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Diskutiere im Thema Soziale Kontakte und die Anstrengung im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #61
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Waldsteinie schreibt:
    [FONT=&] Für mich habe ich das Problem heute so gelöst, dass ich mich dann "ehrlich" verabschiede. Dazu gehört für mich, dass ich die Schuld niemand anderem oder den Umständen zuschreibe, sondern die klare Ansage mache: Ich bin momentan überfordert oder auch ein wenig überreizt! Seltsam, aber dieses Vorgehen stößt meist auf Verständnis, da muss auch niemand was von meinem ADS wissen! !
    Finde ich eine gute Haltung und ich finde es nicht seltsam, dass das ok ankommt. Ich denke auch, dass es wenig hilft, wenn ich erkläre, ich habe ADS, obwohl es für mich sehr hilfreich war, es ihm engen Bekanntenkreis offen zu sagen, weil das enorm viel verständlich machte und anstatt Vorwürfe kommen jetzt eher unterstützende Vorschläge.

    Trotzdem bemerke ich bei mir eine Angst, abgewertet zu werden oder dergleichen. Ich kann mir vorstellen, dass Du Deine Zeit brauchtest, um das zu akzeptieren. Ich denke mir, dass es sehr darauf ankommt, was für Vorerfahrungen ein Mensch hat, wie leicht es ihm fällt, offen zu sein und zu seinen Schwächen zu stehen und es ist schon nicht so, dass das immer gut ist. Menschen mit schwieriger Kindheit, Gewalterfahrungen, Vernachlässigung ... können das vielleicht nicht einfach so umsetzen sind generell viel misstrauischer. ADHSler sind oft traumatisiert, Opfer von Mobbing, haben selbst oft viel Dummes gemacht, ..... das sollte man nicht vergessen.

    PS: ich hasse dieses "Text tausend mal Korrekturlesen und dann doch noch einen Fehler finden"

  2. #62
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Das kenn ich zu genüge!!!
    Freunde hab ich nicht! Sind meisst lebensabschnitzfreunde! Irgendwie gerate ich an falsche leute bzw. Sehe nie wie falsch die sind und flieg auf die fresse mit den leuten!!
    Hammer! Dabei sehnt man sich nach normal sachen, wie reden mit besten freund oder rausgehen....... usw!!!
    Geht nicht!!!!
    Frauen waren immer viele im wechsel,
    Mal lange beziehungen mal kurze!!
    Bei manchen wars glaub ich nur nicht allein sein, bei den anderen nur sex mit beziehung! Hatte man eine längere beziehung wars mal eher mal später langweilig und man suchte was anderes!!!
    Also völlig blöd und stumpf!!
    Tier wollen neu😨😨😨
    Eigentlich sucht man nähe, geborgenheit & wirklich liebe!!!!
    Komisch!!! Nervig!!!
    Frustierend!!!
    Seit mein sohn auf der welt ist , hat sich komischerweise alles anders! Der hindert mich irgendwie daran , dummheiten zu machen!!!!


    Alles sehr seltsam!!!!
    Lg marc
    Geändert von marcw. ( 2.01.2015 um 16:47 Uhr) Grund: verschrieben

  3. #63
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Ich habe nicht alles gelesen...

    Soziale Kontakten ist auch so eine Sache für mich... Wenn ich allein bin, auch wenn ich in Stadt einkaufe in eine volle Supermarkt, kann ich noch selber bestimmen wie schnell ich es mache, so schauen dass es mich nicht zu viel wird.

    Unten Leute kann ich nicht bestimmen wie schnell sie reden... Ich kann rasch müde werden. Seit ich es etwa gelassener nehme und nicht probieren alle mitzubekommen und ab und zu auf der klo verschwinde, kann ich schon etwa 3-4 Stunden aushalten...

    Es sind Menchen die mich rasch überfordert und mit denen suche ich wenig Kontakt... Solche die sehr schnell reden und mich nicht zum Wort lassen...

    Ich habe gelernt meine Grenzen zu spüren und dann zu handeln. Ich mache oft eine kurze Pause dazwischen oder verabschiede mich einfach.

    Etwas habe ich auch gemerkt: Ich war mal eine Wochenende mit Chaoten, hatte zwar Pausen, aber war danach erstaunlich wenig müde... Es hatte auch dabei der Anteil sich nicht verstellen, wenig Anpassunganstrengung zu machen... Andere ADSler kann ich bei zuhören oft noch gut Folgen und wenn ich nicht folgen kann, weiss ich dass der andere selber der Faden verloren hat...

    Telefonat hasse ich. Ich tue lieber vieles mit SMS und Mails machen. So viel wie möglich. Geschriebenes lässt einfach viel mehr Zeit... Ich kann mehrmals lesen, wenn ich etwas nicht verstehe, ich habe Zeit zu nachdenken, bevor ich schreibe. Nun, wenn eine Sache komplex ist, kann es auf diese Weg länger gehen...

  4. #64
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Also ich habe bei mir bemerkt, dass telefonieren sehr schwierig ist, es verlangt zu viel Geduld und das Fokussieren auf "nur Hören" gelingt mir schlecht. Das ist vor allem am Abend so. Habe jetzt Telefonate am Abend eingstellt, weil das leicht zu Streit führt. Hat sich bewährt und meine Freundin beachtet das auch sehr gut, das hilft. Früher haben mir die Leute immer gesagt, ich sei unfreundlich, vor allem am Telefon, dass war so, weil man meine Anspannung sehr aus meiner Stimme heraus hören konnte, ich habe das nie verstanden, bis ich das mit ADS in Verbindung brachte, dann war mir alles klar. Ich habe aber sachon vorher angefangen mehr auf meine Ansapnnung beim Reden zu achten, dachte zunächst die Ursache sei Stress. Erst als ich merkte, dass alle in meiner Familie so reden und auch alle mehr oder weniger stark unter ADS Symptomen leiden, wurde mir klar, dass das nicht nur stressabhängig ist.

  5. #65
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    marcw. schreibt:
    Das kenn ich zu genüge!!!
    Freunde hab ich nicht! Sind meisst lebensabschnitzfreunde! Irgendwie gerate ich an falsche leute bzw. Sehe nie wie falsch die sind und flieg auf die fresse mit den leuten!!
    Hammer! Dabei sehnt man sich nach normal sachen, wie reden mit besten freund oder rausgehen....... usw!!! Geht nicht!!!! Frauen waren immer viele im wechsel,
    Mal lange beziehungen mal kurze!! Bei manchen wars glaub ich nur nicht allein sein, bei den anderen nur sex mit beziehung! Hatte man eine längere beziehung wars mal eher mal später langweilig und man suchte was anderes!!! Also völlig blöd und stumpf!!
    Tier wollen neu������ Eigentlich sucht man nähe, geborgenheit & wirklich liebe!!!!
    Komisch!!! Nervig!!! Frustierend!!!
    Seit mein sohn auf der welt ist , hat sich komischerweise alles anders! Der hindert mich irgendwie daran , dummheiten zu machen!!!!

    Alles sehr seltsam!!!!
    Lg marc
    Als ich kann gut verstehen, dass ein Sohn oder eine Tochter viel im Leben verändert und auch viele Einstellungen verändert. Ich denke, man versteht mehr, was man als Mensch braucht, dass es einem gut geht und man trägt Verantwortung für einen anderen Menschen. ADSler sind einfach auch gute fürsorgliche Menschen, können sich bestens um andere Menschen kümmern und das gibt Dir vielleicht ein inneres Zentrum, sodas Du Dich besser fokussieren kannst, Prioritäten setzen kannst. ADSler funktionieren dann sehr gut, wenn die Situation klar ist und klare Anforderungen stellt, also zB Notfallsituationen, wenns drauf ankommt, oder eben wenn sie helfen können. Ein Kind ist ein "starker Reiz" und eine starke und positive Stimulierung, die uns dadurch hilft uns besser zu steuern. Die Reaktionen eines Kindes sind auch klare Rückmeldungen, sie zeigen sofort, wenn ihm etwas gut tut und bestärken und belohnen uns damit sofort und unmittelbar, das motiviert stark.

    LG
    dompteur
    Geändert von Dompteur ( 3.01.2015 um 15:17 Uhr)

  6. #66
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Ja, bei mich ist bei Telefon auch das Konzentrieren schwierig... Ich habe sonst auch etwas gemerkt: Wenn man mich Arbeitanweisungen schnelle gibt, aber dabei viele Infos und ich kann es irgendwie nicht so rasch verarbeiten und versuche zu fragen, fängt der gegenüber irgendwie gereizt zu werden und redet noch schneller oder umständlicher, obwohl ich gerne langsamer möchte... Aber es kann sein, dass ich durch der Stress eine angespannte Stimme habe.

  7. #67
    UglyKid

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 92

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    ADSler sind einfach auch gute fürsorgliche Menschen, können sich bestens um andere Menschen kümmern und das gibt Dir vielleicht ein inneres Zentrum, sodas Du Dich besser fokussieren kannst, Prioritäten setzen kannst. ADSler funktionieren dann sehr gut, wenn die Situation klar ist und klare Anforderungen stellt, also zB Notfallsituationen, wenns drauf ankommt, oder eben wenn sie helfen können.

    LG
    dompteur[/QUOTE]

    Ich kann ja vieles unterschreiben, was ich so lese:
    Mir stösst das "Wir" immer wieder auf. ADS ler sind keine Gutmenschen, genausowenig wie "Normalos".

  8. #68
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Hey NorthLight,

    das Soziale ist immer eine der schwersten Rubriken ,nicht nur für Menschen mit ADHS.

    Auch den "Normalos" ergeht es dabei nicht viel anders.

    Es steckt noch sprichwörtlich in den Kinderschuhen zu lernen,was überhaupt sozial sein bedeutet.

    Sozial heißt nämlich nicht,über andere Mitmenschen zu urteilen,bei denn klar feststeht,das sie anders sind und denken als andere!(Chancengleichheit ) bitte für alle


    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen:"Gruppen und viele Menschen lösen bei mir richtige Probleme aus.

    Es fühlt sich total komisch an ,vor allem für die Leute aussen herum die nicht verstehen,warum man sich nicht vor der Gruppe äußern kann.

    Ich versuche es immer zu meiden mit vielen Menschen in Kontakt zu treten.Aus Angst wieder abgelehnt zu werden.

    Auch ein Sportverein ist für mich die Hölle,so viel Menschen das geht gar nicht.

    So beschränke ich mich voll und ganz auf meinen Beruf,den ich über alles stelle.

    Was jedoch bleibt,ist die Einsamkeit und der Wunsch endlich verstanden und akzeptiert zu werden.

  9. #69
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 318

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    nogeek schreibt:
    Ich kann ja vieles unterschreiben, was ich so lese:
    Mir stösst das "Wir" immer wieder auf. ADS ler sind keine Gutmenschen, genausowenig wie "Normalos".
    Kann ich verstehen, ich habe mit meinem Kommentar auch nicht sagen wollen, dass ADHSler (wir) speziell gute Menschen sind oder besonders sozial sind, ich wollte schlicht erklären, warum es uns dann besser gelingt (wie vermutlich vielen anderen Menschen auch), wenn wir uns fürsorglich jemandem zuwenden können. Ich vermute, dass uns das einfach stark motiviert (was aber auf Dauer dann wieder stark nachlassen kann) und wir uns deshalb besser fokussieren können, motivieren können, etc. Solche Situationen sind stark stimulierend, setzen uns positiv unter Druck und fördern daher vermutlich die Dopaminausschüttung und führen deshalb zu einer Reduktion der Symptome. Das kenne ich sehr gut von mir.

  10. #70
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Hi , ich stehe leider auch vor dem gleichen Problem . Ich und meine Lebensgefährtin , finden leider nicht mehr zu einander . Wir haben eine fast vier Jahre alte Tochter , die Zucker süß . Aber wir bekommen es einfach nicht hin , wobei dieser Aspekt , wohl mehr an mir liegt . Aber ich habe einen sehr anstrengenden Beruf , in dem ich auch mit Menschen zu tun habe . Wenn ich dann , nach einer mal wieder harten Woche nach Hause komme , wünsche ich mir einfach meine Ruhe . Ich bin leider dann auch so emotional , und dann kann einfach nicht nachdenken . Dann werde ich leider ein bisschen lauter , was ja auch nicht richtig ist . Ich schaffe es aber auch sonst keine Freundschaften oder ähnliches aufrecht zu halten . Meine Verwandtschaft kennt mich kaum . Ich hoffe das sich das ab den 21.1 ändert .

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