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Diskutiere im Thema Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    medimädel schreibt:
    ich weiß der Eintrag ist schon älter,

    @ mj71
    wie hieß das Buch das Du gelesen hast?!

    finde den Zusammenhang sehr interessant
    bin ziemlich am zweifeln was es gilt zuerst zu behandeln-
    und ob das einen unterschied macht
    ptbs oder ads oder depressionen#
    letztere wurden in den letzten jahrzehnten gunug beleuchtet aber
    ohne wirklichen erfolg#
    Deshalb meine Frage

    WORUM KÜMMER ICH MICH ZUERST?
    Würde mit der Ptbs anfangen.

  2. #12
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 764

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    Hallöchen,
    also ich weiß nicht genau, ob das so ist.. ich selber bin im moment wegen einer ptbs in behandlung aufgrund einer Vergewaltigung im vergangenen Jahr
    ich denke schon, dass wir vielleicht oft überreagieren in gewissen Sachen oder.. naja ihr wisst schon.
    Aber was Traumata angeht, da wäre ich vorsichtig. Vielleicht bringt sich ein ADHSler öfter in Situationen, die eins auslösen können, weil er in einigen Sachen zu unvorsichtig ist (das führt dann dazu, dass er sich später die Schuld daran gibt, obwohls gar nicht so ist..)
    Trotzdem würd ich nicht sagen, dass man sich da von Menschen ohne AD(H)S unterscheidet..
    LG

  3. #13
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 881

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    Ich habe im Verlauf meiner VT geglaubt das bei mir eine PTBS vorliegt.

    Grund war die innere Kind Arbeit, die auch bei PTBS angewandt wird und von der ich sehr profitiert habe.
    Die Symptom Beschreibung war absolut schlüssig.

    Dann bin ich auf Folgendes gestoßen:
    PTBS wird immer durch ein Ereignis ausgelöst das die Person in existentielle Angst versetzt hat.
    Heißt, man ist den Situation hilflos ausgesetzt.

    Im Gehirn von ADHSis haben bestimmte Bereiche, die Aufmerksamkeit, Emotion und Motivation steuern eine andere Stoffwechselversorgung als "normale" Gehirne und man ist durch die vorbewusste sofortige Wertung einer Wahrnehmung seinen negativen Gefühlen hilflos ausgeliefert, wenn man nicht weiß das man ADHS hat und diese Gefühle anders zu steuern gelernt hat.
    Dadurch sind die Mandelkerne( sind im Gehirn für Angst " zuständig ) genau wie bei einer PTBS oder bei
    Panikattacken hochsensibel und reagieren stark und anhaltend.
    Man hat also die gleiche Symptomatik wie bei PTBS.
    Der Auslöser ist nur ein anderer.
    Bei PTBS immer ein Ereignis, das die Person als existentiell bedrohlich empfunden hat.
    Bei ADHS sind es die eingeschränkten Hirnfunktionen.

    Sicher gibt es Menschen, die von beidem betroffen sind.

    Bei mir hat es ein Gespräch mit dem Therapeuten bedurft, um mich wieder auf die VT-ADS Schiene zu bringen.

    Mir ist an meinem eigenen Beispiel noch einmal deutlich geworden, wie wichtig es ist, das ADHS von darauf spezialisierten Fachpersonen diagnostiziert wird.

  4. #14
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.457

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    Hallo medimädel,

    das Buch ist "Aufmerksamkeitsdefizitsyn drom ADHS- Die Einsamkeit in unserer Mitte" Von Karsten Dietrich.

    Wenn du mit der Behabdlung deine depression keine befriedigende Erfolg hatte, ist zeit etwas anders zu anschauen... Zwischen PTBS oder ADS würde ich dass nehme was am meistens stört oder am bestens gleich beiden gleichzeitig. Ich hatte bei mich zuerst der PTBS behandelt, was echt geholfen hatte und dann gemerkt, irgendetwas ist doch noch da und bin auf ADS gekommen, nach einige Jahren. PTBS kann heilbar sein (je nach Umständen) ADS nicht...

    lg

  5. #15
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.457

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    @ Kannso: Ja, es gibt auch Situationen für mich wo ich mich echt bedroht fühle, heftig reagieren kann und es hat mehr mit ADS zu tun. Weil es um etwas geht der mich überfordert. Klar, dahinten konnte eine Traumata sein, aber da spielt auch meine Wahrnehmungsart eine Rolle wie ich etwas erlebe... Bei solchen Themen stosse ich oft auf kein Verständnis bei Stinos, weil sie es sich gar nicht vorstellen können.

    lg

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    Hm, vllt. ist es so, dass unter ADHSlern mehr mit PTBS auftauchen, aber andersrum ADHS nicht die W'keit erhöht, ein Trauma zu erleiden?
    Ich denke mal, dass leichte ADHS-Züge+Trauma eben zu stärkeren ADHS-Zügen führt, so dass diese dann eher diagnostiziert mit einer ADHS werden.

    Andersrum denke ich abr durchaus, dass z.B. Kinder mit ADHS geradezu prädestiniert dazu sind, Probleme zu bekommen.
    Es fängt schon im jüngsten Alter ein, ein Schreikind wird wohl eher Probleme bekommen als ein liebes Baby, das mit allem zufrieden ist.
    Viele ADHSler waren Schreikinder, in meiner Familie war es sehr auffällig, dass die Kinder mit Hang zur Reizüberflutung dies auch früh gezeigt haben.
    Schreikinder sind wiederum sehr anstrengend und da passiert es wohl eher, dass die Eltern aus Verzweiflung irgendwann nicht mehr können,
    das Kind schreien lassen, ihm nicht so beistehen können wie es es braucht.

    Aaaaber, das heißt nicht, das Menschen mit ADHS vom psychologischen Standpunkt aus anfälliger sind.
    Ihr Umfeld reagiert vllt. eher negativ, was eher zu Traumata führt, aber die psychische Konstitution, keine Ahnung, ob die von ADHS beeinflusst wird.
    Da denke ich an zwei Leute in meinem Umfeld, die ich als ADHSler wahrnehme und beide sind psychisch unglaublich stark.
    Haben viel als Kinder durchgemacht und trotzdem kaum oder den Umständen entsprechend halt wenige Schäden davon genommen.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    Also ich bin schon wegen einigen Filmen traumatisiert, ich schreibe da, wenn ich aktiviert bin mal etwas drüber.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 231

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    Hi

    also bei mir würde ich sagen, dass ich irgendwie Immun gegen PTBS bin, ich habe schon viele sehr belastende Situationen erlebt. Aber wenn es ganz krass kam, ich habe einen Menschen tot gefahren, hab ich das gar nicht so richtig mit bekommen, ich habe zwar getrauert, aber weil ich ja eh schon Ängste hatte, und ja bei dem Autounfall nichts mitbekommen hatte.

    Man hat oft geglaubt, dass ich deswegen die Symptome hätte, aber das kommt nicht daher.

    Ich habe eine Frau die betruncken war eine Mutter (31) komplett mit dem Auto überfahren, ich war damals 19 Jahre kam dann auch vor Gericht.....

    ich bin danach wieder Auto gefahren das einizige ist, dass ich jeden Fitzel auf der Strasse sehe. Allerdings lange habe ich gegrübelt, warum ich denn nichts gesehen habe. Ich weiß heute warum meine Aufmerksamkeit ist sehr gestört......leider zu jeder Tages und Nachtzeit......

    Aber es kann sich keiner Frei machen von PTBS das hängt von der schwere einer lebensbedrohlichen und belastenden Situation ab. Aber PTBS hab ich nicht.


    LG Timo
    Geändert von Timotheus ( 8.02.2014 um 10:06 Uhr)

  9. #19
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.031

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    Ich finde es schwierig zwischen ADHS und PTBS eine Verbindung zu finden. Die Frage ist auch, was im Gehirn genau passiert, wenn jemand ein Trauma erlebt. Und es gibt immer Menschen, die ein Trauma erlebt haben, das verarbeiten wie viele andere Erlebnisse auch und nie von sich sprechen als wenn sie eines erlebt hätten. Und andere Menschen erleben schwierige "für andere normale Situationen" und sind traumatisiert. Vielleicht kommt da auch wieder die Konzentration, Hyperfokus und Interesse hinzu. Interessiert es mich, was ich erlebt habe, will ich alles wissen wieso weshalb warum und steigere mich hinein, oder lenke ich mich ab, bagatellisiere Erlebnisse und lege sie als "kann ich nicht ändern" ab... Schwierig schwierig

  10. #20
    Gesperrt (Mehrfachaccount)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 87

    AW: Sind AD(H)Sler leichter traumatisierbar (PTBS)?

    Morgen.

    Ich denke schon das man schneller traumatisiert werden kann. Ich habe an eigenem Leib
    Stalking, Erpressung und Bedrohung erlebt und alle Erlebnisse haben mich dermaßen kaputt
    gemacht wie ich es bei anderen in solchen Situationen nicht erlebt habe,

    Das Adhs hat mir kaum Möglichkeiten gegeben um Abzuschalten oder meinen Focus nur mal auf
    eine Sache zu fokussieren sondern ich war überall gleichzeitig.

    Und eins ist sicherlich in Einklang zu bringen, Adhs`ler sind meistens Menschen dir durch ihre Veranlagung
    weniger geeignet sind, manche Dinge auszuhalten und so eher zu PTBS neigen.

    LG AP

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