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Diskutiere im Thema Jugendamt? Hilfe? oder Drohung? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Matatabi

    Gast

    AW: Jugendamt? Hilfe? oder Drohung?

    Tamajoschi07 schreibt:
    Ich spreche jede Regel mit ihm ab, und bekomme dazu meist keine Antwort oder ein verächtliches Augenrollen, wenn ich sage bitte halte dich auch daran, da wir an einem Strang ziehen müssen. Aus diesem Grund pocht der Psychologe vom SPZ darauf, dass ich zum Jugendamt gehen soll, damit die mit uns beiden Familienhilfe geben und wir lernen an einem Strang zu ziehen. Von meinen Problemen und meiner Haushaltführung weiß dieser nichts. Klar merkt er, dass ich überfordert bin,
    Liebe Tamajoschi

    Ich habe jetzt extra nur den Teil zitiert in dem jetzt im Grunde so erstmal nichts über deinen Sohn steht, da das wirklich sehr persönlich ist. Du hast dich ja schon vorgestellt und wirst sicherlich auch dafür bald freigeschaltet, dass dir andere User hier per PN schreiben können.

    Ich kann aber auch verstehen, dass du gerade jetzt Hilfe brauchst um zu einer Antwort zu kommen. Ich finde man merkt ganz klar in jedem Beitrag wie wichtig dir dein Sohn ist und was du für ihn alles tust, egal wie schwer dir das selbst fällt und wie sehr du zurück stecken musst. Das finde ich ist zu bewundern. Und das wird auch meiner Meinung nach dem Jugendamt klar werden, wenn du dich an sie wendest. Es ist immer ein großer Unterschied ob jemand beim Jugendamt meldet und sagt bei Familie X gibt es große Probleme und das Jugendamt dem nachgeht, ob man eben selbst aktiv wird und sagt "Hallo, wir sind Familie X und brauchen Hilfe".

    In dem Text den ich dir vorhin zitiert hatte wurde auch extra die Haushaltsführung mit erwähnt. Ich glaube es gibt es viele Menschen die damit Probleme haben. Und lass dir gesagt sein, ein guter Psychiater/Psychologe erkennt auch einiges und weiß teilweise mehr über einen als man glaubt. Das muss aber überhaupt nichts schlechtes sein, eher im Gegenteil.

    Ansonsten nur kurz am Rande, wegen deinem Sohn. Was du da beschreibst hätte schon ausreichen können, dass eine Erzieherin das Jugendamt informiert oder du könntest auch das Problem dann in der Schule haben, dass die nicht so geduldig sind wie der Psychologe oder gar nicht erst den Dialog mit dir suchen sondern direkt sowas melden.

    Jetzt hast du noch die Möglichkeit selbst aktiv zu werden und rechtzeitig um Hilfe zu bitten, was immer besser ist als zu warten bis es nicht mehr geht in der Hoffnung das es vielleicht irgendwann von alleine besser werden könnte.

    Ich glaube auch das hier einige User sind die schon Unterstützung von Ämtern gebraucht haben. Sei es nun das Jugendamt oder z.B. Sozialamt für Betreuung usw. Es fällt aber sicherlich sehr vielen schwer das so zu äußern. Aber es gibt auch in diesen Ämtern tatsächlich nette Menschen die anderen gerne helfen wollen (auch wenn jetzt wieder irgendwo um die Ecke kommen wird um das Gegenteil zu behaupten). Ich könnte mir übrigens sogar vorstellen, dass es positiv wäre wenn das Jugendamt dich unterstützen würde und auch damit entsprechenden Druck auf den Kindsvater ausüben könnte. Wenn dann nämlich du und z.B. der Psychiater der Meinung sind das Medikamente nötig sind und das Jugendamt dem zustimmt, steht er sehr schnell auf verlorenem Posten und kann dann auch eine ordentliche Behandlung nicht mehr sabotieren. Denn danach klingt es ja schon ziemlich stark, das er versucht dich und das Verhältnis zu deinem Sohn zu untergraben, indem er auf deine Bitten gar nicht eingeht oder sogar noch das Gegenteil von dem tut um was du ihn gebeten hast.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 75

    AW: Jugendamt? Hilfe? oder Drohung?

    danke dir. ich hoffe sehr, dass ich bald für PNs und auch dieses geschützte Forum wo man sich mit anderen Eltern ebenfalls austauschen kann freigeschaltet werde. Hab zwar immer noch nicht ganz verstanden, wann man als vorgestellt gilt, aber irgendwann wird das hoffentlich so sein. Wollte ja nicht gleich wieder rausfliegen, weil ich unbewusst Regeln breche. Das ich mit dem Problem Haushalt nicht alleine bin hab ich schon gemerkt beim durchforsten des Forums. Vielleicht hilft mir diese Erkenntnis ja schon, den Druck gegen mich selbst zu reduzieren. Also dass ich nicht einfach faul bin und was das angeht versagt habe, sondern dass dieses unordentliche unorganisierte eine Art Symptom ist und man da anders dran arbeiten muss, als sich zu fragen warum man so faul sei. Dieses Austauschen mit anderen "Leidensgenossen" macht Mut, da man nicht alleine ist. Allerdings wird mir bei dem steinigen Weg der da vor uns liegt, mit Hilfe suchen und auch annehmen -was mir im Allgemeinen schon immer schwer viel- und mich testen lassen und Schulanfang meines Sohnes und überhaupt unser weiterer Weg schon echt Bang. Trotz der vielen Antworten habe ich immer noch kein gutes Gefühl beim Jugendamt. Vor allem bin ich sehr unsicher, wie ich mich da verhalten soll?! Also sollte ich gnadenlos ehrlich sein und alle Probleme, eben auch die mit dem Haushalt von Anfang an offen legen, damit die Bescheid wissen und nicht schockiert das Kind gleich mitnehmen, wenn sie unangemeldet vorbeikommen? Oder gibt es immer ausschließlich nur festgelegte Termine, sodass man es zumindest eine Zeit vielleicht das Chaos irgendwie mit viel Druck von außen und aus Angst in den Griff bekommen könnte? und was soll ich dazu sagen, dass mein kleiner in der Wut die Hand gegen mich erhebt, und ich ihn im Wutanfall festhalten muss, bis er sich beruhigt hat -was echt Schwerstarbeit ist, da er so kräftig ist- ? Ich halte ihn zwar nur fest, aber er schreit und wehrt sich mit Händen und Füßen und ich muss echt auspassen, dass er mir nicht weh tut. aber es sieht für außenstehende halt recht bedrohlich aus. Da hab ich auch Angst vor, dass die bei solchen Situationen das Kind entziehen. Denn ich habe solche Erfahrungen, dass die Leute mit dem Amt drohten schon öfters mit Nachbarn, meiner Schwester und im Supermarkt gemacht. Ich bekomme ihn nur anders nicht "runter" und laut Psychologin ist das meine einzigste Möglichkeit ihn ohne Eigen-und/oder Fremdschädigung zu beruhigen.

  3. #13
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.907

    AW: Jugendamt? Hilfe? oder Drohung?

    Ja aber gerade weil das so ist mit deinem Jungen, wie du es beschreibst, wäre es doch gut, wenn du von dir aus dich um Hilfe beim Amt bemühst. Wenn dich erst andere dort "anzeigen" dann wird es doch nur schwieriger. Meldest du dich selbst und bittest um Hilfe, dann wissen die, das es dir um das Wohl deines Kindes geht und du stehst in einem ganz anderen Licht da, Und ja - ich würde das mit dem problem der Haushaltsführung auch gleich von mir aus erzälen, erstens können sie dir da vielleicht eine Hilfe dafür zur Seite stehen und zweitens erhöst du doch nur den Druck auf dich, wenn du es nicht erzählst und es meldet sich eine Mitarbeiterin bei dir an und du willst schnell noch alles "vertuschen", also stundenlang aufräumen, was du vielleicht in dem Moment gar nicht kannst, weil gerade Termine mit deinem Jungen anstehen e.c., e.c.

  4. #14


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.808
    Blog-Einträge: 40

    AW: Jugendamt? Hilfe? oder Drohung?

    Hallo.

    Geschlossen.

    Grund siehe:

    Themen, die ADS / ADHS bei Kindern betreffen

    @ tamajoschi07: Bitte beantrage den Zugang zum geschützten Bereich für Themen zu AD(H)S bei Kindern und Jugendlichen, sobald du die Zugangsvoraussetzungen erfüllst.

    Siehe:

    Teilnahme an geschützten Bereichen hier im Forum


    LG,
    Alex

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