Ich für mich persönlich mache da Unterschiede.
Ob ich Abreise um jemanden zu besuchen.
Oder der Reise wegen.

"Reisen" definiere ich für mich ( ! - für mich ! )
als etwas Unbestimmtes.
Das Reise-"Ziel" ist nur eine Idee im Kopf... DIE REISE ist das ZIEL.

Ich bin immer schnell weg. Aber -
Das Abenteuerlichste an meinen Reisen war immer das Zurückkehren.
Total Pleite. Weil ich immer solange blieb bis mir die Kohlen ausgingen.

In Vancouver blieb ich fast 10 Tage hängen, weil ich meine Flüge ständig "verpasst" hab...
In Rom haben sie mich aus dem Zug geworfen, weil ich den Zuschlag nicht mehr bezahlen konnte
Von der Bretagne zurück musste ich mir die Euro's zusammen schnorren, um den Tank zu füllen.
In London wollten sie mich die Themse runter schicken....gratis.
In Marokko wollten sie mich verheiraten.
und so weiter.....
Geschichten, die ich um NICHTS in der Welt hergäben täte.
Egal, wie, und wohin eine "Reise" führt.... sie ist immer ein Abenteuer.

Während man reist, sind das Schwierigkeiten, die man zu bewältigen hat.
Zu Abenteuern werden sie erst, in der Erzählung. Wenn man wieder "zu Hause" ist.

Gruz -