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Diskutiere im Thema Negative Erfahrungen beim Psychiater im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Belleza schreibt:
    Doch. Beziehungsweise die Krankenkasse. Oder doch ich? Ich weiß es grad gar nicht mehr so genau. Ich war nämlich eh auf 180 und habe gesagt beziehungsweise gedacht: "Therapeuten sind eh alle ***** und haben keine Ahnung und ich gehe sowieso nirgendwo mehr hin. Ich bilde mir das ja anscheinend sowieso alles nur ein.." Ähm ja...

    Und wie es bei mir weiter geht.. Tja, das ist die große Frage. Ich habe keine Ahnung. Ich habe auch eher weniger Lust noch eine "Enttäuschung" zu erleben. Aber wie soll man wissen welche Therapeuten sich wirklich mit ADHS auskennen, wenn es anscheinend noch nicht mal alle aus dem ADHS Netzwerk tun.
    Eine Alternative wäre noch die LWL Klinik in Bochum. Aber irgendwas sträubt sich in mir dagegen. Weiß auch nicht wieso.


    Liebe Grüße
    https://adhs-chaoten.net/clear.gifHi Belleza,

    ja unsere Psychiater leider haben die eben nicht so viele Fälle inder Ausbildung ADHS gesehen mesit eben schlimmeres...in der Psychiatrie.....

    Wenn Du in eine spezial- Ambulanz nach Bochum gehst, also das ist der einzige Weg, aber wesentlich besser.

    Die haben das Test inventar, sie machen intensive Diagnostik, was kein Psychiater in seiner Praxis alles hat.
    Computer gestützte Tests, und mit Testpsychologin, und die Diagnostik macht nicht nur ein Psychologe oder Arzt, sondern es wird im _Team besprochen und einem Chefarzt meist einem Professor vorgelegt.

    Also zerbrechen sich mehrere Leute den Kopf über Dich als ein Behandler, und wenn Du da raus gehst ist das eine sehr differenzierte Diagnose, Du bekommst das schwarz auf weiß.

    Mir kommt gerade der Gedanke ob nicht einzelne Psychiater Geld verdienen wollen, aber meist ist es auch Unerfahrenheit mit dieser neuen Diagnose, an einer schwammigen diagnose wie Borderline kann man eben mehr Geld verdienen, oder an einer Persönlichkeitsstörung.

    Mein Psychiater konnte mir nicht mal genau meine Persönlichkeitsstörung nennen, ihm fehlte das Inventar, zB einen Multiphasic Minnesota Inventar, das ist ein Test um alle Diagnosen mit mehreren 100 Fragen, .....

    Er hat nur einen Alzheimertest, ein EEG, und einen Reflexhammer dazu einen Dopplersongraphen für die Arterien, in der Klinik haben die Alles und in der Nebenklinik ein MRT,
    In die Röhre wurde ich auch geschoben in Münster Uniklinik "LWL" na ja ich würde da hin gehen, aber nimm einfach jemanden mit der im Hintergrund als Zeuge dabei ist.

    Sage Dein Hausarzt hat gesagt, dass richt sehr nach ADHS im Erw oder andere Aufmerksamkeitsstörung unklarer Genese, Du möchtest ADHS ausschließen, und dann wissen was es noch sein könnte, dies sei doch verständlich.

    Sage Du möchtest jetzt mal wissen, was Du wirklich hast??
    Dan beschreibst Du die Symptome, muss ja auch Deine Grundschulzeugnisse mitbringen...das kommt dazu und vollständige Serologie und EKG zB es geht ja auch um Auschluß eines körperlichen Leidens,

    Du kannst davon ausgehen, dass in den Kliniken geringe Fehlerquote von Diagnosen, bestehen, die meisten Krankenhäuser sind auch Lehrkrankenhäuser von Unikliniken, die können sich Fehldiagnosen nicht erlauben, gerade weil die niedergelassenen Ärzte sich auf die Kliniken verlassen.

    Mein junger psychiater hatte in der Klinik zwar eine erste Hypothese entwickelt, aber nach dem Test war er anderer Meinung (jetzt ADS) und ich weiß ja nicht, was da alles im Team besprochen wurde, die Testpsychologin muss ihre Eindrücke mitteilen, und die berechneten Ergebnisse, die Fragebögen haben einen gewissen Score......

    Das MRT musste frei sein. usw.

    Wenn Du wahrheitsgetreu antwortest und alles exakt mitmachst bekommst Du auch eine 1 a Diagnose, aber in 20 min kann man keine ADHS diagnostizieren man kann nur eine Verdachtsdiagnose äussern, die Differntialdiagnose erfolgt erst in einem langem Prozeß leider ist es in der Psychiatrie so, dass man manchmal erst mit der Applikation und Wirkweise von Medis bestimmte Diagn. auschließen kann, nach der Methode "trial and erro!!r", Versuch und Fehle(r)anzeige)!!!

    Wünsche Dir viel Mut und Glück, und wie gesagt, falls sie sofort allergisch auf ADHS reagieren einfach sagen was ist es denn dann?? und Ausschlussdiagnose und genaue Diagnose???

    LG Timo

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Hallo Earendil,

    Das find ich gut, dass du dir jetzt einen Spezialambulanz rausgesucht hast.
    Es gehört nämlich schon ziemlich viel Erfahrung dazu eine ADHS zu diagnostizieren.

    Ein ganz deutliches Zeichen für eine ADHs sei es übrigens, wenn Patienten mit einem Merk-Zettel auftauchen würden, hat mir mal einer von denen verraten!

    tumme

  3. #23
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 25
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Jetzt hab ich die Ärztlich bestätigte Diagnose ...Frage Elontril reicht nicht vollkommen aus glaub ich frage mit Mph kombienieren ????? Bundeswehr kann ich auch vergessen zu 85%

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    Jetzt hab ich die Ärztlich bestätigte Diagnose ...Frage Elontril reicht nicht vollkommen aus glaub ich frage mit Mph kombienieren ????? Bundeswehr kann ich auch vergessen zu 85%

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 120

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Moin, wollte auch mal was zum hauptthema sagen.

    Ich habe auch schon 2 negative erfahrungen mit psy-ärtzen, der eine sagte damals vor 5 jahren verdacht auf adhs und schickte mit mit a-depri-pillen nach hause und der andere paar jahre später sagte:" schwere depressionen mit pernönlichkeitsstörungen" nach einem termin stopfte mich wieder mit antidepressiva zu und geholfen hat nix, glaube jetzt hab ich einenn der mich für ernst nimmt.

    Ich hoffe es zumindest

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 93

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Genug...!

    Irgendwann hat man aber so ein Gespür, welcher Psychiater sich für einen einsetzt und wer dir nur Medis verschreiben will....
    Ich lasse mich nicht mehr auf inkompetente Ärzte/ Psychiater/ Psychologen ein.

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Belezza:
    "Naja und jetzt stehe ich wieder wie der Ochs vorm Berg, weil ich nicht weiß, an wen man sich wenden soll, wenn selbst Ärzte im Zentralen ADHS Netzwerk anscheinend keine Ahnung haben." (Das sollte ein Zitat von Belezza sein, wie macht Ihr das mit den schönen blauen Sprechblasen ?)

    Winston : "Belezza, Du kommst doch ausm Pott:

    In Dortmund gibt es z.B. keinen normalen Psychiater in einer Praxis, der ADHS bei Erwachsenen diagnostizieren kann, dafür aber zwei Krankenhäuser mit einer psychiatrischen bzw. ADHS-Ambulanz mit jeweils einem Arzt, der sich tatsächlich mit soetwas auskennt und sich auch Zeit nimmt.

    In Bochum gibt es auch so etwas, aber mit längeren Wartezeiten.

    Gehe nicht zu einem normalen Psychiater, wenn Du meinst Du könntest ADS haben! Es lohnt sich zu 99% nicht. Lass Dir einen Termin in einer ADS-Ambulanz geben, auch wenn es etwas länger dauern sollte.

    Du kannst es schaffen

    Winston

    (Meine Geschichte schreibe ich gleich auch noch in diesem Thread auf)"
    Geändert von Winston (20.02.2014 um 20:12 Uhr) Grund: Zitat besser kenntlich gemacht

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Hier auch meine Psychiaterhistorie in Kürze (wenn Ihr Glück habt):

    - vor 4 Jahren: Ohne Kenntnis von ADHS zu einer kirchlichen Stelle gegangen wegen Problemen. Dort habe ich 10 Sitzungen mit einem Typ verbracht, der mich irgendwelche Dinge frug (fragte), mit denen ich absolut nichts anfangen konnte. Ich wusste nie, wo der drauf hinauswollte. Ich habe aber die Zeit genutzt, mal aus meinem Leben zu plaudern. Man findet ja selten jemanden der einem umsonst (gegen kleine Spende) zuhört.

    - vor 5 Monaten mein erster Psychiaterkontakt mit P1: nach einer längeren Wartezeit hatte ich endlich den Termin zum Erstgespräch. Ich war vorbereitet: ausgefüllte ADS-Screening-Tests, drei Seiten Stichpunkte dabei. P1 fragte mich ein wenig nach meinem Leben. Als ich zum Thema ADS kommen wollte, war wohl schon die Zeit um (max. 15 Minuten) - da hieß es nur "Nein, sie haben ja die Prüfung Ihrer Ausbildung um ein halbes Jahr vorgezogen ! Sie haben eine Depression. Nehmen Sie 300mg Venlafaxin täglich, hier das Rezept. Auf Wiedersehen."

    - vor 3,5 Monaten bei P2 (es war eine Gemeinschaftspraxis und ich bin extra hingegangen als P1 im Urlaub war, um eine andere Meinung zu hören. Ich hatte sogar extra solange gewartet, um dem Venlafaxin eine Chance zu geben): P2 war offensichtlich verärgert, dass ich seinem Kollegen nicht so recht traute. Er laß kurz, was sein Kollege über mich in den Rechner getippt hatte, und meinte, dass er der gleichen Meinung sei (hmm, auch wegen dieser blöden Ausbildung ?) Ich hatte mich sogar noch besser vorbereitet. Als ich ihm verzweifelt meine Manusskripte und Fragebögen entgegen hielt, meinte er nur ohne sich die anzuschauen: "Das ist alles subjektiv. Auf Wiedersehen!"

    - vor 3 Monaten wieder bei P1: Ich sag was von ADS und P1: "Sie sind ja auf ADS fixiert. Sie waren doch letztemal bei unserem ADS-Experten ... ADSler bleiben in der Schule sitzen". Daraufhin ich hoffnungsvoll: "Ich bin doch in der 10. Klasse sitzengeblieben". P1: "Ja, aber nur einmal und nicht fünfmal". P1 war es wohl selbst nicht so wohl bei dem Gespräch. Er bekam immer heftigere TICS. Dann habe ich auch nichts mehr gesagt und nur noch zugesehen, dass ich da schnell wieder weg komme.

    2,5 Monate danach habe ich einen Termin bei einer ADS-Ambulanz bekommen und drei Wochen später dort die Diagnose. Ich lasse mich dort auch weiterbehandeln und gehe nicht mehr zu einem 'normalen' Psychiater.

    Fazit: 4 Monate Zeit verschwendet und Venlafaxin am Hals (ist nicht so schlecht, aber ich hätte lieber erst mit MPH angefangen und dann geschaut, ob noch was anderes nötig ist)

    Winston

    (ich habe hier auch keine Smileys. Gestern waren doch noch welche da :-(

  8. #28
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    ein guter Rat für alle anderen was du schilderst Winston, lieber gleich in eine ADS Ambulanz gehen und nicht zu Psychiatern, die sich damit nicht auskennen

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 52

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    Winston schreibt:
    Hier auch meine Psychiaterhistorie in Kürze (wenn Ihr Glück habt):

    "ADSler bleiben in der Schule sitzen". Daraufhin ich hoffnungsvoll: "Ich bin doch in der 10. Klasse sitzengeblieben". P1: "Ja, aber nur einmal und nicht fünfmal".
    Winston you made my day !
    tumme

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 32

    AW: Negative Erfahrungen beim Psychiater

    @Winston

    Da bin ich schon beim Lesen auf 180! Kann mir die Situationen lebhaft vorstellen. Grade wie alles so bagatellisiert wird, und du schon merkst, das, egal was du sagst, es ändert nichts. Dein Gegenüber hat sich wegen irgendwelcher lächerlichen fixen Ideen ("ADHSler müssen mindestens 5 mal sitzenbleiben" ), die ein Fachwissen auf Niveau der Apotheken Umschau vermuten lassen, komplett auf seinen Standpunkt versteift, ohne aber wirklich Ahnung zu haben.

    Was es auf dieser Welt nur für inkompetente, dämliche und unsensible Vollidioten gibt! Und wenn die dann noch Psychiater sind, können die einen beträchtlichen Schaden anrichten, bei denen, die hilfesuchend dorthinkommen
    Klarer Fall von mangelnder Eignung für den ärztlichen Beruf.. und ein gutes Negativ-Beispiel dafür, wie man nicht werden sollte.

    Mich hätte das völlig fertig gemacht, mir hat ja schon meine eine halbwegs negative Erfahrung gereicht, dass ich für 2 Jahre nie auch nur daran gedacht habe, dem ganzen nochmal ne Chance zu geben.

    Ich denke die ADHS-Ambulanzen sind, neben einigen rar gestreuten Experten, die einzig sinnvolle Anlaufstelle. Allerdings traurig, dass man für kompetente Diagnostik gleich ne Spezialambulanz in Anspruch nehmen muss..

    Hattest du dorthin auch deinen Stichpunktzettel mitgenommen?
    Habe auch hoffentlich bald einen und wäre ohne arg aufgeschmissen.

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