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Diskutiere im Thema Stress und Schokolade im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 75

    Stress und Schokolade

    Kennt ihr das auch? Wenn ihr Stress habt, dass ihr dann Heißhunger auf Süßigkeiten habt? Manchmal auch auf Chips, Nüsse und co? Also ich esse dann oft Schokolade oder nüsse, wenn ich stress habe auf er Arbeit, oder Terminstress oder sonst einfach ne stressige Woche habe, dann esse ich auch schon mal abends viel Süßkram.Auch, wenn es mir emotional einfach schlecht geht. Eigentlich möchte bzw müsste ich eher ein paar Kilos verlieren, schaffe das aber nicht, da ich immer wieder (fast täglich) zu Süßigkeiten greifen. Hab schon versucht stattdessen Obst zu essen -ist ja süß, und lecker- aber dann hab ich nach dem Obst immer noch "Hunger" auf Schoki. Habt ihr Tipps dagegen? Oder selber das Problem?

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 57

    AW: Stress und Schokolade

    Tamajoschi07 schreibt:
    Kennt ihr das auch? Wenn ihr Stress habt, dass ihr dann Heißhunger auf Süßigkeiten habt? Manchmal auch auf Chips, Nüsse und co? Also ich esse dann oft Schokolade oder nüsse, wenn ich stress habe auf er Arbeit, oder Terminstress oder sonst einfach ne stressige Woche habe, dann esse ich auch schon mal abends viel Süßkram.Auch, wenn es mir emotional einfach schlecht geht. Eigentlich möchte bzw müsste ich eher ein paar Kilos verlieren, schaffe das aber nicht, da ich immer wieder (fast täglich) zu Süßigkeiten greifen. Hab schon versucht stattdessen Obst zu essen -ist ja süß, und lecker- aber dann hab ich nach dem Obst immer noch "Hunger" auf Schoki. Habt ihr Tipps dagegen? Oder selber das Problem?
    Oh ja und wie ich das kenne. Ich selbst muss auch etwas abnehmen und bin gerad dabei Weight watches für mich zu entdecken. Doch Süssigkeiten sind meine Suicht meine große Liebe allerdings keine Schokolade und kein Lakritz davon bekomm ich unruhige Beine. Die ich eh habe. Also jetzt nicht im Sinne von Hyperaktivität sondern im sinne von Restless- Legs Syndrom. Echt ätzend und ab und an sogar schmerzhaft. Chips usw kann ich gut essen das vertrag ich und ja da hab ich auch oft hunger drauf

    Versuch mal Paprika oder Gurke zu essen mach dir einen Teller fertig und ess den in ruhe neben dem Tv oder sag dir "Mittwochs (zb)" sündige ich, da ess ich alles was ich gern esse das ist mein Süßer Tag. Vielleicht hilft das. Ansonsten immer wenn du hunger hast Mineralwasser trinken das vertreibt den Durst

  3. #3
    AlteEiche

    Gast

    AW: Stress und Schokolade

    Es gibt einen konkrten Zusammehang zwischen Stress und Essen. Das ist nicht dieser Kindergartenblödsinn wie ihn von selbsternannten Ernährungsberatungstussies stammt, oder halbseidene Diätberater von sich geben, sondern knallharte Neurologie und Endokrinologie aber auch reiner Energie-Stoffwechsel spielt eine Rolle.

    Insgesamt ist es auch vom Konstitutionstypen abhängig, Kretschmer (etwas überholt) hat auch bestimmte Charaktermerkmale verortet im Zusammenhang mit diesen Körperbauformen.

    Einmal verbessern die zugeführten Nahrung das augenblickliche Wohlbefinden durch Ausschütten von Dopamin/Serotonin - Ein Grund wieso enthirnte Ernährungsgurus von Zuckersucht sprechen - Einerseits ist es wirksam aber andererseits ist Zucker im Rahmen einer normalen Ernährung kein Suchtmittel, jedoch im Zusammenhang mit Streß oder mit bestimmten Verdauungsschwächen eine besonders leicht verfügbare Energiequelle.

    Der menschliche Körper ist so sehr darauf angewiesen, gezuckert zu werden, das er genetisch auf Süß=Ahhh lecker!, programmiert ist.

    Es geht aber auch tiefer in die Materie. Die HPA Achse, Cortisol, endogener Hypercortisolismus etc.

    Dr. Gunter Frank hat das alles gut zusammengetragen in "Lizenz Zum Essen" die HP Lizenz zum Essen - Startseite

    Er geht auch darauf ein das das ganze den wissenschaftlichen Fakten zuwiederlaufen Diät/Selbstgeißelungs-Ernährungsberater-Modell kritisch gesehen werden muss.

    Essen ist ein Regulationsinstrument des Körpers, der Mensch ißt erstmal um satt zu sein und in einem guten Zustand. Aus meiner persönlichen Erfahrung mit ADS weiß ich das das einen immensen Einfluss haben kann und wenn Konstitution, unerträglicher auswegloser Stress und ADS zusammenkommen, wie es ja häufiger bei ADSlern der Fall ist, dann führt das geradewegs in ein extremes Übergewicht.

    Ähnliche Zusammehänge treten bei Schlafstörungspatienten auf. Die einen, werden immer dünner und bauen ab, die anderen immer dicker und dicker. Das liegt einfach an der hohen Streßinduktion beider Störungsbilder.

    Leider ist es den Leuten nicht klar, das der soziale Streß und die Scheinheiligkeit der Übergewicht/Diätdiskussionen immer wieder Dicke in diesen Streß presst womit er dann völlig überfordert keinen Ausweg mehr finden kann. Gewichtsreduktion ist wissenschaftlich belegter Nonsens. Von 100 Betroffenen schaffen es nur weniger als 10 überhaupt eine dauerhafte Diät durchzuführen und ihren Körper zu vergewaltigen, von diesen 10 bleiben soweit meine Erinnerung an die diesbezüglichen Daten gerade einmal 2 übrig.

    Also 2 Prozent erfolgsquote aber der massive Zwang von Aussen und oft auch die eigene Unterwerfung unter das Ideal der Anderen / Gesellschaft mit ihren Anforderungen an das Gewicht.

    So macht der Arzt Druck endlich abzunehmen, der Partner nörgelt, die Mutter zickt, der Arbeitgeber kukkt schon komisch, Versicherungsgesellschaften verlangen zuschläge und Krankheitsausschlüsse, jede dritte, vierte Werbung verspricht das Heil im Normalgewicht und die Zeitschriftenbzw. Medien und ReklamepropagandeINdustrie tut ihr übrigens um die Menschen massiv unter Druck zu setzen.

    Es ist ein Verbrechen dicke sensible Menschen noch so maßlos unter Druck zu setzen.

    Also lass dir schmecken, hör auf dich weiter selbst unter Druck zu setzen, aber vergiss nicht die ADS und die Verbundenen Probleme der Impulsivität. Am besten bemühst du dich jede Schokolade so genußvoll wie möglich zu essen und lieber bewußt und mit Genuss 50-100 Gramm als mit Frust und heimlich unter Druck 200 Gramm ...


    Wer mehr wissen möchte sollte iwkrlich das Buch lesen. Es ist eine wohltat. Dr. Frank ist sehr feinsinnig im Umgang mit seinen Patienten bzw. den Adressaten seiner Fachinformationen.

    MFG

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 1.910

    AW: Stress und Schokolade

    Vielen vielen Dank für den Link….fühle mich sehr bestätigt!

  5. #5
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Stress und Schokolade

    Um mal ein kleines bisschen zu sticheln Ich habe gestern bei den Weight Watchers angerufen-hat keiner abgenommen

    Spaß beiseite, ich kenn das von mir, ich versuche dann aber zu einem Apfel zu greifen oder mich ab zu lenken, denn bei fangen die Ringe auch schon an zu tanzen. Diziplin ist bei adhs eine sehr schwere Sache....

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Stress und Schokolade

    Ja das kenne ich auch wenn ich STRESS habe das dann nur SCHOKOLADE hilft!!!!

    Leider sieht man mir das an

  7. #7
    Comicus Divinius

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.200

    AW: Stress und Schokolade

    sugus schreibt:
    Ja das kenne ich auch wenn ich STRESS habe das dann nur SCHOKOLADE hilft!!!!

    Leider sieht man mir das an
    weiß du, um den weißen Gallischen Philosophen Obelix zu zitieren: Ich bin nicht dick, ich bin nur nicht so verkümmert!

  8. #8
    AlteEiche

    Gast

    AW: Stress und Schokolade

    Lest mal das Buch von Dr. G. Frank.

    Ohne den Streß, den sich viele machen, mit dem Essen, ist es oft so das man einige Kilo leichter sein kann.

    Einfach Essen worauf man Hunger hat, wenn der Apptit kommt. Der Körper reguliert das schon.

    Was er nicht mehr regulieren kann, das landet als Hüftgold auf dem Bauch.

    Viszirales Fettgewebe hat mehr mit dem Cortisolspiegel zu tun, als mit eurer Ernährung. Das kommt auch langsam bei den Idioten in der breiten Masse an, daher kommt auch die Erkenntniss des Hip-Waist-Wertes.

    Stress=Cortisol=viszirales Fettgewebe (Cortisol wird dort abgebaut mithilfe von: Tadaa noch mehr fett in der Nahrung bzw. zum späteren Abbau gespeichert)= Gesundheitsrisiken

    Rückschluss der Ernährungstrullas und halbgarer Medien: Risiko von Übergewicht

    Schwachsinn hoch Drei. Risiko für Kardiovaskuläre Erkrankungen werden hier einem Symptom in die Schuhe geschoben, anstelle die wirkliche Ursache nämlich den Streß zu benennen. Aber dann müsste man sich auch die Systemfrage stellen oder sich damit konfrontieren woher warum wieso stehen so viele Menschen so extrem unter Streß? Sofort ist man bei Überlebenskrampf der Industriegesellschaften, Veränderungen und Anpassungen an Marktbedingungen, Globalisierung, Konkurrenz "Wettbewerb", etc.





    Fakt ist, das Streß dick und Dünn machen kann. Je nach konstitutioneller Veranlagung.

    Für ADSler ist das System oft EXTREM ausgereizt, weil die ständige Hibbeligkeit, das ständige Aufmerksamkeitsdefizit dazu führt, das wir uns ständig unter Streß fühlen / sind. Das Ergebniss ist für viele ein erhebliches Dürreproblem und für andere ein erhebliches Gewichtsproblem. Da spielt auch der Punkt mit visziralem Fettgewebe nicht mehr so eine erhebliche Rolle, weil tatsächlich durch extreme Portionen auf Bulimie-Niveau (z.b. mehr als doppelter Kalorienbedarf täglich ...) Gegessen wird. Das gilt aber nur für manche, das muss man auch verdauen und verbrennen können.

    Der Vorteil ist das dadurch, wenn der Darm vollgepackt ist und der Körper mit Essen vollgestopft, wir Serotoninschübe / Dopaminschübe haben am Anfang - Das Unwohlsein durch Hibbeligkeit geht weg - Dann werden wir müde weil der Parasymphatikus den Sympathikus ablösen Muss!.


    Auf Dauer erzeugt das Essen massiver Portionen eine gewisse Schwerfälligkeit, der Körper brennt ständig auf Maximaldampf bei sinkendem Verbrauch durch steigende Fettpolster, die die Thermogenese (Abgabe von überschüssiger Energie an die Umgebung - Da ballert der Körper zuviel Energie normalerweise weg, afaik gerne im Tiefschlaf nachts) erschweren.

    Thermogenese - Wärmeverluste bzw. Abgabe durch die Körperoberfläche ist auch der Grund wieso Lange Lulatsche schwerer dick werden können. Während untersetzte kleine Menschen eher Dicker werden - Weniger Körperoberfläche = weniger Möglichkeit an die Umgebung Wärme abzugeben.


    Es ist aber auch ein Grund wieso muskulöse Menschen dazu tendieren ein dickeres Unterhautfettgewebe zu haben - Das sorgt trotz der Muskulatur unter der Haut dann für weniger Wärmeverluste. Diese Form des Unterhautfettgewebes ist genetisch dispositioniert. Da hilft auch keine "Diät" ... Deshalb müssen Bodybuilder auch so extrem runterhungern! das ist ja keine Diät mehr sondern ne Hungerkur, damit sie auf Shows straffe dünne Haut haben.

    Und warum das wichtig ist: Auf Dauer ist der Jojoeffekt nichts anderes als der Versuch des Körpers durch Anlegen von zusätzlichem Fettgewebe immer besser mit weniger Energie auszukommen.
    Das Ende vom Lied einer Diätkarriere: Dicker geworden, geringerer Grundumsatz (oft noch Betablocker gegen hohen Blutdruck - Noch weniger Grundumsatz ... ) Kaum den Teller angeschaut, schon zugelegt...


    Das ist übrigens etwas was der BMI Mißt, er setzt die Körpergröße zur Fläche ins Verhältniss. Damit mißt er nicht die Dicke sondern genau diesen Effekt unter anderem! Thermogenese - Körpergröße - Oberfläche ...
    Da ist jemand der dem Anderen völlig gleicht, vielleicht zwei Brüder, von dene neiner aber Untersetzt ist weil er kürzere Oberschenkel hat (oft in südlicheren Gefilden so genetisch bedingt) der kleinere hat immer einen höheren BMI als der größere. Das ist einfach so dermaßen idiotisch ...

    BMI ist auch keine gute annäherung, BMI ist einfach Scheiße und taugt nix ausser möglichst gute Beiträge zu kassieren für private Versicherungen. Private Versicherungen sind letztlich nach meinem Informationsstand auch die diesen Wert so als erste vereinnahmt hatten, die WHO hats übernommen den Unsinn. Wenn man weiß, das die WHO Berater allesamt aus den fünf größten Pharmakonzernen stammen, weiß man doch auch wie der Hase läuft: Die Grenzwertsenkungen auch und insbesondere im Zuge des BMI (früher war das soweit ich mich erinnere eine Korrektur für USA von 27,6 auf 25 ... Heutige Studien zeigen durchweg das BMI bis 30 sogar bis 32 gesundheitlich darunter liegenden überlegen ist.)


    Das läßt sich danach kaum noch ändern. Einzige echt gute These ist, das das ganze System durch die Setpoint These wenn es lange genug in einem Neuen Zustand gehalten würde, sich wieder neu justiert. Aber bisher ist die Realität so, das ausschließlich die Richtung nach oben reproduzierbar ist. Möglich das diejenigen, die es langfristig schaffen, Besonderheiten aufweisen, die mir oder allgemein nicht bekannt sind.

    Das sind übrigens noch weniger als die 2 Prozent Erfolge bei Diäten, wo es ja nur um ein oder zwei Jahre nach der Diät geht, die gemessen werden. Danach, die langfristige Gewichtsreduktionsprognose ist noch niedriger, die wenigsten halten ihr neues Gewicht dauerhaft. Dagegen wird gerne mit der Ernährungsumstellungshypothes e argumentiert und dem langfristigen Energieausgleich. Auch hier ist es eine Rechnung ohne den Körper und reine Theorie.

    Wieviel Energie ein Mensch bzw. Körper aus der Nahrung gewinnt, ist individuell. Es gibt enorme Unterschiede, was oft mit der Darmflora zu tun hat. Da gibts viel Forschung und man hat oft auch gesehen das sich hier diverse Unterschiede ergeben zwischen sehr dicken und dünneren Menschen. Wie die Ursachen sind und warum und wieso kann ich mich nicht entsinnen grade.

    Fazit:

    Finger weg von Diäten, die machen nur Fett. Sie sind untauglich zur Gewichtsreduktion


    Ernährungsumstellung kann sinnvoll sein, muss man individuell anpassen. Es bringt nichts einen Käse und Fleischliebhaber mit Gemüse, Kleie und Äpfeln zu quälen, die er vielleicht wegen der Fructose oder auch Problemen bei der Ballaststoffverwertung gar nicht gut verträgt. Das Ende sind die heute zunehmenden Darmkrankheiten.

    Es darf auch nicht der Trugschluss prob iert werden, das Menschen einfach auf alles Süße, Fette oder Eiweißhaltige verzichten müssen.

    Worum es eigentlich geht, ist eine dauerhaft einzuhaltende Nährstoffreiche aber KalorienDICHTEreduzierte Ernährung zu erzielen, die genauso ist wie das was man vorher immer gern gegessen hat.
    In einen Ethanolmotor oder Elektromotor kann man auch nicht einfach Benzin oder Diesel kippen. Das ist beim Menschen noch viel viel komplexer!


    Ich habe diese Thesen alle in Jahren zusammengetragen und das meiste an meinem eigenen Körper so selbst erlebt. Aber durch die Unterschiede beim Stoffwechsel kann esd durchaus sein, das wir diese Dinge völlig anders erleben und interpretieren. Genau diesen Graben zu überbrücken ist wichtig und es muss ein System her, das die Extreme und die normalen und die Dicken und die Dünnen erklären kann.

    Leider wird das nicht gerne MEdial kolportiert. Geschäfte mit Diät und Gesundheitsempfehlungen laufen einfach zu gut. Da wird soviel Geld verdient von soviel Anbietern. Wer will das schon aufgeben?



    Vielleicht sollte ich meine Überlangen Postings als Blog veröffentlichen, das ist ja unzumutbar lang sorry ... glaub so bunt ists lesbarer??


    Stelle mich gerne zum Tomatenbewurf
    Geändert von AlteEiche ( 5.01.2014 um 15:40 Uhr)

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 75

    AW: Stress und Schokolade

    Das stimmt schon, Diät ist eher schädlich, da es neben dem Jojoeffekt auch meist einseitige Diäten sind und dann statt dem unbeliebten Fett die wertvollen Muskeln abbaut. Aber Ernährungsumstellung ist vor allem am Anfang schwierig durchzuhalten, weil man von seinen Gewohnheiten abweichen muss. Die Ernährungspyramide, die ich aus meiner Kindheit kenne wo ganz unten das Getreide ect war, hat sich auch mittlerweile geändert. Ganz auf Zucker, Fette und Öle verzichten ist auch ungesund, da der Körper diese braucht. Man sollte wohl nur drauf achten, welche und wie viel. Also Lieber mageres Fleisch mit gedämpften Gemüse und ein paar Kartoffeln statt Fritten, Currywurst. Und zum snacken leider ein paar Nüsse statt Chips - schon klar, aber das ist immer so schwer sich da selber ständig dran zu erinnern. Ja, dass die Industrie dieses Thema ganz klar ausnutzt und damit den Betroffenen mehr Druck macht und eigentlich eher schadet. Aber alles was Geld bringt wird erstmal bis zum geht nicht mehr ausgeschlachtet. Die Plakate, wo schon dünnen Frauen immer ncoh hier und da was wegretuschiert wird und die Traumfiguren vorgegaukelt werden. Es gibt auch fest nur schlanke Schauspielerinnen, wenn man einkaufen geht, findet man kaum etwas zum anziehen, da die eigene Größe nicht da ist, oder es sieht bei größeren Größen einfach schrecklich aus anstatt, wie es an der Schaufensterpuppe aussah. Wenn man dann mal was findet ist es gleich teurer als in den anderen Größen.... zu diesem Druck von außen kommt der eigene Druck, mit weniger Gewicht hab ich mich einfach wohler und auch fitter gefühlt, ich konnte mich besser bewegen und mehr bzw besser Sport machen. Ganz klar, Ernährung umstellen und mehr Sport bringt langfristig was, ist nur so schwer durchzuhalten fehlende Disziplin und fehlende Zeit... und dann immer dieser Süßhunger...

  10. #10
    AlteEiche

    Gast

    AW: Stress und Schokolade

    Aber Ernährungsumstellung ist vor allem am Anfang schwierig durchzuhalten, weil man von seinen Gewohnheiten abweichen muss.
    Nich ganz. Das ist der Clou! Nicht deine Gewohnheiten ändern, sondern nur die Nahrungsenergie DICHTE senken, wenn überhaupt. Etwas kann man auch an der Menge machen, aber wichtiger ist die Energiedichte. Aber auch hier sollte man es nicht mit Waage und Lineal machen.
    Die Ernährungspyramide, die ich aus meiner Kindheit kenne wo ganz unten das Getreide ect war, hat sich auch mittlerweile geändert. Ganz auf Zucker, Fette und Öle verzichten ist auch ungesund, da der Körper diese braucht. Man sollte wohl nur drauf achten, welche und wie viel. Also Lieber mageres Fleisch mit gedämpften Gemüse und ein paar Kartoffeln statt Fritten, Currywurst. Und zum snacken leider ein paar Nüsse statt Chips - schon klar, aber das ist immer so schwer sich da selber ständig dran zu erinnern

    Die Pyramide ändert sich recht regelmäßig, weil die Ernährungspropagandagrundlage n einfach ständig wechseln. Die haben einfach nicht Hand und Fuss, sondern nur einen Mund, aus dem viel rausquillt, aber eigentlich nicht viel brauchbares. Ernährungs"Wissenschaft" ist so wenig eine "Wissenschaft" wie Theologie. Solange diese sich durch Ideologie und Diätmarketing und Drittmittel finanziert, kann man den Scheiß getrost zur eigenen Sicherheit und dem eigenen Frieden in die Tonne kloppen.

    Einfach Essen was du magst, was dir gut bekommt. Individuell ist das alles höchst unterschiedlich. Wenn du dich einfach ohne Hemmungen normal ernährst, dann hast du viel seltener Appetit auf Knabbereien und Nüsse. Höre auf deinen Appetit, auf dein Hungergefühl.

    Bei ADS ist allerdings das mit dem Hungergefühl oft nicht mehr machbar - Ich kenn das von mir und weiß das es einige Betrifft: Die ADHS Hibbeligkeit wird zum Essauslöser, das Essen, der Hunger ist nicht mehr die eigentliche Ursache für das Essen.


    Ich kann einfach nicht viel inhaltlich zu den Speisen sagen, aber es ist wirklich sinnlos zu Diäten oder eine unangenehme Veränderung in der Ernährung aufzugreifen. Macht einfach wie ihr wollt, Selbstakzeptanz statt Diätwahnsinn.

    RAUCHER haben dasselbe statistische gesundheitliche Risiko, nur durch das Rauchen!, wie ein BMI 50+ Mensch. (Die Studie/Arbeit/Aufsatz dazu weiß ich nicht mehr, den Hinweis kann man bei Dr. G. Frank aber finden irgendwo)

    Wir haben 18 Millionen Raucher in Deutschland. 500.000 - 1 Million WIRKLICH schwer Übergewichtige. Sonst nix, der Rest ist Wahrnehmungsverzerrung durch Medienberichte und Propaganda und entsprechende Sensibilisierung.

    Worüber reden wir noch?

    Streß + Rauchen tötet die Menschen in Massen, macht Krank und kostet Milliarden.

    Die paar hunderttausend WIRKLICH dicke Menschen mit BMI jenseits 35. Bzw. Menschen, die ihr individuelles Ausgleichsgewicht nicht halten können, gesundheitliche Probleme haben, die sollten DRINGEND eine anständige Diagnostik machen und keine Diät!

    Raucher haben aber eine Lobby. Dicke nicht. Die kann man fertig machen und gegen die kann auch ein Politiker mit Aktionismus glänzen und sich bei einer Mehrheit einschleimen. Nicht mal Antidiskriminierungsgesetze geben dicken Menschen Selbstverteidigungswerkzeug in die Hand, wie man es sonst jeder anderen Minderheit erlaubt.

    Egal was Ärzte, Apotheker, Ernährungstussies, Gesundheitsgurus oder sonstwer schreiben:

    Einfach prüfen wo die Ursachen sind. Das ist hart, anstrengende Arbeit und die Illusion mit einer Diät an diesen Dingen schon zu arbeiten oder seine Schuld zu reduzieren wenn man ein Diät oder Asket-Ritual abhält, das ist Ersatzhandlung. Das hilft letztlich so gut wie nichts.

    Aber es ist leider so das uns das niemand abnimmt in dieser Gesellschaft, in der zuviele daran verdienen wenn alle als angeblich Dicke und Gesundheitsgefährdete mit Pillen vollgestopft werden. Interessant dazu, das ausgerechnet auch Dr. G. Frank dieses Thema aufgreift "Schlechte Medizin: Ein Wutbuch- Dr. G Frank" hier auch ein Vortrag von Ihm zum Thema und Buch. SWR Fernsehen Tele-Akademie

    Wer hat wirklich BMI über 40 oder wirklich gesundheitliche Probleme das er nicht mehr stehen kann oder laufen kann?

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