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Diskutiere im Thema Wie geht es euch nach der Diagnose ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 867

    AW: Wie geht es euch nach der Diagnose ADHS?

    Für mich ist es auch keine Krankheit, auch wenn der Hirnstoffwechsel nachweislich anders ist. Das bin halt ich- nicht genormt wie man heute sein sollte. Ich versuch es positiv zu sehen, trotz aller möglichen Probleme. Es ist mein Weg.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 145

    AW: Wie geht es euch nach der Diagnose ADHS?

    Endlich hat das Ganze einen Namen!
    Das erklärt so vieles.

    So ist das für mich.

    LG, Anna

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 43

    AW: Wie geht es euch nach der Diagnose ADHS?

    Hallo in die Runde!

    Ich habe meine Diagnose vor knapp einem Jahr erhalten.

    Nun erklärt sich mir warum ich nicht wie Alle anderen bin

    Warum ich keine geraden Lebenslauf habe, warum mich mein Jobs und Hobbies schnell langweilen und so weiter und so fort.

    Alles in allem endlich eine Erklärung und ein Weg zur Besserung in Sicht!
    Ich frage mich nur, warum hat es niemand vorher erkannt?!

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Wie geht es euch nach der Diagnose ADHS?

    Paul schreibt:
    wenn du 40 bist tut sowas echt weh.
    all meine schwächen als krankheitssymptome aufgelisted.

    sind jetzt all meine anarchistischen anschauungen auch nur ausdruck einer krankheit ???
    sind meine einstellungen gegenüber den leben letztlich nur das ergebniss eines dopamin mangels oder doch das produckt meines geistes ?
    was bleibt eigentlich von mir übrieg?

    aber einen kampf muß man halt manchmal auch länger durchhalten und der kampf gegen ads wird sicher nicht kurz.
    .
    Lieber Paul,

    Deine sogenannten "Schwächen" sind doch keine Krankheitssyntome und Deine Anschauungen sind auch nicht Produkt Deines Dopamin- Mangels.

    Glaube das auf keinen Fall!!

    Das ADS/ der Dopamin- Mangel läßt Dich die Welt anders/komplexer und intensiver wahrnehmen. Was Dich dazu befähigt auf unkonventionellem Wege zu denken. Aber was dabei herauskommt, kommt doch aus Dir - eigentlich eine tolle Gabe!!
    Leider liegt es an unserer Gesellschaftsform, dass wir damit "anecken".

    Ich habe auch jetzt erst mit 37 Jahren meine Diagnose bekommen und verstehe sehr gut, dass man dann erstmal daran zweifelt wer man eigentlich ist und ob das was einen ausmacht Krankheitssymptome sind oder auch ein im Laufe der Jahre völlig verbogenes Selbst, weil man versucht sich anzupassen.

    Was m,ir nicht gefällt, ist das Du sagst: Der Kampf GEGEN ADS.......

    Das halte ich persönlich für den falschen Ansatz. Du kannst Dein ADS nicht bekämpfen, es geht nie weg. Aber Du kannst Dich damit anfreunden, es akzeptieren, als teil Deiner Persönlichkeit und man kann die besonderen Gaben die es einem schenkt auch nutzen....

    Nicht, dass ich selbst schon viel erreicht hätte, aber langsam begreife ich, dass ich Dinge kann, die ich ohne ADS vielleicht nicht könnte. Daran versuche ich mich jetzt festzuhalten und diese zu nutzen.

    Natürlich ist das ein Kampf, aber nicht gegen ADS, sondern mit ADS!!

    LG sychotante

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Wie geht es euch nach der Diagnose ADHS?

    Paul schreibt:
    für mich war das noch um einiges härter.

    all meine schwächen als krankheitssymptome aufgelisted.
    die grundlegenden charakterzüge sehr treffend beschrieben.




    .
    Ja..das war auch bei mir wie ein Schlag ins Gesicht, ein Eimer voll Eiswasser mitten rein. Das haut einen um. Es reisst den Boden unter den Füßen weg. Löst Gefühlsexplosionen aus, Wut, Trauer, Erleichterung, Panik, Zweifel..
    Und die Frage: Wer oder wie bin dann ICH? Was ist das, ein ICH? Wenn das alles "Krankheitssymptome" sind. Was bleibt von MIR übrig? Worin besteht mein Kern, fernab von ADS???

    Allerdings hat sich das bei mir nach einigen Monaten gelegt, auch weil ich einer ADS-Gruppe gesehen habe, wie unterschiedlich eben jeder einzelnde doch ist. Wie unterschiedlich auch die Stärken und SChwächen sind, so dass eben doch im Kern jeder seine eigene Individualität behält, nicht einfach ein ADSler ist. Schließlich gibt es auch keinen gemeinsamen Nenner für Nicht-ADSler ! Guten Tag..ach ja übrigens..ich bin Nicht-ADSler..haut ja auch nicht wirklich hin

    Ich spreche mittlerweile auch von ADS-Disposition, nicht von Krankheit. Ich fühle mich definitiv nicht psychisch krank aufgrund ADS, vielmehr bei einer Depression, da passt für mich das Wort "psychische Erkankung". ADS ist für mich eine Disposition, die aufgrund eines nicht ausgewogenen Hirnstoffwechsels zu bestimmten Andersartigen in Wahrnehmung und Reizverarbeitung führt, im Vergleich zur breiten Masse mit eher ausgeglichenem Hirnstoffwechsel. Auch sehe ich zwei Pole (eine Seite: hochgradig reizoffen und ablenkbar, vernetzt denkend, andere Seite sehr linear denkend, gut strukturiert, kaum ablenkbar), zwischen diesen Polen eine Bandbreite von Kombinationen.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 69

    AW: Wie geht es euch nach der Diagnose ADHS?

    Es ist auch eine Frage der Perspektive. Tom Hartman teilt ja bekanntlich in Farmer und Jäger ein. Ich finde das interessant. Weil ADSler wirklich Jagdqualitäten, weniger Farmqualitäten besitzen. Das heisst, sie sind extrem wach für ihre Umwelt (hören jedes rascheln im Geäst, wie ein Fuchs..), sind extrem reaktionsschnell (können blitzschnell reagieren auf dieses Rascheln oder die Fährte wechseln) und können, einmal Feuer gefangen, unglaublich hartnäckig und zäh, endlos versunken und hyperfokussiert sein (über Stunden hinweg das Gejagte verfolgen). Das Gegenteil der Farmer, der nicht alles hört und sieht, sondern sich ganz auf seine Saat konzentriert und eben "nur" auf seine Saat. Sich ihr widmet, den Boden pflegt und düngt, bis die Saat herangewachsen ist und zur Ernte bereit. Hier braucht es allerdings nicht viel Schnelligkeit, Scharfsinn und Flexibilität in der Reaktion. Vielmehr Geduld und Toleranz für langweilige Durststrecken.

    So helfe ich mir, ADS als andersartige Disposition, möglicherweise gezielte Artenselektion zu sehen. Und nicht als Mutation. Ich denke für eine Mutation hat eine ADS-Disposition zuviel Stärken, die eine runde Sache ergeben, Komponenten, die zusammengefügt, ein Konglomerat an Begabungen ergeben, die, an der richtigen Stelle eingesetzt, unter den dazu passenden Bedingungen, Glanzleistunge hervor bringen!

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