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Diskutiere im Thema Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 10

    Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    Hallo ihr,

    ich habe bisher keine gesicherte Diagnose und setze mich erst seit kurzem damit auseinander eventuell selbst betroffen zu sein. Anfangs war die "Diagnose" irgendwie erleichternd - würde so viel Vergangenes erklären und endlich diesem Gefühl nirgends so richtig reinzupassen einen Namen geben...ich habe nun allerdings mit zwei engen Freunden darüber gesprochen und merke einfach, dass die das zum einen überhaupt nicht ernst nehmen und zum anderen eine abwehrende Haltung einnehmen - so nach dem Motto: Kann ja sein, dass du das hast (wenns das überhaupt gibt), aber was ändert sich denn dadurch und außerdem hättest du dann wenn eine sehr leichte Form, weil du hast ja ein abgeschlossenes Studium usw. ... naja dieses Unverständnis lässt mich natürlich selbst zweifeln und treibt mich immer tiefer in das altbekannte Gedankenkarusell aus dem ich nicht aussteigen kann und das mich so viel Energie kostet, dass ich überhaupt nichts mehr auf die Reihe kriege...

    Meine Frage nun an euch...wie war das denn bei euch so? Wie habt ihr positives aus eurer Diagnose ziehen können, was sind eure Strategien nicht in euren Hirn****s (entschuldigt) hängen zu bleiben und auf Gedanken Taten folgen zu lassen???

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    Hi Teichnymphe,

    ich hoffe Du bist gegenüber anderen Freunden und Jungs nicht wirklich eine Nymphe (pass auf Dich auf)

    Ja, also bei mir ist das so ich hatte damals eher Depressionen und Ängste und damit bin ich dann meinen Freunden auch aufden Wecker gegangen,

    meine Freunde diagnostizieren bei mir was anderes selbst mit ADS sie sehen mich als Exot und super schräg drauf....und dafür lieben sie mich.
    Es gab ja Zeiten da mussten sie mich eben kennenlernen und haben längst gemerkt das irgendwas nicht stimmt und ich so schräge Eigenheiten habe. Und anstrengend sein kann.

    Wer das aushält ist mein Freund / Freundin...aber ich habe ja auch positive Seiten ich bin Hilfsbereit helfe in jeder echten Notlage und das ist etwas, was man nicht antrifft und ich bin eine treue Seele...habe ein offenes ohr für Probleme das bin ich auch...ich habe noch mehr Eigenschaften und gerade, weil ich schräg bin, habe ja noch mehr Krankheiten psychischer Natur..

    Und die anderen haben auch irgendwelche macken, so ist das nicht. Eine Neurose hat jeder. Ich bin der Meinung, dass man den Neurosebegriff wieder einführen sollte.

    Jedes Neuroserle eben auch als Störung betrachten sollte, und jede/r sich deutlich reflektieren und evaluieren lernen sollte. So in den USA geht jeder zum Psychoanalytiker ua. Therap.

    mehr noch als hier.

    Ich rede mit meinen Freunden nicht viel über meine Krankheiten sondern über meine Probs, (mein ADS können die nicht lösen, aber meine zwischenmenschlochen Probleme mit Behörden Job Kind usw.)

    Da sind meine Freunde Experten, und ich kann bei denen Probleme einen Beitrag leisten. Eine Freundin hat MS aber mit wenig Symptomen, da kann ich auch nicht viel zu sagen. Aber zu ihren Problemen mit ihren Kindern.

    Wie ich den Gedankenkram los werde.

    Ich konzentriere mich auf Dinge wie Hobbies, Beruf Alltag den zu bewältigen. Ich schaue auf Leute die in Not sind. Suche Freunde für meine Tochter und selber Elternfreunde, damit habe ich so viel zu tun.

    Und man soll ja im Lössungsfoccusierten Denken nicht an die Krankheit denken oder an das Problem, sondern an die Lösung, und weiterkommen.

    So bleibe ich nicht stehen, bildlich ist es, wenn ich über mein ADS grüble, und meine Defizite, als wenn ich immer in die Vergangenheit gehe.

    also

    mit dem Kanu gegen dem Strom rudere, und es verausgabt mich und macht mich dauernd fertig, als wenn ich mit dem Strom (Zeitstrom treibe ) und mit rudern das noch beschleunige ist das leichter.....

    Mit ADS hat man zwar starke Defizite aber auch sehr starke ausergewöhnliche Stärken, ich will sie hier nicht gleich alle verraten, auf Anfrage, aber selbst meine Ärzte wundern sich das ich kaum eine Schublade aufräumen kann, oder meine Papiere sortieren und behaupte es ginge nicht.

    Und dann Schüler von der Förderschule zum Abitur bringen will/ kann, oder sonst was für Mathegleichungen lösen kann. Manchnal zweifle ich selber an mir und denke das kann kein Normaler Mensch schaffen. Ich war auch im Call center der schnellste Tipper am PC und der Quotenreißer, aber meine Doku grenzte an, Steuerbetrug und Urkundenfälschung da wimmelte es von Fehlern. (Das sind die eigentlichen gefährlichen Fehler für ADS ler wenn man ungewollt in Strafbares Fahrwasser rollt ohne es zu "merken".)

    Ein Psychiater meinte sogar na ja es gbit viele Ghostwriter, na ja ich bin vermutlich einer von denen. Im normalen Arbeitsleben kann ich nicht bestehen.

    Aber das geht Schlaganfallpatienten genauso, sie können sich nicht konzentrieren, und brauchen viele Pausen, dennoch haben sie die Erfahrung von früher.

    Finde Deine Stärken Deine außergewöhnlichen Stärken gibt es welche??, zB kann ich mittlerweile einen Menschen emotional und vom Typ her ziemlich gut erfassen und skännen, auf meine Weise, das können bei weitem viele nicht.


    LG Timo
    Geändert von Timotheus ( 3.02.2014 um 11:21 Uhr)

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    .ich habe nun allerdings mit zwei engen Freunden darüber gesprochen und merke einfach, dass die das zum einen überhaupt nicht ernst nehmen und zum anderen eine abwehrende Haltung einnehmen -
    Ich kenn das. Das ist die Unsicherheit der Leute. Zum einen sind sie nicht in der Lage sich nur im Entferntesten vorzustellen, wie die Erlebniswelt eines ADHS-Betroffenen aussieht und sich anfühlt. Zum anderen wirken wir auf andere oft relativ "normal", weil wir viele unserer Defizite nicht so plakativ nach außen tragen. Wir laufen ja nicht mit nem Trichter aufm Kopf herum.

    Ich hab mich zu Anfang über Familie, Freunde und Bekannte des Unverständnisses wegen auch geärgert. Mittlerweile verstehe ich besser, warum sie es nicht verstehen.

    außerdem hättest du dann wenn eine sehr leichte Form, weil du hast ja ein abgeschlossenes Studium
    Auch das ist Ausdruck von Unsicherheit und Wissensdefizit. Für die meisten Otto Normalos ist ADHS gleich schlechter schulischer Leistung. Sie können sich weder vorstellen, dass es ADHS-Betroffene gibt, die die fehlende Aufmerksamkeit durch schnelle und intuitive Auffassung kompensieren, noch, dass ADHS eine weitaus umfangreichere Erkrankung mit breitgefächerter Symptomatik ist.

    naja dieses Unverständnis lässt mich natürlich selbst zweifeln und treibt mich immer tiefer in das altbekannte Gedankenkarusell aus dem ich nicht aussteigen kann und das mich so viel Energie kostet, dass ich überhaupt nichts mehr auf die Reihe kriege...
    Diese Zweifel sind mir wohl bekannt. Nach Erhalt der endgültigen Diagnose hat es bei mir noch viele Monate des psychoedukativen Studiums, der Selbstbeobachtung und Selbstbeurteilung gebraucht, bis ich auch die letzten Zweifel an der Diagnose beseitigt hatte und mich selbst im Kontext dieser Erkrankung akzeptieren konnte. Das braucht Zeit, immerhin erschüttert das ja das Selbstbild das man über viele Jahre für sich selbst zusammengebastelt hat.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    Danke ihr beiden, das hat schonmal sehr geholfen!

    @ timotheus ohjee jetzt fühl ich mich in Bezug auf meinen Nickname etwas unwohl ... ich dachte dabei an die Naturgeister aus der griechischen Mythologie, nicht an Nymphomanie bzw. war mir nich so bewusst, dass das solche Assoziationen auslöst ... keine Sorge - diese Art der Impulsivität hab ich ganz gut im Griff...

    und ja bei mir sind Ängste und Depressionen auch gerade eher das vordergründige Problem ...

  5. #5
    pero

    Gast

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    ohjee jetzt fühl ich mich in Bezug auf meinen Nickname etwas unwohl ...
    Begriffe sind erst mal neutral. Was man daraus versteht sagt mehr über den Interpreten als über den Begriff-Benutzer.


    ich habe nun allerdings mit zwei engen Freunden darüber gesprochen und merke einfach, dass die das zum einen überhaupt nicht ernst nehmen und zum anderen eine abwehrende Haltung einnehmen
    Kenne ich. Ist auch durchaus verständlich. In den Medien liest man immer wieder "gibt's nicht", "Modediagnose", "nur bei Kindern" usw. Aus dem Grund spreche ich darüber nur noch mit Menschen die dem offen gegenüberstehen. Dazu kommt auch das "die anderen" die Wirkung von ADHS nicht verstehen können. Jeder ist doch mal zerstreut, mit den Gedanken woanders, hat mal einen Tag an dem man sich nicht entscheiden kann, hat einen Tag an dem man sehr empfindlich reagiert.
    Der Unterschied ist eben das ein "schlechter Tag" bei "den anderen" unser Normalzustand ist. Und das können sie sich einfach nicht vorstellen. Das ist aber auch der Grund warum wir soviel Energie für die alltäglichen Dinge brauchen um den Ansprüchen zu entsprechen.

    Mir hat die Diagnose geholfen zu verstehen das ich "anders" bin. Das andere "normale" Menschen einige Dinge sehr viel leichter fallen als mir. Es hat mir erklärt das meine Abgelenktheit, mein schnell ermüdendes Interesse, nicht Faulheit ist, sondern durch eine andere "Verdrahtung" im Hirn ausgelöst wird. Das ich andere Ansprüche an meine Umwelt habe als "die anderen".

    Ich habe das erst sehr spät erfahren und kämpfe daher eher gegen die Spätfolgen deren Ursache eher im Umstand zu suchen ist das ich solange versucht habe "normal" zu sein und dabei immer wieder gegen eine Wand gerannt bin. Wenn man das 50 Jahre macht und dabei sehr oft negative Erfahrungen macht, ist es kein Wunder das man Selbstzweifel und später Depressionen bekommen kann. Das ist eigentlich sogar eine logische Konsequenz.

    Ich denke das man mit dem wissen über sein ADHS seine Umgebung und den Arbeitsplatz besser an seine Ansprüche anpassen kann. Es macht wenig Sinn zu trauern das man "anders" ist, ich denke unsere "Aufgabe" ist es sich selbst zu erkennen, sich selbst wichtig zu nehmen und sich eine passende Umgebung zu schaffen.
    Und eben zu Akzeptieren das man anders, aber dadurch nicht weniger Wert ist wie "die anderen".

    Mir hilft dabei mit anderen Betroffenen zu sprechen, da muss man nix erklären, die kennen das Gedankenkarussell, die Entscheidungsschwäche, die Zerstreutheit.

    LG
    pero

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    Hey Pero,

    ja das mit dem Anpassen des Arbeitsplatzes ist leider gerade GENAU das Problem ... ich bin im Referendariat (Lehramt), und nun ja, da geht es leider eher darum sich möglichst gut ans System anzupassen, woran ich gerade kläglich scheitere ... eine Umorientierung ist gerade auch irgendwie nicht denkbar und das im wahrsten Sinne des Wortes denkbar - ich bin so am Boden, dass mir noch nich ma mit viel Phantasie irgendwas einfällt, was mich beruflich glücklich machen könnte ... abgesehen von den üblichen Spinnerein, die ungefähr so realistisch sind wie mein Plan mich morgen selbst zur Herrscherin der Welt zu ernennen und damit durchzukommen

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    Teichnymphe schreibt:
    Hey Pero,

    ja das mit dem Anpassen des Arbeitsplatzes ist leider gerade GENAU das Problem ... ich bin im Referendariat (Lehramt), und nun ja, da geht es leider eher darum sich möglichst gut ans System anzupassen, woran ich gerade kläglich scheitere ... eine Umorientierung ist gerade auch irgendwie nicht denkbar und das im wahrsten Sinne des Wortes denkbar - ich bin so am Boden, dass mir noch nich ma mit viel Phantasie irgendwas einfällt, was mich beruflich glücklich machen könnte ... abgesehen von den üblichen Spinnerein, die ungefähr so realistisch sind wie mein Plan mich morgen selbst zur Herrscherin der Welt zu ernennen und damit durchzukommen
    Huhu Teichnymphe,

    ja hahaha wie konnte ich denn ahnen, dass hier so viele vom akademischen Olymp herum fliegen.
    ja ja diese ADS- Assoziationen, .......

    Dem kannst Du Vorbeugen, indem Du villt eine Beschreibung, unten in Deine Sprüchsammlung schreibst..???

    Du bist im Refrendariat, mmh aber das ist für alle Reffis schwer.

    Ich finde gerade ADSler sind gute LehrerInnen, ein Lehrer, der sich nicht in Schüler hineinversetzen kann ist ein schlechter Lehrer davon gibt es viele Ärzte und Lehrer so Überflieger mit IQ weit über 127, schneller Denker und Vielwisser....wie kann so ein Lehrer verstehen, dass es Kinder gibt, die hier und da Probleme mit dem Stoff haben.

    Ein Tip der Schlüssel im Refrendariat sind die Schüler, die musst Du auf Deine Seite ziehen mit jedem einzelnen Schüler eine Beziehung aufbauen. (Assoziative Freundschaft)

    Das Du sie verstehst und das Du auch nur ein Mensch bist, wie sie und auch Fehler machst, Sage nicht dass Du ADS hast sondern einfach auch mal Müde (kenne das von der Tafel, das man sich vor den Kindern verschreibt und so )

    Wenn Du die Schüler erreichst und keine kalte Lehrerin bist, dann werden sie Deine Fehler akzeptieren, wenn Du verstehen kannst warum einige Fehler machen, zB unkonzentriert müde sind, hol Dir viel feedback und bitte sie, dass sie Dir helfen. Aber nur unter Euch versteht sich....

    Dann ist Dir jede Prüfung sicher, übe verschiedene Unterrichtsstile und trainiere das mit Deiner Klasse.....

    Lass Dich von den "Fachleitern" nicht verunsichern hör auf Dein Herz.....sei mit dem Herzen dabei. Es ist viel wichtiger vom Herzen her Lehrer zu sein. Du musst die kinder Jugendliche lieben als wären es Deine eigenen oder von Gott anvdertraute Kinder, als wären es Kinder, die Du durch bringen müsstest, in Deiner Verantwortung.....

    Du wirst nicht mehr depressiv sein, wenn Deine Kinder Erfolge haben bring sie zum Erfolg, weißt Du wie Du es anstellen wirst??

    Du wirst keine Angst vor den Prüfungen haben, wenn Du die Klasse wie ein "fliegendes Klassenzimmer " auf Deiner Seite hast. (Quelle Kästner")

    Deine ADS kann auch einfach gut sein, dass Du Fehler machst, denn dann müssen die Kinder das korrigieren, so lernen sie.

    Sage einfach: Ich habe die Fehler selber eingebaut, wer findet sie ist ein Spiel, oder bei älteren Kindern ein Test.

    Was hälst Du von meinen Lösungsvorschlägen???

    LG Timo


    Quelle2 Schule damals

    Schulalttag damals 2 - YouTube



    PS lass Dich nicht offiziell ADS Diagnostizieren bis Du nicht Beamtin bist. Du kannst Dich auch freiwillig gesetzlich Versichern plus Beihilfe.....
    Aber die ZfSL Und Studienseminare sind nicht amüsed über Menschen mit ADS oder Legasthenie noch irgendeine andere psychische Krankheit......

    Ist mit der Kirche das Gleiche, wenn man Pastor werden will. siehe Vikariat.....
    Geändert von Timotheus ( 4.02.2014 um 16:05 Uhr)

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    Hey,

    Einen alten Freund habe ich auch gerade auf seine mögliche Krankheit hingewiesen - Er ist einfach der typische ADSler. Und er hat auch sein Studium beendet.. - Es gibt sogar Professoren ADS!

    An diesen Argumenten kannst du es glaube ich somit sicherlich nicht festmachen. Was mir ganz kurz nach meiner Diagnose auf jeden Fall geholfen hat, war das Buch von Hallaway. Da findest du auch Argumente und Strategien für Gespräche mit anderen (Wie zum Beispiel ADS auch nicht ernst nehmen).

    Und danach kommt sicherlich irgendwann die Phase, in der man erkennt, dass man sich selbst nicht gefühlt hat. Und dann re-evaluiert man sowieso seinen Freundeskreis!

    Ich wünsche Dir was

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 359

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    Und was ich auf jeden Fall noch einmal sagen wollte, weil ich es hier im Forum so häufig sehe, ist, dass nach einer Diagnose, von der die Krankenkasse erfährt, eine Verbeamtung nach dem Ende des Referendariats nicht mehr möglich ist.

    - - - - - - - - - - Beiträge zusammengeführt (< 3 Minuten Zeitunterschied) - - - - - - - - - -

    Diese Information musste jetzt einfach mal raus. Es ist besser, du erfährst es jetzt, und verzichtest vielleicht auf eine Diagnose als dass du dich nachher ärgerst.

    Beste Grüsse,
    Amelia

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Unverständnis treibt mich tiefer in die Lethargie

    Danke an alle...

    ich weiß ja nicht, ob sich das weg therapieren lässt, aber auf die Verbeamtung kann ich sowieso getrost verzichten ... da sträuben sich meine Nackenhaare...ich weiß, ich weiß Sicherheit, aber buaaah das fühlt sich eher nach Gefängnis an

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