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Diskutiere im Thema Negative Erfahrungen beim Psychiater im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    earendil schreibt:
    @Winston


    Klarer Fall von mangelnder Eignung für den ärztlichen Beruf.. und ein gutes Negativ-Beispiel dafür, wie man nicht werden sollte.
    Jetzt muss ich aber auch mal eine Lanze für die niedergelassenen Psychiater brechen. ADHS bei Erwachsenen ist erst seit 1998 offiziell im Diagnosekatalog. Wer also
    *vor* diesem Zeitpunkt seine Ausbildung/Facharztausbildung abgeschlossen hat der ist noch davon überzeugt dass "sich das auswächst" (Zitat).
    Klar gibt es eine Weiterbildungspflicht, aber die meisten bilden sich halt in den Bereichen weiter die sie interessieren.

    Deshalb gibt es ja Spezialambulanzen bzw. spezialisierte Psychiater.
    Das ist halt alles noch sehr neu.

    tumme

  2. #32
    aficionado

    Gast

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Tumme schreibt:

    Deshalb gibt es ja ... spezialisierte Psychiater.
    Gibt es die? In Berlin habe ich nur einen gefunden (bin gesetzlich versichert): Leider hat die Praxis Aufnahmestopp für Neupatienten. Sonst habe ich in allen Online-Arztverzeichnissen gesucht, leider ohne Erfolg. Wo kann man sie denn finden?
    Geändert von aficionado (22.02.2014 um 15:06 Uhr)

  3. #33
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Bei Jameda kommen bei der Suche eigentlich u.A. die auch hier gängigen Psychiater für Berlin die ADHS behandeln. Es gibt auch spezielle ADHS-Seiten, wo niedergelassene Psychiater in Berlin verzeichnet sind. Es gibt auch 2 Ambulanzen die online zu finden sind.

  4. #34
    aficionado

    Gast

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    creatrice schreibt:
    Bei Jameda kommen bei der Suche eigentlich u.A. die auch hier gängigen Psychiater für Berlin die ADHS behandeln. Es gibt auch spezielle ADHS-Seiten, wo niedergelassene Psychiater in Berlin verzeichnet sind. Es gibt auch 2 Ambulanzen die online zu finden sind.
    Bei Jameda habe ich gesucht. Aber ich glaube, die Suchfunktion ist fehlerhaft. Man bekommt als Ergebnis die Liste aller Psychiater in Berlin. In ihren Profilen steht dann nicht, dass sie sich speziell mit ADHS auskennen. Oder mache ich was falsch? Ich habe echt nur einen gefunden, der schreibt, er beschäftigt sich mit dem Thema ADHS. Und Ambulanzen - meinst Du die Charite-Ambulanzen oder gibt es noch etwas?

  5. #35
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Ja die beiden und noch 2 weitere Anlaufstellen. Wenn du freigeschaltet bist, frag mich nochmal per PN.

    Was auf der HP jeweils steht, ist manchmal nicht ausschlaggebend. Ich würde vorerst rumtelefonieren und fragen. Hab ich damals auch nicht anders gemacht. Und alle Anlaufstellen in Berlin durchtelefonieren, die geben auch Adressen. Auch die Ambulanzen, wenn nichts frei ist.

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Hallo Tumme,

    Tumme schreibt:
    Jetzt muss ich aber auch mal eine Lanze für die niedergelassenen Psychiater brechen. ADHS bei Erwachsenen ist erst seit 1998 offiziell im Diagnosekatalog. Wer also
    *vor* diesem Zeitpunkt seine Ausbildung/Facharztausbildung abgeschlossen hat der ist noch davon überzeugt dass "sich das auswächst" (Zitat).
    Klar gibt es eine Weiterbildungspflicht, aber die meisten bilden sich halt in den Bereichen weiter die sie interessieren.

    Deshalb gibt es ja Spezialambulanzen bzw. spezialisierte Psychiater.
    Das ist halt alles noch sehr neu.
    tumme
    Das Problem ist nur, dass auf diese Weise Fehldiagnosen zustande kommen und die eigentliche Störung nicht behandelt wird. Ich hatte mich ja selbst diagnostiziert und selbst das wurde einfach ignoriert.
    Mein Hausarzt z.B. geht da ganz anders vor. Er tut alles was er tun kann, macht gründliche Untersuchungen, aber bei Dingen, mit denen er sich nicht so auskennt, bekommt man halt eine Überweisung an einen Spezialisten.

    Das hätte mein Psychiater auch tun müssen, zumindest hätte er ja mal die Möglichkeit in Betracht ziehen können, dass ich ADS habe.
    Ich hatte vorher noch mit zwei anderen Gemeinschaftspraxen telefoniert und dort gefragt, ob die auch ADS 'machen'. Die haben halt gesagt "Nein, machen wir nicht", der aber nicht.

    Am Schlimmsten ist es halt für ADS-Betroffene, die nicht wissen, was sie wirklich haben, die vielleicht wegen einer komorbiden Depression den Psychiater aufsuchen.
    Die kommen wahrscheinlich nicht so schnell an die richtige Adresse.

    Wenn die Zahl der möglichen Krankheiten zu groß ist, das sie von ei A*nem Einzelnen überblickt werden können, dann müssten sich theoretisch die Nervenärzte noch weiter spezialisieren. Dann macht der normale Psychater halt nur Depression und überweist dann an jemand anderen.

    Und earondils Arzt war wirklich einfach nur ein A*.

    Winston

  7. #37
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Fehldiagnosen sind im Bereich der Psychiatrie Gang und Gebe. Leider. Aber ich kann es teilweise auch verstehen. Guckt man sich die Anzahl der möglichen psychiatrischen Erkrankungen an, multipliziert das ganze mit Komorbiditäten, Überschneidungen der Symptome, subjektivem Empfinden des Patienten und unterschiedlichen Ausprägungen...... na wen wundert`s denn da, das zu oft Fehldiagnosen entstehen?

    Und selbst Spezialisten können Fehldiagnosen machen. Wenn ich auf ein best. Krankheitsbild spezialisiert bin, dann sehe ich natürlich vordergründig das in Patienten. Bei sich ähnlich äussernden Erkrankungen wird es auch da schwierig.

    Machen wir uns doch nichts vor...... genauso wie bei jedem anderen psychiatrischen Krankheitsbild wird es auch bei ADHS so einige Fehldiagnosen/falsch positiv geben.

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Hallo earendil,

    zunächst noch zu Deinem Erlebnis vor drei Jahren: Du hast wirklich einfach einen

    schlechten Menschen erwischt, wie Du geagt hast, ein A*.
    Sowas kann einen schon wütend machen.

    earendil schreibt:
    @Winston
    Hattest du dorthin auch deinen Stichpunktzettel mitgenommen?
    Habe auch hoffentlich bald einen und wäre ohne arg aufgeschmissen.
    Ich hatte ja noch 2,5 Monate Zeit gehabt vor dem Termin:

    Ich habe auch Probleme, mich richtig auszudrücken und im entscheidenden Moment
    fallen mir meist die wesentlichen Sachen nicht ein.

    Außerdem hatte ich Angst, weil ich mich kaum an meine Kindheit erinnern konnte,
    meine Grundschulzeugnisse gaben nichts her und ich habe eher ein Mädchen-ADS
    (unaufmerksam, unauffällig, verträumt), von dem ich gelesen hatte, das das schwierig
    zu diagnostizieren ist.

    Deshalb habe ich mir so ein Schulheftchen gekauft und dort immer alles reingeschrieben, was mir an Problemen und Kindheitserlebnissen zwischendurch noch eingefallen ist oder was so ADS-mäßiges geschehen ist.

    Zum Schluss habe ich versucht, dass dann nochmal nach verschiedenen Kriterien zu sortieren:

    - Symptome
    - aktuelle Leiden mit Beispielen aus dem Alltag
    - Ausbildung
    - Kindheit
    - Substanzgebrauch
    so ungefähr.

    Was viellecht schlau ist, wenn Du Dich auf die erste Schilderung Deines Problems vorbereitest. Man wird ja beim Interview oder generell beim Arzt zunächst einmal immer zum Erzählen aufgefordert (Was führt Sie hier her?, Erzählen Sie mal!).

    Wär gut, wenn Du dann kurz schildern könntest, was Deine Hauptprobleme sind und wo sie Dir Leiden verursachen.

    Danach geht es dann hin und her. Kann auch nicht schaden, wenn Du Dich mit den DSM4-Kriterien und entsprechenden Fragebögen mal auseinandersetzt. Denn solche Fragen kommen dann ja auch, da das ja die Kriterien für ADS sind.

    Ich wünsche Dir viel Glück.

    Und hab keine Angst, so ein A* triffst Du nicht so schnell wieder.

    Winston
    Geändert von Winston (22.02.2014 um 20:39 Uhr) Grund: schlechte Rechtschreibung

  9. #39
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    creatrice schreibt:
    Fehldiagnosen sind im Bereich der Psychiatrie Gang und Gebe. Leider. Aber ich kann es teilweise auch verstehen. Guckt man sich die Anzahl der möglichen psychiatrischen Erkrankungen an, multipliziert das ganze mit Komorbiditäten, Überschneidungen der Symptome, subjektivem Empfinden des Patienten und unterschiedlichen Ausprägungen...... na wen wundert`s denn da, das zu oft Fehldiagnosen entstehen?
    Und dann haben die Psychiater noch nicht einmal Zeit.
    Ich kenne nicht die genauen Regeln der Krankenkassen.
    Aber zum Einen
    scheint es eine Begrenzung der Anzahl der Psychiater in einer Region zu geben
    (bei uns bedeutet das, dass man für einen normalen Erstbesuch beim Psychiater 2-3 Monate warten muss (was machen denn die, denen es plötzlich richtig dreckig geht ?))
    zum Andern
    werden die Besuche offensichtlich mit festen Sätzen von der Gesundheitskasse verrechnet, so dass sich der Arzt gar keine Zeit nehmen kann.
    (und noch mehr fehldiagnostiziert)

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 6.847

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Winston schreibt:
    (bei uns bedeutet das, dass man für einen normalen Erstbesuch beim Psychiater 2-3 Monate warten muss (was machen denn die, denen es plötzlich richtig dreckig geht ?))

    Die müssen, wie bei uns bei den Orthopäden, eben ins Krankenhaus.


    Ja, ist für beide Seiten eine Zwickmühle.





    Ich glaube, das grösste Glück hat man, wenn man dem Arzt irgendwie "wichtiger" ist. Ob man ihn nun fachlich herausfordert, er einen sympathisch findet, oder ein interessanter Fall ist, ob man in eine Studie reinpasst oder sein Helfersyndrom weckt, oder oder.......
    Wenn der Arzt Interesse hat, dann hat man oft mehr Chancen auf eine gute, und damit zeitintensive und kostenintensive Behandlung.

    Leider habe ich die Erfahrungen immer wieder gemacht. Aber eben menschlich......
    Geändert von creatrice (22.02.2014 um 21:41 Uhr)

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