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Diskutiere im Thema AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #81
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.426

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Hallo alle,

    Eigentlich bin ich wie Frl. Hudel. Es sind ehe die anderen die zu mich kommen und mit mich zu tun haben und damit lebe ich sehr gut! Eigentlich bin ich auch ehe extravertiert, kann mit menschen rasch im Gespräch kommen, aber um mehr zu wagen, lasse ich mich auch Zeit. Ich bin auch so geworden, wegen schlechte Erfahrungen die ein bisschen wie die von WeisseRose waren. Daher, wer mit mich zu tun haben möchte, sollte es mich zeigen, damit ich mich darauf einlasse.

    Dazu bin ich ehe was Beziehungen und Freundschaften wählerisch. Da Kontakt mit Menschen mich anstregend ist, zählt dann wirklich die Qualität. Jemand mit dem ich nur oberflächlich reden kann oder nicht viel anfangen kann, interessiert mich nicht.
    Dabei ist meine Verhalten in der CH nichts ungewöhnlich... Ich bin sogar im vergleich zu anderen, fast zu offen und zutraulich... Ich habe schon gemerkt dass Deutschen (weil einigen hier eingewandert sind) doch noch viel offener sind und kontaktfreudig.

    Ich finde auch nicht krank mal so oder mal so zu sein. Wichtig ist sich wohl zu fühlen.

    Sonst habe ich auch mit Menschen aus andere Kulturen zu tun, eben ehe von Süden und da geht wieder anders... Meistens finde ich die viel offener und zutraulich, irgendwie. Der Kontakt ist einfach und rasch gemacht. Ich finde es auch angenehm.

    lg

  2. #82
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 32

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Ich und die Menschen...

    Ich würde mich als "unfähig, Freundschaften am Leben zu halten" bezeichnen. Wobei ich auch gerne alleine bin und auch gerne allein in Urlaub fahre (dann entgehe ich den ständigen "ich will aber das" Diskussionen )

    Entspannen kann ich viel besser, wenn ich alleine bin. Wenn ich mit anderen Menschen unterwegs bin, empfinde ich eine innere Unruhe. Früher habe ich immer krampfhaft versucht, Themen zu finden, über die ich sprechen kann. Ab und an passiert mir das immer noch (wenn mein Kopf zwischendrin mal nicht Herr über mein Tun ist). Dann werfe ich regelrecht "Brocken" in Gespräche, die aber oft nichts mit dem Gesprochenen zu tun haben, muss das aber in dem Moment einfach loswerden.

    Gespräche strengen mich an, zuhören fällt mir schwer, ich entziehe mich spätestens nach 3 Stunden Verabredungen, weil ich nicht mehr "kann" und mich nach Ruhe sehne.

    Das sind wohl keine so guten Voraussetzungen für Freundschaften

    Aber es ist gut so. So bin ich und es geht mir gut damit (desmeist zumindest...).

    LG
    spexx

  3. #83
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 85

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    spexxta schreibt:
    Entspannen kann ich viel besser, wenn ich alleine bin. Wenn ich mit anderen Menschen unterwegs bin, empfinde ich eine innere Unruhe. Früher habe ich immer krampfhaft versucht, Themen zu finden, über die ich sprechen kann. Ab und an passiert mir das immer noch (wenn mein Kopf zwischendrin mal nicht Herr über mein Tun ist). Dann werfe ich regelrecht "Brocken" in Gespräche, die aber oft nichts mit dem Gesprochenen zu tun haben, muss das aber in dem Moment einfach loswerden.

    Gespräche strengen mich an, zuhören fällt mir schwer, ich entziehe mich spätestens nach 3 Stunden Verabredungen, weil ich nicht mehr "kann" und mich nach Ruhe sehne.

    Das sind wohl keine so guten Voraussetzungen für Freundschaften

    Aber es ist gut so. So bin ich und es geht mir gut damit (desmeist zumindest...).
    Der Beitrag hätte glatt von mir sein können: Entpannen kann ich viel besser alleine. Gespräche strengen mich an. Nach einer Weile werde ich immer irgendwie innerlich unruhig, springe auf, muss irgendwas machen, die Situation verändern. Auch das mit den Gesprächsbrocken kenne ich. Oft wechsele ich plötzlich das Thema, weil während des Zuhörens meine Gedanken schon wieder irgendwo anders hin "abgewandert" sind, mir irgendwas einfällt, was ich dann unbedingt auch gleich meine sagen zu müssen ...

    Das alles hat ganz bestimmt mit dem ADHS zu tun.

    Es mag gut möglich sein, dass bei mir deshalb keine allzu intensiven Freundschaften entstehen ...

    Aber (das ist wohl wichtig zu sagen): Ich leide nicht darunter. Meist ist es eigentlich okay so, wie es ist.

    LG
    Frollein Hudel

  4. #84
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Ach Frl. Hudel, wie ich dich beneide... ich wünschte, ich könnte Gespräche auch als anstrengend empfinden.

  5. #85
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 7

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Hallo zusammen,

    so dann wird das also mein erster echter Beitrag hier im Forum

    Das mit den Freundschaften ist bei mir auch so eine Sache. Richtige Freunde habe ich eigentlich nur zwei. Zwei weitere habe ich quasi durch meine Freundin. Ein paar Kumpels und Bekannte das wars.

    Besonders schwer fällt mir dabei die Pflege der Freundschaften, also gelegentlich melden, zum Geburtstag gratulieren usw.

    Gerade an den Wochenenden fällt es mir oft nicht leicht mich aufzuraffen und so habe ich leider auch schon hin und wieder abgesagt. Vor allem wenn es unter viele Leute geht oder einige dabei sind die ich nicht kenne. Warum das so ist kann ich nicht sagen denn ich finde eigentlich problemlos in Gespräche und bin auch recht Gesellig wenn ich mal auf die Situation "eingeschwungen" bin.

    Ich lass mich erst seit einer Woche behandeln deshalb kann ich leider nur Berichten wie es bei mir bisher lief. Natürlich erhoffe ich mir dadurch auch ich hier mehr Antrieb, denn eigentlich mag ich andere Menschen schon sehr gerne.

    Dass ich nun aber plötzlich ständig viele Freunde um mich herum will kann ich mir gar nicht vorstellen eher dass ich die Freundschaften besser Pflege die ich bereits habe. Ich bin einfach gern alleine.

    Seit 3,5 Jahren bin ich auch mit meiner Freundin zusammen und wir wohnen auch gemeinsam was mit einigen holpern auch recht gut funktioniert.
    Ich bin so glücklich wie nie und ich habe wirklich eine tolle Freundin die meine Macken recht tapfer erträgt.
    Ich empfinde meine Krankheit ihr gegenüber allerdings als besonders störend und ständig hab ich etwas Angst dass sie irgendwann genug hat.
    Sei es weil ich unorganisiert bin, hin und wieder etwas sage was man durchaus als beleidigend empfinden könnte obwohl ich es gar nicht so meine oder sie mich nicht zu jeder Zeit streicheln darf, von der Libido ganz zu schweigen. Was uns vielleicht zugute kommt ist das sie Schicht arbeitet und 2x die Woche ins Training geht. Auch hier bin ich wirklich gespannt ob sich durch Medikinet etwas ändert.
    Einsamkeit als entspannend zu empfinden kann ich sehr gut nachvollziehen. Bei mir läuft dann auch ganz selten Radio und das Telefon könnte ich an die Wand kloppen wenn es bimmelt.


    lg GP

  6. #86
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 32

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Hallo Gunpowder,

    ich bin grad am Überlegen, ob mir das Pflegen, das Finden von Freundschaften oder beides schwer fällt...

    Einen Termin im Voraus planen geht meist gar nicht, außer es ist etwas, das ich von Herzen tue (eine meiner Sportarten beispielsweise). Mir geht es genauso wie Dir, besonders wenn es irgendwohin geht, wo viele Menschen sind ziehe ich oft genug den Schwanz ein. Irgendwann haben die Leute auch keinen Bock mehr auf meine ständigen Absagen / Ausreden.

    Vielleicht ist das auch ein Mitgrund, warum ich nicht wirklich an Freundschaften interessiert bin. Weil ich eh schon weiß, dass es keinen Sinn hat, da ich die Leute eh verprelle. Ein paar gute Freunde habe ich. Die nehmen mich so wie ich bin und kennen meine Macken.

    Das Finden von Freunden...mmh, das interessiert mich wie gesagt nicht sonderlich.

    Allein sein ist doch auch was tolles

  7. #87
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 85

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Gunpowder schreibt:
    ... das Telefon könnte ich an die Wand kloppen wenn es bimmelt.
    Oh ja, das kenne ich nur allzu gut!
    Dass ich so ausgesprochen ungern telefoniere, trägt vermutlich auch dazu bei, dass ich Freundschaften so wenig pflege.

    Nun besteht bei mir zusätzlich das Problem einer Prosopagnosie, also einer Schwierigkeit beim Erkennen (und Erinnern!) von Gesichtern. Dadurch werden Menschen, die ich nicht leibhaftig vor mir sehe, so "abstrakt", irgendwie, weil ich ihre Gesichter nicht vor meinem inneren Auge sehe. Vielleicht telefoniere ich deshalb so ungern?

    Per E-Mail lose in Kontakt bleiben - das geht schon eher. Ist aber leider ziemlich einseitig, ersetzt also auch kein richtiges Gespräch.

    LG
    Frl. Hudel

  8. #88
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 45

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Ich hatte in der Schule viele Freunde. Zu Kifferzeiten auch noch.
    Als ich damit aufgehört hab blieb nur noch einer übrig und der ist
    weit weggezogen.

    Inzwischen bin ich verheiratet hab ein Baby und die ADHS Diagnose.

    Einerseits fehlen mir schon Freunde andererseits bin ich mit Arbeit
    und abends Frau und Kind schon zufrieden.

    Es sollten Freunde mit Frau und Kind sein.
    Am besten einer mit meiner Krankheit. Am Wochenende mal mit
    einem anderen Paar mit Kind was machen wàr echt klasse. Dann
    dreht sich nicht alles nur um ADHS.

    Komischerweise gingen die Freundschaften meiner Frau auch nach und nach kaputt

    Nur wo finden? Eine Anzeige in die Zeitung setzen? ADHSler mit Frau und Kind sucht
    gleichgesinnte?

  9. #89
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Hmm… wenn dein Kind etwas größer wird, dann kommt es bestimmt in eine Krabbelgruppe und später in den Kindergarten. Junge Eltern finden soziale Kontakte meistens in solchen Einrichtungen. Oder sie kommen ins Gespräch, wenn sie ihre Kinder zur Schule, in den Sport- oder Musikverein bringen. Gerade die Eltern mit kleineren Kindern in meinem Umfeld haben massig Kontakte, die sie zeitlich kaum bewältigen können.

  10. #90
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 18

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Steintor schreibt:
    Sozialkontakte scheitern, weil ich nicht in der Lage bin, diese aufrecht zu erhalten. Tief in meinem Inneren will ich auch keine Freundschaften.
    Da geht es mir ähnlich. Aber anderes als bei Steintor habe ich das Gefühl ohne Freunde ist mein Leben nicht Lebenswert. Natürlich habe ich sie jetzt auch nicht im Übermaß, dafür aber lange. Meine beste Freundin kenne ich schon seid 10 Jahren. Für mich ist das lange und ich bin stolz drauf das ich sie so lange halten konnte. Allerdings ist sie selbst ein wenig konfus.
    Aber um auf deine Frage zurückzukommen: Ich habe es verdammt schwer. Die meisten Menschen verstehen meine Art nicht und entwickeln auch schnell eine Unsympathie.
    Und außerdem ist für mich es manchmal schon eine Tortur mich bei Freunden und Verwandten zu melden.
    Erkläre das mal neuen Bekannten..

    - - - Aktualisiert - - -

    Tetrian schreibt:
    Es fällt mir durch meine humvorvolle und kultivierte Art leicht mit Menschen in Kontakt zu kommen, vor allem weil ich sehr rheoterisch bin, aber ich verletzte auch diese Menschen weil ich nicht nachdenke.
    Auch so eine Sache die öfters passiert.. und nicht jeder Verzeiht.

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