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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Hallo, ich wollte mal fragen, ob ihr auch schon tiefgreifend negative Erfahrungen mit Psychiatern hattet...

    Jedenfalls war es bei mir so. Und es war so eine unangenehme Erfahrung, dass ich seit dem (3 Jahre ist es her) die Schnauze voll hatte von Ärzten, mir meine Symptome ausgeredet bzw. mich noch weiter in die Spirale von Ratlosigkeit und Verzweiflung gestürzt habe.


    Ich war damals 18 Jahre alt und auf Empfehlung der Leiterin meines Nachhilfeinstituts, die den Verdacht äußerte, ich hätte ADS (inattentive undso), ging ich zu einem Kinder- und Jugendpsychiater in Göttingen.

    Damals wie heute fiel es mir schwer, zusammenhängend und ohne Details zu vergessen, meine Beschwerden zu schildern. Deshalb schrieb ich übere mehrere Wochen einen Zettel, auf dem ich alles notierte, was ich mit meinen gegenwärtigen und vergangenen Problemen in Schule und Sozialleben in Verbindung brachte. Selbstbeobachtung war eine meiner Stärken, auch wenn ich die Empfindungen schwer in Worte fassen konnte.

    Jedenfalls war ich dann mit meiner Mutter bei dem Psychiater zu einem Vorgespräch ("Gespräch"). Schon von Anfang an schüchterte er mich ein, so dass sich meine Angst noch weiter steigerte.

    Als ich meinen (vollen) Zettel hervorholte gab es die erste spöttische Bemerkung, dass er sich ja jetzt wohl auf was gefasst machen könnte.
    Zu jedem meiner Symptome gab es eine hingerotzte, spöttische oder bagatellisierende Bemerkung. (So in dem Ton von "ja wir können uns doch alle mal schlecht konzentrieren", "Und?") Der Mann hatte eine derart herablassende, einschüchternde Art, dass ich mir während des Gesprächs wünschte, nie hingegangen zu sein. Unterbrach mich ständig, ließ mich nicht ausreden und erging sich in unpassenden Bemerkungen.

    Die 45 Minuten, die es gedauert hat, waren alles was an Gesprächsdiagnostik erfolgte. Abgerechnet wurden dann "Eingehende Beratung", "Biographische psychiatrische Anamnese" und "Psychiatrische Untersuchung" für knapp 200 Euro.

    Außerdem erfolgte noch ein Intelligenz- und Fähigkeitentest, der einen normal-hohen Intelligenzquotient mit schwach ausgeprägten logisch-rechnerischen Fähigkeiten ermittelt.

    Die Diagnosen und Testergebnisse wurden mir vermutlich in einem abschließenden Gespräch (150 Euro) mitgeteilt. Jedoch habe ich wenig davon verstanden, da es sehr verwirrend und undurchsichtig in raschem Tempo vorgetragen wurde. Auch hat dieser Mensch quasi über meinen Kopf hinweg mit meiner Mutter gesprochen, auch sehr respektvoll.

    Eine "Therapieeinleitung" oder "Koordination therapeut./sozialer Maßnahmen" (40 Euro) belief sich darauf, dass mir gesagt wurde, ich solle einmal im Jahr zur psychologischen Studienberatung meiner zukünftigen Uni gehen.

    Die Diagnose die ich bekommen habe, erfuhr ich erst aus den Liquidationsbescheiden, Emotionale Störung und Anpassungsstörung. Und er erwähnte, dass ich auch Züge des Asperger-Autismus tragen würde. Was das bedeuten sollte, erfuhr ich nur aus dem Internet. Obwohl einigermaßen zutreffend, war es dennoch überhaupt nicht das, was eigentlich mein Kernproblem war.
    Die Ergebnisse des Tests bekam ich erst richtig, als meine Psychotherapeutin diese vor ein paar Wochen anforderte.


    So war meine einzige Psychiatererfahrung, und danach war ich "geheilt". Geheilt von dem Gedanken, mich nicht einfach mit meinem Zustand abzufinden.

    Jedenfalls ging es die Jahre danach immer weiter bergab. Wegen einschneidend negativer Erfahrungen auf der Arbeit (im Zsmhg. mit dem ADS, das ich bei mir vermute), die ich nach der Schule aufnahm, entwickelte sich mein gestörtes Sozialverhalten zu einer Sozialen Phobie, wegen derer ich heute in Behandlung bin.

    Jedoch habe ich jetzt endlich die Erkenntnis gefunden, dass, nur weil ein Psychiater mal ein verdammtes A*schloch war, meine Beschwerden real sind und mich schlimmer als je zuvor beeinträchtigen. Weswegen ich mir jetzt einen Termin in der Spezialambulanz für ADS des Erwachsenenalters in Leipzig geholt habe... ich hoffe diesmal werde ich vernünftige Menschen mir gegenüber haben. Angst habe ich trotzdem weiterhin..

    So das war es von mir - hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Ärzten und wie seid ihr damit umgegangen?

    Grüße.

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Auf deine eigentliche Frage muss ich mit nein antworten. Aber ich wollte dir trotzdem sagen, dass ich dir viel Glück für die Diagnostik wünsche und lass dich nicht so schnell schrecken, wenn es dort im Eingangsgespräch auch eventuell heißt "aha und nun denken sie, sie haben ADS" oder so. Auch wenn man nach deinen ersten Erzählungen im Eingangsgespräch vielleicht daran zweifelt, ob du es hast oder nicht ergibt erst die vollständige Diagnostik. Hast du deine Grundschulzeugnisse noch, dann nehme sie mit, oft zeigen sich in diesen schon Hinweise dafür, ob ADS vorliegen kann.

  3. #3
    smi


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Negative Erfahrung hatte ich nur mit meinem Hausarzt aktuell und Psychotherapeuten in der Vergangenheit. Ich wusste einfach nichts von ADHS und keiner kam auf die Idee

    Das Problem bei ADHS ist einfach, dass sich das mit zig anderen psychischen Diagnosen und Lebenssituationen überlagern kann und entweder da ist oder doch nur eine "einfache Depression" sein kann.

    Leider gibt es für Erwachsene nur wenige Spezialisten, die sich damit auskennen. Zum Glück habe ich (auch auf Selbstzahlerbasis) einen Termin bei einer Spezialisten bekommen. Die konnte mir das nach einem ewigem Anamnesbogen und einer Stunde Gespräch es eindeutig diagnostizieren.

    Seitdem kann ich Gas geben und bin mit meiner Zukunftsplanung auf Vollgas. Weiß zwar noch nicht was sich alles ändert, es wird aber einiges sein. Super, 25 Jahre in die falsche Richtung gebuckelt und meine Fähigkeiten nicht genutzt

    Geh zu einem, der sich mit ADHS im Erwachsenenalter auskennt. Dann hast Du Gewissheit und kannst weiter agieren.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 118

    Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Nunja, auf jeden Fall nicht in deinem Mass. Wie smi hatte ich schlimmere Probleme mit meinem Hausarzt, meine Psychologin ist sehr gut, da sich jedoch mein Hausarzt irgendwann weigerte mir Medikamente zu verschreiben wegen dem ADHS (trotz Empfehlung meiner Psychologin) habe ich mir einen Psychiater gesucht.
    Mit dem habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Er sagte mir, ich hätte ja gar kein so schlechtes Leben weil ich eine abgeschlossene Ausbildung habe, gute Noten und jetzt studieren möchte und ich mit meinen Problemen und Schwächen übertreiben würde. Er meint es wäre wohl eher eine Panikstörung.
    Ausserdem empfand er gewisse Verhaltensweisen von mir fast als zwanghaft und bezeichnete mich als Kontrollfreak, wobei ich glaube dass das eher Kompensationsstrategien gegen mein ADHS sind.
    Das mit der Panikstörung ist natürlich auch völliger Blödsinn.
    Gute Noten schreiben ist ja auch das eine, aber der grosse Leidensdruck den ich habe hat er wohl komplett übersehen...

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Hi lieber earendil, sei gegrüßt,

    mmh ja also mit 15 war ich das erste mal bei einem Psychiater, Neurologen, der war ganz nett aber redete dauernd mit meinem Vater und ich wollte da nicht mehr hin. Später im Studium ging es mir schlecht meine Freunde meinten ich sollte unbedingt mal eine Therapie machen, das übrigens in Göttingen, wo och studierte, na ja also die erste ärztliche Psychotherapeutin war eigelich am besten, sie meinte nur ich bräuchte vermutlich eine Gruppentherapie und meine diversen Befürchtungen würden aber für eine Therapein icht reichen. Ich hatte auch eiine Hundephobie.

    Ich war schon 23 damals, jedenfalls bin ich dann zu einem ärztlichen Gruppentherapeuten gegangen, der meinte "jetzt lösen sie sich doch endlich mal ab von ihrer Mutter, alle Theologen sind soich kenne viele das liege am Beruf, darauf meinte ich ich will aber noch Kind sein, ja dann ist das ihre Entscheidung" sprich er hat mich aus seiner Praxis rausgeschmissen.

    Mit A*schtritt - Interventionen dann meinte er noch "tun sie das, was 80 % aller Menschen tun, leben sie das Leben bla bla bla wenn Sie jetzt 30 wären dann wäre es was anderes" und danach ging ich zu allen zurück und war geheilt, allerdings ging es mir dann nach ein paar Wochen.....wieder schlecht, also wieder zur alten Therapeutin hin, dann bin ich voll abgegangen und meinte ich wolle das schriftlich haben, dass ich Gesund sei, und ein Wesen würde mich eimsuchen ein schwarzes"" Wesen und als ich das sagte, nahm sie mich.

    Ich denke viele Therapeuten wollen besonders keine 17- 25 jährigen gerne nehmen, weil man mit den Ellies keinen Druck aufbauen kann, dass die Leute in die praxis kommen, wenn es nicht was schlimmes oder interessantes ist. Es geht nur um Geld, und viele Ärzte haben das aus prestige Gründen studiert mit Abi schnitt 1,4 und Medizinertest und wegen ihrer persönlichen Probs.

    Aber was sehr wichtig ist ist eine sehr humane Einstellung zu Menschen und besonders Empathievermögen.

    Ich selber 5 Jahre eine Praxis gehabt, mit Schwerunkt Lerntherapie, und ich finde man kann das auch einfühlsam machen und ich merke auch sofort ob jemand ängstlich ist. Ich finde auch, wenn jemand betrügen will und das Mph oder andere Medis nur als Drogen haben will ist das auch eine Störung und behandlungswürdige Krankheit.

    Ich kenne hunderter solcher Geschichten die Du erzählt hast von den Kindern und Jugendpsychiatern, die sind oft alle so rotzfrech, und wie meinte mal eine Mutter selbstgerecht sitzen die, es waren drei auf einen Thron......wie Kaiser.....

    - Gut eine zeitlang war ich auch sauer auf die 17- 20 jährigen Oberstufler, weil die sich oft verabschieden wollten, wenn es besser ging. Heute mache ich mit denen Verträge als Lernberater und schrei sie eben dann an, wenn sie nicht weitermachen wollen, wenn 20 Stunden vereinbart sind müssen die dann auch gemacht werden, ich kann nicht so viele Verluste machen, bitte versteh das. Aber die müssen sich eben an die Regeln halten und das BGB und ich hetze denen dann ein inkasso büro über die Kosten dann. Aber der Jugendliche nicht die Eltern, zunächst, das ist eben auch eine Intervention finde ich, wer nicht mitmacht macht Schulden und derjenige kann sie ja bei mir abarbeiten.......

    Die Eltern sind meist auf meiner Seite...und kommen mit ihren Spünden selber net klar.

    Gut ich war ja selber mal 18 und ein halbes Kind und natürlich auch sch*iße gebaut besonders mit ADS.....

    Ich wünsche Dir viel Glück ein Tip, wenn der Dir blöd kommt berufe Dich auf den Überweiser, der habe das festgestellt, und Frage , was ist es denn sonst für eine Krankheit, und ob Du das schriftlich bekommen könntest? (stellen wa uns alle mal janz dumm, wat is ne Dampfmaschin??) aus Feuerzangenbowle

    Wenn der Therap. laut wird bleibe gelassen, sage nichts das ist ein Test!, wie Du reagierst, vermutlich die Persönlichkeitsstörung abzugrenzen. Das haben bisher alle bei mir gemacht. Ich sehe dann die Therapeuten immer weit weg. komisch villt bin iich ja doch dissoziativ na ja egal.

    Wenn Du so cool reagierst, wird man das als selbstsicher und euthym deuten, sage nichts halte Dir villt die Ohren zu (lach)

    Wenn Du Medizin studierst, sage dass Du aber im Moment noch wenig Ahnung hast, sonst fühlen die sich villt ver**scht, dass Du da alles ausprobieren willst spionieren......
    Aber es kann helfen, das sie dich etwas besser respektieren, als eine Art Kollegen.

    Und berufe Dich auf einen Professor von Dir wenns geht, dass der auch gesagt habe, " sie sollten mal zu der Diagnostik gehen" villt kannst du da einem Prof was entlocken....

    Ansonsten sei mutig! und geh vollen Schrittes voran, das Leben ist auch Kampf ...kämpfe Krieger ......!!!!!!!
    Du kannst ja auch einen Kumpel mitnehmen, der da vorne Wache hält und ein bisschen böse guggt.

    Und ich weiß ja mein lieber earendil, dass Du es später als Arzt mal besser machen wirst.

    In diesem Sinne viel Glück alles gute

    wünscht Dir mit LG Timo
    Geändert von Timotheus ( 2.02.2014 um 08:59 Uhr)

  6. #6
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Hallo,lieber Leidensgenosse mir geht es ähnlich War schon bei vielen Spychologen der eine machte Eeg und schickte mich zu jemanden der es diagnostizieren soll so dahin gegangen ,, Wir machen das nicht mer''. Dan solche dummen Bemerkung was sie haben Adhs einfach abwertend hab ich das empfunden dan ging ab zum nächsten Arzt der verschreibt mir Edronax Medikament ohne Zulassung darauf folgt Sorry schlaffe Nudel ging gar nichts mehr und eine Hammertychardy wurde festgestellt im Krankenhaus dan dort in die Ambulanz könnte sein das sie ein leichtes Adhs haben ........ich fragte Diagnostik Antwort ist zu Teuer dauert zu lange wird schlecht bezahlt.....Einstellung auf Elontril Besserung der depressiven Symptomatik aber der Kern........so eine Woche War ich auf Station Diplomspychologin für was wollen sie di Diagnose ich weil sich ein Puzzle aus meiner Vergangenheit zusammenfügt....sie sagt im Knast sitzen viele mit Adhs weil sie das schlechte rechtfertigen mit der,, Störung"'sie sagte gehen sie studieren ......Befund Depressive episode..:-) habe seit meiner Kindheit immer Probleme gehabt......ach und anpassungsstörung hab das Gefühl keiner will mir helfen....:-(hab alles Ärzte abgelehnter in Erfurt keiner mach eine Diagnose.....bin am verzweifeln Entschuldigung für unangemessene ausdrücke sollen die doch das Methylphenidat ihrer Mutter in die F...... stecken hab wirklich die Schnauze voll Entschuldigung für Rechtschreibfehler Punkte Kommas und ausdrucksweise.....:-) ich bin der Cetin wohne in Erfurt und bin 21:-)

  7. #7
    Ari


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 8

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Negative Erfahrungen hat ich leider schon viele -.-

    Meine Nummer 1. Ist eine Ärztin zu der ich mit doppelt bestätigter ADS Diagnose kam und die dann in allem erste meine ich sollte einfach vom Gymnasium auf eine Realschule wechseln dann wäre alles wieder gut und ernsthaft nichts anderes sagte in über 8 Sitzungen und auch null auf die Sachen einging die sie sich beim Termin davor vermerkt hatte..
    War aber die einzige damals überhaupt noch Termine hatte..

    Mein Aktueller Arzt ist auch nicht so das gelbe vom Ei aber wesentlich besser als alles davor, ich hab so etwa jeden monat nur einen Termin und bekomme vermutlich auch nicht mehr und er fragt mich dann zwar brav aus jedes mal wie es mit den Medis geht und so aber hatte noch nie wirklichen eine Rat um irgendwas zu verbessern ich weis nicht ist das normal? aber ich würde mir das schon ab und zu mal wünschen....

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 239

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    hallo

    negative erfahrung hatte ich mit meinem nervenarzt

    wenn ich nicht zufällig selbst auf adhs gekommen wäre würde er mich jetzt noch mit antidepressiva abfüllen

    und das wäre es dann auch schon als ich den verdacht auf adhs äusserte meinte er das wäre doch nur eine
    modediagnose

    der witzbold

    gruß katerkarlos

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Ich hatte auch schon mehr als genug negative Erfahrungen mit Psychiatern.

    Ich glaube das liegt auch daran, das ADHSler sich oft nicht strukturiert und klar ausdrücken können, und selten ganz nah an sich selbst dran sind. Dazu dann noch das typische "unter den Möglichkeiten sein", und viele Psychiater tappen in die selbe Falle wie auch andere um einen herum.

    Ist das ganze dann noch mit einer Komorbidität gepaart, ist für viele Psychiater die Sache klar. Alles was dann an Symptomen ausserhalb der Komorbidität ist, wird als oppositionelles Verhalten oder andere teils recht abenteuerliche Diagnosen gewertet.

    So kam bei mir die Erklärung, ich würde an depressiver Demenz leiden, um die Vergesslichkeit und Desorganisation zu erklären. Auch eine Histrionische PS wurde mir diagnostiziert, weil ich (angeblich aus Trotz) die kognitiven Übungen nicht bis zum Ende konstant gut durchhielt und keine Verbesserungen in der Ordnung und Organisation zeigte. Worauf ich (natürlich) wütend reagierte, als man mir Trotz vorwarf.

    Als Kind sollte ich wegen MCD auf eine Sonderschule (habe Abitur gemacht). Psychiater beim Amt steckten mich in eine Behindertenwerkstatt. Von den dortigen Psychologen wurde mir ein erhöhter Hilfebedarf ausgewiesen, da ich "schwere Defizite im sozialen Bereich" hätte. Ich habe mich nur über die Misstände dort aufgeregt und brauchte zum Arbeiten halt Ruhe.

    Das hat leider auch Spuren hinterlassen....... pharmakologisch vertraue ich meinem Arzt, aber zwischenmenschlich traue ich ihm nicht einen cm über den Weg. Es ist immer die Angst da, als dumm, faul, Hysteriker, Hypochonder oder ZU krank angesehen zu werden.

    Schade eigentlich. Aber ein "Psychologentrauma" ist schwer mit einem Psychologen aufzuarbeiten.

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Ja. Die erste Therapeutin. Ich könnte die nicht für voll nehmen - und die hat mich auch nicht ernst genommen.

    Ich war genau 2x da und tschüss.


    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

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