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Diskutiere im Thema Zu lautes Sprechen - wer kennt das? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    Hi,
    Ja dass kenn ich selbst sehr gut wenn wir wo sind und uns wird (aufgrund der uhrzeit) gesagt man solle doch bitte leiser sein, dann kommt immer auch ein "Bubble_fisch, du bitte auch!" o_O Ich werd da immer besonders erwähnt wenn es um die lautstärke geht.
    Selbst stört mich das eigentlich nie, ich bin einfach laut.
    Ich habe gelegentlich einen, ich nenn es mal "Rhetorik-Fimmel" und beschäftige mich dabei oft mit meiner Stimme (Ja ich liebe meine Stimme obwohl mir lieber wär sie wär etwas masculiener ^^). Bei mir muss ich oft aufpassen dass ich nicht zu laut werde, dabei muss man unterscheiden welchen grund es hat dass man lauter wird. Sprich, bin ich
    Agressiv
    Defensiv
    Übertönend
    Spreche ich zu mehreren
    oder bin ich abgedriftet
    Mann kann da nicht immer gleich reagieren, wenn man zum beispiel lauter wird weil man angst hat dass die gesprächszeit zu ende geht, bringt es nicht viel sich der lautstärke bewusst zu sein. In den meisten, privaten gesprächen versuche ich mich oft zusammenzureißen, meist reicht das ausser man besäuft sich...
    Was mir generell hilft wenn es um meine sprache geht, ist training Wer sich jetzt fragt wie man seine Sprache trainiert das geht relativ einfach: Selbstgespräche man versucht dann zwischen Verschiedenen Sprachen, Dialekten und Stilen zu wechseln; sowas wie ein Englischer Nachrichten Sprecher oder Werbeansagen...
    Wem es schwer fällt sich mit sich selbst zu unterhalten der kann versuchen laut zu lesen.
    Ein weiteres Hilfsmittel sind Atemübungen und gesangsübungen. Man lernt da relativ einfach seine Stimme unter kontrolle zu bekommen.
    Generell hilf es bewusst zu sprechen anstatt zu labern

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    Ja.
    Zu laut, zu schnell, zu viel.

    Versuche dann, den Eifer etwas raus zu nehmen und mich bewusst zu entspannen.

    Klappt manchmal.
    ein bisschen.
    vorrübergehend.

    oder so.


    Aber Meister müssen üben, vom Himmel zu fallen.
    Oder wie das heißt.

  3. #13
    sizifo

    Gast

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    Hallo Ihr,

    wow, das ist ja toll, so viele konstruktive Tipps, ich danke Euch!

    Ich glaub, das mit den Selbstgesprächen ist keine schlechte Sache. Fühlt sich etwas komisch an, aber wenn´s hilft...
    Und Singen hab ich auch schon mal gemacht, sobald sich mal ein Zeitfenster dafür auftut, trete ich sicher wieder in einen Chor ein - hat gut getan.

    Sehr inspirierend finde ich die Gedanken zur Tonlage und den nonverbalen Botschaften, Mionar. Das Trainieren vor Freunden mit feedback ist eine gute Idee, taugt allerdings als Testlauf für den Auftritt vor einer hyperaktiven Schülergruppe nur bedingt Für die Erwachsenen dürfte es funktionieren - ich probier´s aus .

    Und Dein Beitrag, bubble-fish, übers bewußte Sprechen fällt ja in den gleichen Bereich. Ganz klar macht es einen Unterschied, ob ich vor Aggression laut werde oder vor Begeisterung. Allerdings kann ich in der Akutsituation auch nicht so gut reflektieren, woran es denn nun liegt, eher hinterher.

    Aber im Akutfall den Eifer rauszunehmen und sich bewusst zu entspannen, zammel, das nehme ich mir fürs nächste Mal konkret vor. Vielleicht klappt es dann auch mit dem Reflektieren besser (...wenigstens manchmal, ein bissel, vorübergehend ... )

    Ich seh mich schon trainieren ... in der Badewanne, mit der Brause als Mikro in der Hand ...


    Gruß an alle,
    sizifo

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    Hallo sizifo

    Ich schliesse jetzt mal aus deiner schilderung, dass du Lehrerin bist? Ich denke schon dass du dass auch mit freunden üben könntest, vor allem mit anderen Lehrerkollegen, wenn dass bei dir möglich ist. Wenn du da ein gutes/geübtes gegenüber hast kann das wahre wunder wirken Wenn ich etwas abdriften darf...

    Ich selbst war in der Unterstufe ein miserabler "redner" Referate und so zeug hatten mich immer gelähmt, da kam dann genau gar nix mehr zu stande. Als ich dann in der Berufsschule war hat sich das drastisch geändert ich habe ganze Unterrichsteinheiten halten können (und auch dürfen), frei gesprochen vor der gesammten klasse (30 Schüler), einmal, am Tag der offenen Tür habe ich unseren Lehrberuf den ganzen Tag den anderen Schulen präsentiert. Mir hat üben, die angst genommen.
    Ich hatte in der Berufsschule eine bezaubernde Freundin sie konnte aber einfach nicht vor der Klasse reden, dass hat sie einfach nicht gekonnt, sie war sich zu unsicher und hat die reaktionen der anderen gefürchtet. Sie hatte mich dann darum gebeten mit ihr zu üben und die Präsentation vor zu bereiten (in dem Lehrberuf war es pflicht und teil der Prüfung).
    Also haben wir geübt. Was meiner meinung ihr am besten geholfen hat war eine art "Hypnose" Übung (ich nenn dass jetzt einfach so). Als wir mit den Vorbereitungen am ende waren und sie wusste was sie zu sagen hat, habe ich sie darum gebeten ihre Augen zu schließen und sich vorzustellen vor der Klasse zu stehen, ich habe ihr die situation eindrücklich geschildert. Ich hab da sofort gesehen dass ihre spannung ansteigt und sie sich unwohl fühlte. Dann begann sie zu sprechen, die anspannung hat nachgelassen, und ich hab sie mit "gemeinen" Fragen belagert, denen sie gekonnt ausweichen konnte. Am tag darauf hatte sie Ihre Präsentation ( 25 min.) sie war einfach nur zauberhaft! Ich war so stolz auf sie.

    Auf was ich eigentlich mit der geschichte hinaus will, ist dass es einfach sein kann so etwas zu trainieren. Auf die Verschiedensten situationen hin. Ich kann mir vorstellen dass du als Lehrerin vor einer Klasse Pubertierender Wilder stehst und allein dadurch schon unter Strom stehst und folglich lauter wirst. Aber ich vermute dass die Wilden dass nicht als Autorität sondern als schwäche wahrnehmen, und auf dich einprügeln

    Wie es vorhin schon gesagt wurde (ich glaub von mionar) ist eine ruhige (nicht leise, sondern nicht zitternd) und betonte Stimmlage meist sehr stark mit einer Autorität verbunden. Wenn du mal in einem Chor warst, dann kannst du dass eh schon, du musst es nur wieder finden

    Du hast natürlich recht wenn du sagst dass du im eifer die Lautstärke vergisst, vor allem wenn du streitest (meine familie kennt dass sehr gut ^^) aber manchmal muss es auch raus, allerdings hilft es auch im Rausch der emotionen auf das gewohnte zurrück zu fallen.

    Eins, muss ich noch los werden bevor mein Roman hier zu ende ist Sei vorsichtig mit dem "üben" versuch dich damit, nicht zu sehr zu verändern. Es passt nicht jeder Stil zu jedem. Deine Stimme, deine Sprache und zu guter letzt dass was du sagst, sind deine wichtigsten (!) Werkzeuge, ich bin der festen überzeugung dass die Worte des einzelnen mehr Macht haben als die Schläge vieler. Dass hängt vor allen dingen mit der Persöhnlichkeit hinter dem gesagten zusammen, wenn du dich aus deimem gesagten raustrainiert hast, dann endest wie die meisten Politiker, Viel reden nichts sagen.

    Ich hoff das gibt dir etwas mut und ideen für deine Sprache Mich würd auch brennend intressieren in welchen Situationen es dich selbst am meisten stört, beziehungsweise wie dein Umfeld dich dann wahrnimmt (aus deiner sicht)

    Lg
    Bubble_fish

  5. #15
    sizifo

    Gast

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    bubble_fish schreibt:
    Hallo sizifo

    Ich schliesse jetzt mal aus deiner schilderung, dass du Lehrerin bist?
    Nein, Lehrerin im eigentlichen Sinne bin ich nicht. Ich bin freiberuflich unterwegs und arbeite als Honorarkraft u.a. auch mit Schülern. Ich führe Theaterprojekte durch. Das ist nicht vergleichbar mit den üblichen Frontalunterrichts-Situationen. Die ungewohnte künstlerische Freiheit lässt die kids regelmäßig aufdrehen. Das sind dann so die Situationen, in denen ich mich manchmal überfordert fühle und sich entsprechend gern mal meine Stimme überschlägt.

    Nun wird sich vielleicht so manch einer fragen: Was, Theaterfrau und Probleme mit der Stimme ?!? Naja, das Problem ist nicht eigentlich meine Stimme, sondern die Emotionen, die mein impulsives ADHS-Hirn in solchen Situationen entwickelt. Da ist dann eben nicht mehr viel mit Kontrolle, weil ich dann irgendwie, sei es durch Reizüberflutung oder Provokationen oder Fehlinterpretationen oder, oder, oder..."außer mir" bin. Und das überträgt sich regelmäßig auf die Stimme.

    Ähnlich ergeht es mir aber auch in anderen Kontexten: Wenn ich im Dialog mit jemandem unbedingt "rüberkommen" will, weil mir das, was ich zu sagen habe, so wichtig oder auch so toll erscheint. Oder wenn ich möchte, dass mein ebenfalls ADHS-zerstreuter Sohnemann sich wirklich einprägt, was ich ihm erkäre oder auftrage.

    bubble_fish schreibt:
    Du hast natürlich recht wenn du sagst dass du im eifer die Lautstärke vergisst, vor allem wenn du streitest (meine familie kennt dass sehr gut ^^) aber manchmal muss es auch raus, allerdings hilft es auch im Rausch der emotionen auf das gewohnte zurrück zu fallen.
    Ich denke, das trifft es ziemlich genau - "Im Eifer", und die elenden erlernten Muster

    Mit meiner Stimme als solche bin ich im Grunde ganz zufrieden, und ich bin auch in der Lage, wenn ich spiele, sie gezielt einzusetzen, auch, wenn ich nicht allzuviel Erfahrung mit Stimmtraining oder Atemtechniken habe. Da mache ich das dann eben sehr bewußt und bin ganz bei mir.
    Bisher gelingt es mir aber nicht, das in den ganz normalen Alltag zu übertragen, und ich frage mich, ob das geht, das zu lernen. Vielleicht bräuchte ich eher sowas wie ein Affektkontrolltrainig


    Nochmal zu den Schülern:
    bubble_fish schreibt:
    Sei vorsichtig mit dem "üben" versuch dich damit, nicht zu sehr zu verändern. Es passt nicht jeder Stil zu jedem. Deine Stimme, deine Sprache und zu guter letzt dass was du sagst, sind deine wichtigsten (!) Werkzeuge
    Ähnlich wie Du bin ich der Meinung, dass Authentizität alles ist und ich glaube auch, eine antrainierte Veränderung könnte dazu führen, dass das nicht mehr ich selbst bin, die da spricht. Aber ich weiß ja auch, dass es vor allem beim Anleiten von Gruppen sehr auf Souveränität ankommt. Wenn mir die den Bach runtergeht, habe ich schlechte Karten. Und die kann man sich vielleicht schon durch Training stabilisieren.

    bubble_fish schreibt:
    Mich würd auch brennend intressieren in welchen Situationen es dich selbst am meisten stört, beziehungsweise wie dein Umfeld dich dann wahrnimmt (aus deiner sicht)
    Also, in den Situationen, die ich oben geschildert habe, manchmal bei Familienzusammentreffen, oder auch in Ohnmachtsszenarien (irgendwelche Behördenwillkür wie z.B.die Politesse, die auf`m Strafzettel beharrt, obwohl man doch gerade das Auto wegfahren will. Parkschein ist nun mal überzogen. Nachzahlen lässt sie nicht gelten )

    Wie mein Umfeld mich dann wahrnimmt, will ich lieber gar nicht wissen, es reicht mir schon zu merken, wie ich mich da wahrnehme. Ich denke, es kommt auf was ähnliches raus. (Scheusal! )

    Am meisten stören tut es mich immer dann, wenn ich selbst spüre, dass mit mir da gerade etwas passiert, was ich nicht steuern kann.

    Interessanterweise habe ich weitestgehend gelernt, mich in Streitsituationen mit Erwachsenen zusammenzureißen (das mit der Politesse liegt schon länger zurück, man entwickelt sich ja zum Glück dann doch immer noch weiter )

    Jetzt beende ich mal meine Ausführungen, sitz schon viel zu lange dran. Auf jeden Fall danke für Deine Anteilnahme! Es bringt viel, wenn man so Anstöße erhält

    :nächtle: LG sizifo

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    Hi,

    Wow Theater, da erklär ich dir aber such nichts neues das ist ja als würd ich der Kuh erklären wie man Milch gibt [Tut mir sooo leid, ich will dich nicht mit einer Kuh vergleichen, aber etwas besseres ist mir nicht eingefallen :sorry: ]

    Mhm das mit der Kinder Gruppe geht mir ned ganz ausm kopf, ich kann mir irgendwie vorstellen dass die kinder bei soviel künstlerischen freiheit sehr laut werden, aber ich seh dasa eher als positive lautstärke. Die Kinder sind laut weil sie endlich mal ihrem Drang nachlassen können und dabei auch noch was schaffen. Wenn ich mir das Vorstelle, dann ist das ein zeichen dass du deine Arbeit gut gemacht hast, die Kinder sind frei von allen Fesseln die man ihnen in der Gesellschaft auferlegt, das ist doch eine schöne Energie die da verstreut wird. Da könntest du das doch für dich nutzen, da kann man eine ganz natürliche Lautstärke von innen entwickeln, zu erst viel Luft hohlen und dann mit voller Stimme über alles hinweg tönen. Allein die Vorstellung, gibt mir ruhe, laut zu sein. Da überschlägt sich auch nichts mehr.

    Ja dazu fallen mir auch zwei beispiele ein die mir unlängst passiert sind. Ich habe mich vor einigen Wochen mit meiner Schwester gestritten :schäm: da sie natürlich weiß wie man mich in rage bringt hat sie alle register gezogen, da sie dabei immer lauter wurde, hab ich konsequent übertönt, am schluss war ich dermaßen laut, dass wir beide zusammengezuckt sind (der Nachbar konnte mir den genauen satz am nächsten tag wiedergeben) danach war aber auch wieder ruhe und wir haben uns ausgeredet.
    Und auch intressant, letzte Woche hatte ich wohl unbedingt das bedürfnis meiner Wut freien lauf zu lassen, dass hat mit einer Geschriehenen hassrede auf einen Internet dienst (bin geek ) geendet. Ich hab mich so sehr geschämt dass ich mich am tag darauf bei allen freunden entschuldigt habe für meine Lautstärke.

    Ich glaube, manchmal sind so Wutausbrüche wichtig, aber wenn sie zuviel sind, dann muss man wrsl was anderes ändern.

    So wie du das mit den eingelernten mustern schreibst, klingt dass eher negativ, vlt kann man die Muster ändern oder neue dazulegen in der hoffnung man fällt auf die neuen guten muster zurrück

    Wie gesagt, es hört sich sehr nach situationen an in denen du auch gar nicht mehr sachlich sein kannst und nicht mehr das gesagte/geschriehene im griff hast. Da fällt mir nicht mehr viel ein wie bei sowas, stimmübungen und eine gute stimmfarbe helfen. Wenn ich ausraste dann hab ich sicherlich auch keine schöne stimmfarbe und wahrscheinlich nur mehr wenig gute Argumente Das einzige was da helfen könnte wär wirklich üben, ich weiß nicht wie sehr du dich selbst in rage bringen kannst, aber wenn du da ein gegenüber hast, könntest vlt lernen, bei anbahnender gefahr wieder umzukehren. Einfach sich dem etwas früher bewusst zu werden, vlt kannst du so das niveau auf einer stabilen höhe waren in der du reagieren kannst.

    Souveränes auftreten kannst du sicher lernen, aber die sprache spiegelt da nur den aktuellen zustand wieder. Wie gesagt wenn du da die Energie der Kinder aufnimmst, kannst du sicher souverän rum brüllen

    LG
    Dir auch ne gute nacht


    PS: Was mir noch zum singen eingefallen ist, man muss dazu nicht singen können. Ein Beispiel ist, vor einem wichtigen gespräch im Auto Radio, bei Bach's "Freude schöner Götterfunken" Mit singen, dabei im Spiegel beobachten und lachen Das hilft besonders bei menschen mit hoher stimmlage, der gesang ist sehr tief und wenn man das imitiert, redet man danach automatisch leiser. Es Entspannt die Stimme und das selber auslachen stärkt das Selbstbewusstsein und entspannt den Körper

    Bubble_fish

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    Ich rede auch laut, aber nicht schnell. Probleme mit dem Gehör habe ich nicht, ich denke das ist einfach Gewohnheitssache. Wir Südländer reden generell etwas lauter als die Menschen von hier. Ich gebe mir aber Mühe, nicht zu übertreiben und habe meine Lautstärke auch schon gut verringert. Schwer fällt es mir nur, wenn ich im Büro telefoniere und viele Leute um mich herum am Reden sind. Im Großraumbüro ist das nicht so einfach, wenn alles durcheinander quasselt.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    sehr oft rede ich zu laut ,ohne es selbst zu merken . Auch am Telefon werde ich gefragt warum ich so in den Hörer brülle .

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    "Schrei doch nicht so, ich höre dich gut...!" - ICH:

    "Frau jetztaber, es ist Nachtruhe!" (während der stationären Therapie) - ICH: --- 2 Minuten später meine Zimmergenossin: "Jetzt musst du wirklich ein bisschen leiser sein, sonst kommt sie nochmals rein..." -


    "Pssst..." - ICH: Hä!??

    Ich merke es wirklich nicht und es nervt mich an mir, insbesondere weil ich weiss, dass ich selber in einer sonst ruhigen Umgebung extrem geräuschempfindlich bin.

    Aber auch im Kino z.B. (oder in der Vorlesung oder sonstwo) lache ich manchmal laut heraus - meist an den Stellen, wo niemand sonst lacht.

    Beim Fernsehgucken (wenn die Gelegenheit denn mal da ist; hab selbst keinen und bin fast ohne aufgewachsen) wurde und werde ich häufig daraus hingewiesen, dass ich aufhören sollte, alles zu kommentieren.

  10. #20
    asdf23

    Gast

    AW: Zu lautes Sprechen - wer kennt das?

    LUDI schreibt:
    sehr oft rede ich zu laut ,ohne es selbst zu merken . Auch am Telefon werde ich gefragt warum ich so in den Hörer brülle .
    Wie gesagt, halt den Hörer ein paar cm vom Mund weg. Hab ich mir auch angewöhnt, seit dem nie wieder was wegen Schreien am Telefon gehört.

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