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Diskutiere im Thema Eltern haben mich finanziert, was jetzt?? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    Hi zusammen,


    ich mache mir gerade Gedanken darüber, warum ich meine Eltern so enttäuscht habe.

    Meine Eltern haben gut 70.000 DM in mein Studium gesteckt und ich habe nichts einen Beruf mit dem ich nicht Erfolgreich bin nicht viel Geld verdiene.

    Ich kann meinen Eltern keine Pflege bezahlen oder Geld für ihre Rente nicht viel kaufen.
    Sei haben gearbeitet, und viel Geld verdient.....und was habe ich geleistet immer wieder gescheitert.....das wäre auch nur mit einem Studium gegangen, aber ich konnte mich ja nicht konz und immer diese Depressionen und Angststörungen.....

    Dann habe ich villt wieder das "falsche" studiert heute weiß ich nicht ob ich das noch schaffe was Neues??

    Ich bin auch kein skrupelloser Mensch das ist wohl auch mein Problem....ha und wenn ich kriminell / korrupt wäre würde ich sofort fehlerhaft Spuren hinterlassen.....

    Was soll ich nur machen......

    LG Timo

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    So, wie ich dich einschätze, würdest du dich immer um deine Eltern kümmern umd fen Kontakt zu ihnen mie einstellen. Das ist viel, viel wichtiger, als sie finanziell für das, was sie aus Liebe zu dir gezahlt haben, zu ersetzen.
    Egal, was sein wird, solange der persomlicheKontakt da ist, wird es ihmem gut gehen.
    LG Trine

  3. #3
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.214

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    Ich bin auch Trines Meinung.
    Wenn deine Eltern das Geld nicht gehabt hätten, hätten sie es nicht für dich ausgeben können.
    Und in deinem Leben kann sich auch noch was ändern.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    Hallo Timo,

    ich bin in der selben Situation.

    Mir geht es auch oft schlecht mit dem Wissen, ich habe auch gelegentlich unendliche Schuldgefühle.

    Ich weiss ja nicht, wie das Verhältnis zu deinen Eltern ist, bei mir ist es ganz gut (geworden).
    Ich spreche mittlerweile offen diese Gefühle an, und ich habe sehr sehr viel Verständnis und Klärung zurück bekommen.
    Mittlerweile haben wir die Zukunft meiner Eltern geklärt, sie haben sich (leider) allein drum gekümmert und vorgesorgt. Sie nehmen mir die Schuldgefühle, indem sie mir oft verbalisieren, dass sie die finanzielle Unterstützung gern machen, weil sie wissen, das ich in meinem Rahmen, ja sogar oft über meine Grenzen, alles probiert habe. Sie unterstützen mich heute noch monatlich, sie sagen immer wenn es ihnen gut geht, dann soll ich nicht in Armut leben (und mein Hund auch nicht ).


    Ich will damit sagen, ich glaube deine Eltern lieben dich so oder so, sie haben dir ja schon viel Unterstützung gegeben. Du musst nicht Gleiches mit Gleichem aufwerten, oft reicht es Eltern, wenn das Kind glücklich und (soweit es geht) gesund ist. Deine Versuche der Studiengänge, Jobs etc. waren ernstgemeinte Versuche auf eigenen Beinen und in der Gesellschaft akzeptiert zu stehen, die Rückschläge waren kein Scheitern, sondern Zeichen der Überforderung/Überlastung, Zeichen dafür, das du dich sogar über deine Grenzen/Möglichkeiten hinaus angestrengt hast.
    Versuche doch mal mit deinen Eltern gerade über ADHS zu reden. Und sprich deine Gefühle an, dann siehst du wo sie stehen, und sie verstehen dich, wenn sie das jetzt nicht schon tun.
    Mir haben diese Gespräche eine unglaubliche Last und Schuldgefühle genommen. Natürlich habe ich die immer mal wieder, aber sie können sie mir dann wieder durch Gespräche nehmen oder minimieren.

    Ich gebe meinen Eltern z.B. nichts finanzielles oder einen Prestigejob zurück, kann ich ja gar nicht, dafür habe ich ihnen versprochen keinen Depressionsblödsinn zu ihren Lebzeiten zu machen. Ich versuche in meinem Rahmen so gut es geht auf eigenen geordneten Füssen zu stehen. Das ist auch Arbeit und sie erkennen das an. Manchmal wenn nötige unausweichliche Geldausgaben nötig sind, gebe ich bis an die Schmerzgrenze mein weniges Geld aus, das finden meine Eltern zwar unsinnig, sie wollen mir dann immer helfen, weil es für sie ja ein Klacks ist, aber ich glaube sie sind auch ganz stolz, das ich es allein mache und so meinen möglichen Beitrag zeige. Und meinem Ego geht es dann auch besser.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    Ich muss dich beruhigen, du bist nicht alleine.
    Das ist gegen mich gar nichts, für meine Schule ging locker so viel drauf, nur ich habe noch kein Studium gemacht.
    Wenn deine Eltern das Geld nicht gehabt hätten, hätten sie es wahrscheinlich nicht gezahlt.
    Ich würde es auf jeden Fall erst mal versuchen mit dem Beruf oder ein Praktikum in der studierten Berufsgruppe absolvieren.
    Vorwürfe wegen dem Geld musst du dir nicht machen.
    Ich werde wenn ich aktiviert bin auch mal von meiner Schulkarriere berichten.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    Hi Timo,

    ich bin bei weitem auch nicht das geworden, was meine Eltern von mir erwartet hätten. Das liegt aber nicht an mir, sondern an den Erwartungen meiner Eltern. Letztendlich sind sie aber dennoch froh, dass ich heute ein anständiger Mensch bin und einigermaßen selbstständig, sodass sie sich um mich nicht mehr sorgen oder kümmern müssen.

    Du bist Deinen Eltern nichts schuldig. Du hast sie ja nicht beklaut! Schau, dass Du künftig unabhängig von Ihnen leben kannst, kümmer Dich um sie und gib ihnen emotional zurück, was sie Dir an Unterstützung vorgestreckt haben.

    Auch wenn 70.000 ne Menge Asche ist, ist es doch nur schnöder Mammon. Wenn Deine Eltern ganz am Ende Kassensturz machen, wird Ihnen die Kohle wurscht sein, solange aus Dir ein guter Kerl geworden ist.

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    Hi vielen lieben Dank für Eure Hilfe,

    ja ok meinen Eltern habe ich oft immateriell mit Wissen und Wege erledigen"" geholfen.
    .
    Aber was ist mit dem Staat, meine Schwäger meinen ich sei ein nichtsnutz und faul....sie verdienen 80.000 bis 120.000 als Manger und Politiker, sei haben sich mit Realabscluss Gymnasium hochgearbeitet, einer mit Volksschulabschluss, damals in den 60er Jahren Anfang 70 er, Sie verstehen nicht, dass ich nicht arbeite meinetwegen am Fließband, dass die Tabletten nicht wirken"" ich und ich räume ja nicht mal auf und putze nicht viel, meine Arbeit sieht keiner und bemerkt keiner, (beruflich ) Als Hp hätte ich wei´ß Gott zu wenig verdient.

    Und dazu kommt, ich zahle keine Steuern in die Solidargemeinschaft, es heißt immer bei denen jeder ist seines Glückes Schmied ich kann das gelabbere nicht mehr hören. Ich haue immer ab, wenn die kommen, sie sind jetzt zw. 57- 61 Jahre und reden so doof daher und wollen aber nach aussen cool sein, und fahren "große Auto

    Deren Kinder sind alles was geworden, mit Abi und einige haben Doktor...gemacht....jetzt steh ich dagegen als Doofmann da, die Krankheit wird uach nicht so richtig akzeptiert auch wegen meinem Kind, meine Frau hat oft bei ihren Geschwistern gejammert, weil ich nicht das tue was sie will.

    Jetzt nerven die sogar meine Frau und Mobben uns , meine Schwiegereltern , die oft auf unserer Seite waren sind leider tot.

    Ja, jedenfalls woher kommt diese Einstellung von Menschen, die behaupten sie seien Christen, warum werde ich so unter Druck gesetzt, ich frage mich sind alle so vom Jahrgang 1950 herum.

    Meine Eltern sind nicht so, nicht solche arbeitstiere arbeiten bis zum Tod umfallen, dazu aber noch viel Geld haben...das verlangen sie auch Ellbogen zeigen....sowas....

    Ich bin auch nicht so ein Karrieretyp, ich kann zwar Vorträge machen (mit vielen Versprechern hehe)

    Ja und jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen"" wegen den Steuern, die ich nicht zahle der Krankenkasse auf der Tasche zu liegen, früher konnte ich jeden Arztbesuch meiden, durch Naturmedizin......

    Aber einfach irgendwasarbeiten was nicht spaß macht will ich auch nicht und abgesehen vom Glücklich sein mache ich viel zu viele Fehler bin unpünktlich .....keine Buchführung kein Aufräumen oder nur sehr schlecht, es hat natrürlich alles Pikobello zu sein, und Staubfrei)

    Ja, sie haben meiner Frau dringend empfohlen (als ich die Diagnose noch nicht so hatte) ,dass meine Frau sich trennen soll von mir.

    Ich hätte nie gedacht, dass Verwandtschaft einem so in den Rücken fällt, na ja und was sagt die Solidargemeinschaft dazu???

    LG Timo

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    Also, erstmal bist du doch im Moment krank, und Sinn der Solidargemeinschaft ist es doch, Schwächere zu unterstützen. Im Moment tust du doch alles, damit du wieder arbeitsfähig wirst. Und dafür hast du ja auch lange genug Krankneversicherungsbeiträge gezahlt. Und wenn du dann arbeitsfähig bist, wirst du auch wieder zur Solidargemeinschaft beitragen.

    Frag doch mal deine Schwäger, wieviel ihres Einkommens sie tatsächlich versteuern und welche Steuersparmodelle sie nutzen. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass sie mit Freude ihr gesamtes Einkommen versteuern, da werden mit SIcherehit auch Werbungskosten abgesetzt, die bei näherer Betrachtung keine sind...

    Ich finde es ehrlicher, krank zu sein und gar keine Steuern zu zahlen, anstelle dem Staat berrechtigte Steuern vorzuenthalten. Meistens gibt es da noch nicht mal ein schlechtes Gewissen bei, wenn Sachen als berufliche Ausgaben abgesetzt werden, die eigentlich privat waren...

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    als Manger und Politiker
    SInd also auch faul und zu nichts nutze!

    Und verdienen ihr Geld mit der Arbeitskraft anderer Menschen!

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Eltern haben mich finanziert, was jetzt??

    Hallo Timotheus,
    ich komme zwar aus einer erzkonservativen Familie aus dem Münsterland, aber so ein Verhalten anderen Familienangehörigen gegenüber habe ich noch nicht erlebt. OK, meine (ex-)Frau hatte auch ein grosses Problem mit meiner ADS. Nach der Diagnose wurde es sogar noch schlimmer, weil sie das alles nur für eine Ausrede hielt.
    Ich bin selbst Vater von 3 Söhnen, von denen der älteste mit Sicherheit ebenfalls ein ADS hat (auch wenn er keine Diagnose hat). Er hat, obwohl er sehr intelligent ist, keinerlei Schulabschluss. Wir haben wirklich viel in ihn investiert aber er hatte sich einfach nie um seine Schulausbildung gekümmert. Jegliche Hilfe schlug er aus und sämtliche Chancen vergeigte er. Eine Zeitlang habe ich mir um ihn sehr große Sorgen machen müssen (sogar einen Gefängnissaufenthalt hat er hinter sich) aber mittlerweile hat er seinen Weg gefunden und sein Leben im Griff. Obwohl er mir und seiner Mutter das Leben wirklich schwer gemacht hat und viel Geld gekostet hat liebe ich ihn trotzdem. Das Geld tut mir nicht leid obwohl es ja eigentlich vergebens ausgegeben wurde. Er hat sein Leben im Griff, geht einer Arbeit nach und verdient nicht einmal schlecht. Was ihm an Ausbildung fehlt macht er durch Intelligenz und Fleis wett. Ich muß mir um ihn keine Sorgen mehr machen und dass ist das was zählt. Von seinen Brüdern macht der jüngste eine Ausbildung im Handwerk und der mittlere studiert. Ich würde niemals auf die Idee kommen den Sohn der studiert mehr zu lieben wie den der eine Ausbildung macht oder den der "nichts gelernt" hat. Es sind alle 3 meine Söhne und jeder lebt sein Leben auf seine Art. Dabei spielt es keine Rolle ob einer 100.000 €/a verdient oder nur 20.000 €/a, Hauptsache sie bleiben "anständige" Menschen und kommen im Leben zurecht. Wer anderen gegenüber mit seinem Status oder gar seinem Einkommen protzt bräuchte m. E. dringend einen Therapeuten. Mein Vater war "nur" ungelernter Arbeiter und dafür muss ich mich auch nicht schämen.
    Zeige deinen Eltern, dass du sie gern hast und dankbar für das bist was sie dir gegeben haben. Du hast dein Bestes gegeben (auch wenn manche das nicht so sehen) und hast dir nichts vorzuwerfen.
    Versuche auch deine eigene Familie zusammen zu halten und schere dich nicht um die anderen (ich weis, das ist leichter gesagt wie getan...).
    Viel Glück

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