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Diskutiere im Thema AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #31
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Ich habe einige gute Freunde und viele Bekannte. Früher gab es Probleme, mehrere Freundschaften sind zerbrochen. Heute achte ich verstärkt darauf, ob die Menschen wirklich zu mir passen und ob ich mit ihren Macken auf die Dauer umgehen kann.

    In der Liebe hat es bei mir leider noch nie auf die Dauer funktioniert. Irgendwie scheine ich immer nur Typen anzuziehen, deren Verhalten absolut nicht meiner Vorstellung von einer schönen Kennenlernphase/Beziehung entspricht.

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 15

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Hi...hatte ja gestern über blind Date geschrieben...
    Habs überlebt..........zuerst natürlich aufgeregt....normal....aber wenn dann erst das Eis gebrochen ist....immer wieder interessant, war ein schöner Abend ...mal gucken wies sich endwickelt......nun jedenfalls ist es wirklich eine Hilfe freier auf fremde Menschen zu zugehen.....Übung macht bekanntlich den Meister, hab mich aber auch psychologisch etwas drauf vorbereitet..

  3. #33
    TTS


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Konvergent schreibt:
    Bei einigen von euch lese ich, dass sie tolle Netzwerker sind und viele Freunde haben.
    Dazu möchte ich mal anmerken das ich "Freunde" die ich über soziale Netzwerke als Freunde kennzeichne, nicht als REALE Freunde ansehe.
    Im allgemeinen ist mein Freundeskreis an einer Hand abzuzählen. Diese Freunde sind richtige Freunde und erhoffen sich keinen Vorteil durch meine Bekanntschaft.
    Sie sind für mich da und ich für Sie. Das man mich gut kennen muss um eine Freundschaft mit mir zu "ertragen", ist es ziemlich schwer neue Freunde zu finden.
    Aber von sozialen Netzwerken halte ich persönlich nichts. Ist nur Datenkommerz und ersetzt keinen realen Kontakt.

  4. #34
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Joel schreibt:
    Hi...hatte ja gestern über blind Date geschrieben...
    Habs überlebt..........zuerst natürlich aufgeregt....normal....aber wenn dann erst das Eis gebrochen ist....immer wieder interessant, war ein schöner Abend ...mal gucken wies sich endwickelt......nun jedenfalls ist es wirklich eine Hilfe freier auf fremde Menschen zu zugehen.....Übung macht bekanntlich den Meister, hab mich aber auch psychologisch etwas drauf vorbereitet..

    da muss ich ja Meister sein im zugehen anderer Menschen weil ich früher x Treffen hatte. Aber keiner passte so wirklich. Meine Eltern sagten immer "du darfst vielleicht auch nicht so wählerisch sein" sie haben da echt recht. Ich bin immer noch wählerisch, egal in welchen Lebenslagen. Beim Essen, beim Trinken, bei Freunden, aber auch bei der Arbeit (man könnte ja auch eine schönere haben)

    - - - Aktualisiert - - -

    TTS schreibt:
    Dazu möchte ich mal anmerken das ich "Freunde" die ich über soziale Netzwerke als Freunde kennzeichne, nicht als REALE Freunde ansehe.
    Im allgemeinen ist mein Freundeskreis an einer Hand abzuzählen. Diese Freunde sind richtige Freunde und erhoffen sich keinen Vorteil durch meine Bekanntschaft.
    Sie sind für mich da und ich für Sie. Das man mich gut kennen muss um eine Freundschaft mit mir zu "ertragen", ist es ziemlich schwer neue Freunde zu finden.
    Aber von sozialen Netzwerken halte ich persönlich nichts. Ist nur Datenkommerz und ersetzt keinen realen Kontakt.

    viele haben sich sicher bei mir auch viel die Zähne ausgebissen, weil ich zu eigenbrötlerisch war und dachten ich hätte gar kein Interesse. Interesse schon, aber nicht immer. Ich finde auch das man im Netz keine richtigen Freunde finden kann, ich hab auch zwei Kontakte mit denen ich mich schreibe aber ich bin echt froh meine Freundin im RL zu haben

  5. #35
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    TTS schreibt:
    Dazu möchte ich mal anmerken das ich "Freunde" die ich über soziale Netzwerke als Freunde kennzeichne, nicht als REALE Freunde ansehe.
    Im allgemeinen ist mein Freundeskreis an einer Hand abzuzählen. Diese Freunde sind richtige Freunde und erhoffen sich keinen Vorteil durch meine Bekanntschaft.
    Sie sind für mich da und ich für Sie. Das man mich gut kennen muss um eine Freundschaft mit mir zu "ertragen", ist es ziemlich schwer neue Freunde zu finden.
    Aber von sozialen Netzwerken halte ich persönlich nichts. Ist nur Datenkommerz und ersetzt keinen realen Kontakt.
    Yepp, finde ich auch. Also dass die "Freunde" aus den sozialen Netzwerken meist nicht viel mit realen Freunden zu tun haben.

    Bei meinem Satz habe ich, ehrlich gesagt, gar nicht an soziale Netzwerke im Internet gedacht, sondern eher an Netzwerke im realen Leben. Und an die Fähigkeiten, recht leicht Kontakte zu knüpfen und zu halten. Aber auch im echten Leben hat das "Netzwerken", wie es so schön heißt, eher weniger mit echten Freundschaften zu tun.

    LG Konvergent

  6. #36
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Ich möchte euch einen Ratschlag geben, der sich sehr positiv auf mein Sozialleben ausgewirkt hat: Gebt keiner Person so schnell das Gefühl, eure persönliche Nummer 1 zu sein. Viele Menschen können nicht damit umgehen, wenn sie bevorzugt behandelt werden. Sie werden bequem und nachlässig, bemühen sich weniger um den Kontakt, schieben die ganze Arbeit der Pflege auf die andere Person ab und nutzen sie für ihre eigenen Zwecke aus.

    Meine Freundschaften sind um ein Vielfaches beständiger, ausgeglichener und entspannter, seit ich alle mehr oder weniger gleich behandle und niemanden mehr bevorzuge. Ich fühle mich respektiert und wertgeschätzt. Früher war das immer so, dass meine sog. Favoriten im Laufe der Zeit immer respektloser wurden, wenn sie spürten, dass mir ihre Freundschaft viel wichtiger war als der Kontakt zu anderen Freunden.

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 52

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Ich habe die gleichen schwierigkeiten wie konvergent. Ich bin teilweise offen für alles ziehe mich aber irgendwann aus schutztrieb zurück und bleib dann auf der strecke.... ohne freunde.... ist leider schade.

    Denn durch echte freunde kann das selbstwert doch enorm gesteigert werden.

    Man fühlt sich dann auch irgendwie als ein teil eines ganzen.

    Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk

  8. #38
    moonstone

    Gast

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Vielleicht strahlst Du Deine Angst bzw. Unsicherheit irgendwie nach außen hin aus. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich auch sehr darauf achten muss, wer mich anspricht und zu mir Kontakt haben möchte, denn auf eine seltsame Weise scheine ich überwiegend Menschen anzuziehen, die meinen, all ihre Sorgen bei mir abladen zu können und jemanden zum Ausnutzen suchen. Hier grenze ich mich, wenn ich das merke, aber mittlerweile sofort ab! Im Laufe der letzten Jahre wurde ich von zahlreichen Leute schwer enttäuscht. Daher lasse ich mich auch nicht mehr so schnell auf Gespräche ein und gebe schon gar nicht mehr gleich zu Anfang Dinge von mir preis, die zu persönlich sind.

    Freundschaften entwickeln sich, wenn überhaupt, sehr langsam. Man sollte nie etwas überstürzen, denn wie der Andere wirklich tickt, stellt sich meist erst im Laufe von Jahren heraus. Manchmal entwickelt man sich aber auch in unterschiedliche Richtungen, so dass es für eine richtige Freundschaft irgendwann einfach nicht mehr reicht. Leute, denen Du nur hinterher laufen musst und von denen gar nichts kommt, kannst Du eigentlich gleich abhaken. Am besten verstehe ich mich immer noch mit Menschen, die mir ähnlich sind. Ja, es hört sich verrückt an, aber meiner Erfahrung nach funktioniert eine Freundschaft oder Bekanntschaft am besten, wenn man sich charakterlich und von seinen Interessen her ähnlich ist (also auf einer Wellenlänge liegt).

    In meinem letzten Posting wirst Du sehen bzw. lesen können, dass auch ich im Kontakt zu manchen Menschen meine Schwierigkeiten habe. Dennoch kann ich mich nicht beklagen und habe mir inzwischen einen netten Freundeskreis zugelegt. Er ist zwar nicht groß, aber ist es wirklich so wichtig, VIELE Freunde zu haben? Sind manchmal zwei oder drei vertrauensvolle und ehrliche Freunde nicht besser bzw. wertvoller?

    Ich wünsche Dir wirklich von ganzem Herzen, dass auch Du über kurz oder lang auf die "richtigen" Leute triffst. Vielleicht findest Du sie in einem Verein oder einem anderen Ort, den Du gern besuchst?! Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Und hab keine Scheu, auch von Dir aus auf die Menschen zuzugehen. Glaube mir: Du wirst schon von selbst merken, ob der oder die Anderen Interesse an Deiner Bekanntschaft haben oder sich von Dir abwenden, weil ihr vielleicht doch zu unterschiedlich seid.

    Alles Gute für Dich, und gib nicht auf!

    LG,

    Moonstone

    Konvergent schreibt:
    Es ist interessant, wie unterschiedlich eure Antworten sind, wie unterschiedlich jeder mit dem Thema umgeht.

    Was mir noch nicht so in Kopf will (ich mach das jetzt einfach mal an meinem Beispiel fest): Ich möchte Freunde haben. Ich bin nicht blöd, hässlich, humorlos, verklemmt oder sonstwas. Ich weiß, dass mich ziemlich viele Menschen nett finden und mich mögen. Woran scheitert es? Meine Theorie ist, wie oben schon beschrieben, dass da irgendwelche Ängste wirken, dass man sich unbewusst vor einer "Gefahr" schützen will. Was meint ihr? Was könnte es noch für andere Gründe geben?

    Und kann es sein, dass "echte" Freundschaften grundsätzlich immer weniger werden? Entwickelt sich die Gesellschaft so?

  9. #39
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    moonstone schreibt:
    denn auf eine seltsame Weise scheine ich überwiegend Menschen anzuziehen, die meinen, all ihre Sorgen bei mir abladen zu können und jemanden zum Ausnutzen suchen.
    Das kommt mir sooooo bekannt vor... Ich gebe zu, dass mich diese Problemgespräche jahrelang überhaupt nicht gestört haben. Eigentlich finde ich das sogar richtig toll, weil ich mich sehr für die Probleme von anderen Menschen interessiere. Das ist total spannend. Nur leider gibt es viele Menschen, die Gutes und Schlechtes nicht unbedingt mit denselben Personen teilen.

    Bei mir lief das früher meistens so ab: Ich habe beim Weggehen nette Leute kennengelernt. Man war sich sympathisch, tauschte irgendwann die Nummern aus und verabredete sich. Anfangs waren die Kontakte noch eher oberflächlich. Als nach einer gewissen Zeit mal ein persönliches Thema - egal von welcher Seite - angesprochen wurde, hielt ich das für den ersten Schritt von der Bekanntschaft zur Freundschaft. Dann wurden die Gespräche immer tiefgründiger, man telefonierte und schrieb mit der Zeit häufiger, und ich ging davon aus, dass die Freundschaft immer enger wurde.

    Aber wenn ich etwas unternehmen wollte, bekam ich immer öfter eine Absage á la Stress und so. Die Treffen wurden immer seltener, die Leute machten wenig bis gar nichts mehr mit mir, außer eben diese Problemgespräche am Telefon und im ICQ zu führen. Mit anderen Leuten, die keinen Bock auf Problemgespräche hatten, trafen sie sich weiterhin gerne. Das hat mich sehr geärgert, und in aussichtslosen Fällen brach ich den Kontakt ab. Mit meinen heutigen Freunden kann ich Gutes und Schlechtes teilen, und darüber bin ich sehr froh. Nur ist das eben keine Selbstverständlichkeit.


    moonstone schreibt:
    Am besten verstehe ich mich immer noch mit Menschen, die mir ähnlich sind. Ja, es hört sich verrückt an, aber meiner Erfahrung nach funktioniert eine Freundschaft oder Bekanntschaft am besten, wenn man sich charakterlich und von seinen Interessen her ähnlich ist (also auf einer Wellenlänge liegt).
    Das ist bei mir auch so, aber ich möchte Konvergent trotzdem warnen: Gerade bei solchen Menschen neigt man dazu, die eine oder andere Grenzüberschreitung hinzunehmen. Ich hatte noch nie Probleme mit Freunden, die ich mochte, aber die gar nicht auf meiner Wellenlänge waren... weil ich im Umgang mit ihnen meine Grenzen eingehalten habe.


    moonstone schreibt:
    Er ist zwar nicht groß, aber ist es wirklich so wichtig, VIELE Freunde zu haben? Sind manchmal zwei oder drei vertrauensvolle und ehrliche Freunde nicht besser bzw. wertvoller?
    Wahre Worte.

  10. #40
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47

    AW: AD(H)S und das Problem mit den sozialen Kontakten im echten Leben

    Hey ihr Lieben, was war denn heute hier los? Über eine Woche war es still in diesem Thread und plötzlich gleich mehrere neue Antworten.

    Bin heute abend irgendwie total durch den Wind und bekommen meine Gedanken nicht gefasst. Daher muss ich meine Antwort wohl auf das Wochenende vertagen. Ich wollte aber einfach nur schnell mal ganzz herzlich DANKE für eure wirklichh interessanten Meinungen und Ratschläge sagen!

    Liebe Grüße
    Konvergent

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