen Problemen in seinem Leben. Wenn ich ehrlich bin würde ich manchmal sofort mit ihm tauschen wollen, also ich will seine Probleme nicht verharmlosen nicht falsch verstehen, aber ich denke, mir würde dieses andere Extrem, sprich Gefühle oft intensiv wahrnehmen und starke Impulsivität im Leben mehr weiterhelfen, als dieses komplette gegenteilige Extrem, welches ich habe, sprich anhaltende heftige Gefühlsleere und ich nenne es mal "Antiimpulsivität" was sich so anfühlt, als ob man innerlich gefühlsmäßig vollständig gelähmt ist und nichts rauslassen kann. Außerdem fällt mir oft auf, dass Borderliner durch ihre "Ecken und Kanten" oftmals als interessanter wahrgenommen werden, also im negativen, wie auch im positiven. Ich denke wenn man jemanden fragt, wie er mich so erlebt hat, würde er oft sagen: Ja, was soll ich sagen, ich fand ihn weder besonders nett, noch besonders unfreundlich" Und das finde ich persönlich deutlich belastender, als wenn jemand sagt, dass man nett oder unfreundlich gewirkt hat.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.249

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    Dragoulan schreibt:
    1) Selbstmordgedanken bzw. Selbstmordversuche haben (trifft bei mir zu - gerade heute morgen hat mir mein Mann indirekt das Leben gerettet indem er den Safeschlüssel, da ist eine Waffe drin, versteckt hat, weil ja da KEINER ran soll).
    Du bist suizidgefährdet und Dein Mann hat eine Mordwaffe?
    also Du meinst jetzt kein Küchenmesser?



    6) Wenn ich Bücher lese (meistens Historical-Romane) dann suche ich zuerst heraus, ob da drinnen die Hauptperson schwer verletzt wurde, kaufe dann das Buch (Schundblatt) und lese immer wieder nur diese eine Stelle.
    Gedanken schaffen Realität. Such Dir gezielt aus, womit Du Dich beschäftigst!

    Wie wär es mit einem Roman, in dem jemand Möhren und Hasen züchtet? oder Buddha auf dem Weg zur Erleuchtung oder so
    Geändert von gisbert ( 5.04.2014 um 20:24 Uhr)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    Weiß ja keiner, dass ich selbstmordgefährdet bin. (Nö stimmt nicht ganz, hab mal früher - so vor 15 Jahren - einen Brief mit Selbstmordgedanken geschrieben. Sie hat ihn nur unserem Hausarzt, der ein Freund der Familie ist, gezeigt und - das war´s. Da wurde nix unternommern. Naja, vielleicht muss erst mal was passieren, bevor MEINE Mutter aufwacht. Freu mich richtig auf die Diagnose, dann setzt sis ordentlich auf den "Scheißa") Und ehrlich gesagt, so niedliche Romane, die sind mir etwas zu langweilig.

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.249

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    Naja, vielleicht muss erst mal was passieren, bevor MEINE Mutter aufwacht

    Mutter, was die denn jetzt damit zu tun?

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 30

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    Ganz einfach, vor Jahren (da hatte ich schon den Führerschein, wohnte aber noch zu Hause), da wollte ich von MIR aus zu einem Psychiater, hauptsächlich wegen meiner "imaginären" FReunde, die ich bis jetzt habe (übrigens meine einzigen Freunde), da hat mir die geantwortet: Das geht doch nicht, dass du zum Psychiater gehst, da müssen wir uns ja mit dir schämen, keiner von uns ist jemals zu einem Psychiater gegangen. Aja und übrigens, wenn du dort hingehst, sagt der dir gleich, dass du den Führerschein abgeben musst! (Das war das schlimmste, da ich ja nur durch mein Auto weit genug von meinen Eltern wegkam.) Ich doofe Nuss hab´s tatsächlich bleiben lassen, hab mir nur so im Stillen gedacht, dann hätten ja viele Amerikaner auch keinen, denn die rennen ja zum Psychiater genausooft wie zum Friseur.

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Borderline - schlimmer als ADS?

    Deine Mutter wirst du höchstwahrscheinlich nicht ändern können, auch nicht mit einer Diagnose und auch nicht mit "emotionaler Erpressung".

    Aber du kannst dich selbst, FÜR DICH und dein Wohlbefinden, von diesen Gedanken ihr gegenüber, und der Abhängigkeit einer Emotion von ihr, lösen. Zumindest wird das mehr inneren Frieden bringen, und wird dich nicht mehr in Situationen treiben, wo du etwas unvernünftiges tun könntest, was eventuell eine unbeabsichtigte, endgültige Konsequenz hervorruft, die eigentlich eine Anklage gegen jemand anderen sein sollte.

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