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Diskutiere im Thema AD(H)S - ein lebenslanger Begleiter? (EEG) im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 26

    Frage AD(H)S - ein lebenslanger Begleiter? (EEG)

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich hoffe, das Ihr einen guten Wochenstart hattet!

    Im kommenden April habe ich einen Termin beim Neurologen, welcher mittels EEG feststellen möchte, inwieweit ich von ADS betroffen bin. Die ADS Diagnose habe ich seit meinen sechsten LEbensjahr (Nun bin ich stolze Zwanzig). Ich selbst möchte nämlich seit längerer Medikamenten Abstinenz wieder anfangen Medis zu nehmen, da ich durch geänderte Lebensumstände (Studium, Haushalt, Emotionales Gleichgeweicht etc.) an einem Punkt gekommen bin, wo ich selbst einsehe, das die Medikamente mir helfen können.

    Wenn ich an den Arzt denke, werde ich schon ganz hibbelig, da ich ja schon länger nicht mehr auf mein ADS untersucht wurden bin. Was mich wundert ist die EEG, zwar weiß ich im ungefähren, worum es sich da handelt, doch weiß nicht natürlich nicht, was da herauskommen wird und warum er das machen möchte. Könnte es letzten Endes sein, das mein ADS verschwunden ist? Anders fühle ich mich nicht Und wenn ich ehrlich bin, Selbsteinschätzung war noch nie meine Stärke...

    Mögt ihr mir vielleicht über eure Erfahrungen mit EEG berichten? Oder wisst ihr vielleicht, inweit AD(HS) sich im Laufe des Lebens ändert bzw. verschwindet?

    Vielen, vielen, vielen Dank schon mal im Voraus! Ich hoffe ich falle mit dieser Frage nicht zur Last!

    Liebe Grüße,

    Hoppla

    PS: Tut mir leid, wenn es am Ende zu viele Fragen sind.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 25

    AW: AD(H)S - ein lebenslanger Begleiter? (EEG)

    Hallo Hoppla,

    hatte selber noch kein EEG, kann dir dazu leider nichts sagen. Habe jedoch immer wieder gelesen, dass man ADHS mittels EEG nicht feststellen kann, jedoch auch manchmal, dass es eben doch geht. Was stimmt denn nun?! Kenne mich da echt nicht mehr aus.

    Bis bald

    Miles

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: AD(H)S - ein lebenslanger Begleiter? (EEG)

    Hallo,

    Hoppla schreibt:
    Im kommenden April habe ich einen Termin beim Neurologen, welcher mittels EEG feststellen möchte, inwieweit ich von ADS betroffen bin.
    Wenn er das so gesagt hat, würde ich das noch mal genauer hinterfragen und ggf. den Arzt wechseln .
    Nach wie vor kann man eine ADHS nicht über ein EEG feststellen oder diagnostizieren.
    Dennoch gehört das EEG zum Diagnoseverfahren, allein schon um andere Auffälligkeiten auszuschließen.

    Hoppla schreibt:
    Wenn ich an den Arzt denke, werde ich schon ganz hibbelig, da ich ja schon länger nicht mehr auf mein ADS untersucht wurden bin. Was mich wundert ist die EEG, zwar weiß ich im ungefähren, worum es sich da handelt, doch weiß nicht natürlich nicht, was da herauskommen wird und warum er das machen möchte.
    Warum ist recht einfach: es gehört zur Diagnostik im Rahmen der Ausschlussdiagnostik auf jeden Fall dazu.
    Man will halt sichergehen, dass die Probleme nicht doch einen anderen Grund haben.

    Hoppla schreibt:
    Könnte es letzten Endes sein, das mein ADS verschwunden ist?
    Zu, ich glaube 25% wächst sich die ADS tatsächlich im Laufe des Erwachsenwerdens aus und verschwindet, bzw. die Sympomatik reduziert sich in einen Bereich, der keine Diagnose mehr rechtfertigt.
    Möglich wäre das also schon.
    Wenn Du aber schreibst:
    Hoppla schreibt:
    da ich durch geänderte Lebensumstände (Studium, Haushalt, Emotionales Gleichgeweicht etc.) an einem Punkt gekommen bin, wo ich selbst einsehe, das die Medikamente mir helfen können.
    dann klingt das schon noch ein wenig danach, als wären die Beeinträchtigungen noch vorhanden.
    Das ist auch durchaus normal, denn Du beschreibst einen Lebensabschnitt, der sich gerade deutlich ändert.
    Besonders das Verlassen des elterlichen und strukturierten Umfeldes und der Eintritt in ein Studium, welches ebenfalls komplett andere Anfoderungen an z.B. die exekutiven Funktionen stellt, als dies bei den bisherigen Schulen der Fall war, führt dazu, dass die Beeinträchtigungen plötzlich hervortreten.
    Sie waren wahrscheinlich vorher auch schon da, aber sie fielen nicht ins Gewicht.
    Bei vielen bis dahin untentdeckten ADS'lern, also jenen ohne Diagnose, ist das der Punkt, an dem sie auffallen.

    Hoppla schreibt:
    Anders fühle ich mich nicht Und wenn ich ehrlich bin, Selbsteinschätzung war noch nie meine Stärke...
    Was auch recht normal ist ... sowohl das eine als auch das andere .
    Man selber hat da nicht so die Wahrnehmung für.
    Bei ADS'lern kommt die üblicherweise auch erst ein wenig später, so zum Beginn der dritten Lebensdekade.

    Hoppla schreibt:
    Mögt ihr mir vielleicht über eure Erfahrungen mit EEG berichten?
    Meine Erfahrung ist, dass das nur Teil der Differentialdiagnostik ist, also nur dazu dient andere Auffälligkeiten ausschließen zu können.

    Hoppla schreibt:
    Oder wisst ihr vielleicht, inweit AD(HS) sich im Laufe des Lebens ändert bzw. verschwindet?
    Wie gesagt, in etwa 25% der Fälle (nicht auf den Wert festnageln, ich müsste nachlesen, könnten auch 30% gewesen sein, ...) "wächst es sich aus", wenn Du allerdings von Problemen berichtest, ist es schon denkbar, dass sie noch da ist.

    Veränderungen gibt es tatsächlich, auch das gehört zum älter werden dazu.
    Das betrifft zum Beispiel die Hyperaktivität, welche sich mit zunehmendem Alter "nach innen kehrt".
    Es wird dann zu einer Art "inneren Unruhe"/ "inneren Getriebenheit", aber die Motorik ist kontrolliert, man kann als Erwachsener also eher darauf verzichten, unvermittelt aufzuspringen und auf Möbeln rumzuturnen etc .

    Liebe Grüße
    Fliegerlein
    Und nein: Du fällst uns mit Deinen Fragen nicht zur Last und es sind auch nicht zu viele Fragen .
    Diese Ungewissheit gehört dazu und das ist auch vollkommen in Ordnung, nach all dem, was Dich bewegt und besorgt zu fragen .
    Geändert von Fliegerlein ( 3.02.2014 um 23:06 Uhr) Grund: Fehlerkorrektur

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: AD(H)S - ein lebenslanger Begleiter? (EEG)

    Ich hoffe, das Ihr einen guten Wochenstart hattet!
    Danke. Ja. Gleichfalls.

    Könnte es letzten Endes sein, das mein ADS verschwunden ist?
    Soweit ich weiß, verwächst sich ADHS als chronische Erkrankung nicht. Bin da aber nicht up to date.

    Allerdings verändert sich die Gewichtung der Symptome sehr oft. Wie Fliegerlein schon geschrieben hat nimmt die Hyperaktivität mit zunehmendem Alter oft ab, dafür dominieren dann Innere Unruhe und Unaufmerksamkeit.

    Manch Betroffener lernt auch einfach mit Erreichen der Adoleszenz einen Umgang mit seiner Erkrankung, sodass Anpassung und Unauffälligkeit gelingen und der Leidensdruck abnimmt.

    Mögt ihr mir vielleicht über eure Erfahrungen mit EEG berichten?
    Das EEG kann bei vorliegender ADHS verändert sein, muss aber nicht. Ein unauffälliges EEG bedeutet nicht, dass Du kein ADHS haben kannst. Ich beispielsweise habe ein stink-normales EEG und trotzdem ADHS so sicher wie das Amen in der Kirche. Viel entscheidender ist die Biographie und der klinische Befund. Sollte Dein Psychiater / Neurologe das nicht wissen, kannst Du ihn ja mal aufklären.

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