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Diskutiere im Thema Soziale Kontakte und die Anstrengung im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Hallo!

    Zu dem Punkt mit den Berührungen kann ich sagen, bei mir ist das eher andersrum - also eher "angenehm".
    Wenn jemand beim Vorbeilaufen so an die Schulter greift (also kurz und schnell rein greift wie ein einziger kurzer Massagegriff- hoffe man versteht was ich meine), dann durchdringt ein angenehmes Gefühl meinen Körper und es zieht bis ins Zahnfleisch.
    Aber wie gesagt angenehm!
    Ich mag auch sehr gerne im Schulterbereich massiert werden.

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    NorthLight schreibt:
    Hey!

    Ich hab in letzter Zeit wieder massiv das Problem, dass mich Sozialkontakte anstrengen ohne Ende. Früher war es sehr viel schlimmer, da habe ich mich dann ganz stark zurückgezogen und hatte kaum Kontakte, mittlerweile habe ich mir einiges aufgebaut. Doch das kostet Kraft. Viel Kraft.
    Eben mal mehr, mal weniger, wobei ich natürlich auch merke wie gut mir Freunde tun und dass es sich am Ende immer lohnt.

    Aber leider ändert das nichts daran, dass ich im Moment kaum rausgehe, weil ich immer im Kopf hab, dass ich nach ner halben Stunde müde bin, dass ich mir etwas ausdenken muss, wenn ich gehen will, dass mir die Konzentration fehlt mich mit mehreren Leuten gleichzeitig zu beschäftigen und so weiter... totale Reizüberflutung kurz gesagt.

    Die Mühe ist es wert, das weiß ich. Deshalb suche ich nach Dingen, die mir das Ganze leichter machen. Habt ihr irgendwelche Strategien?
    Ich will mich nicht immer zurückziehen müssen. Abends weggehen ist sowieso schon nicht mein Ding....

    Liebe Grüße!

    kenne ich genauso...

    - keine Lust mit anderen was zu unternehmen (und irgendwie eben DOCH!)...
    Wenn ich aber erstmal dran bin, gehts ohne Probleme.
    wenn ich an einer Party bin, bin ich derjenige, der total abgeht und mit alle. feiert.

    Aber der Weg dorthin ist das Problem... Irgendetwas in mir weigert sich einfach

  3. #33
    NorthLight

    Gast

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Maggy schreibt:
    Hallo, erstmal finde ich es wichtig, dass kein Mensch dazu gezwungen werden kann, unter Qualen soziale Kontakte zu haben. Kein StiNo würde sich für etwas entscheiden, was ihn nach einer halben Stunde total überanstrengt und müde macht. Nicht nur, weil es nicht effektiv und ökonomisch ist, sondern aus Selbstschutz. Sowas tut man sich nicht an. Also ist deine Rückzugsreaktion genau richtig. Wir Chaoten aber machen uns Gedanken, dass wir uns dazu zwingen sollten. Zur Qual? Nur weil es als normal gilt, nicht wie wir zu fühlen?

    Und wie können wir mit sozialen Kontakten umgehen? Je nach Stärke der Probleme damit sicherlich mal mit Hilfe von Medikamenten, mal ohne. Aber davon abgesehen meine ich, die Verhaltens-Antwort geht in die Richtung, alles dafür zu tun, dass du selber auf dich passend dafür sorgst, ohne viel Anstrengung soziale Kontakte zu haben. So, wie du das in deinem Motto stehen hast, genau darum geht es: "
    It was, he thought, the difference between dragged into the arena to face a battle to the death and walking into the arena with your head held high. Some people, perhaps, would say that there was little to choose between the two ways, but [..] there was all the difference in the world.
    (Harry Potter and the Half-Blood Prince, p. 605)"

    Ich z.B. gehe gezielt zu Treffen und Geselligkeiten, wo es um etwas geht, was mich interessiert und wo ich zuhören kann, wo nicht zuviel durcheinander geredet wird: Musik, Tagungen etc. Wo ich mich nicht laufend volltexten lassen muss von vielen Leuten, vielen Stimmungen, vielen Emotionen. Wo es sachlicher bleibt und trotzdem oder gerade deshalb freundlich, denn diese Treffen sind oft im kirchlichen Rahmen.
    Ich setze mich oft an den Rand und gehe selten auf Leute zu, weil mir das einfach zu viel wird. Wenn Leute auf mich zukommen, reicht mir das schon genug. Ich setze mich nicht neben die Perfektionisten, die einen dauernd korrigieren oder einem reinreden, viel zu anstrebend, sondern neben lockere Leute.

    Und ich gehe nur aus, wenn ich mich gut genug dafür fühle.

    Familiär und mit Freunden habe ich offene Situationen stark zurückgeschraubt, denn das ist mir einfach zu anstrengend. Außerdem trinke ich absolut keinen Alkohol mehr bei Geselligkeiten und rauche auch nicht mehr, weil beides im Endeffekt zappeliger macht als Nervengifte. Ich betäube also auch nicht mehr meine Abwehr gegen Reizüberflutung, bin klarer und ehrlicher mit dem, was mich überreizt.

    LG! Maggy
    Entschuldigt, ich schaue nicht immer jeden Tag ins Forum rein, weil ich mich sowieso schon genug mit Problemen beschäftige und da tut ein bisschen Ablenkung abends gut.
    Darum gibts die Antwort erst jetzt.

    Die Sache mit dem Quälen triffts auf den Punkt.... Niemand tut so etwas, ich vergesse das nur immer.
    Für mich ist es einfach mein ganzes Leben lang zu normal gewesen, Dinge zu tun, die ich nicht unbedingt will, deswegen merke ich das manchmal gar nicht. Mangelndes Selbstbewusstsein, viele von euch werden das kennen. Gerade als ADHSler hört man diese berühmten Sätze mit "Du musst!" ja viel zu oft und prägt sich das ein....
    Dazu kommt oft die Angst davor, etwas zu verpassen. Man ist ja dann in Gruppen weniger dabei, kriegt viel nicht mit, verpasst Dinge, die eine Gruppe zusammenschweißen und so weiter. Am Ende steht man dann alleine da, wenn man es übertreibt. Und man kann ja schlecht sagen "Ich kann das nicht, weil mir das zu viel ist.", jedenfalls nicht zu jedem.

    Ich versuche sowieso nur zu Gruppen/Veranstaltungen zu gehen, die mich interessieren und mit Leuten, die meine Interessen teilen. Leider sage ich noch zu oft Ja, wenn ich eigentlich Nein meine. Das muss ich noch arg üben, ist dasselbe Problem wie oben im Prinzip.

    Gut genug fühlen ist ein gutes Stichwort. Manchmal schaffe ich das, klar, aber eben auch nicht immer. Manchmal weiß ich auch gar nicht, was mich erwartet und dann bin ich enttäuscht von mir selbst, wenn es nicht klappt.

    Geraucht und Alkohol getrunken hab ich zum Glück noch nie.

  4. #34
    NorthLight

    Gast

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Der Übersichtlichkeit halber jetzt mal in zwei Posts aufgeteilt

    habitbreaker:
    Danke für die ganzen praktischen Tips! Mit Musikhören krieg ich auch viel hin, aber ich brauche auch immer ein gewisses Maß an Reizen, damit ich nicht dissoziiere. Beispielsweise gibts ja inzwischen diese In-Ear-Kopfhörer oder solche, die Lärm abschirmen. Das kann ich gar nicht leiden. Ich muss den Straßenverkehrt hören, die Gespräche im Bus usw., sonst bin ich schnell "weg". Deshalb hab ich ganz gewöhnliche Ohrhörer zum Musikhören. Gibt dann sozusagen ein berechenbares Hintergrundgeräusch, damit kann ich sehr gut umgehen.
    Leute drum bitten, dass man nicht angefasst werden will oder sie doch leiser sein sollen, trau ich mich nicht immer, aber ich über daran.

    ReRegenbogen:
    Es ist bei mir dadurch besser geworden, dass ich mehr mit Menschen zutun habe, die ich mag und bei denen mich die Gespräche auch interessieren. Da kann ich leichter am Ball bleiben, kann ehrlicher sein und so. Es fällt sozusagen die Sozialphobie-Komponente ein bisschen weg. Außerdem brauche ich Menschen um mich rum, sonst werd ich schnell depressiv. Merke ich sehr gut, weil ich bis letztes Jahr alleine gewohnt habe und nun nicht mehr, das macht einen himmelhohen Unterschied in meiner Grundstimmung.

    DVD Abende gehen ganz gut, ja. Allerdings kann ich dabei nicht nur zugucken und die Klappe halten oder auch nur ruhig sitzen...... ^^ Schlimm ist das. Etwa 45 Minuten gehts, danach fängts spätestens an, laaaaaaaangweilig zu werden und dann quatsche ich permanent die Leute zu, zappel rum oder mach irgendwas anderes.

    Diese "Schmerzen" bei Berührungen sind schwer zu beschreiben. Ich würde aber bei mir eher auf was sozialphobisches tippen als wirklich was Körperliches. Ich bin auf jeden Fall sehr reizempfänglich, aber du hast Recht, leichte Berührungen sind viel schlimmer als stärkere. Körperkontakt geht halt begrenzt, das wird mir schnell zu viel, weil ich mich arg eingeengt fühle. Ist ein bisschen so, als würde man sich in einen hautengen Anzug quetschen, der einen dann zerdrückt... Allerdings verschwimmen bei mir mehr meine eigenen Grenzen, auch wenn ich jetzt echt nicht weiß, ob jemand versteht, was ich meine. ^^ Ich kann mich schlechter wahrnehmen, wenn mich jemand im Arm hält, banal gesagt.

    Duschen mag ich übrigens sehr gerne. Die Tropfen auf der Haut sind angenehm, wenn sie bisschen stärker sind. Man kann das ja manchmal an den Duschköpfen einstellen, wie man den Druck haben möchte, und ich kann das leichte nicht so leiden.

  5. #35
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    NorthLight schreibt:
    [...] aber ich brauche auch immer ein gewisses Maß an Reizen, damit ich nicht dissoziiere. Beispielsweise gibts ja inzwischen diese In-Ear-Kopfhörer oder solche, die Lärm abschirmen. Das kann ich gar nicht leiden. Ich muss den Straßenverkehrt hören, die Gespräche im Bus usw., sonst bin ich schnell "weg".
    Echt? Ich dissoziiere, wenn es zu viele Reize werden. Klassisches Beispiel Supermarkt. Oder am Wochenende war ich in einer Kneipe, da bin ich auch zeitweise weggedriftet.
    Wohne momentan an einer Hauptstraße und es macht mich völlig kirre, durchgehend diesen Straßenlärm wahrzunehmen. Irgendwann ziehe ich aufs platte Land, ehrlich.

    Es ist bei mir dadurch besser geworden, dass ich mehr mit Menschen zutun habe, die ich mag und bei denen mich die Gespräche auch interessieren. Da kann ich leichter am Ball bleiben, kann ehrlicher sein und so. Es fällt sozusagen die Sozialphobie-Komponente ein bisschen weg. Außerdem brauche ich Menschen um mich rum, sonst werd ich schnell depressiv. Merke ich sehr gut, weil ich bis letztes Jahr alleine gewohnt habe und nun nicht mehr, das macht einen himmelhohen Unterschied in meiner Grundstimmung.
    Es ist wohl logisch, das es besser wird, wenn man die Leute um sich herum mag.
    Ich brauche auch Menschen um mich herum. Nicht andauernd, aber ich brauche die Bestätigung, das man mich mag.
    Außerdem rede ich viel und gerne und wenn ich z.B. wieder einen spannenden Artikel gelesen habe, tausche ich mich gerne darüber aus.

    DVD Abende gehen ganz gut, ja. Allerdings kann ich dabei nicht nur zugucken und die Klappe halten oder auch nur ruhig sitzen...... ^^ Schlimm ist das. Etwa 45 Minuten gehts, danach fängts spätestens an, laaaaaaaangweilig zu werden und dann quatsche ich permanent die Leute zu, zappel rum oder mach irgendwas anderes.
    Haha, das habe ich auch. Zudem hält sich der Ruf hartnäckig, das ich mein zweiten Film einschlafe. Naja, tue ich auch, ist mir nämlich zu viel. Wobei ich eigentlich nie wirklich einschlafe, sondern mich einfach in meine Gedankenwelt beame. Ist einfacher, als die Aufmerksamkeit die ganze Zeit auf den Film zu richten.
    Ansonsten schaue ich auch lieber Serien, das passt auch gut in diese 30-45 Minuten. Und das gute an DVD-Abenden ist, das man zur Not auf Stopp drücken kann, also nimmts einem niemand übel, wenn man plötzlich unbedingt irgendeine Information loswerden möchte.

    Diese "Schmerzen" bei Berührungen sind schwer zu beschreiben. Ich würde aber bei mir eher auf was sozialphobisches tippen als wirklich was Körperliches. Ich bin auf jeden Fall sehr reizempfänglich, aber du hast Recht, leichte Berührungen sind viel schlimmer als stärkere. Körperkontakt geht halt begrenzt, das wird mir schnell zu viel, weil ich mich arg eingeengt fühle. Ist ein bisschen so, als würde man sich in einen hautengen Anzug quetschen, der einen dann zerdrückt... Allerdings verschwimmen bei mir mehr meine eigenen Grenzen, auch wenn ich jetzt echt nicht weiß, ob jemand versteht, was ich meine. ^^ Ich kann mich schlechter wahrnehmen, wenn mich jemand im Arm hält, banal gesagt.

    Duschen mag ich übrigens sehr gerne. Die Tropfen auf der Haut sind angenehm, wenn sie bisschen stärker sind. Man kann das ja manchmal an den Duschköpfen einstellen, wie man den Druck haben möchte, und ich kann das leichte nicht so leiden.
    Durchgehendes umarmen mag ich auch nicht. Allerdings auch eher, weil ich das Gefühl habe, keine Luft mehr zu bekommen, obwohl es unsinnig ist. Die Berührung an sich finde ich beim umarmen wie gesagt nicht schlimm.
    Das mit der Eigenwahrnehmung hört sich interessant an, fällt mir grad aber schwer nachzuempfinden. Gibt es da eine Ursache bei dir?

  6. #36
    NorthLight

    Gast

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Supermärkte machen mich auch wahnsinnig, aber es fühlt sich anders an. Ich nehme aber mal an, es ist beides ne Art Dissoziation, kanns aber so genau gar nicht sagen. In Supermärkten verbrauche ich anscheinend übelst Zucker, um die ganzen Reize zu verarbeiten (oder eben grade weil sie nicht verarbeitet werden...?), weshalb mir dort schnell schlecht wird vor Hunger. Obwohl ich vorher ganz normal esse. Ansonsten kriege ich dort eine Art "depressive Stimmung" - fühlt sich an wie Watte im Kopf, Traurikgeit, schlechte Laune, Aggression. Mittlerweile kenne ich das und reduzier die Zeit in solchen Läden auf ein Minimum.

    Mit diesen In-Ear-Kopfhörern fühle ich mich dagegen bisschen schwebend, so klassisch dissoziiert mit dem Gefühl, neben sich zu stehen.

    Das im Supermarkt ist dann vermutlich Reizüberflutung, das andere Reizarmut. Ich brauche also ein Mindestmaß an Reizen, aber auch nicht zu viele.

    Bei Filmen schlafe ich nicht ein, ich fang an rumzuzappeln, wenns langweilig wird. Ich kann gar nicht schlafen, wenn sowas läuft, das nervt mich dann nur. In meinem Leben bin ich ein einziges Mal während eines Films eingeschlafen und da war ich krank. ^^
    Du drückst wenigstens auf Stop, ich quatsche einfach mitten rein.....XD Ich kann auch quatschen, während jemand anderes schon redet, das macht mir nichts.
    Wirklich die Klappe halte ich nur dann, wenn der Film mich extrem interessiert und fesselt.

    Das mit der Eigenwahrnehmung, ist echt schwer zu erklären.... Und eine wirkliche Ursache kann ich nicht benennen, ich war noch nie der Kuschelmensch. Es ist wohl so, dass ich mich schnell eingeengt und erdrückt fühle von so viel Nähe, das macht dann eben auch körperliche Symptome. Dazu die vielen Reize auf der Haut, was es auch nicht besser macht. Vielleicht ist diese schlechte Eigenwahrnehmung auch ne Art Dissoziation in dem Moment, weil ich dann auch abschalte und mich wegträume.

    Mir fehlt für viele Sachen einfach eine genaue Erklärung, trotz Therapie und allem. Genau wie die Tatsache, dass meine Gefühle immer "im Kopf" sind, was für viele auch arg merkwürdig klingt. Man redet oft vom Bauchgefühl, das hab ich auch, aber ich spüre Gefühle allermeistens im Kopf. Deswegen wohl auch das Kopfweh, wenn ich reizüberflutet bin.

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    boah ich finde es echt schwer den Spagat zu schaffen ... wie ich vor einigen Tagen schon geschrieben hatte ... mein Freund ist gern "auf Achse", unter Leuten ...

    und ich möchte gerne an seinem Leben teil haben, bei ihm sein. Aber wie schaffe ich das, ohne das ich mich "selbst aufzugeben"?!

    z.B. war für Oster-Montag Indoorspielplatz geplant
    mein erster Inpuls: Da kriegen mich keine 10 Pferde hin ...

    andereseits möchte ich dabei sein, um Zeit mit meinem Freund, seinem Sohn und den anderen zu verbringen.
    ich möchte sein Umfeld kennen lernen, ein Teil davon werden.

    Aber wenn ich nur an das Szenario denke, diesen permanenten LÄRM ... da kipp ich jetzt schon um und krieg Panik-Attaken ...

    zum Glück ist das erst mal vom Tisch, da Junior sich den Arm gebrochen hat >.<

    aber auch so Sachen wie Tiergarten, Volksfest, Freizeitpark ...

    das ist schon "allein", also nur er und ich als Erwachsenen sehr schwer für mich ... aber dann noch mit einem 7 Jährigen Kind?!

    ich hab allg. ein sehr niedriges Energie-Level. Mein Freund hat viel mehr Energie. und ein 7-jähriger ja noch mehr ...

  8. #38
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 20

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Mit meinen Mitmenschen habe ich schon immer Schwierigkeiten gehabt. Bin zu offen und ehrlich. Keine Phantasie?
    Im Berufsleben konnte ich nur im Außendienst tätig sein, da Büro und das Umfeld mich störten.
    Jetzt bin ich Rentner und meine liebe Frau und mein Hund sind mir genug. Normal ist das sicherlich nicht, aber
    Selbsthilfegruppen sind mir ein Gräuel. Auch Bekannte sind mir zu nervig. "Home sweet Home"
    MfG.
    Kroogblock

    "Lebe heute, vergiss die Sorgen der Vergangenheit"
    (Epikur)

  9. #39
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Hallo,

    ich habe das Problem,dass ich ohne MPH schlechte Laune habe, weil jede Handlung oder Gespräch sehr anstrengt.
    Heute morgen bspw. saß ich mit meiner Familie am Frühstückstisch und ich habe direkt so ein Beklommenheitsgefühl und gar keine Lust jemanden anzusehen oder zu reden. Alles hat mich genervt. Als ich danach 15mg MPH genommen habe, war nach 30min. die Beklommenheit weg und ich konnte mich normal unterhalten und hatte wieder Spaß mit meinen Mitmenschen.
    Kann ADS so stark ausgeprägt sein, dass man ohne ständige Medikation ein schlechtgelaunter, überforderter Einzelgänger bleibt?
    Kennt ihr das Problem?

    Freundliche Grüße

    Max4

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Soziale Kontakte und die Anstrengung

    Das Problem kenne ich, allerdings kommt das meistens daher, dass die Gespräche so langweilig sind, dass ich gar keine Lust habe mich daran zu beteiligen und aus der Langeweile heraus werde ich genervt.
    Bei interessanten Gesprächen habe ich das Problem nicht. Deshalb versuche doch mal das Gesprächsthema auf ein für dich interessantes Thema zu richten und schau ob das Problem nach wie vor besteht.

    Ich bin auch ein absoluter Einzelgänger. "Schlechtgelaunt" und "Überfordert" kenne ich nur zu gut. Kann dir da leider keine Tipps geben, da ich auch erst recht neu mit dem Problem ADHS und MPH konfrontiert wurde.

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