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Diskutiere im Thema Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 152

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Ich habe bei mir noch keine Diagnose-Codes auf dem Krankenschein für den Arbeitgeber gesehen ...

    Schweigen kann auch als eine Art Antwort gedeutet werden.
    Geändert von Mionar (28.01.2014 um 18:01 Uhr)

  2. #12
    ellipirelli

    Gast

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    ich wiederhole es nochmal: auf dem Durchschlag für den AG stehen keine Diagnosen. Auch nicht als ICD-Code.
    Das wär ja noch schöner!!

    Der Neuabschluss einer Unfallversicherung KANN heikel werden, weil man ja als ADHS ler eher unfallgefährdeter sein soll/ ist...

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 60

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Es kann ja auch sein dass die"Bekannte" aus versehen den Zettel mit den Diagnosecodes abgegeben hat. Das wäre dann natürlich Eigenverschulden...

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.252

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Jupp, es gibt zwei Zettel: einen mit und einen ohne Diagnosecodes ....

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    der Diagnosecode steht nur auf dem Zettel für die Krankenkasse, aber auf dem Krankenschein steht das nicht.

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Diesdas schreibt:
    Wie ist denn das bei arbeitslosen oder wenn beispielsweise bei rechtlichen Auseinandersetzungen (zb Sorgerecht/Umgangsrecht)? Wie sehr spielt das da eine Rolle?

    Zu Arbeitgebern: man munkelt dass zb große Konzerne da schon ihre Kontakte haben. Beispiel: Eine Freundin wurde krank und sie wollte der Firma nicht mitteilen was sie hat, diese wusste es aber bereits - sicher rechtlich nicht ok aber scheinbar gehts schon wenn man will. Die Frage ist da für mich wie "einfach" das geht?
    tja das kanan dir hier sicher keiner wirklich genau beantworten, aber nicht zu Unrecht sicher gibt es ja den Widertand bezüglich der Speicherung der Krankheiten auf den Krankenkassenkarten - je mehr Daten vielen zugänglich sind ( und in diesem Fall könnten sie ja in jeder Arztpraxis ausgelesen werden ) je mehr Missbrauch ist möglich

  7. #17
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 386

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Zu der Sache mit dem Sorgerecht/Umgangsrecht gilt immer:
    Das Kindswohl steht IMMER im Vordergrund. Wenn der (Ex-)Partner meint, man wäre aufgrund eines AD(H)S eine Gefährung für das Kindswohl und versucht deshalb das Sorge- oder Umgangsrecht zu ändern, muss er das nicht nur vor Gericht tun, sondern auch die Gefährdung nachweisen bzw. muss das Jugendamt eine akute Gefährdung im Zusammenhang mit der Diagnose feststellen. Und genau das halte ich für sehr sehr sehr unwahrscheinlich, denn AD(H)Sler mögen zwar chaotisch bis sozial unverträglich sein, aber sie sind nicht pathologisch bösartig oder dergleichen.
    Ein schwerst depressiver und/oder suizidgefährdeter Mensch hätte da vergleichsweise schlechtere Karten, oder jemand mit einer schizophrenen oder paranoiden Persönlichkeitsstörung, wobei auch hier nicht zwingend eine Gefährdung vorliegen muss.

    Nochmal: Selbst wenn in der Arztpraxis auf der Karte eventuell enthaltene Diagnosen ausgelesen werden, unterliegen diese immer noch der Schweigepflicht. Diese darf unter keinen Umständen gebrochen werden. Ärzte können ihre Approbation verlieren, wenn sie diese Schweigepflicht nachweislich verletzen und das tun Ärzte nicht, schon aus eigenem Interesse. Also bitte Vorsicht bei Verschwörungstheorien, was wer wann an wen weitergegeben haben könnte!
    (Wenn eine Freundin solche Erfahrungen gemacht hat, sollte sie schauen, wem sie das anvertraut haben könnte, der das vielleicht weitergegeben hat. Der Arzt war es unter Garantie nicht!)


    ellipirelli schreibt:
    Der Neuabschluss einer Unfallversicherung KANN heikel werden, weil man ja als ADHS ler eher unfallgefährdeter sein soll/ ist...
    Hast Du dafür eine Quelle? Eine Statistik? Eine Studie?
    Meine Mutter und auch mein Mann sind/waren lange bei Versicherungen und das ist beiden komplett neu, daher würde mich da eine rechtlich belastbare Quelle sehr interessieren. (Zumal die meisten Versicherer meines Wissens nach nicht oder nur sehr oberflächlich nach Erkrankungen fragen. Zusätzlich müsste der Versicherer nachweisen, dass der Unfall aufgrund des AD(H)S passiert ist, was sich als äußerst schwierig erweisen dürfte.)
    Geändert von Brummelchen (29.01.2014 um 23:35 Uhr)

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 152

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Ich würde mich da nicht allzu sehr darauf verlassen was bestimmte Versicherungen betreffen. Sie können durchaus versucht sein im Schadensfalle es einem denoch sehr schwer zu machen. Im schlimmsten Fall hat man dann die ganzen Beiträge umsonst bezahlt. Sie fragen zwar teilweise nicht genau aber genau daraus kann einem möglicherweise einen Strick gedreht werden damit sie doch nicht bezahlen müssen. Mein Vertreter hat mir abgeraten - dass man dies nie so genau wissen kann wie das doch noch ausgelegt wird weil es eben doch schwammig ist, auch er würde hier nicht die Hand ins Feuer legen. Eine psychische Sache "vergessen" bei einer der Fragen und du kannst damit schon ein Problem im Schadensfall haben. Fakt scheint zu sein wenn ein Antrag bei einer Berufsunfähigkeitsversicherun g abgelehnt wird dann stehste im Eintrag als abgelehnt und dann wissen das auch alle andere Versicherungsträger.

    Nachweisen ... wenn die nicht wollen dann machen sie einem mürbe auf Zeit, Widerspruch, Revisionen ... langer Nervenkrieg möglich.

    Es muss alles nicht so sein aber fest darauf bauen ... dazu traue ich denen persönlich zu wenig.
    Geändert von Mionar (30.01.2014 um 01:10 Uhr)

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Brummelchen schreibt:
    Hast Du dafür eine Quelle? Eine Statistik? Eine Studie?
    Meine Mutter und auch mein Mann sind/waren lange bei Versicherungen und das ist beiden komplett neu, daher würde mich da eine rechtlich belastbare Quelle sehr interessieren. (Zumal die meisten Versicherer meines Wissens nach nicht oder nur sehr oberflächlich nach Erkrankungen fragen. Zusätzlich müsste der Versicherer nachweisen, dass der Unfall aufgrund des AD(H)S passiert ist, was sich als äußerst schwierig erweisen dürfte.)
    Es geht nicht darum, dass die Versicherungen beweisen müssen, dass der Unfall auf Grund von ADS passiert ist ( das könnten sie ja auch nicht), sondern darum, dass sie den Versicherungsschutz ablehnen, mit der Begründung vorvertragliche Pflichten ( das ist die Verpflichtung alle Fragen nach Krankheiten e.c. wahrheitsgemäß zu beatworten) wären verletzt wurden

    wie es bei Unfallversicherungen ist, weiß ich nicht, eine Berufsunfähigkeitsversicherun g bekommt man definitiv mit ADS Diagnose nicht mehr - bei diesen wird explizit danach gefragt

  10. #20
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 386

    AW: Was gibt es rechtlich zu wissen und zu beachten bei ADS diagnose?

    Ich schrieb ja bereits, dass eine BU schwierig würde (siehe vorne). Mit ging es hier explizit um die Unfallversicherung, deshalb zitierte ich die Aussage von ellipirelli, weil mich das wirklich mal interessieren würde.

    Selbstredend hat eine Versicherung das Recht, von einem Vertrag zurückzutreten, wenn die Auskünfte falsch waren, denn dann kann sie sich auf arglistige Täuschung oder gar Betrug berufen. Aber inwieweit ist das hier relevant? Was habe ich verpasst?

    Wenn man bereits eine Versicherung hat, ist es völlig egal, welche Risiken danach (!) entdeckt werden. Dann hat der Versicherer eben Pech.
    Wenn man eine neue Versicherung abschließen will und Gesundheitsfragen beantworten soll, tut man dies wahrheitsgemäß. Und genau darum geht es: Ich hätte gern eine juristisch belastbare Quelle, dass man bei Neuabschluss wegen vermeintlich höherem Unfallrisiko durch AD(H)S abgelehnt würde. Das halte ich persönlich nämlich für nicht korrekt.


    Und nebenbei: Wenn man einen Vertrag abschließt, sind BEIDE Seiten daran gebunden, auch wenn beide Seiten im Schadensfalle immer ein Kündigungsrecht haben. Und wenn man einen Unfall hat, dadurch einen nennenswerten Schaden davonträgt und diesen bei der Unfallversicherung geltend macht und diese nicht einwandfrei genau DIESEN Schadensfall ausgeschlossen hat, muss die Versicherung zahlen. Und das wird sie auch. Ohne Wenn und Aber.

    Keine Ahnung, wieso so viele Leute glauben, dass die Versicherer Abzocker sind, ist mir ein Rätsel, denn wenn man sich die Bedingungen genau durchliest, steht dort alles drin und das ist dann auch bindend. Ich habe z.B. eine BU und bin heilfroh, dass mich diese seit mittlerweile fast drei Jahren finanziell über Wasser hält. Und da geht es nicht um Peanuts. Die Versicherung hat geprüft, akzeptiert und bezahlt jeden Monat fleißig über 800 Euro an mich. Ohne Murren und ohne Klagen.

    Versicherungen streiten sich i.d.R. übrigens nur dann langwierig und endlos vor Gericht, wenn es um sehr hohe Summen geht (mehrere Millionen) und die Schadensumstände angreifbar, also nicht eindeutig dem Versicherungsschutz zuzuordnen sind. Solche Fälle sind im privaten Bereich jedoch höchst selten. Dies als Ausschlusskriterium für eine Unfallversicherung anzuführen halte ich persönlich für abwegig, da so etwas dann eher Firmen betrifft.

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