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Diskutiere im Thema Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    cocolores

    Gast

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    Ich weiss nicht genau, ob man immer die anderen damit konfrontieren sollte, dass sie sich über ADHS im Irrtum (oder im Unklaren) befinden. Es gibt zig Störungen, Persönlichkeitsprobleme oder psychisch bedingte Syndrome auf dieser Welt und die betreffenden Akronyme ziehen sich sicher quer durch's ganze Alphabet. Wenn von mir jemand verlangen würde, ich müsse mich mit all dem gut genug auskennen, um den Betroffenen nicht zu brüskieren, würde ich diesen Anspruch ganz sicher zurückweisen.

    Was ich bspw. auch sehr schwierig finde, ist die Problematik des gelebten Krankheitsnutzens. Ganz bestimmt hilft das (eigene) Verständnis für die Unmöglichkeit des Ausführens bestimmter Handlungen oder Hirnleistungen dazu, dass man seine Handicaps toleriert. Und das kann die Grenze zwischen gesund und depressiv positiv verschieben. Aber nicht in Ordnung finde ich Haltungen à la "ich habe XY und deshalb hast du mein Verhalten nicht in Frage zu stellen".
    Nichts desto Trotz unterliege ich gewissem inneren Stöhnen durchaus auch. Wenn mir Kollegen unentwegt meine Schlüssel, die Brille, die Zutrittskarten und das Handy hinterhertragen, habe ich das zur Selbstironie erhoben und zum Glück lachen alle mit. Würde ich mich jedes Mal entschuldigen und schwören, das passiere mir nie wieder, wäre das erstens völlig lächerlich und zweitens würde ich den Kollegen damit suggerieren, dass ich das in irgendeiner Weise in der Hand hätte.

    Insofern empfinde ich auch Bemerkungen wie "jetzt versuch doch das nächste Mal dran zu denken" als eine Art guten Witz. Das ist so, als schlüge man der frischgebackenen Witwe auf der Beerdigung jovial auf die Schulter " jetzt lachen wir aber mal wieder bisschen, gell?"

    Zu den Menschen, die mir sehr nahestehen, gehört ein Asperger mit Angststörung. Ich habe sehr oft Probleme, seine Welt zu verstehen. Eigentlich verstehe ich sie so gut wie gar nicht, obwohl ich guten Willens war und bin. Aber ich stelle immer wieder fest, dass ich mit meinem Erfahrungshorizont und meinen Denkmustern an das herangehe, was da stattfindet, und ihm das einfach nicht gerecht wird . Und nachdem ich diese Erfahrung machte, hatte ich auch weniger inneren Ärger über Stinos.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.925

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    Ich kenne mehr als einen Stino, denen ich hundertausendmal (gefühlt noch öfter) die Schlüssel, die Tasche oder den Kugelschreiber usw. hinterher getragen habe. Wir sind mit diesem Problem also nicht alleine.

    Komisch ist nur, dass ich diese Dinge oft auf anhieb finde.

  3. #13
    cocolores

    Gast

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    Das würde mir jetzt aber auch zu denken geben

  4. #14
    trümmerlotte

    Gast

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    Ich mag es nicht, das meine bessere Hälfte mich oft als *faule Sau* dahin stellt, wo er doch meine Schwächen kennt, das ich mich oft verzettel, bestimmte Tätigkeiten liegen bleiben zwei
    ich an anderer Stelle länger gebraucht habe. Wenn ich dann nicht auf Knopfdruck funktioniere ist er sauer schaltet auf stur, ignoriert mich und sagt ich solle ihn in Ruhe lassen. Macho eben. Meist sind die Gewitterwolken nach ein paar Tagen verzogen. Für mich ist es wie eine Verletzung.TL

  5. #15
    salamander

    Gast

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    ChaosQueeny schreibt:
    Ich kenne mehr als einen Stino, denen ich hundertausendmal (gefühlt noch öfter) die Schlüssel, die Tasche oder den Kugelschreiber usw. hinterher getragen habe. Wir sind mit diesem Problem also nicht alleine.

    Komisch ist nur, dass ich diese Dinge oft auf anhieb finde.


    ich fänd's spannend, deren ad(h)s anteil herauszufinden.
    wahrscheinlich gibt's mehr von uns als wir denken, nur eben in unterschiedlichen ausprägungen

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.925

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    So gut ich sie zumindest teilweise kenne, das ist da einfach nur Schusslig- und Gedankenlosigkeit. Ansonsten gibt es wenig Hinweise auf AD(H)S. So gut könnte man das nicht kompensieren.

    Coco: Vielleicht, weil ich auch Ostern gut bin?! Immerhin bin ich ja jahrelang im Such-Training. Nur vermutlich bin ich selbst dadurch auch gewiefter im "Verleg/-stecken" von Schlüsseln & Co.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    Hallo erstmal

    Also ich finde es kommt drauf an, welche Person grad vor dir steht und wie sie es gemeint hat.

    z.B ich bin ein chronische Zuspätkommerin und natürlich provuziert das meine Mitmenschen...
    Klar, dass z.B. Freunde irgendwann böse werden und sich dann denken, "Sie respektiert mich und meine Zeit nicht, wenn sie als zu spät kommt". Dann muss ich das
    liebevoll erklären das ich es eben nicht immer steuern kann. Freunde haben da auch meißtens Verständnis und wissen, dass ich eben so bin und nehmen das in Kauf.
    Sie akzeptieren mich eben mit meinen Macken und Kannten. Das sollten meiner Meinung Freunde auch tun! Trotzdem versuche ich auch an mir immer zu arbeiten,
    sprich mein Verhalten zu ändern bzw Strategien zu erfinden, wenn ich merke das ein Verhalten nicht gut ist und es mir auch schadet.

    Bei Menschen die mir nicht so nah stehen, versuch ich zu selektieren in wiefern er dies gemeint hat.

    Es gibt ja z.B. Menschen die wollen einen absichtlich kränken
    und suchen Negatives an mir. Da liefer ich denen nicht noch ein Argument, in Form von " Ich hab ADHS " auf dem Silbertablett. Nein, ich versuche gar nicht auf die
    Themen einzugehen, weil ich weiß, dass diese Person mich bewusst fertig machen möchte. Ich konter aber auch nicht auf Ihrem Niveau zurück. Entweder beende ich
    die Konservation, oder aber versuch rauszufinden, warum die Person so verletzt ist und so um sich schlägt. Auf jedenfall bewahr ich Ruhe und strahl diese auch aus.
    Auf sachliche Gespräche lass ich mich auch gern ein und konstruktive Kritik nehm ich an. Wenn eine Person mich beleidigt, muss es einen Grund geben. Meißtens sind
    Personen die sehr verletzt sind auf einen, eben nicht in der Lage zu reden, sondern versuchen dich so zu verletzten, dass du genauso fühlst wie sie. Wenn man das weiß,
    dann braucht man nicht auf dieses Niveau herunterzugehen, sondern man kann versuchen den Konflikt zu klären, oder wenn man merkt man stößt auf Granit, eben
    das Gespräch freundlich aber bewusst beenden und darauf hinweisen, dass man auf dieser Ebene nichts klären möchte, sondern nur gewillt ist respektvolll eine Sache zu klären.
    Kommt aber natürlich drauf an wie sehr man mit der Person reden kann.

    Und da kommen wir auch schon zum zweiten Teil, wenn es Personen sind die grade meine Schwachstelle gefunden haben, ich sie aber nicht so gut kenne, mach ich keine
    große Geschichte aus ADHS und erzähl den einen Roman, es sei den ich will sie näher kennenlernen und sie scheinen mir symphatisch. Bei Kollegen und Vorgesetzen usw,
    sag ich dann entweder ne Ausrede, wie ich hab verschlafen, bzw... sag ich einfach das es mir Leid tut, oder das ich an meinem Verhalten grad arbeite,,, Aber eben so,
    dass sie nicht denken ich bin ein seelisches Wrak mit ADHS, aber auch nicht auf eine arrogante Art und Weise. Ich seh ja das mein Verhalten inakzeptabel ist und entschuldige
    mich dementsprechend dafür. Man muss nämlich auch einfach Respekt haben und einsehen, wenn man Menschen schadet oder provuziert. Sie wollen einen ja auch nicht
    böswillig kränken, nur Ihnen passt es halt nicht. Ich schade Ihnen oder provuziere eben, ohne es zu wollen. Eine Entschuldigung bekommen Sie
    dann auch, ist ja erstmal egal woran es liegt, dass ich mich so verhalten hab. Wenn jemand es hinterfragt dann red ich auch darüber aber ich guck eben wer das grad ist.
    Entweder ich sag ADHS oder eben, dass ich einfach Schwierigkeiten hab, ohne eben die Schwierigkeiten als ADHS auszudrücken. Für mich selber weiß ich ja woran es
    liegt und weiß, dass man eben nicht überall auf Akzeptanz und Verständnis trifft.
    Das ist leider eben so und ich muss damit umgehen lernen. Intoleranz von Anderen oder meisstens auch Unwissenheit ( schließlich wusst ich auch
    lange nicht was ich hab) besteht nun mal und damit muss ich umgehen können. Nicht jeder muss mich mögen, oder verstehen. Nicht jeden geht es auch was an was ich hab.
    Ich muss diese Menschen auch akzeptieren. Denn, wenn nicht dann wär ich auch intolerant. Also lass ich es dabei beruhen, ohne mich großartig dareinzusteigern. Schließlich
    kann ich keinen verändern, außer mich selbst. Wichtig ist das man selber ein offener Mensch ist, wenns die Anderen nicht wollen, können, dann ist es halt so, aber eben nicht
    mein Problem. Ich muss mich schließlich auch nicht mit jedem verstehen.



    Außerdem finde ich, das gerade Menschen die sich mit ihren Problemen ausseinander setzen , meißtens "normaler" sind, als die Normalen. Ja ich hab ADHS und dadurch
    Einschränkungen und ja ich versuche daran zu arbeiten und auch Sachen zu akzeptieren an denen man eben nichts ändern kann, oder eben nicht jetzt ändern kann. Aber
    was ist mit den Menschen die psychische Probleme haben und sich aber nicht therapieren lassen? Die gelten als normal in der Gesellschaft. Weil eben der nette Herr XY,
    immer gut gelaunt nach außen hin ist, vielleicht aber innerlich verzweifelt. Merkt nur keiner und Herr XY hat vielleicht zu viel Angst zum Arzt zu gehen, weil dann wär er ja
    krank... Tja wer nicht zum Arzt geht ist ja gesund.. Logik???? Wo bist du?? Wer ist schon Normal, auch Menschen die gesund sind, haben manchmal Schwierigkeiten, stoßen
    auf Hindernisse und Hürden. Jeder Mensch hat es mal schwer im Leben, ganz egal was einen belastet. Wenn man den Fokus nicht nur auf sich richtet und denkt ich mit ADHS
    funktionier nicht richtig, sondern den Fokus erweitert auf alle Menschen, dann sieht man, dass viele eben auch nicht " normal " sind. Oder eben, dass auch die "Normalos"
    vielleicht Ihre Päckchen zu tragen haben.

    Und wenns einem schlecht geht wegen ADHS, dann ist das auch okey. Man wird nicht immer verstanden, stößt auf Hürden, oder eben Unverständnis. Was mir hilft ist reden,
    reden, reden. Manchmal ist es auch ganz gut wenn man sich ausheulen kann. Mitgefühl und Liebe von Anderen, kann manchmal wahre Wunder helfen. Nicht den Kopf in den
    Sand stecken lassen, immer nach vorne Schauen. Rückschläge im Leben gibts immer mal, aber einfach aufstehen und weitermachen.

    Puh, viel Text, hoffe aber ich konnte eventuell ein bisschen helfen,

    Liebe Grüße Sugar

  8. #18
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5.925

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    Mein Bekanntenkreis hat mich fast durchweg immer eine halbe Stunde zu früh einbestellt, damit ich pünktlich bin. Klar musste ich manchen Witz über mich ergehen lassen, Aber so mache ich das mit einem schweren Fall in meiner Umgebung übrigens auch, also mit dem früheren Termin. Die Witze verkneif ich mir.

    Dann habe ich es geschafft, das Problem in den Griff zu bekommen und eine realistische Zeitrechnung für Wege, Parkplatzsuche und Fertigmachen plus Unvorhergesehenes bei mir einzuführen. Das half ganz gewaltig. Jedenfalls stand ich plötzlich tatsächlich zur bestellten Zeit in der Tür. Man, waren die überrascht und manche Anblicke habe ich dadurch bekommen, die ich gerne lieber nicht bekommen hätte. Leute im Morgenrock sind nicht unbedingt ein schöner Anblick.

    Beruflich hatte ich - abgesehen von der Schule - nur ein einziges Mal Schwierigkeiten. Klar, kam ich jeden Morgen rund 5-10 Minuten zu spät, aber dafür war ich auch länger da. Und keiner wollte dann, dass ich wirklich Dienst nach Zeitplan mache, denn so hatten alle Beteiligten was davon. Ich danke heute noch meinen diversen Vorgesetzten für die Toleranz. Okay, die üblichen Witzchen musste ich auch hier über mich ergehen lassen. Aber ernstlich böse war - Gott sei Dank - keiner.

    Sugar: Ich denke das mit dem Verletzt sein und dann drauf hauen, ist keine schlechte Überlegung. Danke.

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    Bitte, bitte ,


    das mit dem Zeitmanagment versuch ich auch so zu machen... Wecker immer früher als sonst stellen, mich praktisch selbst austriksen

    Und mit Humor nehm ich es auch... mittlerweile ist es ja bisschen besser geworden im Vergleich zu früher... Ich und die Uhr wir freunden uns gaaanz langsam an....




    Lieben Gruß

  10. #20
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Die Normalos und unsere persönlichen Schwächen

    Hallo,

    Manchmal bin ich einfach verletzt, aber immer weniger... Wenn ich verletzt bin, hat es auch mit mich zu tun und so, immer wieder, konnte ich sehen wie weit ich mich selber annehme.

    Mit der zeit verletzen mich vieles nicht mehr und ich kann ruhiger reagieren. Mich entschuldigen und sagen dass dies und jenes mich einfach schwer fällt kommt gut an.

    Wenn ich spüre, der anderen kann mich nicht annehmen, will nicht verstehen und will mich ändern, habe ich immer noch Mühe und kann dann mal auch laut werden. Daran will ich noch arbeiten dass ich mich noch besser abgrenze und der andere mensch noch klare mitteile dass ich nun so bin und mich nicht wirklich verändern kann.

    Dabei arbeit ich an mein ADS Seit jahren, bin meistens pünktlich, noch ab und zu gereizt, vergesse auchg nicht dauernd sachen, aber es bleiben Sachen die mich einfach überfordern und wo ich kein Sinn mehr sehe dort zu kämpfen: Mündliche anweisungen kann ich mich sehr schlecht merken, ausser, es wird langsam geredet oder sie sind sehr kurz. reden 2 Menschen gleichzeitig, ich verstehe nur Bahnhof. Wenn laut ist, kann ich mich nicht konzentrieren, unten Zeitdruck, arbeite ich nicht gut. Es sind Sachen wo ich nicht viel ändern kann, nur kompensieren, aber mit Hilfe mein Umfeld.

    Wenn jemand sich ärgert weil ich langsam bin, es verletzt mich, weil ich es auch nicht ändern kann und ich habe da auch aufgegeben. Aber gleichzeitig bin ich wütend und könnte verletztend sein.

    lg

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