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Diskutiere im Thema Das Problem mit den Menschen im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    Das Problem mit den Menschen

    Hallo Leute,

    melde mich nach weiss nicht wieviel Wochen wieder zurück.

    So habe nämlich wieder so n Problem mit der ach so tollen Menschheit in meiner Umgebung (ach egal wo .....)

    Meine Tochter geht jeden Mittwoch in Reitunterricht und ich grenzenloses Großmaul und Pferdejunkie helf ihr immer beim
    putzen, Hufe auskratzen zum Schluss satteln und trensen. Iss ja ansich eigentlich richtig das ihr jemand damit hilft weil sie ja noch ein
    kleines Kind ist das Pferd was sie vom Reiterhof reitet ist ihr etwas zu groß ausserdem hasst das Pferd kleine Kinder und beisst hin und wieder mal
    legt aber vorher schön die Ohren an so das man wenigstens noch gewarnt wird..(was ja net jedes Pferd macht, ja net nur bei den Menschen auch bei
    den Pferden sind Biester unterwegs.....)

    So sie reitet in einer Gruppe mit einigen anderen Kindern mit, die Mütter haben absolut keine Ahnung vom Reiten und von Pferden, haben sogar angst
    (bei dem Verhalten von den Pferden in dem Hof ...kein Wunder....nix für Angsthasen)....

    Entweder hilft die Reitlehrerin sofern sie dazu kommt den Kindern und den ängstlichen Mamas oder ich machs, wenn man mich fragt...

    So das habe ich auch ein paar Mal gemacht, war natürlich zu großmäulig und schwärmte denen von meinem verstorbenen Erstpferdchen vor usw.
    naja schwärmerei und ich war sooo was von in meinem Element. Hatte natürlich auch so meine Probleme mit den Gäulen von denen....aber was solls...
    ich habs dann doch geschafft obwohl ich eigentlich n richtiger Angsthase bin.....(in letzter Zeit wurd es irgendwie besser mit der Angst...liegt am Venlafaxin)

    Die Tussen sind richtig hinterlistig. ..vor zwei Wochen hat eine von denen mit ihrer Freundin wohl über mich gelästert und mir ne Grimasse geschnitten als sie bemerkte dsa ich das gesehen hab hat sie hinterlistig gelächelt..hab net gegrinst sondern n Blick zugeworfen ......schade das Blicke nicht töten können....jedoch glaub ich das das eines Tages funktioniert *fg*

    Seitdem ist der Bart bei mir ab....will heissen die Otzen...werden von mir ignoriert...da kommt kein freundliches Hallo von mir mehr oder sonst irgend n Spruch. Nix ich zieh das Programm (Wohlfühlpflege für genervtes zickiges Kinderfeindliches aber total süsses Stütchen, die beisst mich mittlerweile gar net und iss bei mir super brav, weil kriegt von mir Streicheleinheiten, Bussies und Leckerlies und das klappt gut...) durch nämlich meiner Tochter zu helfen. ...

    Aber die Tussies ignorier ich. Heute war meine Mama und ihr Hund mit ....die haben geguckt aber ich hab von ihnen keine Notiz genommen.

    Offenbar sind die ****** nicht nur hinterlistig falsch sondern auch noch feig obendrein...sie kommen ne stunde früher ..sie sind also net mehr in der stunde dabei wo meine tochter reitet...und ich diese dämlichen Schnatterkühe ertragen muss...(geh ja meist noch eine Rauchen..weil ich nach Putzen Satteln erst mal KO bin ....)

    Problem ist halt wenn ich von einer Sache total begeistert bin dann laber ich und fühl mich pudelwohl ich krieg dann meist nix mehr so wirklich von meiner Umwelt mit ...die Pferde...das iss der einzige Grund wieso ich auf den Hof noch gehe und die Leute also net nur die Mütter mit ihren Kindern können mich net leiden sondern n paar Leute die immer im Stall sind weil sie da ihre Pferde stehen haben oder da arbeiten (Reitlehrerin konnte mich wohl von Anfang an nicht ab.....)

    Die zeigen mir das so offensichtlich..ich bin meist sehr verunsichert sag meist das falsche oder ich reagier halt irgendwie falsch, weiss ich auch nicht..versteh halt gar nix mehr ...jedenfalls auf der einen seite würd ich am liebsten den stall net mehr betreten aber auf der anderen seite ich mag halt ein Pferd da besonders und zeig es halt auch total. ich kann nix dafür eigentlich hab ich mir schon vor vielen jahren abgeschminkt keine gefühle für ein schulpferd zu entwickeln aber ich weiss auch net die stute gefällt mir weil sie ehrlich iss weil sie sensibel iss und weil sie ne menge angst hat und total unsicher iss...vor zwei wochen machte es bei mir klick und das war auch der erste tag wo ich gemerkt hab die stute mag mich und sie vertraut mir sogar n bissi... leider hatte meine tochter letzte woche ein anderes pferd und heute hatte sie die stute halt wieder und da war sie mir gegenüber wieder n bissi zickig. völlig normal für ein pferd wo ständig andere reiter drauf hocken und dann meist hektische, kleine laute kinder die sie halt net leiden kann (ich verstehs super gut ...*lol*) als sie merkte das ich es wieder bin und das ich super ruhig und geduldig, selbstsicher und ohne angst sowie liebevoll mit ihr umgehe (IN WAHRHEIT BIN ICH EIGENTLICH DAS GEGENTEL... ) da war sie wieder so wie vor zwei wochen (so süss vor zwei wochen hat mir t. sogar meinen kopf beschnüffelt und ganz lang ausgeatmet und war total relaxt, bedeutet wenn ein pferd sowas macht es vertraut mir und mag mich *happy*).

    meine tochter (weil eifersüchtig und weil sie vor der s tute halt angst hat) war sauer meine mutter auch ...das schärfste war meine mama (ich denke das meine mama auch ads oder adhs in mischform hat, wir habens von ihr geerbt bin ich mir total sicher) hat ihr maul net im griff und sagt doch eiskalt im beisein diverser leute und reitlehrerin das die reitlehrerin arrogant ist....sowie noch einige andere ****** in der reithalle)

    ich wäre fast im boden versunken ...wie peinlich aber so ist meine mama..bin dann schnell mit mama und dem hund gassi weil meine mutter iss schwierig und anstrengend die fängt mit jedem streit an...und sie machte die stute nervös weil meine mutter hysterisch meckerte das kind sei in gefahr usw. usf.

    ja t. und ich fletschten unsere zähne..hätt ich so ohren wie t. dann hätt ich meine ohren auch angelegt *rofl*

    nun ich sag mal so und das habe ich auch meiner mutter gesagt das mich die leute mal können und ihc einen mist drauf gebe. ich komm mit den pferden klar kenn von einigen ihre macken und weiss nun wie ich mich zu verhalten habe.

    meine tochter hat die reitstunde leider verbockt machte blödsinn und t. iss mal wieder abgehauen weil t. keine ahnung hat was meine tochter von ihr will (das kind kann halt noch net reiten) und t. iss halt sensibel, genervt, verunsichert..... und nun hat meine tochter angst ..will heissen nächste woche anderes pferd und ich werde mit liebeskummer hin und wieder heim fahren :-( ....

    iss jetzt zu lange geworden. aber was ich gern noch loswerden möchte dank dem venlafaxin kann ich mittlerweile wieder kaffee, cola usw. trinken ohne ne panikattacke zu bekommen. und die angst vor t. iss seit mehr als 2 wochen weg. ich bemerkte es noch net mal ..erst beim kaffee und waschstraße .... ich bin ein wenig stolz auf mich weiss aber das das noch net alles ist an ängsten die ich bekämpft hab.....

    da kommen noch n paar sachen...ich hoffe weil bekomme bald ne höhere dosis venla das ich sogar wieder in einen aufzug alleine steigen kann...klingt doof aber das sind halt meine ängste ....ja dämliche ängste...sorry aber iss so ..

    und ich denke ich werd bald t. reiten ..weil auch das iss ne angst von mir ...leider :-(

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 1.910

    AW: Das Problem mit den Menschen

    Oh - wie gut ich dich verstehe!
    Ich bin von meinem 14 Lebensjahr an geritten (1974)
    Mit 24 kaufte ich mir auf Kredit mein erstes Pferd (es starb am 1.1.2000)
    Ich habe viel gesehen und erlebt - und deine Geschichte verwundert mich nicht….
    Wie bei den Kindern (ich war Heilpädagogin) war es auch bei den Pferden:
    Die (meisten) Menschen drumherum machten einem das Leben zur (inneren) Hölle!

    Ich bin oft und oft weitergezogen - habe mir immer wieder neue Plätze (Reitställe, Bauernhöfe,…) gesucht -
    denn früher später war es nicht mehr auszuhalten.
    Ich wußte ja damals noch nicht, warum ich anders bin ...

    Ich hatte den Vorteil, daß ich gut war - im Umgang mit Pferden und in der Ausbildung von Pferden und Reitern,
    so konnten sie mir fachlich nichts anhaben…Ich ging meinen Weg und der Erfolg gab mir Recht.
    (Ich ritt meine Pferde ohne Zaumzeug, Sattel brauchte ich eigentlich auch keinen.
    Ich machte die Ausbildung zur Therapeutin für Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren und
    gründete einen Verein - integrativ, für behinderte und nicht-behinderte Kinder und Jugendliche,
    und bot Mutter-Kind-Reiten (Mütter und Kinder von Baby bis Kleinkind) an.

    Ich wurde dann wieder auf den Boden der Realität zurückgeschleudert, als ich keine Pferde mehr hatte
    (aus finanziellen Gründen und weil die Komorbiditäten meines ADHS überhand nahmen…!),
    und "nur mehr" als Mutter dabei war, weil meine Tochter Mit-Reiterin einer alten Stute wurde.

    Ich dachte ja früher immer, daß ich bis ans Ende meiner Tage reiten werde, bzw. mit Pferden leben,
    aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt….
    Und die Zeiten haben sich seit den 70er/80er-Jahren auch geändert - damals war man ein "Exot",
    heute
    ist es ein Massen-Sport, eine Mode… Dementsprechend laufen da haufenweise dumpfbackene Tussen
    und aufgeblasene Reitlehrerinnen herum, denen es nur um sich selbst geht und nicht um die Tiere.

    Ich habe es zwar noch mal versucht, in der Reiterwelt (ohne eigenes Pferd) mitzumachen,
    bin aber kläglich gescheitert an dem Problem MENSCH.
    Ich kam mir wiedermal vor wie ein Alien, eine Aussätzige.
    Und ich verstummte vor soviel Ignoranz und Arroganz….!

    Wenn es dir um das Tier, die Emotionen, das Gefühl des Reitens an sich geht, der Verbindung mit dem
    Lebewesen Pferd,
    und nicht darum, wie gut du dabei aussiehst, wie teuer deine Ausrüstung und wie schick deine Reitklamotten.
    dann ...

    Ja dann … zum Kotzen ist das!

    P.S.: Die Pferde waren die besten Therapie meines Lebens - obwohl ich gar nicht wußte,
    daß ich eine Therapie nötig hätte. Sie haben mich viele Jahrzehnte "gerettet" - mich akzeptiert, so wie ich bin,
    und mir die Möglichkeit gegeben, mich selbst zu lieben.
    In diesem Sinne - gib nicht auf!
    Pfeif auf die Tussen und die von sich selbst eingenommenen Besserwisser, die intoleranten, respektlosen
    Massen - konzentriere dich auf die Tiere (und deine Tochter).

    Alles Gute, Gretel

    P.P.S.: Für deine Tochter: bleibt dabei!!!
    Tip: Heilpäd. Reiten u. Voltigieren - da sind Menschen tätig, die wissen worum es geht...
    Geändert von Gretel (31.10.2013 um 14:30 Uhr)

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: Das Problem mit den Menschen

    Hallo Gretel,

    wow das haut mich jetzt total um. Ich wünschte ich hätte so viel Ahnung.

    Reitherapie ist ne gute Idee. Kenne einen Hof net ganz so weit von mir weg die das machen.
    Ja Stallwechsel habe ich auch einige hinter mir als ich noch die Pferde hatte. Mein erstes musste ich letztes Jahr einschläfern lassen. Es wurde nur 20 Jahre alt, dann mein zweites Pferd war ein 3jähriger Kaltblutwallach da wir ständig Probleme mit der Schule haben und auch sonst nur Probleme ...da hab ich den Kalti wieder abgeben müssen.

    War vor ein paar Monaten. Weil ich nervlich einfach net mehr konnte, es wurd mir zuviel so alles.

    Hab zuviele Ängste das hat dann die Beziehung zwischen mir und meinen Kaltblut kaputt gemacht, deshalb brachte er sich und mich ein paar mal in Gefahr und ich sah mir da überhaupt keine Lösung das Problem zu meistern.

    Nun muss ich diese Ängste bekämpfen.

    Auch darüber werd ich mal n Threat aufmachen irgendwann. Imho qualmt mir grad der Kopf....

    Das Problem mit dem Auffallen ist leider immer und überal präsent. Ich weiss nie so richtig wie ich mich verhalten soll. Veränderungen bei egal was, neue ungewohnte Situationen machen mich innerlich fix und alle.

    Bin kein oberflächlicher Typ und ich lauf auch ziemlich salopp herum und grad im stall. Modenschau? Wozu denn? Klar gibts tolle schöne Reitklamotten die gabs als ich noch klein war noch nicht.

    Reiten ist mir übrigens auch nicht so wichtig. Lieber betüddel ich das Pferd fange mit normalen Vertrauenssachen an. Versuch mich zusammenzureissen wenn ich spüre das ich beim Pferd angst bekomme. Funktioniert mittlerweile ganz gut. Hat wohl echt was mit dem AD zu tun.

    Ich würd halt gern irgendwann wieder reiten gehen....aber ich hab halt Probleme mit den Leuten so wie Du geschildert hast genau so ist das bei mir auch.

    Wenn nur nicht die Leute wären, denn egal in welchen Stall man geht. es dauert nicht lange und schon hat man wieder mit irgendwem stress der meint er muss sich in alles einmischen, weiss alles besser usw.

    Kann ja sein das es Leute gibt die stört es nicht und die können damit umgehen nur ich halt nicht, mich macht das innerlich, kurz drauf auch äusserlich so fertig...


    Bevor ich dann explodier und es passiert was ..hau ich hab..


    kennste doch sicherlich auch oder?

  4. #4
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.435

    AW: Das Problem mit den Menschen

    Hallo swamped,

    Ja, beziehungen sind schwierig... Ich reagiere da mal spontan auf dein beitrag:

    Die Tussen sind richtig hinterlistig. ..vor zwei Wochen hat eine von denen mit ihrer Freundin wohl über mich gelästert und mir ne Grimasse geschnitten als sie bemerkte dsa ich das gesehen hab hat sie hinterlistig gelächelt..hab net gegrinst sondern n Blick zugeworfen ......schade das Blicke nicht töten können....jedoch glaub ich das das eines Tages funktioniert *fg*
    Was ich bei eine solche situation einmal gemacht hatte und es kam gut: direkt fragen was sie sagen. In der art "ach, sie reden über mich? Es interessiert mich, können sie mich erzählen?" Aber, es mich mich wirklich damals sehr impulsiv aus de mund ausgerutsch...

    Problem ist halt wenn ich von einer Sache total begeistert bin dann laber ich und fühl mich pudelwohl ich krieg dann meist nix mehr so wirklich von meiner Umwelt mit ...die Pferde...das iss der einzige Grund wieso ich auf den Hof noch gehe und die Leute also net nur die Mütter mit ihren Kindern können mich net leiden sondern n paar Leute die immer im Stall sind weil sie da ihre Pferde stehen haben oder da arbeiten (Reitlehrerin konnte mich wohl von Anfang an nicht ab.....)

    Die zeigen mir das so offensichtlich..ich bin meist sehr verunsichert sag meist das falsche oder ich reagier halt irgendwie falsch, weiss ich auch nicht..versteh halt gar nix mehr ...jedenfalls auf der einen seite würd ich am liebsten den stall net mehr betreten aber auf der anderen seite ich mag halt ein Pferd da besonders und zeig es halt auch total.
    Nicht alles mitzubekommen und dann anecken und sonst immer der eindruck haben, ich reagiere falsch, kenne ich auch... Was mich mit der zeit hilft: bei zweifelfall klappe halten und beobachten. Aber... ich bin halt auch impulsiv und es braucht sehr sehr viel übung!

    Im moment, lerne ich doch die klappe aufzumachen wenn es mich zu viel wird und ich der eindruck habe, etwas verpasst zu haben.

    Dabei kann ich doch zugeben: unten menschen zu sein bereitet mich trotzdem bauchschmerzen, weil ich weiss, wie heikel es ist...

    Mit tieren komme ich irgendwie immer klar...

    lg

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Das Problem mit den Menschen

    Ist manchmal auch besser so...

    Gerade die sensiblen Pferde sind die besten Lehrmeister. Ich hatte auch so nes Stute, Schulpferd, die hat Konzentration die ganze Reitstunde eingefordert. Sobald ich abgelenkt war, hat sie getan was sie wollte, gekeilt, gebuckelt, gebissen. War ich konzentriert, lief es echt super. Ich hab viel auf ihr gelernt. Wär schön, wenn dein Kind auch die Erfahrung machen könnte.

    Allerdings kenn ich das nur so, dass wenn einen das Pferd abschmeisst, dass man dan auch wieder auf das selbse Pferd drauf muss, gerade damit man sich nicht in die Angst reinsteigert. Anderes Pferd, nur weil das eine einen wegen der eigenen Blödheit abgeschmissen hat, hät es bei uns in keinem Stall gegeben.

    Das man den Stall immer wieder mal wechselt, ist, glaube ich üblich. Und einen guten Schulstall zu finden, ist echt schwierig.

    LG Trine

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: Das Problem mit den Menschen

    @mj71 oha ich würd gern mal die leute ankacken, trau mich net .....die sehen körperlich ziemlich fit aus ...und ich schätz die so ein das sie net davor zurückscheuen
    mir mit ner mistgabel an die gurkel zu gehen......

    gestern wars so krass ich hätt mir gewünscht ich könnt mich unsichtbar machen...... :-(

    net nur das ich mich selbst in heikle situationen bringe sondern auch meine tochter und am schlimmsten meine mutter ! ! !

    unerträglich.....die welt mit adhs ist unerträglich, sorry das ich das so heftig sage aber grad fühl ich wieder so.

    mj71 du hast einen guten weg gefunden die menschen zu ertragen.... ich wünschte ich wäre schon so weit ....

    lieben gruß
    swamped

  7. #7
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.435

    AW: Das Problem mit den Menschen

    Hallo swamped,

    Es ist bei mich nicht alles an ein tag gewachsen und alles ist doch anstregend. Es hat viele Jahren gebraucht und ich habe noch zu lernen.

    Ja, ich finde auch mein leben mit ADS sehr anstregend!

    lg

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: Das Problem mit den Menschen

    Trine ja also ich habe mich gestern mit einer anderen Reitlehrerin unterhalten (iss die einzige die super nett ist)
    und sie meinte kleine Kinder und diese Stute geht leider nicht. Die Stute ist ansonsten im Gelände sehr brav und flott als in der Halle
    sie geht schnell aber lässt sich leicht händeln.

    Sie springt net gerne das sollte man wissen.

    Sie braucht eine Bezugsperson. Jemand der weich reitet und ihr Sicherheit gibt.

    Sie ist ein gutes Pferd ja das seh ich auch immer. Die Stute hat super schöne Gänge. ..sie iss bestimmt sehr fein an die Hilfen zu sezten.

    Wird immer ausgebunden geritten. Ja ok bei den Kindern und Anfängern macht das auch n Sinn.

    Sie läuft wirklich super ..muss ich Dir mal zeigen. Hättest Interesse? *lach*

    Die kann nur immer eine Person ertragen und net zuviele Menschen. Deshalb isse biestig, würd auch angeblich Kinder runterbuckeln
    also meine Tochter iss bisher noch net gestürzt das pferd hat bei meiner tochter bis jetzt noch net gebuckelt.

    das einzige was die stute macht ist hin und wieder aus der abteilung im trab ausbrechen oder springt mal auf den 2. hufschlag. sieht aus
    als scheut sie da immer vor was dabei iss da nix.
    mit einem brrrr von reitlehrer gibt se auf und geht wieder zu ihrer abteilung zurück.

    mein Kind hat halt jetzt angst mit ihr zu galoppieren, reitlehrer nimmt das kind bei galopp immer an die longe.

    was kann man machen das meine tochter das irgenwann wieder alleine kann ? ausser pferd wechseln? haste ne idee? ich finds halt schade
    weil ich kenn die stute ja und weiss wie ich mit ihr umgehe es macht mich sicher und die stute ist sichtlich ruhiger wenn ich mich um sie kümmere.

    und wir wollen net immer anderes schulpferd nehmen weil meine tochter möchte einem pferd vertrauen und net ständig wechseln...das kann weder
    sie noch ich aushalten. geht mir genau so ich bin früher immer ein pferd geritten habs total in mein herz geschlossen. es hat sich an mich gewöhnt
    und ich ans pferd. fühlte mich sicherer und wusste um jede macke bestens bescheid. verstehst du das?

    hatte ich aber n pferd reiten sllen was ich gar net kenn und oder gewußt hab das das schwierig ist dann war meine angst zu groß und so kams dann
    zu kleineren unfällen :-(

  9. #9
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.435

    AW: Das Problem mit den Menschen

    Hallo swamped,

    Ich finde auch gut wenn deine Tochter sich an ein pferd gewöhnt und dass sie so viel zeit bekommt die sie brauchst um es dann selbständig alles zu machen. Bei ADS-kindern (auch erwachsenen) geht es halt viel länger. Kann sie einiges mal einfach immer wieder mit dich machen? Dabei lässt du sie immer wieder mehr selber machen, bis sie alles kann? Wenn sie selber motiviert ist, wird sie dich immer wieder, irgendwie sagen was sie sich zutraut...

    Wenn du stute nicht gerne hat, wenn zu viel Menschen da sind, kann immer eine von euch etwa abseits gehen und zuschauen. Deine Tocher schaut dich zu wie du es macht, und lernt dabei, dann wenn sie es macht, bist du im Hintergrund um ihr dabei zu helfen. Ich nehme an, dass wenn deine Tochter ehe zu die ruhige hypo gehört dass es auch besser geht.

    Wäre etwas so?

    lg

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Das Problem mit den Menschen

    Die Stute ausleihen und einen Spaziergang mit ihr ins Gelande machen? Spazierengehen und dabei betüddeln hat bei meiner Zicke wunder gewirkt. Die brauchte auch dringend eine Bezugsperson.
    Allerdings wurde bei uns nicht in der Abteilung geritten, so dass jeder ziemlich schnell lernen musste, das Tempo unter Kontrolle zu halten.

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