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Diskutiere im Thema Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 15

    Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    Halli ihr alle
    in den letzten 2 Jahren war ich extremst darauf bedacht, mein Chaotendasein dauerhaft in konstruktive Bahnen zu lenken.

    War nicht ganz einfach, die inneren Widerstände zu überwinden und konstant um Ordnung, Kontrolle meiner Impulse und Sozialverträglichkeit zu kämpfen.

    Zum einen klappte das recht gut, ich hab mein Leben wirklich größtenteils im Griff.
    Die Phase, erst mal ins komplett Gegenteilige Extrem,mit Zwanghaftigkeit durchgeführt, zu fallen konnte ich ebenso ablegen.
    Auch ist wieder ein wenig Leichtigkeit eingekehrt und bin nicht mehr so verbisssen, ernst.... naja

    Manch Ausreisser kam schon noch vor, dannauch gleich richtig deftig, aber es scheint: Ja, es ist möglich, sich fast wie ne normale Erwachsene Frau vernünftig zu verhalten statt grundlos Krisen zu verursachen, Zumindestens fast...

    Mein Problem ist jedoch, daß meineserachtens all diese Bemühungen, mich selbst im Zaum zu halten der Grund meiner seither vorhandenen leichten Depression sind, welche mich in akuten Phasen die Sinnhaftigkeit meines Bemühens fraglich scheint läßt

    Letztendlich lebe ich nun ja gefühlt so wie wenn ich ständig den Fuß auf der Brremse hätte.
    Gedanken, Urteile, Entscheidungen, Verhalten.... alles wird erst mal kritisch angeguckt, sortiert und nur kontrolliert zugelassen.

    Ich muß sagen, das kotzt mich echt ganz schön an.
    Ich fühle mich wie ein Roboter.
    Denn meine ersten impulse und Gedanken, die ganzen Spontanideen, fast alles was mich schnell und stark anzieht, wofür stets Motivation da ist, das was ich mir wirklich wünsche, emotional berührt...... ist ja alles schlecht für mich.

    Klar habe ich extreme Vorteile dadurch, daß mein Leben nun Struktur hat.
    Für all die Krisen, Probleme etc des Chaosdaseins habe ich auch keine Kraft und Lust mehr.......
    Aber manchmal hab ich gar kein Gespür mehr dafür, wer ich bin, was ich will und mag.

    Nach ner Phase von sturer Durchführung und Geduld finde ich an den für mich hilfreichen Ritualen, Techniken, ja auch Freizeitbeschäftigungen Freude........
    Aber das Gefühl, niemals ohne super straffen Tagesplan, ständige intensive Selbstkontrolle leben zu können ohne ins Chaos und Lethargie zurückzufallen.

    Das Gefühl, mich ständig mit neuen Tricks motivieren zu müßen, und trotzdem Fehltritte geschehen werden.
    Das nervt alles gewaltig. Ich weiß nicht, wie lange ich das alles mache.

    Wie geht ihr damit um?
    Geändert von sandrine (15.01.2014 um 10:16 Uhr)

  2. #2
    Lysander

    Gast

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    compensare bedeutet gegeneinander abwägen und ist das Intensivum zu pendere = (die Waagschalen) herabhängen lassen. Jede Kraft erzeugt eine Gegenkraft. Ich glaube, das ist nicht nur ein physikalisches Gesetz, sondern ebenfalls ein psychisches. Der Ausgleich oder vielmehr das Ersetzen von Verhaltensweisen, das Streben nach ständiger Kontrolle erfordert eine Unmenge Kraft. Ich halte sie zwar für notwendig, aber man läuft auch Gefahr irgendwann zusammen zu klappen. Denn sie ist gleichzeitig eine Illusion, denn die vollständige Kontrolle gibt es nicht und grenzt an Selbstverleugnung. Chaos ist bei jedem Menschen ein Teil des Lebens, weil es ein Bestandteil des Stoffes ist, der die Welt zusammenhält. Chaos oder Zufall bedeuten nämlich ebenso Entwicklung. Spontaneität bringen einen voran. Was wären wir Menschen ohne Brüche? Chaos ist also nicht immer etwas Schlechtes, im Gegenteil.

    Je mehr man sich der Kontrolle widmet, desto mehr Kraft muss man aufwenden gegen etwas, das Bestandteil des Lebens ist. Das ist irgendwie so, als malte man ein Bild nur noch nach Zahlen. Man ist dann nur noch reproduktiv und kann sich über das Gemälde bald nicht mehr freuen, weil ihm das überraschende Moment fehlt. Ich erlaube mir deshalb einen Teil Chaos, weil ich mich nicht selbstverleugnen will.

  3. #3
    AlteEiche

    Gast

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    So - Fehler beseitigt, mein Gehirn ausgetauscht, Computer gelobt!

    Hallo Sandrine


    Was du beschreibst ist die Umsetzung eines Wunsches, den ich auch habe. Es ist logisch und je nach dem wie deine eigene Zielsetzung im Leben ist völlig richtig, oder völlig falsch.

    Das Chaos macht uns funktionsunfähig. Ich will das am liebsten auch einfach mit Macht und Gewalt unterdrücken, ich verstehe deine Haltung also völlig und freue mich das du das schaffen kannst. Das ist eine ganz besondere Leistung wenn das einem ADSler gelingt.

    Klar machen müssen wir uns aber: Wir sollten das wie auch Lysander meint, nicht als Selbstverleugnung betreiben. Es ist schon richtig das wir anders sind. Es ist auch völlig in Ordnung anders zu sein. Nun ist unsere Umwelt aber anders gestrickt und das ist unser Haupt-Problem mit ihr klar zu kommen. Die Mehrheit ist nicht wie wir.

    Zwei wichtige Kernpunkte sollten klar sein: Ein Kessel, der zuviel Druck bekommt, der wird explodieren. Deshalb braucht der Kessel ein Ventil. Das ist für dich unumgänglich dir Räume zu schaffen, wo du auch du Selbst sein kannst. Dein Alltag, sieh es professionell: Du WILLST funktionieren, also tust du das auch egal was dein unbändiger Körper will und welche Flippereien er verlangt. Du bist der Boss und mit der Zeit wird dir das auch immer leichter fallen, deine Routinen werden sich ein wenig eingraben. Lernen können wir ADsler auch, aber halt langsamer.

    Ich gebe den Leuten gerne den Rat sich mit Birkenbihls Büchern zu befassen. Ich mag die Dame nicht in allem, aber sie war wirklich eine typische erfolgreiche ADS Persönlichkeit, ohne diese Zuschreibung akzeptieren zu wollen. Sie nannte es ja "neuronal langsam". Nach meinem Verständniss war sie evolutionstheoretisch ausgerichtet und sah ADS Symptomatik bzw. Andersartigkeit als Normvariante und die Probleme von ADSlern eher sozialer Natur. Vielleicht findest du dort noch guten Rat dein Leben etwas mehr so auszurichten, das es auch deinem Wesen mehr entspricht?

    Also was ich meine du brauchst wirklich dringend deine eigenen Freiräume für den Zappelkönig, den Träumerli, das flippige Kind.

    Und deine Erwartungshaltung an deine Erfolge solltest du realistisch einschätzen. Übergehe nicht das du nicht so leistungsstark sein kannst wie die meisten anderen, für die Routine so normal ist, das sie darin in ganzes Leben schläfrig verbringen können um dann mit 65 zu merken .. Öy datt wa allet?

    Also das können wir nicht. Wir müssen uns einen inneren und äußeren Freiraum beibehalten, dann können wir durchaus in Fachbereichen, in spezialisierten Bereichen an den Anderen vorbei ziehen, aber es erfordert mehr Energie. Doch hey!?! Wenn du ein bischen Hypie bist, dann hast du mehr Energie, aber dein Regulationssystem spackt herum wie ein trotziges Kind und will aber JETZT zappeln und flippen und sich frei machen. Du aber bist Herrin im Haus und entscheidest das WANN und WIE "ES" seine Freiräume kriegt.

    Stell dir wirklich vor du hast ein ungezogenes Kind im Wesen, das du erziehen und bändigen musst. Ein Kind, das herzig ist, offen, aufrichtig, ehrlich liebenswert ohne Ende. Aber auch unberechnbar, ausgeflippt, störend. Der "ADS-Bengel" in Reinform

    Würdest du dieses Kind in der Realität wäre es ein wirkliches Kind in ein kaltes dunkles Zimmer sperren ohne Beschäftigung und ohne Aussicht auf Erfolge und Freizeit? Wohl kaum, oder?

    Wieso machen wir das mit uns Selbst? Weil wir eben Erfolge, Ordnung, Funktionalität BRAUCHEN. Es sind Grundbedürfnisse die wir haben, das Chaos ist wie Lysander schön beschrieben hat eine andere Seite davon.

    Mach deinen inneren Kind ein "Kinderzimmer" zurecht, einen Raum wo du dich ausleben kannst. Das kann in deiner Wohnung ein ECHTES Kinderzimmer im Kinderstil sein. Richtig Mädchenhaft, da kannst du vom Posiealbum bis zur Heulecke und Schmusepuppensammlung alles so machen und gestalten wie du willst. Das ist dein echter Rückzugsraum und diesen Raum kannst du in deinen Gedanken/Sinn bzw. in deinem Herzen mit dir tragen und überall mitnehmen und wenn die dumme Welt auf den Sack geht hast du immer einen Raum des Rückzugs.

    Meine Botschaft für dich und andere ist:

    Das wir uns frei machen von dem äußeren Druck zu funktionieren, sondern wir sehen das es uns ein Grundbedürfniss ist uns zu Ordnung und Disziplinierung zu zwingen. Dabei wollen wir uns aber nicht verraten, verkaufen, verleugnen, den Anforderungen von Aussen unterwerfen und künftig unsere Bedürfnisse übersehen. Nein, genau nicht. Wir erkennen an das wir uns mehr anstrengen müssen!
    Wir wollen es erreichen! Wenn wir uns also BE-zwingen und das freche ungezogene innere Kind, den ADS-Bengel in die Schranken verweisen, tun wir uns selbst einen Gefallen, erfüllen unsere eigenen Grundbedürfnisse nach Erfolg, Ansehen, Struktur und lieben uns Selbst indem wir uns selbst Grenzen setzen aber auch dringend die notwendigen Fräuräume lassen um unsere eigene unserem Wesen innewohnende Lebendigkeit ausleben zu können. Das heißt unsere Gefühle, Gedanken und Handlungswünsche, die aufkeimen, verbergen verdrängen und verstecken wir nicht vor uns Selbst, sondern nur dort, wo sie unangebracht sind und ein professionelles Berufsleben oder ein solideres Privatleben stören.

    Das ist eigentlich nichts anderes als das, was Normalos auch tun, nur können die es besser als wir! Die verleugnen sich selbst viel viel leichter und viele von ihnen Scheitern irgendwann im Leben einige Male daran wie auch wir regelmäßiger, manche von Ihnen entdecken auch erst mit Verzögerung dann sich selbst.

    Das was du möchtest sind Anpassungsleistungen vollbringen, ganz Normal.

    Ein eigenes Kind würden wir ebenfalls so erziehen, oder nicht? Wir würden dafür sorgen das er seine Aufgaben macht, damit es ihm langfristig besser geht. Aber ihm auch immer die Freiräume lassen, damit es sich selbst entwickeln kann und einsichtig agieren kann.

    Du bist mir um einiges Voraus, weil du das schon praktisch kannst und umgesetzt hast. Ich selbst kann das nicht umsetzen, aber ich weiß das schon sehr lange theoretisch ... bin halt son Theoreticker Alles wissen, die Welt erklären können nur nix umsetzen können

    Lass dich knuddeln!



    Wünsch dir viel Erfolg bei allem was du dir vornimmst und das du es schaffst Dauerhaft deine eigenen Ziele, dein eigenes Selbstbestimmtes Leben zu leben!
    Geändert von AlteEiche (15.01.2014 um 17:33 Uhr) Grund: Sinn/typo

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    Ich machs mal kürzer - mein Therapeut (oh Gott, das klingt wie bei Woody Alan) würde jetzt sagen:

    1. Stolz auf das erreichte sein.
    2. Balance finden.






    ---
    Gesendet von meinem Telefon ... was die heute können ...

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    Wildfang schreibt:
    2. Balance finden..
    wie geht das? damit krepel ich nämlich auch rum.

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    mel. schreibt:
    wie geht das? damit krepel ich nämlich auch rum.
    Balance halten ... da gibt's leider kein Patentrezept ... ich kipp auch gelegentlich um. Aber es wird immer besser. Üben üben üben wie für den Zirkus.

    Hat auch was mit Aufräumen im Leben zu tun. Mit Selbstwert, Erfahren von Selbstwirksamkeit und ... ja ... Stolz auf sich. Das geht nicht von jetzt auch nachher. Vor allem wenn du von Klein auf immer und immer wieder einen drauf bekommen hast und nicht weißt warum wie die meisten ADHSler.

    Sorry, konkreter gehts an dieser Stelle nicht ...

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    Letztendlich lebe ich nun ja gefühlt so wie wenn ich ständig den Fuß auf der Brremse hätte.
    Gedanken, Urteile, Entscheidungen, Verhalten.... alles wird erst mal kritisch angeguckt, sortiert und nur kontrolliert zugelassen.

    hallo

    das spricht mir aus der Seele. Ich habe nun auch viel, sehr viel im Griff. Ich bin so zu sagen ein therapeutischer Erfolg - ich denke, so verhaltstherapeutisch bin ich inzwischen der Renner und jeder kann mich jederzeit besuchen, es ist immer aufgeräumt.

    Das ist auch gut so - bloß die Einsamkeit und die innere Unruhe bleibt

    bis denne Elwirrwarr

  8. #8
    AlteEiche

    Gast

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    Wildfang schreibt:

    1. Stolz auf das erreichte sein.
    2. Balance finden.

    Enthält das schon im Grunde was ich meinte? Ich weiß net

    Lustig wenn man merkt, das man wieder etwas auswalzt in dünnstmöglichen Teig und es anderen großflächig mit Butter und Nutella beschmiert damit sie das lecker essen können um dann festzustellen das es die Scheibe Toast auch getan hätte ...

    Hoffe das meine Ausführungen doch ansatzweise sowas wie Präzision haben


    Alles ist Nie gesagt

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 15

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    Hey
    danke für eure tollen Antworten.
    und liebe Alte Eiche, danke für den Buchtip und dein ausführliches Statement.
    Tja, also zum einen ist es leider nicht so, daß ich alle Probleme im Griff habe, wie es vielleicht klang.

    Nur zum Vergleich zu früher sinds einfach Welten.
    Denn lange Abhängigkeit, soziale Ängste, halbjährliche Jobwechsel, nur affektiv herumgeworfen täglich neuen Lebenskonzepten folgen, superschnell verletzt und beleidigt zu sein, Null Überblick zu haben, nie dazu zu kommen auch mal eigene Wünsche nur zu überdenken, Erfolge selbst zerstören, Umfeld durch Überreaktion oder Besserwisserei zu nerven, das ist es nur noch in Ansätzen sichtbar.

    Aber:
    Bin neulich nicht zur Arbeit gegangen, weil ich den Dienstbeginn verwechselt habe - Abmahnung.
    Baue zwar meinen Schuldenberg ab, mach auch keine neuen Schulden mehr, aber trotz recht guten Einkomens bin ich ständig total am Anschlag.
    Teamarbeit ist immer noch ne echte Herausforderung und nicht immer kann ich den Drang, mich überall einzumischen und die Genervtheit wenns zu langsam geht runterfahren oder zumindest unterdrücken.

    Hab neulich einge Zusatzveranstaltungen im Studium (ich arbeite und studiere neuerdings auch) absagen müßen, weil ich mich völlig verzettelt und überfordert habe, etc ..

    Aber ihr habt schon recht.
    Letztendlich gehts um Balance und Mittelweg.

    Und grad beim Thema Anspruchshaltung und Selbstbild/Ideal/Ziel muß ich glaube ich einfach noch mal runterschrauben.
    Denn oft ist es so, daß die letzten noch passierenden Dummheiten genau dann passieren wenn ich unbedingt und ganz verkrampft alles richtig machen möchte.

    Ich hoffe, ich finde da irgendwann mal zu mehr Gelassenheit und meine Angst vor mir selbst nimmt ab.

    Umgang mit Gefühlen muß ich definitiv auch noch lernen. Und erst mal richtig erkennen.

    Ist jedenfalls toll, sich hier austauschen zu können.

    LG :-)


    Jedenfalls fühle ich mich immer noch recht anders und deutlich weniger lebenskompetent.
    Geändert von sandrine (15.01.2014 um 21:11 Uhr)

  10. #10
    AlteEiche

    Gast

    AW: Kompensationsstragien - sehr wirksam aber depressiv machend? Was tun?

    Jedenfalls fühle ich mich immer noch recht anders und deutlich weniger lebenskompetent.
    Biste ja auch - 1. Jeder ist ANDERS.

    Wir ADSler anders ANDERS als die Meisten aber JEDER Adsler auch noch malc Anders Anders als alle anderen ADSler, näch?

    2. Lebenskompetenz ist dann wenn man mit goldenem Löffel geboren ist, ganz leicht zu behaupten.

    Wenn du aber als ADSlerin mit massiven Problemen schon beim Studium bist, dein Leben noch einigermaßsen schaffst, sogar noch nebenher Geld ranholst, deine Fehler ausbügelst...

    Wenn das nicht Lebenskompetenz ist? Ok, vielleicht eher ÜBERlebenskompetenz....


    Das kleine bischen Lebenserfahrung und bischen Wissen kriegste locker mit. Aber Erfahrung sammelt man, die kriegt man nich einfach sooooo ...

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