Hallo an alle,

Ich bin neu hier im Forum und das hier ist so mein erster thread.

Ich bin nun 22 Jahre alt und leide seid ca 10 Jahren unter diversen Ängsten. Angst vor dem Taubwerden,angst vor dem erblinden,der hölle,verfolgungsideen... Mit 15 bin ich das erste mal in eine psychiatrische klinik. Was darauf folgte war eine Odysee von Klinikaufenthalten und Arztwechseln. Mindestens 5mal wurde die Diagnose ''paranoide schizophrenie'' gestellt. Als ich vor einigen Wochen nun in einer Spezialklinik war ist nun die diagnose schizophrenie weitgehend ausgeschlossen. Nun steht die Verdachtsdiagnose auf ADS/ADHS und eine Zwangserkrankung. So genau konnte das bisher kein Arzt sagen was ich habe... meist waren es Ärzte die sehr von sich überzeugt waren und gerade dabei waren ihren Facharzt zu machen. Seid ich das erste mal Medikamente genommen hab sind nun beinahe 8 Jahre vergangen. Von Abilify bis Zyprexa, von amytryptilin bis zopiclon hat nichts geholfen. Nach dem ich nun über 20 verschiedene Medikamente genommen habe und etliche von den Antipsychotika paradoxe Reaktionen wie Angstverschlimmerung oder Verschlimmerung der Gedanken bewirkt haben, hat mir ein Freund eine Kapsel Medikinet besorgt. Diese Tablette hatte den restlichen Tag gerettet. In der Schule konnte ich endlich ohne innere Unruhe sitzen und das oft vorhandene Angst/Druckgefühl in der Brustgegend hatte schlagartig nachgelassen. Über 3 Stunden war ich ziemliche entspannt. Selbst die Ängste die ich immer um meine Ohren habe waren das erste mal wie verflogen. Das einzige Schlechte daran war das die Wirkung nach ungefähr 3 stunden umgeschlagen ist in eine innere Leere mit starker Gefühlslosigkeit.

Nun frage ich mich ob womöglich ads die Erklärung für alles sein könnte. Warum haben alle Medikamente bisher wie zB paroxat,venlafaxin und und gar nicht gewirkt oder alles nur schlimmer gemacht.

Nun hatte ich vorletzte Woche ein Vorstellungsgespräch bei einer Ärztin die auf Ads/adhs im erwachsenenalter spezialisiert ist. Bald folgen Tests zu Ads und vll in irgendwann auch eine Einstellung auf ein Medikament wie Ritalin. Würde nun rauskommen das es kein ADS/ADHS ist... dann wäre ich so ziemlich am Ende meiner Arztodysee. Medikamentemäßig ist so ziemlich alles augelutscht. Ich hoffe, nein ich bete fast das es ADS ist... es wäre die Erklärung für alles, vll würde dann eine spezielle Verhaltenstherpie helfen oder ein Medikament wie Ritalin.