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Diskutiere im Thema Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :( im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Hallo liebe Chaoten!

    Ich hab das Gespräch jetzt hinter mir. Auch wenn ein Tag später als ich eig. wollte.. Naja.. ihr Kennt des ja "mach ich nachher... *vergessen* "

    Ich erzähl einfach mal los... Ich war so krass aufgeregt.. Dachte mein Herz springt mir gleich raus... Hab`s dann aber doch geschafft anzufangen.

    Meine Eltern haben nur bedingt gut reagiert. Ich hab ihnen alles erzählt, wie ich mich fühl, wie es für mich/uns ist und dass es oft nicht wirklich leicht ist usw..
    Natürlich haben sie es nicht wirklich verstanden aber immerhin haben sie mir zugehört und nicht von Anfang an geblockt. Meine Mutter meint aber nach wie vor,
    dass es nur eine "Modekrankheit" ist und nichts weiter..Wir wissen es besser..!
    Was Medis angeht sagt sie es sind einfach nur Drogen und die Industrie macht damit Geld. Kann mir jetzt gut vorstellen dass Witze drüber gemacht werden und so..
    Aber ist mir egal.. was ich los werden wollte bin ich los geworden! Mal schauen wie es in Zukunft sein wird..

    Ich dank euch vielmals für die Beiträge, Tipps usw! Hat mir echt mega geholfen! Danke

    Liebe Grüße
    Celince (Kyri)^^

  2. #22
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Du wirst deinen Weg schon machen, Kyri.

  3. #23
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.213

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Hallo Kyri,

    der Anfang ist gemacht. Es fällt deinen Eltern offenbar sehr schwer, sich da hineinzudenken.
    Gut, dass du selbst aktiv geworden bist.

    Vielleicht lesen sie ja den Tagesspiegel, da hat heute jemand hier im Forum einen Artikel gepostet.

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Hallo Celine,

    als ich vom Arzt kam und sagte Ja es ist ADHS sagten meine Eltern mir: " ach meinste da kannste dich jetzt drauf ausruhen"? Das ändert auch nichts. Das hat mich so verletzt und ich habe solange drüber nach gedacht bis ich das Selbst glaubte.

    So richtig drüber gequatscht haben wir nie wieder. Es schwebt über der Familie wie eine kleine Schwarze Wolke. Noch heute bin ich das Schwarze Schaf aber weisst was ich glaube in jeder familie gibts solche.

    Mittlerweile ist es mir egal, weil ich meine eigene familie habe.

    Mach immer das was dir GUT tut und auch deine eltern werden merke, dass du dich veränderst.

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Ich weiß ich habe da selbst Glück. Das war nie ein Thema für Schuldgefühle bei meinen Eltern oder ähnliches. Alle haben nur genickt. Mein Opa war so ein Zappelphilipp, mein Vater ist einer - ja, das trifft dann auch die nächste Generation. Da hat sich niemand gewundert.

    Meine Eltern würden das bis heute nicht als Entschuldigung akzeptieren. Und das tat mir sehr gut. Ich fühle mich nie als Opfer von irgendetwas, ich fühle mich nicht krank. Ich habe schon mal verpeilte Zeiten, typische Symptome. Das gehört eben zu mir. Andere haben ihr Päckchen auch zu tragen. Leichter hat es eigentlich keiner. Vergleich ist eine Krankheit an sich.

    Was also tun? Ich denke, man muss das akzeptieren, vor allem wenn man erwachsen ist. Man hängt nicht mehr an der Nabelschnur. Mit 25 ist man ein ganz selbständiger, eigenständiger Mensch und darf seine eigenen Meinungen und Einsichten haben UND die Eltern dürfen auch andere Standpunkte haben.
    Das ist ein Fakt.
    Man dürfte ja auch eine andere politsche Einstellung als die Eltern haben, einen anderen Lebensstil, andere Freunde, andere Ziele. Und man darf auch anderer Meinung über eine Diagnose sein.

    Es ist nicht mehr an deinen Eltern dich durch diese Krisenzeit zu tragen. Es ist jetzt an dir. Sorge gut für dich selbst.

    Meine Freunde wissen es meist, aber in meinem Arbeitsumfeld würde ich es niemals sagen. Es ist MEINE Verantwortung dafür zu sorgen, das sich mit mir so zurecht komme, dass ich produktiv bleibe. Niemand muss Mitgefühl mit mir haben, ich brauche keine Extrawurst, im Gegenteil - ich funktioniere sehr viel besser, wenn ich mir meine Tricks erarbeite und meinen Weg selbst finde.

    Es ist sehr hilfrich m.E. nicht in die Opferrolle zu rutschen und sein eigenes Leben aktiv zu gestalten. Ich bin mir übrigens sicher, mind 50% meiner Freunde halten diese Diagnose auch für "modernen Humbug". Da meine 33 Jahre alt ist, regt es zum Nachdenken an...aber am Ende tun es die meisten sicher ab.
    Na und? Das ist deren Entscheidung und steht ihnen zu.

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