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Diskutiere im Thema Zeit des Erwachens ... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 192

    AW: Zeit des Erwachens ...

    Danke für den Schubs..ich werde da auch auf Quellensuche gehen...mal sehen, was ich über das Dopaminsystem noch finden werde.

    Nichtsdestotrotz sollte es mehr solche Projekt geben...ob nun von Professor Hüther angeschoben oder nicht...

    wie soll ich wissen, was für ein Geistes Kind er ist....leider habe ich ihn noch nicht persönlich fragen können...wär bestimmt ein sehr interessantes Gespräch.

    Ich hatte nicht vor, eine Diskussion über Medikamente ja oder nein in Gang zu setzen. Da ich selbst im Chaos lebe und weiß wie schwer es ist, damit klarzukommen, wäre es anmaßend von mir, einen anderen Chaoten zu sagen, was er zu machen hat. Ich habe lediglich für mich entschieden, keine Medikamente zu nehmen...

    Schade finde ich es jedoch, das mit ADHS so viele Geschäfte gemacht werden.

    Wir als Betroffene sollten endlich an die Öffentlichkeit treten, damit unser etwas andere Welt für andere begreifbar wird. Eigentlich sitzen wir doch alle im gleiche Boot..ob normal oder etwas chaotisch...

    Liebe Grüsse
    amanda

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 346

    AW: Zeit des Erwachens ...

    Schade finde ich es jedoch, das mit ADHS so viele Geschäfte gemacht werden.

    Wir als Betroffene sollten endlich an die Öffentlichkeit treten, damit unser etwas andere Welt für andere begreifbar wird. Eigentlich sitzen wir doch alle im gleiche Boot..ob normal oder etwas chaotisch...
    Da stimme ich dir uneingeschränkt zu!

    LG, Esme

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 114

    AW: Zeit des Erwachens ...

    Hallo @ all,

    auch ich habe den Bericht eingehend studiert und musste an einigen Stellen schmunzeln, da werden ja nun bestehende, nicht wegzudiskutierende Probleme von Betroffenen relativ einfach dargestellt, die Realität sieht ja nun mal wesentlich düsterer aus, zumal ich den Eindruck gewonnen habe, dass in allen 11 Fällen kaum differenzialdiagnostisch eingegriffen wurde.

    In Richtung Öffentlichkeitsarbeit bin ich ja nun schon lange aktiv ( vielleicht mal auf die Homepage schauen ), im Münsterland haben wir bereits viele aus ihrer Lethargie gerissen und mit Fakten konfrontiert, die man nicht mehr so einfach abtun konnte.

    Der Förderverein gibt ebenfalls Vollgas, ein Benefizkonzert ist geplant, ich wurde von drei Volkshochschulen gebeten, dort über das Thema zu referieren, Beginn im Januar 2010, ein 45-minütiger Fernsehbericht bei WM-TV ist in der Vorbereitung, und vieles mehr.

    Also nicht allzu sehr aufregen über immer wiederkehrende Reportagen und Aussagen in verschiedensten Medien, dass dererlei Störungsbilder Erfindung sind, MPH grundsätzlich schlecht ist u.a., wir sind darum bemüht, Licht ins Dunkel der Öffentlichkeit zu bringen und die breite Masse zu sensibilisieren, halte Euch weiter auf dem Laufenden.

    LG an alle

    Frank

  4. #34
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Zeit des Erwachens ...

    Hi @ all,

    ich habe den Thread am Anfang (also die Diskussionen von Amanda und esme) aufmerksam gelesen. Den Bericht im Stern kenne ich nicht. Aber zu der ganzen Diskussion muss ich hier doch mal grundsätzlich etwas los werden:

    1. ADHS wird immer häufiger diagnostiziert, weil die Forschung voran schreitet!
    2. ADHS wird immer häufiger diagnostiziert, weil sich die Gesellschaft rasend schnell verändert!
    3. ADHS wird immer häufiger diagnostiziert, weil Aufklärung betrieben wird!

    Gehen wir aber mal in der Geschichte zurück: ADHS ist so alt wie die Menschheit. ADHS ist der Motor der Entwicklung. ADHSler sind von den Bäumen gestiegen und haben Werkzeuge erfunden, ADHSler haben Strategien entwickelt, ADHSler haben ....! Wir könnten die Liste endlos weiterführen, vor allem auch mit Bill Gates als Kühlerfigur.
    Das ganz große Problem besteht für mich eigentlich darin, dass die genialen und erfolgreichen ADHSler die Welt verbessert haben, aber die "Normalos" damit heute hausieren gehen bzw. alles für das normale Leben nutzen ohne jemals einen Beitrag dazu geleistet zu haben. Und wir ADHSler unter genau dieser Situation leiden müssen. Nehmen wir nur mal Bill Gates: Ohne ihn hätten wir dieses Forum überhaupt nicht! Ohne Microsoft wäre die Computer- und Internetentwicklung niemals so schnell weltweit verbreitet worden! Da war also ein genialer Mensch mit einer genialen Idee. Diese wurde von allen extrem schnell genutzt und umgesetzt! In der heutigen Zeit gehören Computer und Internet schon zum Standard in Grundschulen! Und der Umgang mit diesen Medien wird vorausgesetzt!
    Nun sollen aber gerade Kinder und Erwachsene mit ADHS dieser Reizüberflutung den Rücken kehren! Jetzt wird diese Reizüberflutung verantwortlich gemacht für ADHS!
    Oder nehmen wir mal Leonardo da Vinci: Wo wären wir heute ohne diesen genialen Menschen?

    Für mich ergibt sich daraus nur eines: Nicht wir müssen uns der Welt anpassen sondern die Welt muss sich uns anpassen! Nicht wir und unsere Kinder müssen der Reizüberflutung entfliehen sondern die restliche Menschheit muss endlich lernen, mit der Reizüberflutung verantwortlich umzugehen. Und somit auch ein "Stern", der sich ja auch und vor allem an "alle" richtet. Und auch Auflage machen muss und somit schon wieder ein Massenmedium ist. Und daher gar nicht bereit ist (wie so viele andere Massenmedien eben auch), differenziert zu berichten. Oder seht ihr euch diese Gerichtsshows, Talkshows und sonstigen Müll-Sendungen am Nachmittag gerne an? Wenn überhaupt (ich zäpp mich da manchmal durch, weil ich ne Auszeit brauch)!!!

    Wir sollten diese ganze Diskussion also mal nicht so sehr auf "wissenschaftliche" Füße stellen, sondern viel mehr auf den eigenen menschlichen Verstand zurückgreifen und die Lage so sehen, wie sie tatsächlich ist!

    LG

    Snagila

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 114

    AW: Zeit des Erwachens ...

    Hallo Snagila

    danke für diesen Beitrag, der Hammer!

    Nein, mal im Ernst, auch ich sehe viele Dinge unseres sogenannten Störungsbildes überwiegend aus der Sicht unserer Stärken, unserer Flexibilität, unserer Emotionalität..............uv m.

    AD(H)S-ler sind oftmals Alpha-Persönlichkeiten, haben absolute Führungsqualitäten, sind ausserordentlich sozial, aber wem erzähle ich das hier.

    Bis bald

    LG

    Frank

  6. #36
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Zeit des Erwachens ...

    Ja, Frank,

    wem erzählst du das hier! Hier ist es ja auch gar keine Frage! Eine Frage und ein Problem des Verstehens ist es draußen! Außerhalb des Forums.

    Was mich etwas irritiert, ist auch die Tatsache, dass man sich mit Leuten umgeben soll, die einem gut tuen. Wie aber macht man das, wenn man im weiten Umfeld niemanden hat, der Verständnis hat? Wenn man (ADHS-technisch) in der Pampa wohnt? Woher nimmt man dann die Leute, mit denen man sich umgeben sollte? In der Pampa (die eigentlich mitten in Deutschland liegt) hat man keine groß Auswahl. Hier ist Leben und Leben lassen auch ein Fremdwort. Einzig und allein gilt: Solange die Leute über dich reden, bist du:

    1. Interessant und
    2. noch nicht tot!

    Ist ja auch schon was!

    LG

    Snagila

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 168

    AW: Zeit des Erwachens ...

    Hey!

    Also, ich weiß nicht, ob ich jetzt alles so richtig "verstanden habe, was ich gelesen habe...."
    Jedenfalls, möchte ich auch was dazu beitragen: (Ich habe einen Thread ins Leben gerufen:"Philosophieren über ADHS", guckt doch mal rein) Unser Sohn ist betroffen, nimmt Medikamente. Der Unterschied ohne Medikamente ist erheblich groß, ich habe auch als Mutter ADHS, kann wegen der Nicht-Verschreibung z. Zt. keine Medikamente nehmen UND der Unterschied ist nicht zum AUshalten: Vergesse viele wichtige Sachen, Termine, hab noch weniger Zeitgefühl, habe kein Raumgefühl, "renne, wörtlich genommen" gegen Türen usw. Ich möchte damit sagen, das ja wohl offentlichtlich an der Diagnose (neurologisch-biologisch) was dran ist, ob wir nun wollen oder nicht ! Wissenschaft hin, Wissenschaft her......Grad in diesem Bereich sind die Wissenschaftler noch in den Kinderschuhen, insbesondere bei Erwachsenen! ICH habe für mich entschieden, das man (frau) die ganze Sachlage nicht nur auf einen Punkt fixieren sollte. "Es ist sicher von jedem etwas" Wie wir ja alle wissen, gibt es diese Symptome schon seit Jahrhunderten (Zappelphilip)" Weg diskutieren können wir es nicht! Für mich ist ein Zusammenspiel von einer neurologisch-biologischen Aspekten, aber auch gleichzeitig gesellschaftlich bedingt. Meiner Meinung ist das nicht zu trennen. Wichtiger finde ich, das unsere Gesellschaft auf "Andersartig" nicht mit Vorurteilen begegnet! Esme, Du hast Recht "ein bißchen schwanger " kann man nicht sein, ABER auch bei der DIagnose ADHS, gibt es Schweregrade! Ich kenne Kinder, die garnicht, trotz Medikamente, zu recht kommen. Aber es gibt auch Kinder UND Erwachsene, die ihr Leben mehr oder weniger im Griff haben !!!

    Lieben Gruß

    Hypi

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 258

    AW: Zeit des Erwachens ...

    1. ADHS wird immer häufiger diagnostiziert, weil die Forschung voran schreitet!
    2. ADHS wird immer häufiger diagnostiziert, weil sich die Gesellschaft rasend schnell verändert!
    3. ADHS wird immer häufiger diagnostiziert, weil Aufklärung betrieben wird!


    Hypi schreibt:
    Wichtiger finde ich, das unsere Gesellschaft auf "Andersartig" nicht mit Vorurteilen begegnet! Esme, Du hast Recht "ein

    Hi
    das ist auch eines der Probleme, warum Menschen mit ADHS heute schelchter klarkommen, als in früheren Jahrhunderten und könnte Punkt 4. von Snagilas Beitrag sein.

    Die Menschen sind immer weniger bereit, Individualität zu akzeptieren .. sehr schnell gerät man in eine Außenseiterrolle, sei es weil man nicht die "richtigen" Klamotten trägt oder dass man sich etwas anders verhält, als die Mitmenschen es erwarten

  9. #39
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Zeit des Erwachens ...

    pingpong schreibt:
    Die Menschen sind immer weniger bereit, Individualität zu akzeptieren .. sehr schnell gerät man in eine Außenseiterrolle, sei es weil man nicht die "richtigen" Klamotten trägt oder dass man sich etwas anders verhält, als die Mitmenschen es erwarten
    Also das denke ist nicht unbedingt so.... Bin der Meinung, dass es früher (vor 50, 100 oder 150 Jahren) wesentlich schlimmer war, anders zu sein...

    Interessant sind zu dem "Warum" die Ausführungen von Walter Beerwerth in seinem Buch, ohne wissenschaftliche Experimente, aber durchaus einleuchtend....

    LG
    Erika

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 258

    AW: Zeit des Erwachens ...

    1411erika schreibt:


    Also das denke ist nicht unbedingt so.... Bin der Meinung, dass es früher (vor 50, 100 oder 150 Jahren) wesentlich schlimmer war, anders zu sein...

    Interessant sind zu dem "Warum" die Ausführungen von Walter Beerwerth in seinem Buch, ohne wissenschaftliche Experimente, aber durchaus einleuchtend....

    LG
    Erika
    Hi Erika,

    ich bin nicht mehr ganz jung ... und ich denke schon, dass es vor einigen Jahrzehnten noch eher "Schlupflöcher" und Nischen für "Andersartige" gab bzw. vielleicht auch äußere Bedingungen bestanden. Es war alles weniger komplex.
    Ich glaube, die ganze Generation vor mir (Tanten, Onkels etc.) waren und sind etwas "strange" .. haben aber alle ihr "Plätzchen" in der Gesellschaft gefunden

    Kommt aber vielleicht darauf an auf welche Weise man andersartig ist/war.

    Gruß pingpong

    P.S. ich kenne allerdings das Buch nicht

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