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Diskutiere im Thema Inwieweit bin ich "ICH", wenn ich MPH einnehme? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #21
    TTS


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: Inwieweit bin ich "ICH", wenn ich MPH einnehme?

    Tremolo schreibt:
    Was sollen wir denn sonst erwarten? Wir wollen doch anders sein... Sonst könnten wir uns das MPH schenken... Wir sind kein anderer Mensch... Aber andrere Facetten treten in den Vordergrund...
    Ich akzeptiere Deine Meinung natürlich, aber... wir sind schon anders! Mit MPH wollen/sollen wir etwas "normaler" sein! So ist es zumindest gedacht.
    Ich schenke mir das MPH denn ich fühle mich damit nicht wohl. Und ich muss sagen das ich dann lieber sozial unagepasster bin und dafür meine Persönlichkeit behalte.
    Denn das ist es was mich als Individuum aus macht. Und nicht das ich in ein Schema passe das die Gesellschaft sich zurecht gelegt hat. Außerdem macht es mich "dumm" (wie viele andere) und das ist eigendlich das Hauptkriterium es nicht mehr zu nehmen.

    Wenn es Dir hauptsächlich Positiv hilft, dann nimm es bloß weiter! Ich will es keinem ausreden! Ich kann nur meine Erfahrung wieder geben.

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 180

    AW: Inwieweit bin ich "ICH", wenn ich MPH einnehme?

    Das kenne ich auch gut durch das mph habe ich auch irgendwie dad gefuehl gehabt meine individualitaet zu verlieren
    Das ist fuer mich dan auch ein plus punkt das ich es jetzt nicht mehr nehme

    Aber ich denke es ist jenach dem wie groß die probleme sind doch besser das mph zu nehmen! Man sollte sich das einfach gut ueberlegen was einem wichtiger ist

    Ich kann von mir sagen alles war leichter mit mph und ich haette es auch nicht weg gelassen wen es nicht haette sein muessen aber ich sehe das mal als herrausvorderung auch ohne klar zu kommen!
    Eigentlich sollte man das mph nur als kurzeitige unterstuetzung sehen damit man vielleich mit mph einiges ueber sich und aein verhalten lernen kann und es dan vielleicht schaft spaeter auxh ohne mph diese dinge bei zu behalten

    Mal schauen ob meine ueberlegung fuer mich umsetzbar ist wen ich mich wieder dran gewoehnt habe :-)

  3. #23
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: Inwieweit bin ich "ICH", wenn ich MPH einnehme?

    Sehr guter Thread, diese Frage habe ich mir auch schon öfters gestellt. Zwar bin ich immer noch verträumt, rede gern und viel, kann mich schlecht konzentrieren und Sachen zu Ende bringen. Aber die jähzornige Frau, die ich vor meiner Medi-Zeit war, die gibt es seit einigen Jahren nicht mehr. Ich habe mich zwar nicht mit anderen geprügelt, aber dafür hatte ich schon heftige Aussetzer verbaler Art. Das passierte mir, wenn ich müde und/oder überfordert war. Oder wenn eine Situation sich von einem Moment auf den anderen ganz plötzlich zu meinem Ungunsten veränderte. Ich stampfte wütend mit den Füßen auf den Boden und zerstörte so einige Gegenstände (aber kein fremdes Eigentum).

    Außerdem kann ich besser zuhören, falle nicht mehr ständig anderen ins Wort und bin auch nicht mehr dauermüde. Ganz ehrlich, mir gefällt mein heutiges "Ich" besser als die WeißeRose vor der Einnahme von Medis. Wahrscheinlich bin ich auch deshalb so gewissenhaft mit MPH und vergesse nie die Einnahme.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 156

    AW: Inwieweit bin ich "ICH", wenn ich MPH einnehme?

    Also ich kann ja nur aus eigener Erfahrung sprechen.
    Wenn ich nicht ich wäre, bei einem Medikament, würde ich es nicht mehr nehmen. Aber bei mir ändert sich nicht die Persönlichkeit, ich bin noch immer ich und niemand anders. Durch das Medikament komme ich viel schneller auf die Beine, bin Konzentrierter und bin leistungsfähiger. Dadurch scheint mir vieles klarer zu sein. Also ist doch eher die Frage: Wo beginnt das Anders sein? Dazu müsste es eine Festlegung geben.

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