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Diskutiere im Thema die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #11
    TTS


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    natürlich darf mein Chef mir vorschreiben, was ich zum Job anziehen soll, natürlich verbietet es meine Höfllichkeit ( aber nur die) anderen ins Gesicht zu spucken.
    Also mein Chef dürfte das nicht. So lange ich eine "arbeitsgerechte" Kleidung trage, geht es Ihn nichts an was ich anziehe. Aber das ist warscheinlich abhängig vom Beruf?!
    Aber der Gedanke anderen ins Gesicht zu spucken ist mir noch nie gekommen... ist zu harmlos! Ich neige da komischerweise zu drastischeren Gedanken wie z.B. Stuhl unterm Arsch wegtreten. Aber es sind nur Gedanken und die sind frei!

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 239

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    hallo weiße rose

    ich will gar nicht ÜBERALL dazugehöhren

    aber ich passe nirgendwo richtig rein ich stelle halt immer so vieles in frage

    natürlich zahl ich auch miete aber warum zahlen so viele leute keine miete ?

    haben geerbt haben es verdient sind glücklich geboren oder sonst was

    warum haben leute wie zb. mr.gates milliarden dollar?? und vielleicht 100 kilometer

    entfernt ist eine familie am verhungern

    warum kann es sein das im (REICHEN) münchen obdachlose erfrieren und ein herr ulli.h.

    millionen steuern hinterziehen kann (und zwar eine strafe bekommt die aber vergleichsweise lächerlich ist gegenüber einem erfrorenem menschen

    der davon locker alt und glücklich hätte werden können)

    ich selbst habe auch schon menschen geholfen und ich kenne auch andere die das getan haben aber das war natürlich nicht in einem umfang

    der morgen in der zeitung steht aber wahrscheinlich hat uns das mehr gekostet als so manchen der in der öffentlichkeit steht

    aber die kleinen helfer erfahren ja niemals anerkennung

    was ja eigentlich nicht schlimm wäre aber demotivierend ist wenn leute gefeiert werden die den wert von 50 euro nicht mehr kennen

    gruß katerkarlos

  3. #13
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 613

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    TTS schreibt:
    Also mein Chef dürfte das nicht. So lange ich eine "arbeitsgerechte" Kleidung trage, geht es Ihn nichts an was ich anziehe. Aber das ist warscheinlich abhängig vom Beruf?!
    Aber der Gedanke anderen ins Gesicht zu spucken ist mir noch nie gekommen... ist zu harmlos! Ich neige da komischerweise zu drastischeren Gedanken wie z.B. Stuhl unterm Arsch wegtreten. Aber es sind nur Gedanken und die sind frei!
    Ja TTS, das meinte ich, abhängig vom Beruf :-)

    ich hatte mich etwas zurück gehalten, meine Gedanken sind auch frei, es war nur ein Beispiel , wie man sich ein Stück weit schon an gegebene Normen halten sollte....ich mag das Wort anpassen nicht so, obwohl es vllt ein wenig schon so ist.

    @ katerkarlos:

    etwas in Frage zu stellen, ist doch nichts Schlimmes? es ist für die ANDEREN oft unbequem, deshalb versuchen sie ihre eigenen Ängste mit ausstoßen zu überspielen.

    Deine Fragen sind ja sozusagen politisch gestellt. Ich mache ja auch ehrenamtliche Arbeit, vorzugsweise im Tierschutz. ich bin gerade dabei zu lerne, dass ich die Welt nicht retten kann. aber mit meinem Beitrag sie ein wenig besser machen kann.

    ich bin auch so ein Rebell, ein wenig ein Querdenker, trotzdem bin ich ein teil dieser Gesellschaft, und vllt manchmal wichtiger als ein Uli .....weil ICH ICH bin.

    und Du, weil DU DU bist,

    verstehst Du was ich sagen will?

  4. #14
    TTS


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    katerkarlos schreibt:

    aber ich passe nirgendwo richtig rein ich stelle halt immer so vieles in frage
    Ich behaupte jetzt einfach mal: Das ist typisch für ADS
    Ich stelle auch so ziemlich alles in Frage (selbst eigene Gedanken und Handlungen) und nehme so gut wie nichts für selbstverständlich hin.
    Das ist typisches StiNo-denken, wenn man es hinnimmt das jemand sagt: Das geht nicht anders!

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 239

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    hallo katichaos

    nein natürlich ist in frage stellen nichts schlimmes

    obwohl ich es immer wieder mache

    aber ich will damit niemand angreifen obwohl sich das nicht immer hundert pro vereinbaren lässt

    was ich aber wirklich super finde das du im tierschutz tätig bist

    hut ab vor dir

  6. #16
    TTS


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    katerkarlos schreibt:
    langweilt dich fussball oder handball oder sonstiges worüber sich die allgemeinheit unterhält
    Auch wenns an Kati ging, trotzdem mein Senf dazu: Fußball (und auch andere Sportarten, wie F1, Handball, Golf, ...) ist sowas von abtörnend. Ich grenze mich da ganz klar ab und unterhalte mich lieber mit den Frauen übers Stricken (Klischee-Beispiel) als mir 22 Idioten und einen Ball anzuschauen.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 239

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    hi tts

    dein senf ist genauso schmackhaft wie ketschup auf pommes also kein problem

    aber somit hast du dich doch gesellschaftsmässig schon wieder ins abseits geschossen oder ?

    wenn wir so weitermachen werden wir noch sportreporter ohne ahnung

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 99

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    Erin schreibt:
    Dazu müsste man erstmal definieren was genau mit "integrieren" in dem Fall gemeint ist und wie genau sich "Gesellschaft" definiert.

    Es gibt sehr viele Plätze in der Gesellschaft und jeder von uns hat automatisch einen.
    Ich behaupte niemand ist in der Lage jeden Platz in der Gesellschaft einzunehmen und da jeder einen Platz hat ist er automatisch integriert.

    Das ist aber wohl nicht das, was zu gemeint hast.

    Ich versuche einfach mal von einer anderen Seite aus zu antworten:

    Es gibt Dinge, die ich erreicht habe und mit denen ich zufrieden bin. Die Gesellschaft sieht das wohl zum großen Teil auch positiv.
    Es gibt Dinge, da weigere ich mich. Teile der Gesellschaft finden das ok so und andere Teile sehen das negativ.
    Es gibt Dinge, die hätte ich gerne und habe es bisher noch nicht geschafft. Manche würden von der Gesellschaft wohlwollend aufgenommen, andere wären der Gesellschaft egal.

    Ich würde fast behaupten ich habe noch nie versucht mich anzupassen und um es der Gesellschaft recht zu machen.
    Vielleicht habe ich es unbewusst versucht oder die Dinge die ich gerne hätte können als Anpassungsversuch gewertet werden?
    Die Dinge, die ich gerne hätte möchte ich aber weil ich sie will und nicht weil die Gesellschaft das gut fände.
    Allerdings sind unsere Wünsche immer irgendwie von unserem Umfeld geprägt....bevor das jetzt in eine Abhandlung über den freien Willen abgleitet höre ich hier mal auf
    Liebe Erin, wieder ein toller Beitrag. Ich bin jedes Mal beeindruckt, wie tief Du Probleme / Situationen durchdringst und die Oberfläche "Oberfläche" sein lässt.

  9. #19
    Martisse

    Gast

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    Ich habe es auch immer und immer wieder versucht mich anzupassen. Und mal davon abgesehen, dass es natürlich zu keinem Zeitpunkt funtioniert hat, habe ich eins gelernt was das sich anpassen betrifft. Will man sich anpassen, so sollte man darauf eingestellt sein, seine eigene Meinung sowie seine Persönlichkeit zum Wohle der Integration in einer Gruppe aufzugeben.
    Meins ist das nicht, da ich stolz darauf bin immerhin etwas im Wesen zu sein, dass nicht der Masse entspricht.

    Und doch ist es so, was genauer gesagt das Wort Anpassung bedeutet. Dass sich anpassen der eigenen Person an einer Gruppe, auch wenn dies bedeuten mag dass man dafür seine Seele verkaufen muss. Das ist traurigerweise so wie ich das sehe, und zumindest ich bin dazu nicht in der Lage und nicht Willens mich komplett aufzugeben, auch wenn ich weiß welche Konsequenzen das für mich hat. Zumindest ist mir das mit den Jahren klar geworden. Absurd ist es aber doch dass das Kriterium der erfolgreichen Anpassung an einer Gruppe eben das bedeutet, was ich vorhin geschrieben habe. Denn das ist mir zwar klar geworden, und doch bin ich mit dieser Norm auch nicht einverstanden. Das ist nunmal die Regel, die die graue Masse draussen an einem richtet.

    Ich sehe das aus meiner persönlichen Sicht so, dass das Ziel natürlich die Integration ist. Mit den Jahren ist mir da klar geworden, dass das nicht nur auf Imigranten zutrifft. Und der Schlüssel zur Integrierung eines Menschen ist und bleibt der Wille.
    Wille braucht man damit man Kraft bekommt die Hürden die auf uns warten zu meistern.
    Doch damit der Wille aufgehen kann, bedarf es meiner Meinung nach die Akzeptanz der schon Integrierten. Und ist die Akzeptanz nicht da, so kann der Wille des zu integrierenden achso groß sein, aber aufgehen wird sein Wille nie.....

    So sieht es aus meiner Sicht aus, warum es dann in vielen Fällen nicht klappen kann. Viele dort draussen, wobei auch sehr viele hier anzutreffen sind, haben den Willen sich in der Gesellschaft anzupassen. Doch wenn die Gesellschaft dort draussen nur Spott, Hohn, Intoleranz oder Inakzeptanz für die uns Willigen übrig hat, so können so viel Kraft bzw. Willen aufbringen wie wir wollen....

    Entmutigend soll dies nicht sein, und auch denke ich nicht dass alle so sind, und doch ist dies ein Teil von vielen Tatsachen, die ich kennengelernt habe, die leider zur Norm geworden sind.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 12

    AW: die ewige suche nach einem (passenden) platz in der gesellschaft

    katerkarlos schreibt:
    ich will gar nicht ÜBERALL dazugehöhren
    Richtig!

    Selbstverständlich will ich mich nicht integrieren, aber ich möchte akzeptiert, und vielleicht manchmal auch gemocht werden, also zumindest von den Menschen die mir wichtig sind.

    Mein anders sein erfüllt mich natürlich auch mit einem gewissen Stolz und wird von manchem ja auch bewundert, schließt mich aber irgendwie auch immer wieder aus und macht einsam und verdammt nochmal Probleme (Juristische). Aber wenn sonst keiner den Polizisten auf der Demo erklärt, dass sie Unrecht begehen, muss ich dass lautstark mit meiner Berliner Schnauze machen.



    Natürlich will ich nicht zu den 42% gehören die Frau Merkel wählen, ich will nicht beschissene Musik hören oder beschissene Klamotten tragen und mich über Sport oder Autos unterhalten. Muss ich ja auch nicht. Es gibt ja genug Subkulturellen in denen man so seine Nische finden kann, mein Problem ist dass ich auch da immer opponieren muss, mich darüber lustig mache und alles in frage stelle und grundsätzlich erst mal (auch die Sachen von denen ich keine Ahnung habe) ablehne. Meistens habe ich damit ja auch rückblickend recht, aber der Prophet im eigenen Land...


    Und diese Rolle als komischer Kauz die man dann irgendwann hat lässt die Leute selbstverständlich mit dem Kopf schütteln und macht ihnen irgendwie wahrscheinlich auch Angst und geht ihnen auf den Sack.

    Insofern versuche ich diesen Spagat aus Hippie/Punk und Kleinbürger um meinen Platz in der Gesellschaft als „konservativer Rebell“ zu finden und zu besetzen. Ohne viel Ärger und halbwegs glücklich.
    Ich hab aber noch immer keine Ahnung wie dass geht.

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