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Diskutiere im Thema Feuerwehr und adhs im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    iiO


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Feuerwehr und adhs

    Ich war vor meinem Umzug auch 16 Jahre bei einer größeren Freiwilligen Feuerwehr, davon die ersten 6 in der JF und anschlißend in der Einsatzabteilung. G26 (Atemschutztauglichkeit) seit meinem 18 Geburtstag und dem AGT-Lehrgang durchgängig. ABER ich hab meine Diagnose auch nirgendwo erzählt, weils keinen was angeht und das würde ich dir auch raten: Behalt die Diagnose für dich, sonst wirst du schlechte Chancen haben in eine FF aufgenommen zu werden.

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 230

    AW: Feuerwehr und adhs

    Okey, das war mutig von Dir - auch wenn es bissel wie Himmelfahrtskommando war.

    Die Feuerwehr musste so handeln, denn die Bundeswehr und die Polizei handeln im Prinzip genauso.
    Okey, der Unterschied ist die fehlende Schusswaffe.

    Sorry für den langen Text, aber je nach Interesse habe ich den Abschnitten Überschriften gegeben, sodass man auch überspringen kann.

    Zusammenfassung - Interessanter ist jedoch:
    Du warst bereits 3 Jahre erfolgreich Feuerwehrmann!
    Nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist, lasse Dir doch von Deiner alten Wehr irgendwie sowas wie ein Zeugnis mitgeben (dort sollte das Wort AD(H)S nicht auftauchen, aber Du solltest mit denen mal darüber telefonieren). War Deine Krankheit nicht hinderlich (man kann ja sogar das Gegenteil entnehmen), so MUSS die neue Feuerwehr Dich nehmen. Sie nannten schließlich nicht "wir haben leider keine finanziellen Mittel zur Verfügung" sondern explizit Dein AD(H)S, welches bisher keine Rolle gespielt hatte (mit dem Zeugnis könnte man sich das vom Arzt ja nochmal medizinisch bestätigen lassen). Demnach wirst Du wirklich benachteiligt und stigmatisiert. Ich denke, das könnte man sogar juristisch einklagen (insbesondere im Zusammenhang mit einem positivem Zeugnis der vorherigen Feuerwehr und einem medizinischen Bericht, dass Du [Feuer-]Wehr-tauglich bist).
    Wärst Du nie in einer Feuerwehr gewesen, wäre das sichtlich schwieriger, aber nun warst Du das bereits und hast außerordentliche Leistung im Einsatz gezeigt!
    Damit ist die Begründung, "AD(H)S", hinfällig!


    Ausführung - Mein persönlicher Ratschlag:
    Rede mit den Jungs vonner Wehr und kläre sie auf. Das kann im Zweifel sogar im Einsatz von entscheidender Bedeutung sein, wenn man eine Betroffene Person mit AD(H)S vorfindet (insbesondere wenn gerade MPH wirkt - du weißt immerhin was das ist). Wenn das irgendwie erkennbar war, kann man das dem Notarzt bei der Übergabe mitteilen (auch wegen Medikamente für OPs [Paradoxe Wirkung etc. pp.] und so). Der Umgang kann eine ganz andere sein, insbesondere wenn Komorbiditäten mit im Spiel sind.
    Zumal das ja freiwillige Feuerwehr ist: Lass Dich zur Not darauf ein, zunächst mehr im Hintergrund und unterstützend zu wirken! (Wobei kp, wie das ist, mit den Sachen wieder finden ["Klappe drüber oder war's doch anner Seite?"].... als AD(H)S-Mensch ist man vorne wohl meist besser ... musst Du ja wissen wie das bei Dir ist.)

    Lass' Dich nicht hängen - kämpfe für mehr Akzeptanz
    1.) Lasse Dir die Zeugnisse/Berichte/Bescheinigungen vonner alten Wehr und Arzt mitgeben!

    2.) Bereite so ein Text vor als wolltest Du Dich bewerben:
    bereits 3 Jahre Einsatzerfahrungen in der aktiven Feuerwehr.
    selbst in besonderen Krisen konntest Du klaren Kopf behalten und präzise Entscheidungen treffen sowie außerordentliche Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen
    ... und was Du halt noch so tolles kannst ... also präzise Fähigkeiten und Umgang mit bestimmten Geräten etc. pp.

    3.) Schreibe noch einen weiteren Text darüber, dass Du deren Entscheidung nachvollziehen kannst, aber dies Anhand von den Zeugnissen und medizinischer Seite in keinster Weise bestätigt werden konnte, dass Deine AD(H)S-Diagnose Dich in der Ausübung der Tätigkeit als Feuerwehrmann beeinträchtigt. Dann kopierst Du praktisch so den Text, als hättest Du eine Bewerbung geschrieben, rein (natürlich so, dass das satztechnisch passt und Sinn ergibt).

    4.) Sollten Sie Dich jetzt wieder ablehen, dann würde ich das Worst-Case Gespräch führen, inwiefern nun AD(H)S ein Grund sein könnte und Du Dich stigmatisiert fühlst, da Du denen offen dargelegt hattest, dass AD(H)S Dich sogar in bestimmten Situationen zu Höchstleistungen führen - nämlich besonders dann, wenn viele am Limit sind. Da Dich AD(H)S also in der Tätigkeit nicht beeinträchtigt, hättest Du es sogar verschweigen dürfen (ist ja beim Job genauso; und hättest den Stress ja gar nicht)! Sollten die sich weiterhin Dir gegenüber sperren (vllt. sind die ja sogar total nett am Telefon), dann sage denen auch ganz nett, dass Du Dich halt echt benachteiligt fühlst und es leider juristisch versuchen wirst (wie hätten die entschieden, hättest Du nichts gesagt? Die berufen sich schließlich ganz und alleine nur auf diese AD(H)S-Diagnose).
    Das klingt vllt. dann hart für die, aber dann sagst Du auch ganz nett weiter, dass sowohl die Feuerwehr etwas positives hätte (nämlich Dich mit den besonderen Fähigkeiten und könnte als Vorzeige-Wehr bzgl. Integration dienen. Vllt. MUSS die Feuerwehr sogar ablehnen, weil es sich bei AD(H)S nunmal um eine klinische Diagnose handelt. Also Du würdest das dann sogar im Interesse der Feuerwehr oder anderen Wehren machen.
    Das könnte sogar Deutschlandweit ganz schön für Konsequenzen sorgen:
    Entweder ...
    ... gilt es pauschal als behindernd im Einsatz, dann wären alle diagnostizierten Menschen in der Feuerwehr dazu verpflichtet es der Wehr mitzuteilen,
    oder ...
    ... Gericht sagt, dass es im Einzelfall geklärt werden müsste, da die bereits Aktiven mit AD(H)S ja eh "gegangen wären".


    Ich weiß nicht, wie Du drauf bist, aber man sollte darum kämpfen!
    Nach meinem Prinzip muss man das sogar!
    Geändert von streamy (15.10.2013 um 01:46 Uhr)

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Feuerwehr und adhs

    also ich haber vor medis zu nahmen um besser durch die therorie mein ausbildung zu kommen und diese fedbäck zu machen

    G26.3 habe ich auch bekommen aber die frage wäre dann ob man sich den atemschutz einsatz als adhs antuten muss

    ich finde es auch sehr schade das ich MUggels damit überfordet haben ... aber da mit kann man einige sachen besser erklären. ich habe am freitag wieder ein arzt termin wo ich dieganose bekommen
    ich habe mich entscheiden mich voll in meiner ausbildung rein zu hängen und wenn ich fertig bin mein anerkennungs jahr wo andes zumachen wo ich dann auch wieder in die ff gehen. die begründen für die 1 jahre nicht dienst zeit liegt auf der hand grund ausbildung.

    in meiner schule verstehen die meinst schüler ich werde da nicht so aus gegzent wie führer in der schule nur eben die in büro die alles überwacht spring in dreick ... ich habe sogar schon ein tisch für mich allleine bekommen um mehr platz zu haben

    um noch mehr erfahrung in rettungsdienst zu bekommen bin ich in eine seg eingetretten wo der chef auch bescheit weiß und dort wohl kein problem ist .....

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