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Diskutiere im Thema Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich. im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #61
    Simönchen

    Gast

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Ich persönlich seh's für mich nicht als Krankheit.

  2. #62
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.426

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Ich glaube, es hat auch mit die Ausprägung zu tun und die Koomorbiditäten... Einigen können vieles kompensieren und kommen klar, mit Therapie, wenn der Umfeld stimmt oder sie allein sind, andere können machen was sie wollen, sie spüren immer wieder ihre Einschränkungen und kämpfen dauernd mit einiges...

    Ich sehe es als Einschränkung, weil mich einiges im leben viel schwieriger fehlt als andere Menschen und ich leide auch darunter...

    Mit der äussere Welt ist so verflixt: In manche Bereichen werde ich da rasch überfordert, da der Welt für der Durschnittmensch gemacht ist, aber... Ich brauche so dringend äussere Strukturen um meine innere Chaos zu kompensieren... Dabei können manche Strukturen mich wieder zu einengen, wenn sie mit meine Defizit zu stark zusammenprahlen.

    lg

  3. #63
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Simönchen schreibt:
    Ich persönlich seh's für mich nicht als Krankheit.
    Dann brauchst du auch keinen Arzt, höchstens einen Pfarrer.


    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.

  4. #64
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Lieber Wildfang,
    ich stimme zu 98 bis 99 Prozent mit Dir und Deinen Argunmentationen überein, aber mit dem Krankheitsbegriff habe ich auch so mein Problem.
    Nur der Umstand, dass es medizinisch relevant und mit Leidensdruck verbunden ist genügt mir da durchaus nicht für den "Krankheitsbegriff".
    Kennst Du die ICD-Diagnose o80? (o wie Otto, keine führende null)
    In der Regel ist das sehr schmerzhaft.
    Auch wenn das durchaus ohne fachmedizinische Betreuung gutgehen kann, würde ich dringend dazu anraten, dabei solche fahmedizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Optimalerweise sogar in einer Klinik.

    Von "Krankheit" würde ich da aber dennoch nicht sprechen wollen.

    Die Frage war aber auch gar nicht, ob es eine "Krankheit" sei, sondern ob es das überhaupt gibt.
    Und damit ist dann sicher auch gemeint, ob es das als "medizinisch relevant" klar genug umrissen ist.
    Und das ist es ganz sicher, daran gibt es keinen Zweifel, das ist auch nicht "unter Experten strittig" oder "umstritten" oder wie sonst das blumige Vokabular dafür ist.
    Die AD(H)S Leugner sind allesamt keine Fachwissenschaftler. Unter den Fachwissenschaftlern gibt es einen sehr durchgängigen Konsens über das "Konzept" AD(H)S

  5. #65
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 731

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Es ist eine Mutation.

    Eine Krankheit wird es erst, wenn man damit nicht mehr klarkommt, sich Komorbiditäten entwickeln oder schlicht manipulativ gedrängt wurde in die Gesellschaft zu passen (so... konforme Erziehung, ne?) und daraufhin in Depressionen und Sonstiges fällt. Anschliessend wird AD(H)S diagnostiziert - weil man wegen Problemen zum Psychiater geht - und DANN ist es eine Krankheit.

    So schwer ist das doch nicht, oder?

  6. #66
    Lysander

    Gast

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Eine Disposition.

  7. #67
    Simönchen

    Gast

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Wildfang schreibt:
    Dann brauchst du auch keinen Arzt, höchstens einen Pfarrer.


    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.
    Danke für den extrem nützlichen Tipp! Blöd, dass ich schon lange ausgetreten bin, nun gibt's für mich wohl absolut keine Hoffnung mehr.

    S.

  8. #68
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Theonar schreibt:
    So schwer ist das doch nicht, oder?
    Doch, so schwer ist das schon.

    Denn Du setzt den Begriff "Krankheit" als gegeben vorraus, viele andere ebenfalls, aber offenbar definieren das unterschiedliche Menschen für sich verschieden...

    Das eigentliche Problem, das ich an der Diskussion um die Frage "ist ADHS eine Krankheit" sehe, hängt mit einem anderen Thema zusammen:
    Nämlich der Behauptung, wir seien dabei (v.a. mit der weiteren Verfeinerung des DSM), immer mehr "normales" menschliches erleben zu pathologisieren.

    Ich finde diese Diskussion, so wie sie derzeit öffentlich geführt wird, gefährlich und schädlich.
    Sie geht am wesentlichen vorbei.

    Dahinter scheint die Idee zu stecken, dass das, womit sich die Medizin befasst, Krankheiten seien.
    das stimmt aber gar nicht.

    Die Medizin befasst sich z.B. auch mit der Gesundheit.
    Also mit Prävention und dem Erhalt von Gesundheit.

    "Medizinisch relevant" sind nicht nur Themen um Krankheit.
    Wenn wir etwas erreichen möchten gegen die vielfach genannte "Stigmatisierung" durch psychiatrischen Diagnosen, dann sollten wir IMHO aufhören, den Begriff der "Krankheit" so automatisch damit in Verbindung zu bringen.

    Die Kritiker von DSM IV führen gerne an,
    1. dass es sich dabei oft um ganz normale menschliche Verhaltnsvarianten handelt
    2. und die Medizin das nicht pathologisieren sollte

    mit 1. haben sie recht. Es geht oft um psychische Erscheinungen, die ihren Platz im verhaltensrepertoire ganz zurecht haben.
    Mit 2. haben sie nicht recht, denn die medizin kann dennoch etwas sinnvolles dazu zu sagen haben.

    Wenn ein Stammesmitglied eines Urwaldvolkes liebeskummer hat, geht er damit zum Schamanen.
    Trauer, Schmerz und Verlust gehören seit jeher ebenso zum Verantwortungsbereich der "Heiler" wie die Wundverletzung oder die Lebensmittelvergiftung.
    Warum soll das bei uns nicht mehr so sein?

    Seit jeher greifen die "Heiler" dabei auf den Einsatz psychotroper Substanzen zurück: Coca-Blätter, Kath, etc.
    Ebenso wie seit jeher Menschen solche Mittel ohne Rücksprache zur Selbstmedikation verwenden. Alkohol spielt da eine größere Rolle.

    Warum sollte das heute anders sein?
    Die Medizin ist dazu das richtige und angemessene Gebiet, um aus wissenschaftlicher Sicht etwas dazu zu sagen.
    Und es ist das richtige Gebiet, um zu helfen, wenn die Situation Belastungen mit sich bringt.

    ICD o80 ist daher ein sehr gutes Beispiel für den Verantwortungsbereich der Medizin.
    Das gehört eindeutig in den medizinischen Bereich.
    Eine Pathologisierung brauchen wir dennoch nicht, und sie findet dort IMHO auch nicht statt.

    Wir sollten lieber aufhören, über die Pathologisierung von psychiatrischen Diagnosen zu lamentieren, indem wir einfach aufhören, psychiatrische Diagnosen zu pathologisieren.
    D.H. indem wir nicht mit der medizinischen Relevanz im Psychiatrischen Bereich automatisch den Begriff der Krankheit assoziieren.
    Im Bereich von ICD o80 ff tun wir es ja auch nicht.

  9. #69
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.680

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    Simönchen schreibt:
    Danke für den extrem nützlichen Tipp! Blöd, dass ich schon lange ausgetreten bin, nun gibt's für mich wohl absolut keine Hoffnung mehr.

    S.
    Du könntest es ja mal bei S c i en /()/0§y versuchen...

  10. #70
    Simönchen

    Gast

    AW: Gibts ADS/ADHS eigentlich wirklich? Bitte zerreisst mich nicht gleich.

    IonTichy schreibt:
    Du könntest es ja mal bei S c i en /()/0§y versuchen...
    Danke für den extrem nützlichen Tipp, Klappe die Zweite...

    Nö, das brauch ich nicht. Mein Gehirn kann ich mir selbst waschen, danke.

    S.

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