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Diskutiere im Thema Habe ich ADS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 16

    Beitrag Habe ich ADS?

    hallo! bin neu hier und könnte hilfe gebrauchen:o) wenn ich nur wüsste wo ich anfangen soll

    versuche meine/unsere situation so kurz wie möglich zu erklären:

    mein sohn 11 hat adhs. vor einem jahr diagnose. nicht mit medis behandelt. über ernährung viel zeit liebe und zuwendung. es gab schulische probleme das ende war 3 monatiger klinikaufenthalt. kinder und jugendpsychatrie. ist jetzt auf equasym, 50mg.

    meine tochter 10 scheint das auch zu haben.

    diese ganze sache mit ads und adhs hat mir gezeigt warum ich so bin wie ich bin warum mein leben so verlaufen ist wie es ist. meine kinder sind getestet worden. hochintelig. bei mir kann eine hochbegabung vorliegen was natürlich nicht in meiner kindheit erkannt wurde. war der träumer der sich nicht konzentrieren konnte (bis heute). mir ist natürlich bewusst das wir nicht besonders klug sind :o) sondern die geistige möglichkeit besitzen:o) lach

    bei mir hiess es ich hätte depris und habe dementsprechende medis bekommen. mir ging es noch schlechter. therapie? sorry. bei den ich war... am besten kein kommentar.

    ich denke ich müsste jemanden haben, und jetzt komme ich zum punkt, der erstens bei mir eine ads erkennt bzw testet und dementsprechend eine therapie verordnet natürlich bei jemanden der sich mit ads auskennt.

    aber wer wo???

    weiss nicht ob ich depris habe oder burn out. hier fängt ja mein grundproblem auch an. bin ich beim hausarzt oder damals beim psycho (wenn ich mal die kraft hatte meinen kleinen finger zu krümmen oder vor lauter müdigkeit kurz vorm umfallen stand obwohl ich die ganze nacht geschlafen hatte es geschafft hatte die wohnung zu verlassen) dann hiess es nur diese medis (antidepr.) und vereinbaren sie einen termin beim therapeuten!!! ich und die kraft die ich schon verbraucht hatte um zum arzt zu gehen noch telefonieren und termine vereinbaren bei ärzten oder terapheuten die mir gar nicht helfen können. habe doch burn out. den ganzen tag kreisen mir die gedanken im kopf und komme zu nichts. wenn die ärzte meine not verstanden hätten hätten sie anders reagiert. oder?

    so beende meinen laaaangen text. wäre schön wenn sich jemand melden würde der mir eine richtung weisen könnte

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 41
    hallo mondmaedchen

    Sei herzlich gegrüsst hier und ich hoffe du erhälst hier etwas Hilfe.
    Bist du aus Deutschland, Schweiz oder Östereich? Denke das macht einen Unterschied bezüglich Ärztewahl. So wie du deine Situation beschreibst, wäre eine seriöse ADS-Abklärung angebracht. Ärzte kenne ich auch in meiner Umgebung leider keine, die freie Plätze haben, ich bin langsam aber sicher auch wieder am Suchen, da ich mit meiner Thera (die bis jetzt keine ADS diagnostiziert hat) irgendwie auch nicht mehr weiter komme.

    LG . nick


    "mir ist natürlich bewusst das wir nicht besonders klug sind :o) sondern die geistige möglichkeit besitzen:o) lach"
    Geändert von Nick (26.02.2009 um 14:36 Uhr) Grund: zugabe

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 16
    Nick schreibt:
    hallo mondmaedchen

    Sei herzlich gegrüsst hier und ich hoffe du erhälst hier etwas Hilfe.
    Bist du aus Deutschland, Schweiz oder Östereich? Denke das macht einen Unterschied bezüglich Ärztewahl. So wie du deine Situation beschreibst, wäre eine seriöse ADS-Abklärung angebracht. Ärzte kenne ich auch in meiner Umgebung leider keine, die freie Plätze haben, ich bin langsam aber sicher auch wieder am Suchen, da ich mit meiner Thera (die bis jetzt keine ADS diagnostiziert hat) irgendwie auch nicht mehr weiter komme.

    LG . nick


    "mir ist natürlich bewusst das wir nicht besonders klug sind :o) sondern die geistige möglichkeit besitzen:o) lach"


    hallo! danke erst einmal für deine begrüssung und für deine bemühungen

    sind aus deutschland

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633
    Mondmädchen,

    schöner Nick, beheimatet "on the dark side of the moon", nehm mich mal an?


    "aber wer wo?"

    Das ist eine gute Frage. In den meisten Gegenden Deutschlands ist es wesentlich wahrscheinlicher, vom Blitz erschlagen zu werden, als einen Spezialisten für Erwachsenen-ADHS zu finden.

    Aber Du hast schon mal den "Vorteil", dass Du einen diagnostizierten Sohn hast.

    Den muss ja irgendjemand diagnostiziert haben.

    Also, ein Arzt, der ADHS bei einem Kinde erkennt, muss des auch an seiner Mama diagnostizieren können.

    Theoretisch jedenfalls, in der Praxis siehts ja wieder anders aus.

    Aber an diesen Arzt würd ich mich erstmal halten, wenn er sich nicht auskennt, müsste er zumindest jemanden kennen, der sich auskennt.


    "mir ist natürlich bewusst das wir nicht besonders klug sind :o) sondern die geistige möglichkeit besitzen:o) lach."

    Jo, wir könnten schon, wenn wir wollten, so ist des ja nicht, wir "wollen" aber net. Des liegt an unserer "Faulheit". Aber des Potential ist schon im Überfluss vorhanden, da hast recht.


    "therapie? sorry. bei den ich war... am besten kein kommentar."

    Doch, Kommentar zu dem Thema ist hier ausdrücklich erwünscht. Ich fang mal an, aus meiner Sicht: .

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 16
    Eiselein schreibt:
    Mondmädchen,

    schöner Nick, beheimatet "on the dark side of the moon", nehm mich mal an?


    "aber wer wo?"

    Das ist eine gute Frage. In den meisten Gegenden Deutschlands ist es wesentlich wahrscheinlicher, vom Blitz erschlagen zu werden, als einen Spezialisten für Erwachsenen-ADHS zu finden.

    Aber Du hast schon mal den "Vorteil", dass Du einen diagnostizierten Sohn hast.

    Den muss ja irgendjemand diagnostiziert haben.

    Also, ein Arzt, der ADHS bei einem Kinde erkennt, muss des auch an seiner Mama diagnostizieren können.

    Theoretisch jedenfalls, in der Praxis siehts ja wieder anders aus.

    Aber an diesen Arzt würd ich mich erstmal halten, wenn er sich nicht auskennt, müsste er zumindest jemanden kennen, der sich auskennt.


    "mir ist natürlich bewusst das wir nicht besonders klug sind :o) sondern die geistige möglichkeit besitzen:o) lach."

    Jo, wir könnten schon, wenn wir wollten, so ist des ja nicht, wir "wollen" aber net. Des liegt an unserer "Faulheit". Aber des Potential ist schon im Überfluss vorhanden, da hast recht.


    "therapie? sorry. bei den ich war... am besten kein kommentar."

    Doch, Kommentar zu dem Thema ist hier ausdrücklich erwünscht. Ich fang mal an, aus meiner Sicht: .

    ja prima

    der arzt der die diagnose gestellt hat ist für kinder zuständig und nicht für erwachsene

    da wären wir wieder beim thema: wer wann wo ???

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 16
    mondmaedchen schreibt:
    ja prima

    der arzt der die diagnose gestellt hat ist für kinder zuständig und nicht für erwachsene

    da wären wir wieder beim thema: wer wann wo ???

    ps.: will nicht überheblich wirken aber die drei therapeuten in meinem leben denen ich nur eine sehr kurze überlebensdauer gewährt hatte konnten mir nicht helfen oder sagen was ich nicht schon wusste nein das schlimme war das die mir alle unterlegen waren

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633


    Jo, Mondmädchen, es ischd so, da Du die Erwachsenen-Spezialisten in Deutschland an zwei Händ abzählen kannst, werden zahlenmäßig immer no die meisten Erwachsenen von Kinderärzten diagnostiziert.

    So au ich.

    Es ischd also keine Schande, und sogar wesentlich aussichtsreicher, einen ADHS-Kinderarzt zu konsultieren, als beispielsweis einen Psychiater.

    Zumal bei uns eh mit einer gewissen Entwicklungsverzögerung im Reifeprozess gerechnet werden muss, ischd ADHS-Kinderarzt als erste Anlaufstelle gar ned schlecht.

    Es ischd sogar so, wenn wir (die Erwachsenen) net die ADHS-Kinderärzte hätten in Deutschland, könnten wir den Laden glei dicht machen. Und emmigrieren.

    Ob der ADHS-Kinderarzt Dich behandeln könnte, ist wieder a andere Frag, theoretisch ischd des möglich, praktisch sieht`s so aus, dass des au immer weniger werden wird, da es (gesundheits-)politisch nicht erwünscht ischd, Erwachsenen-ADHSlern zu helfen.


    Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, eine Selbsthilfegruppe in Deiner Gegend zu kontaktieren. Die Leut wissen in aller Regel, bei welchem Arzt sie in Behandlung sind. Aber ich weiss ja ned, wo Du Dich grad rumtreibschd, in den Städten sind die Chancen größer, auf dem Lande nicht vorhanden, so könnt mans grob zusammenfassen.

    Also guckst Du mal hier:

    http://www.adhs-deutschland.de/rgKar...D=1&site_ID=82

  8. #8


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.809
    Blog-Einträge: 40

    Lächeln

    Hi, mondmaedchen

    Auch von mir "Willkommen" hier im Forum.

    Zu allem hab ich eigentlich nicht viel zu sagen, was hier schon steht, nur, dass zu einer Therapie leider sowohl ein guter Therapeut gehört wie auch ein Patient, der sich überhaupt von sich aus auch therapieren lässt.

    ADHSler und Menschen mit ähnlichen Erfahrungen haben ein ganz großes Problem damit, anderen zu vertrauen, was letztendlich bereits in jungen Jahren aus der Ausgrenzung und den Schuldgefühlen entstanden ist, die wir ein Leben lang erfahren haben.

    Deshalb sind uns ohne entsprechende medikamentöse (MPH)-Behandlung unsere Gefühle schon seit vielen Jahren gar nicht mehr zugänglich und wir funktionieren nur noch komplett nach rationalen Entscheidungen und immer mit dem unbewussten Hintergedanken, allen gefallen zu müssen. Was letztendlich dazu führt, dass wir anderen und uns selbst jemand vorspielen, der wir in Wirklichkeit gar nicht sind.

    Eine Therapie ohne die Möglichkeit, an die eigenen Gefühle ran zu kommen und diese auch auszudrücken und auszuleben, ist leider aber komplett für die Katz, denn in eine Therapiesitzung gehören Angst, Wut, Verzweiflung und Tränen und nicht das bei uns in der Therapie üblicherweise besprochene Trallala über den Verlauf der letzten Woche.

    Am Anfang jeder Therapie, d.h. die ersten Sitzungen, prüft jeder Therapeut, ob der, wo da bei ihm sitzt, einer Therapie überhaupt zugänglich ist, und wenn er das nicht schafft (bei unbehandeltem, erwachsenen ADHS ist das in der Regel unmöglich) dann wird er einen erst mal stundenlang anschweigen und hoffen, dass einem dabei der Kragen platzt und mal von den versteckten Gefühlen was raus kommt, an dem er ansetzen kann und wenn das auch nichts hilft wird er ab dann Schadensbegrenzung machen, indem er einem Sachen wie einen geregelten Tagesablauf predigt oder aktuelle Probleme in Beruf oder Familie bespricht, die aber eigentlich mit den wirklichen, eigenen Problemen, die in einem selber sitzen, nichts zu tun haben.

    Weil einem das dann aber bei ADHS so gut wie nichts bringt, entsteht daraus dann Hass auf den Therapeuten und nach dem X. Therapeuten irgendwann Hass auf alles, was überhaupt Therapie heißt.

    Vollkommen natürlich ist das Ganze, denn eine Psychotherapie bei einem unbehandelten, erwachsenen ADHSler ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt, denn der hammermäßig dicke Schutzschild, den wir über die letzten 20, 30 Jahre um uns rum aufgebaut haben, verhindert sowohl, dass wir selbst an unsere Gefühle und Sorgen emotional ran kommen und natürlich erst recht, dass ein anderer, fremder das schafft.

    Erfahrungsgemäß ändert sich das nach einen Monaten richtiger Behandlung, wenn dann langsam die ganzen Erinnerungen und wahren Gefühle wieder zurückkommen, und ab dann hat auch eine Psychotherapie erst einen Wert. Vorher ist das immer zum Scheitern verurteilt und sagt nichts über die Qualifikation oder den Charakter des Therapeuten aus.

    Eine Therapie ist in diesem unbehandelten Zustand schlicht und einfach medizinisch unmöglich, auch, wenn der eigene Wille, etwas zu ändern, noch so groß ist.



    LG,
    Alex

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 16
    Alex schreibt:
    Hi, mondmaedchen

    Auch von mir "Willkommen" hier im Forum.

    Zu allem hab ich eigentlich nicht viel zu sagen, was hier schon steht, nur, dass zu einer Therapie leider sowohl ein guter Therapeut gehört wie auch ein Patient, der sich überhaupt von sich aus auch therapieren lässt.

    ADHSler und Menschen mit ähnlichen Erfahrungen haben ein ganz großes Problem damit, anderen zu vertrauen, was letztendlich bereits in jungen Jahren aus der Ausgrenzung und den Schuldgefühlen entstanden ist, die wir ein Leben lang erfahren haben.

    Deshalb sind uns ohne entsprechende medikamentöse (MPH)-Behandlung unsere Gefühle schon seit vielen Jahren gar nicht mehr zugänglich und wir funktionieren nur noch komplett nach rationalen Entscheidungen und immer mit dem unbewussten Hintergedanken, allen gefallen zu müssen. Was letztendlich dazu führt, dass wir anderen und uns selbst jemand vorspielen, der wir in Wirklichkeit gar nicht sind.

    Eine Therapie ohne die Möglichkeit, an die eigenen Gefühle ran zu kommen und diese auch auszudrücken und auszuleben, ist leider aber komplett für die Katz, denn in eine Therapiesitzung gehören Angst, Wut, Verzweiflung und Tränen und nicht das bei uns in der Therapie üblicherweise besprochene Trallala über den Verlauf der letzten Woche.

    Am Anfang jeder Therapie, d.h. die ersten Sitzungen, prüft jeder Therapeut, ob der, wo da bei ihm sitzt, einer Therapie überhaupt zugänglich ist, und wenn er das nicht schafft (bei unbehandeltem, erwachsenen ADHS ist das in der Regel unmöglich) dann wird er einen erst mal stundenlang anschweigen und hoffen, dass einem dabei der Kragen platzt und mal von den versteckten Gefühlen was raus kommt, an dem er ansetzen kann und wenn das auch nichts hilft wird er ab dann Schadensbegrenzung machen, indem er einem Sachen wie einen geregelten Tagesablauf predigt oder aktuelle Probleme in Beruf oder Familie bespricht, die aber eigentlich mit den wirklichen, eigenen Problemen, die in einem selber sitzen, nichts zu tun haben.

    Weil einem das dann aber bei ADHS so gut wie nichts bringt, entsteht daraus dann Hass auf den Therapeuten und nach dem X. Therapeuten irgendwann Hass auf alles, was überhaupt Therapie heißt.

    Vollkommen natürlich ist das Ganze, denn eine Psychotherapie bei einem unbehandelten, erwachsenen ADHSler ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt, denn der hammermäßig dicke Schutzschild, den wir über die letzten 20, 30 Jahre um uns rum aufgebaut haben, verhindert sowohl, dass wir selbst an unsere Gefühle und Sorgen emotional ran kommen und natürlich erst recht, dass ein anderer, fremder das schafft.

    Erfahrungsgemäß ändert sich das nach einen Monaten richtiger Behandlung, wenn dann langsam die ganzen Erinnerungen und wahren Gefühle wieder zurückkommen, und ab dann hat auch eine Psychotherapie erst einen Wert. Vorher ist das immer zum Scheitern verurteilt und sagt nichts über die Qualifikation oder den Charakter des Therapeuten aus.

    Eine Therapie ist in diesem unbehandelten Zustand schlicht und einfach medizinisch unmöglich, auch, wenn der eigene Wille, etwas zu ändern, noch so groß ist.



    LG,
    Alex

    hallo alex. danke für deinen beitrag. dein beitrag verzweifelt mich und weiss gar nicht mehr wo ich stehe oder machen soll. heisst es nicht es gibt für jedes problem eine lösung oder es gibt keine probleme man schafft sie sich selber?

    es ist so wie du alles beschrieben hast. aber kannst du mir sagen was ein therapeut der einen ads´ler betreut macht?

    ich behaupte jetzt einfach mal ich weiss alles. kann es aber nicht umsetzten. nicht immer. wie sieht so eine therapie aus wenn es der richtige therapuet wäre und welche unterstützende medis würde man eventuell bekommen?

    so wie du schreibst kann ich den weg mir doch sparen (und das mit meinem burn out)

    müsste deinen beitrag mal meiner arge betreuerin zeigen. die will mich auch nicht verstehen. wollt mich schon sperren lassen weil ich ihrer meinung nach nichts tue um gesund zu werden:o) therapie und anti deprisiva wodurch es mir aber schlechter geht.

    ich würde mich ja therapieren lassen wenn kein blödmann vor mir sitzt. wenn ich bei dem richtigen wäre der weiss was sache ist.

    wann war ich mal ich selbst. nie. das will ich aber sein. bin immer derjenige gewesen der ich gerade sein sollte. ein mensch mit 1000 gesichtern aber kein eigenes. heul. ich kann mich erklären aber habe auch probleme mit meinen gefühlen wie du beschrieben hast. ist doch aber auch logisch wenn man nicht eine eigene person ist. schnief, schnell nase putzen

    deshalb würde ich doch jede hilfe annehmen. weiss aber nicht bei wem. trotzdem danke

  10. #10


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.524
    Hallo Mondmaennchen,

    lohnt sich eine Therapie überhaupt und wie findest du einen guten Therapeuten? Eine gute Frage, zwei gute Fragen. Ob sich eine Therapie lohnt hängt davon ab, ob das Klima zwischen dem Therapeuten und dir stimmt. Recht oft kannst du nach wenigen Sitzungen merken, dass es nicht stimmt. Festzustellen das es stimmt dauert viel länger. Zunächst ist ja das Problem, dass nahezu alle ADSler lange brauchen um ein tiefes Vertrauen zu jemand zu finden. Für eine Therapie ist aber genau das unabdingbar. Du musst zum Therapeuten genug Vertrauen haben, dass du Dinge erzählen kannst, die du fast niemand erzählen würdest, Dinge die oft auch starke Gefühle hervorrufen. Das Vertrauen muss so tief werden, dass du zumindest immer wieder deine Maske fallen lassen kannst. Das zu erreichen ist harte Arbeit, für Therapeut und Patient.

    Medikamente können unter Umständen helfen, da muss man aber Situation und Ziel genau abwägen. Wenn sich der ADS-Verdacht bestätigen sollte, müsstet ihr wahrscheinlich über MPH nachdenken. Das ist oft nötig um überhaupt die Grundlage für eine Psychotherapie, zumindest eine tiefenpsychologisch orientierte, zu schaffen. Die nächste Frage ist dann dein psychischer Zustand. Wenn die Depression eine bestimmte Grenze überschritten hat, kann es sein, dass für den akuten Fall ein Antidepressivum sinnvoll ist, bis du über das schlimmste weg bist.

    Das alles kann aber nur jemand mit dir planen, der sich mit der speziellen Konstellation auskennt. In deinem Fall bedeutet dass ADS, Hochbegabung (auch wenn das keine Krankheit ist, stellt es doch Anforderungen an den Therapeuten), Depression/Burnout, womit sich aber viele der ADS-Spezialisten auskennen, da es eine häufige Komorbidität ist.

    Einen Spezialisten zu finden ist aber wirklich schwierig. Je nachdem aus welcher Gegend du kommst, kennt vielleicht jemand im Forum einen.

    Ich wünsche dir viel Kraft und viel Erfolg bei deiner Suche. Du wirst sehen, wenn es passt, hilft es wirklich weiter. Allerdings braucht es selbst dann seine Zeit, bis du die Probleme vieler Jahre hinter dir hast. Es lohnt sich trotzdem.

    Liebe Grüße

    Clown

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