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Diskutiere im Thema Mit ADHS glücklicher im Leben im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    @Heike: Ich bin bei fast allem, was du hier geschrieben hast derselben Meinung und möchte auf keinen Fall irgendjemanden angreifen. Trotzdem bleibe ich bei meinem Standpunkt und muss etwas klarstellen, denn ich denke einiges, was du schreibst richtet sich an mich (bitte korrigiere mich, wenn ich es falsch verstanden habe). Es war bestimmt nicht deine Absicht aber es macht mich doch etwas wütend. Tut mir leid.

    Ich habe die Diagnose ADHS seit acht Jahren, nehme auch die entsprechenden Medikamente und mache eine Therapie. Meine genauen Lebensumstände hier darzulegen, würde den Rahmen sprengen aber ich wage zu behaupten, dass ich doch ganz genau weiss, welche Probleme diese Störung mit sich bringt. Ich habe in meinen 25 Jahren schon sehr viel durchgemacht, wegen meinem ADHS. Manches davon verdränge ich heute noch, weil ich noch nicht stark genug bin, um es zu verarbeiten. Also behaupte bitte nicht, ich wüsste nicht, wovon ich spreche. Ich habe ausser meinen Erfahrungen, zusätzlich einen überdurchschnittlichen IQ und lese sehr viel. Ich verdränge ein paar Erfahrungen aber nicht mein ADHS. Bitte unterstelle mir nicht, meine Aussagen wären unbegründet!

    Auf keinen Fall bezweifle ich, dass man auch mit AD(H)S ein glückliches Leben führen kann. Was ich aber bezweifle ist, dass man damit immer glücklich sein kann, von Anfang an und überhaupt nicht daran leidet. Es ist schliesslich eine Störung und Störungen kommen immer mit Beeinträchtigungen. Ohne Beeinträchtigung, keine Krankheit / Störung / Syndrom. Ich habe zwar ADHS und nicht ADS und ich bin auch kein Arzt aber es erscheint mir nicht richtig eine Diagnose aufgrund eines einzigen Symptoms zu stellen, welches offenbar das Leben der Person nicht einmal beeinträchtigt. Natürlich kann ich nicht wissen, ob vielleicht etwas verdrängt wird. Es hat sich für mich aber nicht so angehört.

  2. #22
    howie

    Gast

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    naja, mir hilft sehr viel, zu wissen, wann man überhaupt glücklich ist.
    Davon hab ich schon vor knapp 20 Jahren gelesen - erst seit ich diese Erkenntnisse wirklich umsetze, geht es mir besser.
    der Flow-Theorie ist man dann glücklich, wenn man etwas tut.
    man setzt sich ein Ziel das einen nicht überfordert aber auch nicht unterfordert - und währenddessen (!) ist man glücklicher als wenn man nix tut.
    das ist das extrem Der Lohn der Läufer - Die Gene entscheiden, wie motiviert ein Sportler ist
    geht auch bei computerspielen http://scan.oxfordjournals.org/conte...ge=1&view=FitH
    wichtig ist nur dass man was findet, dass einem sinnvoll erscheint - auch ein problem das viele adhsler haben - sich nciht für den einen weg entscheiden zu können - oh mann was würde ich darum geben, wenn es wäre wie bei einem Freund von mir - der weiß schon seit er Kind ist dass er Musiker werden will - oder ein anderer wollte schon immer pharmakologe werden. (aber das Problem sich für viele Dinge interessieren und nciht wissen was man machen will bzw oft wechseln haben auch nicht adhsler.)
    Kurz: ...
    egal - STOPP verschwinde jetzt verzettle mich immer hier, mach was anderes.

    der flow theorie wird auch hier ein ganzes Kapitel gewidmet http://www.amazon.de/Gl%C3%BCck-selt...s=hirschhausen

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    aaaach, diese Stichworte...

    adhs. lernen. glücklich. flow. dazu würd ich auch noch gerne meine Romane niederschreiben


    sobald die Motivations-Regler hierfür richtig geschaltet sind, gibts auch meinerseits einen grösseren Beitrag

  4. #24
    howie

    Gast

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    da bin ich aber gespannt!
    mit Csikszentmihalyi (Entwickler der Flow theorie) hab ich schon mal gesprochen, aber nur telefoniert.
    will nicht angeben, dazu hab ich gar kein recht, schließlich steht schon in meinen Plänen aus der elften Klasse als von vor 18 Jahren, dass ich gern Neurowissenschaftler wäre - und ich bin immer noch WEIT davon entfernt.
    in diesem Sinn: bin wieder weg.

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 10

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    Hallo! Trotz vieler Niederlagen, bin ich glücklich damit! Ich habe nun verstanden, dass ich dank ADHS vieles geschafft habe . Natürlich kommt es darauf an, in was für ein Umfeld man geboren wird. Ich weiss auch, dass ich in meinem Leben unglaublich viel Glück gehabt habe. Und wenn ich erst gelernt habe, mit ADHS richtig umzugehen, dann wird es erst recht gut!

  6. #26
    pero

    Gast

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    Uuupsss grad rote Birne gekriegt
    Kein Grund für falsche Bescheidenheit. Ich denke es ist wichtig das wir uns so realistisch sehen wie Du es beschrieben hast.
    Ich finde es großartig das Du Dich (und die ADHS Problematik) so genau erkannt hast. Ich habe schon viel über ADHS gelesen, Dein Text ist wirklich die beste Zusammenfassung davon.

    LG
    pero

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 94

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    ellipirelli schreibt:
    du bist noch jung..(ich hab nachgeguckt: 23) sorry, aber das, was du oben schreibst, hätte vor 20 Jahren auch von mir sein können. Don`t trust it! Die Nerven sind leider irgendwann aufgebraucht...
    Hm du machst mir ja Hoffnung, ich habe jetzt schon(21) das Gefühl mit den Nerven am Ende zu sein.

    Mich werfen auch manche Dinge nicht aus der Bahn, die einen "normalen" Menschen treffen würden, aber ich habe nicht den Eindruck, dass das auf Optimismus zurückzuführen ist. Eher auf ein anderes "Wertesystem" (?)

  8. #28
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    Jaaa.... mit wem/was/wo ? vergleicht man glücklicher?

    Es ist die innere Einstellung - und da spielen so viele Faktoren mit, finde ich, dass man es nicht so genau erfassen kann.

    Zum Thema-Eröffner : Lass dich nicht beirren, wenn es für dich stimmt so bist du auf dem für dich richtigen Weg!

    Und ganz ehrlich - kein Glück ohne Leid.... und das Leid, so meine Meinung und momentanes Bauchgefühl, ist ein Indikator und
    Motivator nötige Veränderung vor zu nehmen -

    Ich bin ev. häufiger auf die Nase gefallen (vom Gefühl her und im Vergleich zu anderen) - doch, um es Positiv zu sehen - ich bin geübter.

    Alles was mir widerfahren ist - trage ich auch meinen Teil an Verantwortung - doch es musste so sein um heute die zu sein, die ich bin.

    Nur Mut.... es ist nicht die Adhs, die uns ausmacht - sondern den Umgang mit unserer Eigenart und die Akzeptanz unserer Stärken und Schwächen.

    Wir sind doch Meister darin Lösungswege zu finden - ist so der Nebeneffekt.... ein anstrengender.... der Ads.

    Ich weiss, dass ich viele vor dem Kopf stosse - mit meiner Einstellung und ich noch nicht alle Tiefen erlebt habe..... doch wenn ich mich zwischen
    Optimisums und Pessimismus entscheiden müsste.... geht es mir, auch wenn relativ naiv, das Positive in jeder Situation versuchen zu sehen -
    Einfach BESSER.

    Ist das Ads - oder nicht? Ich weiss es nicht.

    lg

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    Frage?

    Sind wir das "Produkt" dessen, was wir "über uns" denken?

    Also wenn wir die Gedanken steuern können /"könnten", die Gedanken unser Gefühle
    beeinflussen.... handeln wir dann danach?

    Inwieweit beeinflusst uns die Aussenwelt in unserem Denken (über uns) und warum lassen
    wir es zu?

    Grundsatzfragen - warum ich mich als "Anders" empfand - und dass ich so, wie ich bin schon richtig bin.
    Ich mein Handeln hinterfrage - und nur diesem bewerte.

  10. #30
    pero

    Gast

    AW: Mit ADHS glücklicher im Leben

    Sind wir das "Produkt" dessen, was wir "über uns" denken?
    Eindeutig: Ja.
    Ein selbstsicherer Aussenseiter leidet nicht, ein unsicherer Angepasster leidet. Der Selbstwert ist der Dreh und Angel-Punkt.

    Also wenn wir die Gedanken steuern können /"könnten", die Gedanken unser Gefühle
    beeinflussen.... handeln wir dann danach?
    Wäre schön, aber genau das macht stellt das Problem dar.
    Wir stecken stets zwischen dem "Was ich will", "Was die anderen von mir erwarten", "Was ich denke das es die anderen von mir erwarten" und dem "Was ich mir dann erlaube oder unterlasse".


    Inwieweit beeinflusst uns die Aussenwelt in unserem Denken (über uns) und warum lassen wir es zu?
    Sehr unterschiedlich.
    Kinder lernen zunächst das dazugehören gut ist. Menschen sind nun mal sehr soziale Wesen.
    Daher ist es so wichtig das in einem bestimmten Alter genau die Klamotten getragen werden müssen. Nur wenn man angepasst und Teil einer Gruppe ist, ist man "richtig".
    Später wird es dann auch wichtiger sich von anderen zu unterscheiden, eine eigene Persönlichkeit herauszubilden. Aber auch das nur innerhalb der gesellschaftlichen Grenzen.
    Menschen brauchen soziale Kontakte und das bedingt das man "zu einer Gruppe" gehört. Daher sind wir auch abhängig von positiven Reaktionen anderer Menschen.

    Grundsatzfragen - warum ich mich als "Anders" empfand - und dass ich so, wie ich bin schon richtig bin. Ich mein Handeln hinterfrage - und nur diesem bewerte.
    Weil Du durch ADHS anders bist/reagierst wie vergleichbare andere Menschen?

    Weil jeder Mensch solange "richtig und wertvoll" ist wie er keinem anderen Menschen willentlich Schaden zufügt?

    Weil es vernünftig ist sich selbst zu hinterfragen um zu bemerken wenn man Fehler macht? (Für mich ist jedes Verhalten das mir schadet so ein Fehler.)

    Für Bewertungen braucht man einen Vergleich. Da ist es für mich wichtig zu hinterfragen welchen Masstab man anlegt...

    LG
    pero

    ps: Schlaue Rede. Müsste ich jetzt nur noch für mich selbst so annehmen und umsetzen können. Sage mal: Kopf und Bauch...

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