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Diskutiere im Thema Angst vor der Diagnose im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Angst vor der Diagnose

    so irgendwie bin ich total unglücklich und weis garnicht warum also mal als erstes: kein ads laut diagnose... allerdings wäre mein iq gestiegen *G*
    ja irgendwie weis ich nciht was ich damit nun anfangen soll... und auch eine hinweise was ich nun weiter machen soll weil die probleme bleiben ja auch wenn die diagnose fehlt....

  2. #22
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.633

    AW: Angst vor der Diagnose

    Ausgburger schreibt:
    so irgendwie bin ich total unglücklich und weis garnicht warum also mal als erstes: kein ads laut diagnose... allerdings wäre mein iq gestiegen *G*
    Jo, du armer Kerle.

    Koi ADS, aber wenigschdens gscheider worra durch Suff und Rauch. Und durch ****** ned dümmer. Ha, Kerle, was willschd denn mehr heutzutag.

    Leben zwar im Arsch, aber was soll`s.

    Hätt sich ja au mehr anstrengen können, dr Kerle

    Ha jo, jeder ist seines Glückes Schmied.

    Arbeit macht frei, ha jo, i war drbei.

    Wär i nur drei grad schwuler, wie i sowieso schon bin, würd ich Dir ein Schleifchen ins Haar flechten.


    Jo, elso, was ich eigentlich sagen wollt, dass eine AD(H)S-"Forschungsstelle" in Deutschland herausgebracht haben will, dass Du definitiv kein AD(H)S hast, muss nix bedeuten.

    Des ist ned däfetistisch gmeint, im Gegenteil, es wär ja durchaus begrüssenswert, wenn deutsche Forschungsstellen etwas über AD(H)S wissen täten.

    Wissen sie aber ned.

    Dass es immer wieder Ärzte gibt, die man als Betroffener auch kennenen lernen kann, des will i gar ned bestreiten, die Institution an sich, weiss aber nichts von AD( H)S, gerade des behauptet sie aber als Selbstzweck.

    I will ned zu sehr in die Details gehen. Aber mir ist durchaus eine deutsche Uni-Klini bekannt, die überhaupt nichts von AD(H)S weiss, aber trotzdem eine Ambulanz für Erwachsenen-AD(H)Sler unterhält.

    Dass muss wie gesagt nicht heissen, dass es in dieser Klinik niemanden gibt, der sich mit AD(H)S auskennt, des heisst nur, dass weder ich, noch mein bereits andersweitig diagnostizierter Zimmerkollege während eines Zeitraumes von einem Vierteljahr in dieser Klinik je jemand begegnet wäre, der sich damit ausgekannt hätte.

    Des einzig posiitive, was sich über diese Klinik berichten lässt, ist, dass sie auch keinen Fragebogen zum Thema AD(H)S zur Verfügung hatte.

    Des braucht man aber auch nicht, wenn man die Fachambulanz zum Thema AD(H)S erst ein halbes Jahr später aufmachen will.

    Das wiederum heisst aber nicht, dass es in dieser Klinik mit dieser Erwachsenen-AD(H)S-Ambulanz, ned vielleicht Leute gibt, die sich damit auskennen.

    Des kann ich ned behaupten, weil ich es ned weiss.

    Das einzige, was ich somit behaupten will, ist, dass die wenigsten Ärzte, sich mit diesem Thema auskennen, aber bleiben wir bei den Uni-Kliniken und den so genannten Forschungsstellen, die sich hier als die Hüter der Forschung, der Wahrheit, und des was weiss ich noch was aufspielen wollen, das also auch hier, die wenigsten Ärzte, ihrer Verantwortung gewachsen sind.

    Ich weiss nicht, w a s für ein Forschungsinteresse sich hier verbirgt, begrüsse es aber ausserordentlich.

    Bleibe aber bei meiner Behauptung, dass diese Leute in ihrer überwiegenden Mehrzahl auch nicht den Hauch eines Schimmers haben, was sich hinter dem Thema AD(H)S verbirgt, und zwar weder als Einzelschicksal, das in den Forschungen der Uni-Kliniken ohnehin noch nie eine Rolle gespielt hat, noch als Gesamtschicksal einer bis jetzt immer noch imagnierten Generation AD(H)S, das heisst jener ersten Welle von erwachsenen Diagnostizierten in Deutschland überhaupt-

    Jo, kommen wird, da könnt ihr noch bremsen, wie ihr wollt, kommen wird die Welle, die Biologie wird selbst ein deutscher Psychiater nicht aufhalten können. Jo, I`m very sorry, durchaus Mitgefühl für den Zusammenbruch eines ICD-Weltbildes.

    Da es sich hierbei aber um Leute handelt, die ihr weisses Fähnchen traditionell und bereits seit 1933 in jeden Wind hängen, wenn er politisch erwünscht ist, gibt es durchaus Chancen.

    Ich würd mich jetzt ned an der Zahl 33 echauffieren, es muss auf jeden Fall kohlemässig was für diese Herren in Weiss herausspringen.

    Oder im Klartext formuliert: So lange es für diese Herren sich mit AD(H)S nichts verdienen lässt, wird es AD(H)S auch nicht geben.

    Werden wir eben weiter schizophren und persönlichkeitssgestört sein.

    Schwarz sehen darf man also nicht. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass
    sich der Wind ned auch genauso gut drehen könnte. Dass Psychiater zu grossen Teilen völlig charakterlos und menschlich amorph sind, wird jedenfalls eines Tages NICHT unser Nachteil sein. Des ist des eigentlich Verblüffende, aber auch einzig positive an dieser an sich beispiellosen Geschichte.


    Jo, wenn ihr mich jetzt also no einmal fragt, Karle, warum bin ich so einsam, so allein und warum interessiert sich keine Sau für mich.

    Jo, so möchte ich Euch allen antworten, des liegt ganz einfach daran, weil ihr einsam seid und allein und sich keine Sau für Euch interessiert.

    Auf Euch ist sozusagen geschissen.

    Jo, gell, des ischd a Scheisserkenntniss, aber so ischds. Also, gewöhnt Euch dran. Und hört auf, rumzujammern. So wie es ischd, ischd es.


    Sicherlich gibt`s a bar AD(H)S-Forschungsstellen an a bar Uni-Kliniken.

    in Deutschland...


    Geforscht wird in Deutschland sozusprech quasi rund um die Uhr und überall an allen Ecken und Enden der bereits politisch getroffenen Feststellung, dass es AD(H)S bei Erwachsenen in Deutschland gar nicht gibt.


    Ha, noi, des ist kein Widerspruch bei Politikern, die ihre Sommerpause entweder

    a) unter Rheumakranken in Ischia

    b) als Radfahrer auf Usedom

    oder

    c) mit iher Märklin-Eisenbahn im heimischen Keller verbingen.

    Noi, ischd koi Witz, ischd grad in dr Tagesschau kommen.


    Jo, wieder erndschd: Problem bei dera ganzen Sach ist, es gibt in jeder dieser Kliniken, einen (vielleicht 2, aber i will mi ned zu weit aus dem Fenster lehnen) der sich wirklich damit auskennt, man kann die Sache also ned in Bausch und Bogen verdammen, eine Chance gegen die jeweiligen Klinik-Strukturen hat der (redliche) Einzelne aber nicht.

    Nicht verzichten möcht ich in diesem Zusammenhang auf die Aussage meines vorletzten Psychiaters, den ich mit letzter Kraft aufgesucht hatte, nachdem ich ich dem allerletzten Psychiater mit knapper Not entronnen war: "Ja, tut mir leid, da müssen Sie sich einen anderen suchen, die Behandlung von AD(H)S ist in Deutschland politisch nicht erwünscht."

    Noi, ich will mich ned über den Kerle lustig machen. Ganz im Gegenteil, des ist ja der erste gewesen, der die Sache klar ausgesprochen hat.

    Also, Augsburger, Fazit, mir ist so ein Typ in der Zwischenzeit lieber, der sagt, jo, AD(H)S, des ist a schöne Sach, aber selbst, wenn`s das gäben täte, täte ich sie nicht behandeln. Als die Herren, jawoll, AD(H)S gibt's. Aber wenn ich mir ihre Visage so anschaue, also haben tun sie das nicht, wa, da hab ich aber schon zapppligere Zappler gesehen, Herr Augsbuger.

    Auf dem Niveau kann man sich des schenken.

    Im Zentrum der AD(H)S-Diagnose steht die Lebensgeschichte des Betroffenen, die allerdings muss auf jemanden treffen, der sie sich überhaupt anhören möchte.

    Über eine Diagnostizierungsfähigkeit ist damit noch gar nichts gesagt.

    Ich habe jedenfalls noch von keinem einzigen, der wenigen Kinderärzte und Psychiater in Deutschland (um sie aufzuzählen genügen die Finger an beiden Händen), gehört, die bei ihrer Diagnose auf einen wie auch immer geartete Testbatterie an einer deutschen Uni-Klinik bestehen würden/bestanden hätten.

    Spätestens nach 30 Jahren Praxiserfahrung und/oder dem 3000. diagnostiziertem ADSler macht diesen Leuten niemand mehr was vor, dene kannst ne verdammt lange Nase drehen, bis da an dein Mph oder gar Amphe kommst, des könnt ihr mir glauben, Fragebogen für 50 Euro hin, IQ-Test für 80 Euro her. Menschliche Substanz ist auch was wert. Eigentlich selbstverständlich, deshalb für Psychiater nur schwer zu begreifen.

    Also lieber Testbatterie. Die wird das mangelnde Wissen schon ersetzen und die mangelnde Substanz zusammenflechten.

    Jo, i weiss schon, dass Ihr pleite seid.

    Aber was wollt ihr jetzt schon wieder ins Feld führen, eine frische Doktorandin, die grad an dr Uni-Klinik angefangen hat, oder eine Psychologin, die grad über den pränatalen Spracherwerb bei Migranten-Ponys forschd.

    Ihr glaubt immer no, dass ihr die Leut (mit Verdacht auf AD(H)S) verarschen könnt. Aber die Annahm ist hierzuland zunehmend im Abnehmen begriffen.

    Mein lieber Scholli, ich fürchte, wir müssen alle noch ein bisschen dazu lernen (*) bei diesem Thema, Du, Sam, das sehe ich, fängst gerade auch damit an.


    (*) das scheint mir übrigens ein ganz wichtiger Punkt zu sein, diejenigen, die sich bereits seit 30 Jahren mit dem Thema beschäftigen, haben überhaupt kein Problem damit zuzugeben, dass sie nichts oder noch sehr wenig über AD(H)S wissen, während die "Forschungstellen", die es seit ein paar Jahren gibt, bereits alles wissen und nach 150 Euro haargenau sagen können, ob jemand AD(H)S hat oder nicht


    Elso, welcome Sam to our everlasting theme.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Angst vor der Diagnose

    ooh mann... das liest sich wie ein Krimi und jetzt hab ich selber noch ein bisserl mehr die Hosen voll.
    Frag mich schon länger wie viel Gewicht diese Tests haben im Vergleich zur Lebensgeschichte die man erzählt, oder versucht zu erzählen, weil - nicht gut genug wie wir sind - haben wir vielleicht wenns schief ging, die Geschichte bloß nicht treffend genug beschrieben. Vielleicht weil uns Vieles daraus, was ein tolles Indiz wäre, selber zu normal vorkommt um es zu erwähnen, schließlich leben wir ja schon ewig damit. Großartig, dann könnt es also sein, dass wir zwar einen tollen Doktor erwischt hätten, der nicht allein die Testergebnisse zur Diagnose hernimmt, sondern wert auf unsere Geschichte legt, und dann könnt es also weiter sein, dass wir trotzdem ohne ADS Diagnose heimgehen und dann haben wir halt versagt und waren zu blöd, die Geschichte so zu erzählen, dass wir erkannt werden.
    Schön blöd.
    Oh Gott,
    Horrorvorstellung...

    Sam,- tut mir leid mit Deiner 'Diagnose'. Ich glaube wenn man selbst sich mit AD(H)S gründlich befasst hat und sich so sehr darin wieder erkennt, dann lohnt es sich, weiter zu suchen. Ich wünsch Dir, dass Du weiter suchst. Und gib die Arschkarte ab, schick sie nach München oder so,- Du brauchst sie nicht.

    Liebe Grüße

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 142

    AW: Angst vor der Diagnose

    @ Eiselein

    muss mich mal eben bei Dir bedanken - in Deinen Beiträgen steckt immer so viel drin,-
    da hab ich schon wirklich viel mitgenommen. Muss speziell die auch irgendwie immer 2x lesen - ich glaub das liegt nicht nur am Übersetzen, schließlich habbich selber urschwäbische Wurzeln...

    Also Extra-Danke und Julegrüße

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 72

    AW: Angst vor der Diagnose

    Hallo, meine Gefühle waren absolut ambivalent. Einerseits total euphorisch endlich zu wissen was los ist mit mir und mich auch tatsächlich mit der Diagnose identifizieren zu können ( sehe mich als absoluten ADHS Prototypen) andererseits eine unglaubliche Wut und Hass auf 20 schmerzhafte vergangene Jahre in denen mir nix geholgfen hat an Therapien Medikamenten, Kuraufenthalten... "Borderline", Essstörungen, das übliche... jetzt sehe ich ADS als Ursache, und all die andere Diagnosen als Komorbiditäten die sich daraus entwickelt haben. jetzt nach knapp zwei Monaten Diagnosestellung und mit teils gutem Erfolg mit den Medis kann ich sagen dass ich tendenziell total glücklich bin zu wissen was sache ist. Wenn ich mein Verhalten mit der Diagnose entschuldigen würde, würde ich ja nicht versuchen etwas zu ändern bzw. würde keine Medikamnete nehmen. Aber ich zeige meinem Umfeld ja wie sehr ich an mir arbeite, nur ich erwarte andererseits dass mein Umfeld, v.a. mein Mann endlich aufhört mir zu unterstellen dass mein totales inneres und äusseres Chaos aus Faulheit und Respektlosigkeit resultiert. Das ist etwas was mich sehr verletzt. ganz sicher verlege ich nicht zwanzig mal am tag wichtige Dinge wie Handy schlüssel oder portemonaie weils mir so unendlich viel Freude bereitet zeit mit Suchen und Finden ( oder auch nicht Finden) zu vergeuden.
    #Es ist doch wie mit Süchten. Nimm einen Alkoholiker. Wenn man checkt dass es ne Sucht ist wird man verstehen warum er Schränke aufbricht und nach Schnaps sucht oder seine Liebsten beklaut. das darf man doch nicht enis zu eins aufrechnen wie bei nem gesunden Menschen der ab und an n Glas Wein trinkt.
    ich erwarte dass man meine Krankheit anerkennt udn sich mit mir freut dass es einen weg in die "heilung" oder die besserung gibt.
    LG Funkydanni

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 29

    AW: Angst vor der Diagnose

    ja ich hab mich jetzt auch dazu durchgerungen weiter zu machen... die kochen schlieslich auch nur mit wasser und ich kenne mich besser...
    wärend der tests wurde mir immer weider gesagt das das wohl alles sehr typisch dfür nen adsler wäre... die eine meinte sie ist jetzt seit 20 jahren hier und wüsste wovon sie redet blabla und dei neue ärtztin sieht das ahlt anderst...
    naja dank erika hab ich jetzt in augsburg nen sehr kompetenten ansprechpartner....
    ein anderer psychoterapeut meinte auch das er meine geschichte nicht zu m erstenmal hört und das es eher selten wäre beim erstenmal eine richtige diagnose gestellt zu bekommen besonders wenn man nicht hyyperaktiv ist...
    naja dann gehts halt weiter...,
    und danke für das ganz feedback!

    nachtrag: keiner weis mehr über mich als ich ^^ zumindest im moment *G*
    Geändert von Ausgburger (29.07.2009 um 14:10 Uhr)

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Angst vor der Diagnose

    @augsburger
    hallihallo... ehrlich gesagt, kann ich dich einerseits verstehen, andererseits wieder nicht.
    ich habe bis vor drei monaten rumgerödelt, wieso weshalb oder warum ich so bin wie ich bin. habe gelebt nach dem motto, hoppla, hier komm ich und wer mich nicht mag, soll gehen. ich gebe nämlcih nichts auf das, was die anderen sagen, sofern ich mir den schuh nicht anziehen kann. meine gedankensprünge waren für den ein oder anderen nicht nachvololziehbar, daher kamen diejenigen auch nicht mit und sagten oft, die erzählt nur geistigen dünnschiss. meine freunde hingegen, die gut ausgewählt sind, schätzten mich immer für meine art, die aber immer schon anstrengend war. vor drei monaten stellte sich zufällig die diagnose adhs heraus und schwupps waren mit einstellen auf medikinet viele anstrengende faktoren verschwunden bzw gedämpft. schließlich ist es für uns betroffene nicht weniger anstrengend, so zu leben. ständig etwas zu suchen oder den terminen hinterherzuhechten, alles auf den letzten drücker zu erledigen oder der personifizierte stress mit namen kolibri zu sein.
    letztendlich solltest du etwas -leicht gesagt- entspannter an die sache herangehen. versuch es parallel einmal mit der muskelentspannung nach jakobson (pmr genannt). eine schwierige, aber sehr hilfreiche übung. sei nicht enttäuscht, wenn es nicht sofort klappt. also. ich drück dir die däumchen und sage - THINK POSITIV-->es wird besser. rechtfertigen musste dich schließlich nur vor dir selbst,..
    deine daniela

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Angst vor der Diagnose


    Ich habe keine Angst vor der Diagnose, sondern ich habe Angst vor keiner Diagnose. Mein Leben lang vermute ich ADS bei mir. Immer wieder falle ich auf diese Diagnose zurück. Immer wieder begegnet mir Unverständnis in meinem Leben. Gerade vorgestern wieder, als ich mich bemühte jeden aussprechen zu lassen und doch wieder trotz aller Bemühungen in ein Gespräch platzte. (nur ein Beispuiel von vielen). ich will es einfach wissen. ich will endlich wissen, was ich habe, was es ist. Für mich wäre es eine Erleichterung zu wissen, dass ich an ADS leide, einfach aus dem Grunde, dass das Kind dann einen Namen hätte und ich eine Bestätigung dafür hätte dass ich nämlich tatsächlioch manchmal nicht anders kann, trotz Bemühungen. Das Unverständnis der anderen macht mich mürbe und mein Selbstvertrauen leidet darunter.

    Nein, ich habe keine Angst vor der Diagnose, ich habe Angst vor keiner Diagnose!

    LG Löwenherz

Seite 3 von 3 Erste 123

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