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Diskutiere im Thema Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :( im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Sie es mal so: Du hattest die Diagnose schon als Kind. Und in deiner Kindheit gab es schon MPH. Wenn du jetzt Medikamente nimmst und sie dir helfen dann müsste sich deine Mutter eingestehen dass sie dich nicht optimal gefördert hat, dass sie dir vielleicht sogar mit ihrer Haltung geschadet hat. Das tut allen Eltern weh. Deswegen wird es schwierig.

    Konfrontiere deine Eltern aber nicht mit diesem Gedanken. Behalte das nur im Hinterkopf zum Verständnis.

    Dann darfst du ruhig annehmen dass zumindest ein Elternteil auch ADHS hat.

    Wie gesagt, hab das im Hinterkopf wenn's kracht weil du ausziehen willst (was du tun wirst denn du musst dich auf Ringen Vei e stellen).

    Ach ja, dass du noch bei deinen Eltern wohnst wundert mich nicht wirklich ... ich hab das Gefühl das gibt es öfter mal aus verschiedenen Gründen

    Übrigens: Mein Vater hat recht Verständnisvoll reagiert. Nach dem Motto "ach so nennt man das jetzt. Da gibt es Pillen gegen? Na dann ... hoffentlich wirken sie".

    Meine Mutter hat sich Vorwürfe gemacht (in dem Fall absolut unberechtigt).


    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...
    Geändert von Wildfang ( 6.02.2014 um 01:03 Uhr)

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Hey celince,

    Ich kenn dieses gefühl auch...
    Bin nur bissen älter als du.
    Meine mutter hat mich quasi alleine grossgezogen. Villes lief schief bei uns. Hab die diagnose seit ende 2012.
    Heute weis ich es besser...
    Sie hat auch ADS und tut so als alles normal sei. Sie war total mit mir und der situation überforder.
    Ein paar monate nach meiner diagnose, war ich richtig sauer auf sie... Die zeichen waren doch klar und nicht zu übersehn warum tat sie nichts, warum unterstützte sie mich nicht? Nicht nur in meiner kindheit auch später beim erwachsen werden??

    Jetzt weis ich einfach, die gutte frau wuste es einfach nicht besser..
    Es gibt noch villes was ich mir ihr klären möchte....
    Aber zu erst bin ich an der reie, es ist mein leben meine entscheidung und mir muss es gudd dabei gehn. Nur ich muss mich akzepieren und mögen wie ich bin, am ende geht es um mich und mein leben und möchte selbst schtolz drauf sein.
    Klar würde ich mich freuen unterstützung zu bekommen ihre seits... Aber nuje Da gibt es vill ander weg... Freund, oder wie schon erwehnt ander verwante... tante onkel ... Oder eben auch hier.

    Lg


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  3. #13
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Meine Mutter wusste schon früh, das die Ärzte das was ich bin, Adhs nennen würden. Aber sie hielt es für eine Modekrankheit und sie sagte es mir sogar noch. Du hast wohl was das man Adhs nennt. Ist aber ne Modekrankheit". Ah okay, ja dann ist es wohl Unsinn dachte ich. Ich weiß erst seit 1, 5 Jahren, das es real ist.
    Aber mittlerweile akzeptiert sie es, ich wünsche dir das gleiche!

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 145

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Boah das ist ja echt heftig...

    Mag ja jeder seine eigene Meinung zum Thema ADHS (und zu jedem Anderen Thema) haben.
    Gibt ja auch Ärzte die das anzweifeln.

    Trotzdem ist die Reaktion der Eltern wirklich "krass".
    Vielleicht wollen sie es ja einfach auch gar nicht wahr haben, weil es sie dann belasten würde, sie sich Sorgen machen müssen?
    Oder sind sie da eher "unempfindlich"?
    Deshalb eventuell auch die Drohung mit Tabletten wegwerfen.

    Mit 25 jahren sollte man (Frau) aber schon selbst endscheiden dürfen ob man Tabletten nimmt.
    Ich weis ja nicht wie das "Verhältniss" sonst zwischen dir und deinen Eltern ist,
    aber man muss doch irgendwie vernünftig miteinander darüber reden können.

    grüße Motdy

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Hallo Ihr Lieben

    wenn ich hier lese, dann klappen sich mir die Fingernägel hoch.

    Ich bin wahrscheinlich älter als eure Eltern - deren Verhalten kann ich aber nicht die Bohne verstehen. Es ist doch eine Erleichterung als Mutter/oder Vater zu wissen, warum das Kind Probleme hat und das es Möglichkeiten gibt, dass es ihm besser geht.

    Ich glaube, dass Eltern, die das nicht wissen wollen selber in einer so kleinen,engen Welt leben müssen (weil sie selber mit ihren Problemen nicht klar kommen) dass Alles, was an dieser kleinen, engen Welt kratzt sie aus der Bahn wirft.

    Eigentlich kann ich da nur Mitleid für die Eltern haben.

    Aber um die geht es jetzt nicht!!!!

    Es geht darum, dass du/ihr euren eigenen Weg geht

    und dabei ist es eigentlich egal wer ihn mitgeht. Hört sich hart an, stimmt aber. Es ist schön, wenn die Eltern, oder Menschen, die man mag ihn mitgehen - aber wenn sie es nicht wollen/können, dann geht man ihn eben allein und sucht sich neue Menschen. Wie heißt das so schön ein einem Buch "Such dir Menschen, die dir gut tun". Manchmal tun die eigenen Eltern einem eben nicht gut.

    ich wünschen dir/euch viel Kraft

    Elwirrwarr

  6. #16
    Lysander

    Gast

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Ich habe es irgendwann aufgegeben, mit meinen Eltern über ADS reden zu wollen. Meine Mutter ist mittlerweile verstorben und mit meinem Vater rede ich gar nicht mehr. Mit Nicht-ADSlern spreche ich nicht mehr darüber, denn die meisten haben durch einschlägige Presseberichte ein verqueres Bild von ADS. Ich vermute, dass es für Verwandte schwierig ist, eine vermeintlich "psychische Erkrankung" zu akzeptieren, es ist immer noch ein Tabu und wird gedeckelt. Angst äußert sich dann wohl durch Verbalaggression.

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Hi Celince,

    ist bei meiner Mum genauso, sie will es nicht akzeptieren und mein Vater versteht es versteht aber nicht warum man Medis nehmen muss, zudem bin ich noch Heilpraktiker ein solcher sollte dich gar keine Medis nehmen ( Chemische) es müsste doch was Naturmedizinisches geben oder Psychatherapia, wie mein kroatischer Vater oft meint.

    Na ja ich bin auch noch Bi das ist noch viel schlimmer das zu akzeptieren.

    Ja ich habe es so gemacht, dass ich mit dem Struwelpeter zu meinen 'Eltern bin und habe denen die Bilder gezeigt, dass es das früher auch gegeben hat. "Zappelphilipp" und "Hans guck in die Luft", dann kann man noch ein Schaubild zeigen mit den dopaminergen Zellen, wo das Dopamin aufgrund zu vieler Kanäle hin und her schwappt.

    Auch Schizophrenie würde ich stoffwechselbedingt erklären...wie auch das Bipolar I Störungen

    Dann würde ich noch Depressionen und Ängste erläutern, dass das auch eine Krankheit sei, und genetisch festgelegt ist. Es gibt zwar umwelt Einflüsse, die das verstärken.

    Einen kurzen Abriss der Psychopathologie heute. Auch wenn das Deine Eltern nicht verstehen, nimm sie Dir beide zur Brust.

    Und dann redest Du nicht mehr mit ihnen. Das heißt Du nimmst Abstand von ihnen. In der Zeit werden sie merken, dass Du Dich rar gemacht hast, sie werden Dich vermissen.
    Und sie werden sich trotzdem Gedanken machen, und sich ""heimlich"" Informieren und dann feststellen, dass es doch schlimmer steht mit ADHS. und bei Dir

    Unfallgefahr, Ausbildung hättest mehr aus Deinem Leben machen können etc...pp........das Übliche.

    Lass ihnen Zeit, es kann natürlich auch 10 Jahre dauern.

    Du musst Dich auch abnabeln, Du machst Therapie und nimmst Medis, aber Du bist selbst für Dich verantwortlich.
    Rede schlagartig nicht mehr über ADHS mit ihnen, wenn Du sie beide separat aufgeklärt hast. Mal sehen was passiert.

    Deine Mum, wenn sie gar nichts hören will, dann lade sie in ein Cafe ein, zum Kaffee und halte Ihr das unter die Nase.....Aber natürlich mit den Schaubildern und einem Buch zum untermauern.
    Erkläre die Komorbitäten und Du kannst ja sagen, das es eine junge ADHS Forschung gibt, die aber noch nicht abgeschlossen sei. Und da gibt es eben immer neue Erkenntnisse.

    Es gibt auch andere Verhaltensauffälligkeiten, bei Kindern, die haben dann aber andere Namen, auch da kann man früh etwas dafür tun heute, wenn es gute Therapeuten sind.
    Mann kann mit den Lehrern zusammenarbeiten, aber da gibt es immer noch große Vorurteile, je nach Alter und Ausbildung der Lehrer, so dass es auch unglückliche Lebensläufe von Kindern gibt.

    Bei mir haben dieselben Lehrer was aus mir gemacht und mich "geheilt" und bei meinem Bruder total versagt, (in meinen Augen) sie konnten ihm nicht helfen und er wurde
    6 Jahre gemobbt, von 10- 12 Klassen mit Gewalt und allem heute hat mein Bruder Schizophrenie was meine Eltern dann wie ein Schlag ins Gesicht abekommen haben. Meine dollen Lehrer haben das totgeschwiegen und nichts praktisch unternommen.

    Noch ein Trick, wenn es ein Kind ADHS in der Nachbarschaft gibt, kannst Du die Eltern bei Euch einladen oder in ein Gespräch mit Deinen Eltern haben.

    Deine Ellies können den ja mal kurz babysitten und es selber versuchen, ob sie es besser machen können, mit dem "Michel aus Lönnebergertyp" oder mit nachbars Zappelliese....

    Jedenfalls würden sie an ihre Grenzen geführt.

    Ansonsten habe ich auch viele Eltern in der Praxis gehabt, die das nicht für wahr haben wollten, villt ist das auch ein Krankheitsbild,

    Deine Eltern lieben Dich und wollten Dich vor der Sonderschule bewahren, sie wollten nicht, dass Du krank bist. Eine Mode Diagnose käme vielen Eltern recht.
    Es ist auch ein Zeichen, dass sie Dich schützen wollen. Aber ignorieren von Krankheit ist ein falscher Schutz ZB. auch bei BPS und Depressionen.

    Und selbst, wenn es nicht ADS heißen soll, so sind Depressionen und Ängsterkrankungen genauso genetisch bedingt. Und eine ererbte Krankheit......schau mal in der Vergangenheit ob es da nicht einen Onkel oder Tante Urgroßvater gibt, dann ist derjenige ""Schuld"" aber nicht Deine armen Eltern, die das Genom(e) tragen.
    Es grassiert immer noch das alte freudsche Erziehungsbild, dass die Eltern dann die volle Schuld an dem Verhalten des Kindes tragen.
    Wie die jüngere Forschung aber bestätigt, ist vieles eben schon genetisch prädisponiert, mit Ausnahme von PTBS.......und BPS und einigen Ängsten

    Schlagen von Kindern, Inkonsequente Erziehung, Overprotection sind nicht die Hauptursache für die vielen Störungsbilder der Kinder und es werden viele oder alle so heute erzogen, wenn ich da nur daran denke, dass die Schüler nicht mal allein in die Schule mehr gehen und nicht allein einkaufen, oder zum Arzt gehen haha

    LG Timo
    Sag uns was Du machen wirst???
    Geändert von Timotheus ( 6.02.2014 um 14:29 Uhr)

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 36

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Ich dank euch allen vielmals!

    Durch euch hab ich etwas mehr Stärke gefunden und werde meine Eltern definitiv nochmal darauf ansprechen. Und ihnen auch aufzählen was alles passieren könnte (Depressionen usw.) Mögliche Nebenwirkungen der Medis. lass ich erstmal aus, sollte das beste sein. Ich geh stark davon aus dass meine Mutter kein Verständnis zeigen wird, aber mein Vater denk ich wird mir wenigstens richtig zuhören. Hoff ich...
    Muss mir nur ein Merkblatt machen.. Sonst werde ich den Faden verlieren und sicher was auslassen usw... Aber das kennt ihr ja alles..

    Ich werde entweder heute mit meinen Eltern sprechen oder Morgen. Je nach dem wie heute Abend die Stimmung sein wird.
    Was passiert ist usw sag ich euch dann auch noch!

    Drückt mir die Daumen..

    Celince

  9. #19
    Stefanus

    Gast

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Ich bin 23, also vom Alter fast wie du. Durch MPH kann ich jetzt auch gut strukturiert in einer eigenen Wohnung leben (was wohl auch erst dadurch möglich ist) dadurch können meine Eltern das mit den Medikamenten eh nicht kontrollieren. Ehrlich gesagt ist es auch meine bzw. deine Sache, wir sind alt genug. Bei mir sind auch Tränen geflossen als ich meiner Mutter von ADS erzählt habe und sie mich einfach nur nieder gemacht hat und gsa hat, dass es eine Modekrankheit ist usw., zu dem Zeitpunkt hat sie damals auch eine MPH Tablette bei mir im Zimmer liegen sehen (zu dem Zeitpunkt habe ich noch zu Hause gelebt). Mittlerweile ist es mir eigentlich unwichtig ob es meine Familie weiß oder nicht. Mein Bruder und mein Vater könnten es nicht nachvollziehen weil es einfach viel zu "oberflächliche" Menschen sind, fällt da kein besserer Begriff ein. Sie leben halt sehr konzentriert in der Welt und funktionieren nach den Normen und Regeln ohne viel zu hinterfragen. Meine Mutter ist da wesentlich impulsiver, sensibler usw. aber eben auch von unseren Normen geprägt. Ich finde wir müssen auch von unserer Seite Verständnis dafür zeigen, dass sie es nicht wissen können. Wären wir ohne diese neurologische Fehlfunktion aufgewachsen würden wir wohl genau so denken und handeln. Ich weiss nicht ob meine Mutter noch denkt das ich Medikamente nehme, es ist mir ehrlich gesagt aber auch egal. Vllt. werden sie irgendwann in der Lage sein es zu verstehen. Ich denke man muss es ihnen immer wieder verdeutlichen und zeigen was jetzt auch mit Medikamenten möglich ist. Man muss sie in gewissem Maße dazu zwingen dass sie sich damit auseinandersetzen. Der Mensch verdrängt nunmal gerne alles was für ihn unangenehm/nicht in sein Weltbild passt.

    Und ganz zum Schluss ist es völlig egal was um dich herum passiert, es existiert nur deine Wirklichkeit und du kannst in deinem Leben das tun was du tun willst. Kopf hoch, das ist alles menschlich was da deine Eltern drüber denken.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Meine Familie akzeptiert mein ADHS nicht - was nun? :(

    Du ziehst ja demnächst aus.
    Du bist erwachsen und eigentlich kann Dir keiner sagen, was Du tun solltest :-)

    Bei meinen Eltern war es wichtig, ihnen klarzumachen, dass sie nicht schuld sind.

    "-Erbkrankheit.

    -Hirnstoffwechsel.

    -Für meine Kurzsichtigkeit schäme ich mich auch nicht.

    -Ich bin überlebensfähig.

    -Ich bin glücklich, die Diagnose erhalten zu haben. Warum bekam ich sie nicht früher? Dann hätte ich vieles andere geschafft - mit weniger Leid."

    Das habe ich hundert mal kommuniziert. Meine Eltern hätten so gerne eine normale Familie; tja, was ist schon normal? Fast jeder Bundesbürger hat eine psychische (keine neurologische) Störung im
    Lauf seines Lebens. Nein, "ADS ist nicht psychisch, eine Entschuldigung oder geht mit Disziplin weg. Nein, ihr ward nicht "nicht streng genug" oder "zu lachs".

    Auf der anderen Seite kommuniziere ich nicht alles, was ich denke.
    Natürlich hätten mir meine Eltern als Kind helfen können. Zum Beispiel, indem sie den Hinweis der Lehrer, mich untersuchen zu lassen, ernst genommen hätten. Sie hatten einfach Angst vor der "Psychomühle". - Haben Deine Eltern vielleicht auch einfach Angst vor dem Einfluss Dritter auf Dich?
    Dann sind sie es, die erwachsen werden müssen...

    Ich habe meinen Eltern das positive Buch von Hallaway gegeben: "Zwanghaft zerstreut." Es ist das einzige Buch, was ich kenne, was auch positive Aspekte betont. Es ist auch leicht zu lesen. ;-)

    Mit der Kreativität, Grossherzigkeit, Empathie, Detailverliebtheit, Out-of-the-Box-Thinking und anderen positiven Dingen hatten sie nämlich keine Probleme :-)

    Ich arbeite gerade daran, dass sie aufhören, mich niederzumachen mit ihrem Sarkasmus, Zynismus und ihren dunklen Suggestionen, was ich tun sollte. "Bist du sicher, dass du...?" "Willst du wirklich..?" - Ich antworte: "Sonst würde ich es Dir nicht erzählen!"
    Ich nenne es: "30 Jahre negative Propaganda". Die Propaganda und negative Kritik meiner Eltern haben mein Selbstbewusstsein untergraben. Wie froh war ich, als ich mit 17 ausgezogen bin. Seitdem betreiben sie ihre Propaganda per Telefon. Ich lerne erst jetzt, sie abzustellen und sie Ihnen aufzudecken!

    Du hast das Glück damit nun jetzt schon anfangen zu können. -> Insofern bist du schon noch ein "Kind" und zwar ein Glückskind

    Beste Grüße,
    Amelia

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