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Diskutiere im Thema Wie reagierten eure Freunde und Verwandten? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Hallo!

    Mich würde interessieren wie ihr nach der Diagnose auf eure Freunde und Verwandten zugegangen seid um ihnen zu sagen was ihr habt.

    Ich bin immer sehr offen gegen über meinen engen Kreis und habe auch vor Jahren mein Burn out und meine Depression offen angesprochen. Keiner war entsetzt. Oder tauchte dann nie mehr auf. Meine Eltern unterstützen mich voll und natürlich auch mein Mann.

    Nach der ADS Diagnose habe ich es auch gleich meinen Freunden bei Gelegenheit offen gesagt. Alle waren paff. Nein, nicht weil ich das hab:nein, weil was ist das? Wie? Wer? Warum? Das gibt es bei Erwachsenen?
    Nach kleiner Aufklärung war im Zwischenmenschlichen alles wie vorher. Kleiner lief davon oder lachte oder sonst was. Viel besser: sie waren bei mir nicht verwundert.
    Mein Vater ist auch ganz interessiert und fragt immer wie es mir mit dem Ritalin geht. Meine Mutter findet es aber Blödsinn und akzeptiert das nicht. Sie ist da ein besonderer Fall. (hab da auch einen Thread: )

    Mein Mann ist auch für mich da und versteht mich nun. Er war vorher immer so genervt, daß ich vieles nicht einfach mache und war immer etwas irritiert von meinem qirligen Seiten.
    Aber er ist einTraum!!!


    Sicher ist, den Futzis auf der Klinik, wo ich schon lange famuliere (arbeite auf der Station) sag ich nichts. Auch wenn die sich schon über mich wundern, warum ich noch immer studiere und meine Diplomarbeit mehr oderr weniger nicht packte. Denn die Ärzte und Schwestern haben Null Verständis und reden oft blöd über psychisch Erkrankte. Da ärgere ich mich immer- ohne was zu sagen, sonst fall ich auf

    Mein Bruder reagiert nicht. Aber ich mach mir um ihn Sorgen. Nicht, weil er das mit ADS ignoriert, sondern mit 90% das auch hat. Und er verschließt sich gerne und ist immer wegen der Uni, die er gut meistert, unter Stress. Aber er hat auch schon für ihn belastende Zwangshandlungen.
    Wie kann ich ihn nur erreichen???

    Bin neugierig was ihr so berichtet!

    LG!

  2. #2


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Hallo Katharina

    Ich habe ähnliches erlebt. Ich schreibe es dir morgen. Jetzt merke ich grad wie müde ich werde, habe wohl etwas Fieber.

    Aber auch ich habe einen tollen Ehemann, der mich immer so angenommen hat wie ich bin.

    bis morgen

    Da bin ich wieder. Als ich die Diagnose bekam, hiess es von meiner Familie (Eltern und Geschwister) ich hätte nur zuviel darüber gelesen. Bei meinem Sohn haben sie die Diagnose aktzeptiert.
    Ich habe ihnen dann lange nichts mehr davon erzählt. Erst mit der Zeit konnte ich wieder mit ihnen darüber reden. Ich habe ihnen dann anhand von konkreten Beispielen die sie miterlebt haben erklärt was das ADS in diesen Situationen mit mir gemacht hat und ich eigentlich ganz ander reagiert habe wie ich wollte. Langsam konnten sie nachvollziehen was ich meinte und nun haben sie es aktzeptiert.

    Meine Freunde hingegen konnten erst nicht glauben das ich ADS habe, denn ich habe vor ihnen wenn immer möglich meine Symptome versteckt (was sehr viel Energie brauchte, weshalb ich immer mal wieder ein Treffen mit ihnen absagte) aber dann haben sie es sofort akzeptiert und wollte mehr darüber wissen.

    Aber es gibt auch Leute den sage ich nichts davon. Das sind Personen die sowieso ein Schemadenken haben und alle die nicht in das Schema passen gehören irgendwie nicht dazu. Unter diesen Leuten fühle ich mich auch nicht wohl und vermeide ein Zusammentreffen, wenn immer es geht.


    Immer noch müde Grüsse Pucki
    Geändert von Pucki (21.11.2009 um 13:40 Uhr)

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 3.146

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Hallo Katharina,

    da hast Du ja echt den Idealfall.

    Bei mir ist das leider nicht so. Meine Familie hat nicht mal Verständnis oder Interesse bei meinem Sohn, da habe ich es lieber gelassen, ihnen von mir zu erzählen. Ich habe lediglich von den Depressionen etwas erwähnt und nicht mal da bekomme ich Unterstützung.

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 6.172

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Liebe Katharina
    Ich habe meinen Beitrag ergänzt. siehe oben.

    herzliche Grüsse Pucki

  5. #5
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Hallo ,
    naja bei mir weíß es so gut wie keiner .Mein Sohn 9 ,er hat es ja auch ,mein Mann und eine Freundin und deren Schwägerin.
    (meiner Freundin sagte ich es wo ihr Sohn die Diagnose bekam und ich stark vermute das sie es auch hat .Mit ihr kann ich eigentlich auch über alles reden ).

    Mann naja der machte gern dann auch Scherze ,zB wenn ich mich wieder angestoßen hab oder ungeschickt war usw. Von meinem Gemeckere,geschimpfe war er schon lamge genervt .... und er findet das ich mit den AD´s ein ganz anderer mensch geworden bin .
    Und er hat es jetzt endlich verstanden das ich vorher einfach wirklich nicht fähig war den Haushalt zu führen wie es soll ,denn jetzt mit den AD´s läufts gut .

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 1

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Bei mir ist es so, dass es einfach niemand versteht, alle sagen zu mir ich wäre geistesgestört und stempeln mich als dumm ab, es ist so erniedrigend. Kennt ihr das, wenn ihr dann innerlich explodiert vor Wut, aber es einfach nicht raus lassen könnt. Manchmal schäme ich mich für mein Verhalten, diese Impulsivität bringt mich immer zum schlechten Gewissen. Ich rede da nicht drüber, ich bin mir zwar zu 100% sicher, aber ich habe bis jetzt auch ganz gut zwar mit Höhen und Tiefen gelebt, aber im Moment bin ich so voller Hass meine ganze Umwelt bringt mich zum aufregen, ich hasse einfach jeden, kennt ihr das??

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 246

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    ignorierten es bis hin "Ausrede" für alles was geschehen ist/wird......

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Meine Familie, Freunde und Verwandte reagieren da schon recht merkwürdig darauf.
    Du bist doch gesund, las dir doch nicht so etwas einreden.
    Dabei sind genau diese Leute die mir geraden haben endlich etwas gegen meine Probleme zu tun.
    Ich habe früh aus meinen Elternhaus ausziehen dürfen, weil Sie angeblich nicht mit mir zurecht gekommen sind.
    Jetzt nach so langer Zeit weis ich endlich was mit mir los ist bekomme ich noch mehr Druck.
    Ich lebe in einer Verrückten Welt!!!

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Na toll, wie alt warst du als du deswegen ausziehen durftest?

    Du bist doch gesund, las dir doch nicht so etwas einreden.
    könnt meine Mutter sein!



    Aber es gibt auch Leute den sage ich nichts davon. Das sind Personen die sowieso ein Schemadenken haben und alle die nicht in das Schema passen gehören irgendwie nicht dazu. Unter diesen Leuten fühle ich mich auch nicht wohl und vermeide ein Zusammentreffen, wenn immer es geht.
    Bei mir ist es auch so!

    Schlimm sind auch die, die künstlich lachen und so tun als ob alles bei ihnen gut wäre. Dabei spürt man eh gleich was läuft. Und helfen kann man den meisten von ihnen eh nicht.


    Ich muß auch sagen: mein Vater ist auch eine echte Stütze!
    Mit ihn kann ich über alles reden.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Wie reagierten eure Freunde und Verwandten?

    Meine Mutter sieht es auch als ausrede für mein verhalten an.
    wenn ich ihr ein wenig von meinen schwierigkeiten erzähle, dann wird es verharmlost und als ganz normal hingestellt.

    liegt aber wohl daran, dass mein 13 jähriger stiefbruder adhs hat, also sehr hyperaktiv ist und sie es damit vergleicht. "ADS haben nur kleine hyperaktive Jungs"
    ja ja.. schemadenken.
    Ich finde es sehr schade, dass sie kein interesse daran hat, sich mit der Thematik auseinander zu setzen.

    Bei meinem Dad ist es anders,
    er vermutet, dass er selbst ADS haben könnte und ich es somit von ihm geerbt habe.

    Mit freunden ist es sehr unterschiedlich,
    ich habe das "Glück" eine freundin zu haben,
    welche ADHS hat.
    so können wir uns austauschen und gemeinsam zu einer AD(H)S Gruppe gehen.

    Durch sie weiß ich, wie schwierig es teilweise ist, mit einem Betroffenen befreundet zu sein..
    ein guter spiegel.

    Gruß,
    die Cassis

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