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Diskutiere im Thema die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    Egal ob Gruppen, Sportvereine oder was auch immer. Eine Weile kann ich mich zusammennehmen und mich integrieren. Aber irgendwann ist dann mal der Punkt da, an dem ich meine wirkliche Meinung sage und dann ist Feierabend.
    Ich habe sehr früh gelernt, dass immer nur der anerkannt und gemocht wird, der sich anpasst. Aber das kann ich auf Dauer leider nicht.
    so habe ich auch.

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    So,

    hier möchte ich meinen Beitrag teilen, den ich im anderen Thread geschrieben habe. Ich denke, es passt gut zu dem Thema. Das wesentliche habe ich kursiv markiert:
    An dieser Stelle würde ich auch gerne zum Thema 'Erleben der Medikamentenwirkung' beitragen.

    Ich nehme Medikinet Adult seit 6 Wochen, bin jetzt seit 10 Tagen auf 20mg morgens und 20mg 5 Stunden später.
    Die ersten 3 Tage, als ich nur 10mg morgens genommen habe, waren am besten für mich - da habe ich den größten Unterschied gesehen - ich war einfach froh und komischerweise ohne Angst gegenüber Frauen.

    Ich weiß nicht, in wie weit meine Angst gegenüber Frauen ein Bestandteil meiner ADS ist. Ich habe den Eindruck, die beiden Sachen sind bei mir verbunden. Ich kriege Angst vor Frauen, da ich mich nicht entspannen kann. Und wie kann ich dann mit einer Frau flirten, wenn ich nicht entspannt bin. Geht nicht. So, momentan habe ich wieder Angst, d.h. die erste Wirkung hat nur die ersten Tage gedauert. Allerdings habe ich am letzten Sonntag das Medikament ausgesetzt, um zu prüfen, wie es mir ohne geht. Und ich muss sagen, es ging mir verdammt schlechter.
    An dieser Stelle ist mein zweiter Zweifel zu erwähnen: ohne Medikament fühle ich mich so schlecht, ohne jegliche Kraft, ich kann für mich selber nichts machen, nicht entscheiden. D.h. ich kann nicht arbeiten, das ist für mich zu anstrengend. Das einzige, was ich machen kann, ist etwas für die Welt zu machen. Ich stelle mir die Welt in einer bestimmten Weise vor und sehe sie als eine Harmonie. Und ich denke. Deswegen kann ich etwas für die Welt machen, da ich dann beim Arbeiten auf keine Konflikte stoße, da ich im Gedanken diese Harmonie als Bild habe. Sogar wenn es zu einem Konflikt kommt, vernachlässige ich ihn; ich habe etwas großes im Kopf und darauf konzentriere ich mich. Im Gegensatz dazu , kann ich nicht - wie normalerweise Leute es tun - einfach zur Arbeit gehen und ein Job machen, um Geld zu verdienen; damit meine Bedürfnisse erfüllt werden. Dafür fehlt mir Kraft, bzw. ich bin nicht imstande, dieses Bild der Harmonie zu verlassen. Und ich selber bin keine Harmonie wie die Welt. Ich bin zu klein, um mich selber zu bewundern.
    Ein Beispiel, jemand fragt mich, wie viel Geld würde ich mir für die Arbeit wünschen. Diese Frage ist für mich zu schwierig, weil es mir nicht um Geld geht, sondern um diese Harmonie. Ich vernachlässige mich selbst, gleichzeitig pflege die Harmonie. Dazu erwarte ich auch, dass andere Leute auch laut dieser Harmonie handeln, dass sie nicht sich selber im Zentrum des Lebens sehen, sondern die Welt. Leider ist es nicht so und da kommt es zu einem Konflikt in mir mit den Leuten.
    Habt ihr auch sowas ohne Medikamente? Gehört es zu ADS? Da bin ich ganz gezweifelt, ob ich doch nicht eine andere psychische Störung habe.

    So, nach der Annahme von Medikamenten werde ich ruhiger, allerdings bin ich gespaltet. Einerseits will ich nicht zurück in meine alte Vorstellung der Harmonie, andererseits bin ich noch nicht genügend stark, in die Welt anders zu schauen. Ich denke, ich werde noch eine Erhöhung der Dosis brauchen.

    edit:
    Ich möchte noch etwas dazu hinzufügen. In der Zeit ohne Medikamente habe ich wenig Kraft gehabt, um viele unwichtige Sachen zu machen, wie z.B. Steuererklärung ausfüllen oder Bewerbungen schreiben. Die Kraft, die ich hatte, wollte ich nur für die Freude über die Welt, für das Erleben der Emotionen nutzen. Und ich habe es auch getan. Probleme kamen, als ich Kontakte mit Leuten hatte, die einfach über ihren Alltag quatschten. Das konnte ich nicht ertragen. Ich wusste nämlich, ich habe wenig Kraft und ich konnte sie nicht für solche Sachen vergeuden lassen. Genauso war es mit den Frauen, ich wollte mit ihnen viele schöne Momente erleben, aber nicht einfach quatschen oder Dinge machen, die mir nicht unbedingt Spaß machten. Und zu meinem Berufsleben, ich war bereit, zu arbeiten, aber ich wollte in der Arbeit mein besten geben und gleichzeitig habe ich es von anderen erwartet. Zum Beispiel ich konnte forschen, ich liebte forschen. Ich konnte aber mir nicht vorstellen, dass ich für eine Firma forsche, die dann es dafür nutzt, um es zu verkaufen. Das stand im Widerspruch zu meiner Vorstellung der Welt als Harmonie, wo Leute nicht fordern, sondern ihre gute Gefühle einfach geben und tauschen.
    Geändert von bric (26.03.2014 um 01:34 Uhr)

  3. #43
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    Also ich habe akzeptiert, dass ich nie der " normale " Arbeiter sein werde, der Morgends um 7 aus dem Haus geht, dann bis 12 arbeitet, eine Stunde Mittag macht und dann nochmal bis 16 Uhr arbeitet.

    Ich habe es versucht. - Sowas halte ich genau einen Tag durch, dann ist der Reiz des Neuen gänzlich verflogen und ich komme mir vor wie im einem Straflager in dem sich ein Tag wie eine ganze Woche anfühlt und die Tage nicht enden wollen.

    Ich muss aber auch gar nicht so sein wie alle. Im Gegenteil, ich möchte nun da ich weiß dass ich adhs b.z.w. ads habe, dieses als Chance nutzen und die lernen die negativen Aspekte zu kontrollieren und die positiven zu konservieren. Ganz ohne Medikamente.

    Ich bin ein sehr sehr kreativer Mensch. Was mir fehlt ist ein Mensch, der mich in der Spur hält und der mich dabei unterstützt meine Ideen in die Tat umzusetzen. Zum Beispiel wenn ich eine gute Idee habe, aber nicht weiß wo ich anfangen soll.

    Unsere Welt lebt von Menschen wie uns, denn wir sind die Querdenker, die Menschen die eben nicht alles wie normal machen, sondern neue Wege gehen, neue Ideen und Ansätze entwickeln, auch gegen den Mainstream.
    Wir mögen nicht immer einfach zu handhaben sein und manche Menschen würden uns am liebsten erwügen - meistens Lebenspartner/innen ohne ADHS ........und manchmal vergessen wir was wir gerade schreiben wollten.....so wie ich jetzt..... Mist - ich weiß nur noch dass es sehr gut war

    Das Gefühl Medikamente zu nehmen und dann zu einem Mann im grauen Anzug zu mutieren, der stupide seiner Arbeit nachgeht, ist für mcih eine schreckliche Vorstellung.
    Als ob man einen Vogel in einen Käfig steckt.

    Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass ich um einiges Leistungsfähiger bin als viele " Normalos ", wenn man mich richtig zu nehmen weiß.
    Wecke mein Interesse und schaff es das ich Abwechslung und neue Eindrücke habe und ich leuchte wie ein Weihnachtsbaum.

    Ein Beispiel : Ich mache Seit November 2012 Let´s Plays.
    Das bedeutet ich spiele Computerspiele und kommentiere diese nebenbei,

    Ich veröffentliche jeden Tag zwischen 2 und 4 Folgen á 20-30 Minuten Laufzeit und das seit mittlerweile 1,5 jahren.
    Darauf bin ich stolz, denn es ist etwas, dass ich durchziehe.
    Mittlerweile sind es über 1700 Videos die inzwischen 1500 Abonnenten erfreuen und insgesamt über 450.000 mal angeklickt wurden.

    Mancher mag denken, dass es keine große Kunst ist Computerspiele zu spielen. Das ist richtig. Das Spielen an sich ist keine große Kunst. Aber dabei bleibt es ja nicht.
    Ich kommentiere das Ganze. Das bedeutet ich muss mir überlegen was ich erzähle und aufpassen dass ich dabei keinen allzugroßen Mist zusammenspiele
    Das gelingt mir auch nicht immer. Bei einem täglichen Let´s Play, rede ich z.b. über alle möglichen Themen.

    Das geht von ADHS, über Nächstenliebe, über Träume und Gedanken, bis hin zu total verückten Dingen. Einmal habe ich z.b. meinen Einkaufszettel vorgelesen, oder Inhaltsangaben auf Verpackungen.

    Und das ist nur der Teil den der Zuschauer sieht.

    Danach muss ich die Audiospuren des Rohvideos extrahieren und neu abmischen, dann wird das Video gerendert, also aus einem 40 GB Rohvideo ein ca. 1 GB Video gemacht und die Tonspur umgewandelt.
    Danach beides zusammensetzen und hochladen.

    Nun ist es aber noch immer nicht fertig. Nun muss ich mir einen Titel überlegen, Tags eintragen, die Videos in Playlisten packen und Thumbnails erstellen, also kleine Vorschaubildchen.
    Dann noch das Datum der gewünschten Veröffentlichung eintragen und fertig.

    Ohne das Hochladen, was den Großteil der Zeit in Anspruch nimmt, benötige ich für ein 20 Minuten Video ca. 1,5 bis 2 Stunden Nachbearbeitungzeit, je nachdem wie lange das rendern dauert.

    Ihr sehr, da steckt ganz schön viel Arbeit drin.

    Und ich habe ja nicht nur Let´s Plays gemacht. Ich habe vorgelesen, gesungen, Musikvideos gemacht ( 2 Stück), ein Adventure als Hörspiel aufgenommen etc.

    Und darum bin ich froh dass ich bin wie ich bin. Und ich bin stolz dass ich das durchhalte.

    Ok, ich würde mir etwas weniger Wutanfälle wünschen, aber selbst die sind für meine Zuschauer unterhaltsam

    Manchmal ärgere ich mich, dass ich keine Ahnung davon habe wie man ein Video richtig gut mit Spezial Effects ausstattet, oder dass ich nicht zeichnen kann.
    Da wäre so viel möglich.
    Ich komme mir oft vor wie ein Dirigent, dem die Musiker fehlen

    So, nun habe ich schon wieder viel mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte.

    Unterm Strich denke ich, dass man ADHS in erster Linie als eine Chance sehen sollte.
    Zumindest versuche ich das, auch wenn es sehr oft nicht einfach ist.

    Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass es natürlich auch unter uns viele verschiedenen Menschen gibt mit unterschiedlich stark ausgeprägten Symptomen, Wünschen, Zielen und unterschiedlich großem Leidensdruck.
    Wenn jemand sein Glück findet indem er die Medis nimmt, dann ist das doch vollkommen ok.
    Ich freue mich ehrlich und aufrichtig für jeden Menschen, der in einem normalen Job von 8-16 Uhr aufgeht und zufrieden ist und ich freue mich, wenn ich mir vorstelle, das ein solcher Mensch nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommt, sich vor dem PC setzt und ich vielleicht mit einem meiner Videos dazu beitragen kann, dass er einen schönen Feierabend hat.

    So nun ist aber wirkich schluß. Ich wollte schon seit 5 Stunden schlafen, kann aber nicht einschlafen

  4. #44
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    offtopic
    Ach Du bist das :-)
    (ich hab sofort Deine Stimme im Ohr)

    Manchmal bin ich böse, weil mein Sohn so vel Zeit damit verbringt passiv andern beim Spielen zuzugucken.
    Aber jetzt weiß ich, in wessen "Hände" er sich dabei begibt, und dass er sogar noch was dabei lernt - wo Du ja sagst, Du redest dabei auch über alles mögliche.
    Das find ich jetzt gut :-)

    edt: hehe, mein Sohn sagt gerade, dass es da viele verschiedene gibt (argh, hätte ich mir doch denken können)
    Aber er sagt, er sucht sich immer die, die am interessantesten auch über andere Dinge sprechen.
    Also lass ich das hier stehen ;-)
    Geändert von zammel (26.03.2014 um 14:25 Uhr)

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 59

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    zammel schreibt:
    offtopic
    Ach Du bist das :-)
    (ich hab sofort Deine Stimme im Ohr)

    Manchmal bin ich böse, weil mein Sohn so vel Zeit damit verbringt passiv andern beim Spielen zuzugucken.
    Aber jetzt weiß ich, in wessen "Hände" er sich dabei begibt, und dass er sogar noch was dabei lernt - wo Du ja sagst, Du redest dabei auch über alles mögliche.
    Das find ich jetzt gut :-)

    edt: hehe, mein Sohn sagt gerade, dass es da viele verschiedene gibt (argh, hätte ich mir doch denken können)
    Aber er sagt, er sucht sich immer die, die am interessantesten auch über andere Dinge sprechen.
    Also lass ich das hier stehen ;-)
    Es gibt sehr viele Let´s Player.
    Der bekannteste dürfte wohl Gronkh sein. Bei dem schauen auch die meisten Kinder zu
    Ich finde seine Let´s Plays meistens nicht schlecht.
    Er redet eben bei Minecraft über alles mögliche und ich bei World of Warcraft Classic.

    Falls er mir noch nicht zuschaut, soll er einfach bei You Tube mal " World of Warcraft Classic " eingeben. Da bin ich gleich der erste Suchtreffer
    Inzwischen haben sich auf die erste Folge über 37.000 Zuschauer verirrt. Wobei diese Folge noch ganz am Anfang meines Let´s Playens war. Da habe ich das seit gerade mal 2 Monaten gemacht.
    Mit der Zeit lernt man viel dazu und ich behaupte mal mit der Zeit noch besser geworden zu sein

    .

  6. #46
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 239

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    manchmal hab ich tage da kann ich mich mit jedem gut unterhalten bei jedem thema kann ich mitreden und bin absolut gesellschaftsfähig

    aber das ist selten schon am nächsten tag bin ich wie ausgewechselt

    da fällt mir nix mehr ein was ich im gespräch antworten könnte das ist irgendwie wie eine lähmung und ich suche nur noch einen ausweg um mich nicht mehr

    unterhalten zu müssen

    diese phase hält aber meist länger an und ich gehe jedem aus dem weg

    wenn das dann ein paarmal mit immer den gleichen leuten passiert ist merke ich wie sie abstand zu mir nehmen

    und das kann ich ihnen nicht mal verübeln das würde mir auch nicht gefallen

    aber ich kann einfach nicht aus meiner haut raus so bin ich nun einmal

    geht es euch da ähnlich ???


    gruß katerkarlos

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 36

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    Katerlos mir geht es ganz genau so.

    Ich hab am Sonntag z.b. meinen 60. Geburtstag. Meinen Söhnen hab ich gesagt, dass ich nicht feiern möchte. Vor ein paar Wochen hab ich mich noch drauf gefreut. Jetzt ist es eine Horrorvorstellung für mich.
    Die Vorbereitungen, die ganzen Menschen. Vor allen Dingen, weil ich zur Zeit eher traurig gestimmt bin.

    Was ich aber eigentlich schreiben wollte. So verliere ich auch immer wieder Freunde. Wie sollen sie das auch verstehen, dass ich sie nicht ablehne aber auch nicht immer ertragen kann.

  8. #48
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 239

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    hallo meggy

    genau das meinte ich

    man möchte ja niemanden verletzen aber sich dann verstellen zu müssen ist so anstrengend das das fast automatisch in die hose geht

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 36

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    Obwohl ich mir insgeheim wünsche, alle würden irgendetwas für mich organisieren. Nicht bei mir zu Hause.. Eine Überraschung.
    Aber ich weiß auch, dass sie sich das nicht trauen werden, weil sie es nicht wissen und auch nicht wissen, wie ich reagiere.
    Ich kann mit mir ja selber nicht umgehen. Wie kann ich das dann von anderen erwarten.

    Ich beiße alle Menschen weg und bin unglücklich, wenn ich dann einsam bin.
    Und dann werde ich manchmal richtig aktiv, plappere wie ein Buch und verschleiße meine gesamte Energie. Wenn meine Mitmenschen dann denken,, jetzt ist sie wieder wie früher, stürze ich schon wieder ab.
    Mir fehlt immer der rote Faden im Leben. Ich komm mir vor wie ein Wollknäuel aus dem lauter Enden rausschauen und ich finde den Anfang nicht.

    Andere halten mich dann entweder für durchgeknallt oder arrogant. Ich habe auch ein ausgeprägtes Helfersyndrom. Wenn ich mich dann in die Hilfe richtig reingehängt habe, wird es mir plötzlich zu viel und ich ziehe mich radikal zurück.

    Das trägt alles nicht dazu bei gesellschaft gut eingebettet zu werden.

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    katerkarlos, ja ich habe ähnliche Erfahrungen wie du. Kannst du uns bitte sagen, ob es bestimmte Themen gibt, wo du mithalten kannst. Bei mir ist es so, dass es mir ziemlich schwer fällt, über mich selber zu reden. Was mir gefällt, was ich vor habe und so weiter. Über mein privates Leben. Wenn das Thema aber die Außenwelt betrifft, da bin ich eher mehr kommunikativ, aber auch nicht immer und nicht ohne Probleme. Das betrifft mich, wenn ich keine Medikamente annehme.

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