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Diskutiere im Thema Nur eine Frage der Wichtigkeit im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Mich lässt etwas einfach nicht in Ruhe schlafen...
    Was ist wenn es echt nur eine Frage der Wichtigkeit ist?
    Also dass man zb jetzt das lernen in der Schule für eine Schularbeit einem einfach nicht so wichtig ist, weil wenn es dann wichtig ist (Tag oder 2 Tage davor) dann funktioniert es meistens eh oder es war einem überhaupt nicht so wichtig und man hats lassen
    Anderes Bsp : Im Alltag werden eben Sachen aufgeschoben, wie Telefonate, Brief abschicken, weil sie einem nicht so wichtig erscheinen..
    Dann gäbe es keine ADHS oda ist das zu vereinen...?

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Hallo Chaot,

    deine Überlegungen sind durchaus interessant. Kommt darauf an, wie man das "wichtig" definiert.
    Wenn wir uns mit etwas Wichtigem beschäftigen, setzten sich gewisse Mechanismen in Gang, die auf unser Belohnungssystem im Gehirn wirken. Der dadurch erhöhte Dopaminspiegel sprornt uns an... verspricht weitere positive Erlebnisse (Gefühle)

    Die Ursachen für ein Aufschieben liegen eben auch genau da. In einer Angst, nicht zu genügen, vor einer Bewertung. Die Ansprüche an uns selbst sind meist höher, als die des Umfeldes, wobei wir uns selbst oft so unter Druck setzen, dass selbst einfache Dinge nicht mehr funktionieren. Daraus erfolgt eine negative Bewertung (wenig Dopamin).

    Die Krux ist, dass man mit ADHS das selbst bewusst oft sehr schwer steuern kann, was nun zu einer positiven Reation führt und was nicht. Die Ursache hierfür kann eine Reizüberflutung (Wahrnehmung) sein, aber ebenso eine mangelnde Impulssteuerung. Oftmals sind es Verhaltensmuster, denen wir seit Jahren folgen und die uns kurzfristig mal ein gutes Gefühl gegeben haben, die mittlerweile kognitiv aber durchaus anders bewertet werden. Trotzdem halten wir an diesen Mustern fest.

    Das, was du beschreibst, dass es dann kurz vor einem Termin klappt, könnte man auch damit erklären. Es verschafft nämlich einen gewissen "Kick". Stress bedingt eine erhöhte Adrenalin- und Noradrenalinausschüttung und wirkt so wiederum auf unseren Hirnstoffwechsel. Hinzu kommt, dass wir durch ein erfolgreiches Bewältigen der anstehenden Aufgaben eine positive Bestätigung (Dopamin) erhalten. Bei größeren Aufgaben, die eine längere Vorbereitungszeit erfordern, klappt diese Strategie dann aber nicht mehr.

    Letztlich muss man sich genau damit auseinander setzten, was ADHS eigentlich bedeutet.
    Prokrastination - Aufschiebeverhalten ist nur eine Begleiterscheinung von ADHS, kein Kernsymptom.
    Daher eignet es sich auch nicht als grundsätzlicher positiver oder negativer Beweis für ADHS.

    LG
    Erika

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Aber da mit kann man alles erklären, man konzentriert sich nicht, weil es einem nicht so wichtig ist, man verhaltet sich so, weil es einem nicht so wichtig ist....

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Hallo Chaot,
    probiere einmal Wichtigkeit durch Motivation zu ersetzen und prüfe dann rückwirkend, inwiefern Handlungswille und Erfolg bei dir damit verbunden sind.

    Mit Motivation meine ich sowohl positive Motivation (ich möchte etwas) oder auch negative Motivaten (ich muß etwas, sonst passiert etwas ungewolltes/ich will bzw. "muss" anderen etwas beweisen).


    M.E. ist der AD(H)Sler ja nicht wirklich unaufmerksam, was man an der Fähigkeit zum Hyperfokussieren als "Gipfel" einer Aufmerksamkeitsleistung recht deutlich nachweisen kann, sondern nur nicht wirklich in der Lage, seine Aufmerksamkeit (immer) zu steuern, da die Aufmerksamkeit wesentlich durch Impulse und Motivation mitgesteuert wird, wobei m.E. die Impulse wiederum die Motivation nicht unwesentlich beeinflussen.


    Bezogen auf dein Beispiel wächst die Notwendigkeit, etwas zu tun, um Schaden für dich zu vermeiden mit jedem Tag näher zum Abgabetag. Damit steigt der Motivationsgrad aus der Schadensvermeidung. Die Demotivation aus der Unlust, diese Arbeit verrichten zu müssen, bleibt relativ konstant.

    Wenn dann der Punkt überschritten ist, wo die Motivation aus der Schadensvermeidung höhere Priorität bekommt, als die Demotivation aus der Unlust, dann dürfte möglicherweise deine Aufmerksamkeit problemloser und effektiver auf die Sache zu richten sein.

    Dies wäre eine mögliche Erklärung, warum du - wie viele andere AD(H)Sler - kurz vor dem Abgabetermin, plötzlich etwas, was vorher überhaupt nicht auf die Reihe bringbar erschien, weitgehend mühelos erledigst.

    Die Aufschiebethematik wäre dann letztlich möglicherweise oft auf die Demotivation rückführbar, welche noch wächst, wenn man man wegen Unlust nicht so schnell vorwärts kommt, während man die von dir geschilderten Erfahrungen kurz vor dem Abgabetermin macht, wo alles viel schneller geht.



    Wenn es also möglicherweise tatsächlich an der Motivation liegt, ob etwas funzzt oder dahinplätschert, dann kommt es darauf an, dass man Wege zur Selbstmotivation findet.

    Dies halte ich zwar für sehr schwer und sehr individuell, aber in meinen Augen erfolgversprechender als eine ausschließliche Konzentration auf AD(H)S-untypische Organisationsweisen und -techniken.

    Wem dies gelingt, der hat - zumindest in meinem Bekanntenkreis - einen oft deutlich erfolgreicheren Lebensweg. Ich kann es nur jedem von Herzen wünschen.

    Lieber Gruß
    andreas
    Geändert von derzirkel64 (26.11.2009 um 18:46 Uhr)

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    derzirkel64 schreibt:
    ...
    Die Aufschiebethematik wäre dann letztlich möglicherweise oft auf die Demotivation rückführbar, welche noch wächst, wenn man man wegen Unlust nicht so schnell vorwärts kommt, während man die von dir geschilderten Erfahrungen kurz vor dem Abgabetermin macht, wo alles viel schneller geht. ....
    Nach meinen Informationen ist eben genau das oft nicht der Grund für ein Aufschiebeverhalten. Denn die Motivation /Wille ist vorhanden. Es bestehen nur Blockaden, die eine Umsetzung verhindern.

    Wie diese zu überwinden sind, da gibt es mehrere Ansätze. Hierzu läuft auch aktuell eine Studie an der Uni Tübingen.

    Das wollte ich eben auch oben beschreiben, dass es eben nicht (immer) am mangelnden Willen liegt. Was ADHSlern oft vorgeworfen wird. Der Wille was zu tun, ist oft vorhanden, nur verhindern Ablenkbarkeit sowie Impulskontrolle oft die Umsetzung. Ein Aufschiebeverhalten kommt da dann oft noch hinzu.

    Lg
    Erika

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Da kann ich Erika nur zustimmen.

    Ich nehme nur mal das Beispiel mit meinen zwei Körben voll mit Bügelwäsche. Ich will schon, dass sie leer werden, ich sehe auch ein, dass es wichtig ist und ich hasse es, wenn es immer wieder passiert und es kostet wahnsinnig viel Überwindung, das endlich in Angriff zu nehmen, aber irgend etwas hält mich immer wieder davon ab, irgend etwas erscheint mir immer wichtiger und erst dann, wenn die absolute Notwendigkeit vorhanden ist ( es passt nichts mehr oben drauf oder es ist nichts mehr im Schrank), beginne ich damit, zu bügeln. Das ist aber nicht das Ende, denn wenn ich angefangen habe, kann es schnell passieren, dass mich etwas anderes ablenkt und es bleibt nach kurzer Zeit wieder liegen.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Liebe Erika, liebe Marvinkind,

    man muß hier m.E fehlenden Willen und fehlende Motivation unterscheiden. Die beiden Begriffe als Synonym zu verwenden, widerspricht m.E. ihrer Wirkungsweise (s.h. Begriffserläuterung im Anhang).

    Während m.E. Wille aus einer eigenständigen geistigen Handlung des Betroffenen hervorgeht und selbst Impulse setzt, beruht Motivation nach traditioneller Betrachtungsweise auf Impulsen von Außen, welche "Bedürfnisse" des Betroffenen in positiver oder negativer Weise ansprechen und hierüber eine Handlungsbereitschaft "wecken" oder mindern.


    So ist m.E. bei den meisten ADH)Slern der Wille zur pünktlichen Abgabe von Hausarbeiten, Projekten, Diplomarbeiten, Steuern usw. durchaus vorhanden, während die Realisierungsbereitschaft (bei fehlender Motivation) oft "hinterherhinkt".

    Die äußeren Impulse wirken sich m.E. direkt auf die Motivation aus. Die Motivation dürfte somit m.E. das Bindeglied zur "bedingten Fremdsteuerung" des Aufmerksamkeitsverhalten durch Impulse sein.


    Impuls nur als "Ablenkung" ala "Eichhörnchen vor dem Klassenzimmerfenster" zu sehen, greift m.E. viel zu kurz, weil dies m.E. den Aspekt des Hyperfocussierens ausschließen dürfte. Genau aus diesen beiden völlig unterschiedlichen Aufmerksamkeitsformen resultiert der Ansatz, dass die Impulse i.d.R. über die Motivation das Aufmerksamkeitsverhalten stark (mit-)bestimmen dürften.



    Gerade Marvinkind beschreibt sehr gut den Unterschied zwischen Wille und Motivation.

    Einerseits besteht die Einsicht und der Wille ("... Ich will schon, dass sie leer werden, ich sehe auch ein, dass es wichtig ist ....") zur Erledigung der Bügelwäsche.

    Anderseits fehlt zunächst die Motivation (".... ich hasse es, wenn es immer wieder passiert und es kostet wahnsinnig viel Überwindung, das endlich in Angriff zu nehmen, aber irgend etwas hält mich immer wieder davon ab, irgend etwas erscheint mir immer wichtiger ...." ) hierzu.

    Durch eine Änderung der Motivationslage (".... erst dann, wenn die absolute Notwendigkeit vorhanden ist ...." ) ändert sich dann "plötzlich" die Handlungsbereitschaft.


    Die Motivation kommt m.E. in diesem Beispiel erst aus der absoluten Notwendigkeit",während vorher die Demotivation und/oder anders ausgerichtete Motivationen den Willen "ausbremsen".

    Das Blockaden be- oder entstehen können, möchte ich mit meinen Ausführungen nicht bestreiten, da Demotivation ja i.d.R. eine mehr oder weniger starke "Blockadewirkung" entfaltet,

    Lieber Gruß
    andreas



    Begriffsunterscheidung:

    Wille ist m.E. im Unterschied zu Trieb und Begehren ein geistiger Akt, von dem ein Impuls zur Verwirklichung bestimmter Ziele ausgeht.

    Motivation bezeichnet m.E. einen Zustand des Organismus, der die Richtung und die Energetisierung des aktuellen Verhaltens beeinflusst. Mit der Richtung des Verhaltens ist hierbei m.E. insbesondere die Ausrichtung auf Ziele gemeint, während Energetisierung psychische Kräfte bezeichnet, die das Verhalten antreiben. Ein Synonym von Motivation ist „Verhaltensbereitschaft“.
    M.E. wird das Motiv ( synonyme Verwendnung: Bedürfniss) einer Person durch thematisch entsprechende Anreize in der Umwelt „angeregt“. Das Leistungsmotiv wird etwa dann angeregt, wenn die Person die Aussicht hat, sich mit einem Gütemaßstab messen zu können. Dies führt zu einer Motivation, den Anreiz aufzusuchen oder zu meiden.
    Geändert von derzirkel64 ( 9.12.2009 um 10:08 Uhr)

  8. #8
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Also das mit dem Adrenalin kennen wir ja alle.

    Dass uns Dopamin oder was ähnliches im Gehirn fehlt scheine ich jetzt wohl richtig verstanden zu haben.

    Dass wir das künstlich produzieren können ist interessant.
    Können wir das in beliebiger Menge produzieren oder ist da nur wenig vorhanden?
    Reicht es wirklich nur für die "inletzterSekunde"-Arbeiten und Hyperfokus aus oder kann man das durch Training erhöhen?
    Oder muss das eben durch Medis zugegeben werden?

    Ich bin ja schon recht alt und habe gelernt zu funktionieren. Aber je älter ich werde, je mehr spüre ich Zwänge, Aengste. Es ist also doch nicht so einfach sich zu trainieren. Wird ev. das Dopamin mit der Zeit weniger? Oder verbrauche ich zuviel?

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 84

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Das mit der Wichtigkeit kann man auch so formulieren: Prioritäten setzen.
    Mein Mann hat wirklich kein ADHS, trotzdem kann er das auch nicht. Wir
    sind zur Zeit überm Hausbaun, und jetzt geht alles drunter und drüber, weil
    der Winter vor der Tür steht und alle Gräben noch offen. Was ich damit sagen will: nicht alles, worüber du dich ärgerst, kannst du auf ADHS zurückführen.
    Viele andere, die nicht davon betroffen sind, haben genau die gleichen Probleme. Wichtig ist, dass man die Kurve kriegt und daraus lernt! Sicher neigen ADHSler dazu, alles bis zum letzten Augenblick aufzuschieben, aber dann kriegen sie es doch noch irgendwie hin oder sie versuch es wenigstens.
    Aber Millionen anderer Menschen, die einfach keine guten Organisatoren sind,
    haben genau die gleichen Probleme. Wir haben wenigstens noch den Vorteil,
    dass wir uns unheimlich auf eine Sache konzentrieren können und die dann auch durchziehen. Sieh es doch mal von der Seite.

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Nur eine Frage der Wichtigkeit

    Hallo Andreas,

    ja, du hast sicher Recht, Motivation und Wille sind zwei paar Stiefel. Habe lange drüber nachgedacht und komme zum gleichen Ergebnis wie du.

    Ein Gedanke ist mir dabei gekommen, der Wille an sich ist ja was abstraktes, in die Zukunft gerichtetes. Deshalb ist auch ein Erfolg bzw. das erreichen des Willens (Ziel) eine Belohnung in weiter Ferne.

    Wenn wir Motiv mit Bedürfnis gleich setzten, würde m. E. daraus folgen, dass wir um so motivierter sind, je weiter unten in der Bedürfnispyramide (Maslow) die Belohnung erfolgt.

    Vielleicht lässt sich das irgendwie nutzen? Sind unsere Ziele in den oberen Regionen der Pyramide angesiedelt und kommen uns daher die der unteren immer in die Quere? Oder können wir uns durch Belohnungen (befriedigen von Bedürfnissen) motivieren?


    @Selenia,

    ja, es ist m.E. durchaus denkbar, dass der Dopaminspiegel mit dem Alter abnimmt. Ein Anhaltspunkt wäre der evtl. sinkende Östrogenspiegel (analog Testosteronspiegel), der auch Einfluss auf den Dopaminhaushalt hat.

    LG
    Erika

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