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Diskutiere im Thema Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #31
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Mag sein, dass ich da etwas falsch verstanden habe. Von dem ICD 10 habe ich bisher noch etwas gehört, Kann daher auch nicht sagen ob, und wie ADS dort seinen Niederschlag findet. Seit meiner ADS-Diagnose habe ich, speziell mit Ärzten und Therapeuten, ADS aber nie als Krankheit oder sogar chronische Erkrankung kommuniziert. Es war immer von einer Eigenschaft, schlimmstenfalls von einer Störung die Rede. Die "Behandlung" besteht immer darin, dass man lernt mit dieser Störung umzugehen. Behandelt, so die Ärzte, werden immer nur die Begleiterscheinungen und die Folgen der Störung, soweit sie sich in krankhafter Form zeigen.
    ADS selbst habe ich daher auch nie als Krankheit wahrgenommen oder empfunden und habe das auch immer so nach Aussen kommuniziert. Ich bin allerdings auch noch nie in die Verlegenheit gekommen gegenüber einem pot. neuen Arbeitgeber (wäre auch eine unzulässige Frage) oder einer Versicherung usw. eine Entsprechende Auskunft geben zu müssen.

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 62

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    vieles ist schon gesagt .
    Wenn du bestimmte Arbeiten wegen dem ADS nicht machen kannst, solltest du es beim Jobcenter angeben.
    Du wirst ja auch nach gesundheitlichen Einschränkungen gefragt, denn dein Vermittler muß ja wissen, was er dir vermitteln kann und was nicht. Das ist in deinem eigenen Interesse.

    Thema Versicherungen:

    Eine Privathaftpflicht kannst du immer abschließen, da wird nicht nach deiner Gesundheit gefragt.

    Bei der Unfallversicherung sind weder ADS noch ADHS grundsätzlich ausgeschlossen. Es könnte vielleicht bei ADHS eine Arztanfrage geben, aber auch nur vielleicht.
    Wichtig ist nur, das man die Gesundheitsfragen richtig und vollständig beantwortet.

    Auch eine Lebensversicherung ist möglich, was sollte dagegen sprechen ?
    Es könnte auch hier eine Arztanfrage geben und eventuell ein Risikozuschlag, was ich mir aber bei ADS nicht vorstellen kann.
    Bei Depressionen sieht es schon anders aus, weil da oft Suizidgefahr besteht. Da gibt es wieder eine Arztanfrage- und besteht Suizidgefahr, gibt es eine Ablehnung, was ja auch verständlich ist.

    Eine Lebensversicherung ist übrigens nur dann interessant, wenn man eine Familie hat und Frau und Kind/er absichern will oder muß.

    Eine reine Rentenversicherung ist dagegen ohne Probleme möglich und für Single die bessere Wahl.
    Auch die Riester-Rente kannst du abschließen und den Staat daran beteiligen.
    eine gute Wahl ist die betriebliche Altersvorsorge, denn da sparst du richig Geld.

    Private Krankenversicherung ist schon schwieriger. Aber die kannst du ja ohnehin nur abschließen, wenn du entweder sehr viel Geld verdienst oder Selbstständig bist.

    Berufsunfähigkeitsversicherun g ist auch nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Kommt darauf an, welchen Beruf oder Tätigkeit du gerade ausübst. Auch hier sehr wahrscheinlich Arztanfrage.

    Wenn du noch Fragen hast zu Versicherungen, kannst mich gerne fragen.

    Lieben Gruß

  3. #33
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Lactat schreibt:
    Am besten ist immer, man hat einen erfahrenen Berater, der einem sagen kann, ob diese oder jene Erkrankung/Störung angegeben werden muss oder nicht.
    Oh nein,nie auf so einen Rat hören "brauchen sie nicht angeben", denn dazu steht im Nachgang niemand mehr und man kann es auch nicht nachweisen, dass es einem so geraten wurde, weil man das nicht schriftlich bekommt. Außerdem steht dem ein oder anderen dieser "erfahrenden Berater" das Hemd näher als die Jacke, will sagen seine Provision, die er für den Abschluss erhält ist im wichtiger, als eine korrekte Beratung. Also anders herum wird ein Schuh daraus - wenn ein Berater sagt "ach nö, dass brauchen sie nicht anzugeben", dann Vorsicht !

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