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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 6

    War das bei Euch auch so...????

    Hallo Euch Allen,

    irgendwie muß ich jetzt einmal etwas los werden und hoffe natürlich auf feedbacks von Euch.

    Ich war heute wieder einmal zum regulären Quartals-Check bei meiner Hausärztin.
    Ups, und nun muß ich etwas ausholen.....

    Also ich hatte voriges Jahr im Oktober einen Zusammenbruch, Klinikaufenthalt Neurologie/Psychiatrie. Dort wurde ich auf Cymbalta eingestellt. Das erste Mal AD. obwohl ich schon seit mind. 15 Jahren in psycholog. Betreunung bin, zwar mit Pausen, aber immerhin.
    Cymbalta wirkte recht gut, nur wurden die Nächte unerträglich durch Alpträume.
    Es folgte ein weiterer Krankenhausaufenthalt mit Umstellung auf Mirtrazapin. Schön, schlafen konnte ich jetzt toll, aber leider auf Kosten meiner Figur. Innerhalb 3 Monaten reichlich 25 kg Zunahmen-daraus folgten andere Alpträume Spaß beiseite.

    Dann stationäre Therapie über 8 Wochen, dort Umstellung auf Venlafaxin. Nun gut, während der Therapie erfuhr ich so manch interessanten Sachverhalt, auch wurden mir mal wieder Persönlichkeitstörungen diagnostiziert, nicht zum ersten mal und vor allem wieder mal neue. Also ich bin nun histrionisch, hysterisch, ängstlich, emotional instabil und hochgradig depressiv. Ok, hab mich also damit beschäftigt, fleißig gearbeitet und am Ende doch nichts erreicht.
    keiner konnte mir erklären, warum ich mich vor wichtigen Aufgaben drücke, warum ich Sprechanfälle habe, warum ich eine Chaotin im Haushalt bin, warum ich nicht mit Geld umgehen kann und warum ich nach 10 min. nicht mehr weiß, was ich gesagt habe.
    Einzige Antwort. Strukturieren Sie sich und alles wird ganz einfach, hääääääääääääää äääääääää.
    So nun kann ich wieder nicht mehr schlafen, bin nur am Pennen, finde keinerlei Motivation, Zoffe mich nur noch mit meinem Partner....

    Und jetzt zum Anfang zurück. Sagt meine Hausärztin doch glatt, das käme vom wenigen Schlafen und der Depri. Wieder neue Tabletten Valdoxan und ich solle mich strukturieren.
    Ich dreh noch durch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!
    Ich hab mir gar nicht getraut, von meinem Verdacht auf ADHS zu berichten. Kommt aber auch keiner drauf!!!!

    Ich komm mir langsam wie im falschen Film vor. Bin ich wirklich bescheuert??? Übertreibe ich ??? Oder nimmt mich einfach keiner für voll????
    Ging es Euch ähnlich oder habt Ihr ein paar gute Ideen für mich, ich dreh mich nämlich nur noch im Kreis.

    1000 Dank schon mal und verzweifelte Grüsse

    ausnein

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 417

    AW: War das bei Euch auch so...????

    Liebe ausnein,

    das zu lesen tut mir echt leid. Was man Dir in der stationären Therapie angetan hat, kann ich nicht nachvollziehen, man sollte doch meinen, dort seien Profis am Werk. Was Deine Hausärztin angeht: nun ja, sie ist einfach nicht die Richtige!

    Ich habe schon in einem anderen Thread geposted, dass mich immer wieder wundert, warum Leute mit psychischen Problemen zum Hausarzt gehen, mit einem gebrochenen Bein würden sie nicht auf diese Idee kommen.

    Ich habe mir seinerzeit zuerst einen Psychotherapeuten und eine Psychiaterin gesucht, und als es mit meiner Medikation losging (Cipralex und Medikinet adult), habe ich meinen Hausarzt informiert, damit er bei meinen künftigen Behandlungen und Verschreibungen bescheid weiß, was ich schlucke. Er hat mich dann noch um einen Konsiliarbericht der Psychiaterin gebeten, den hat er für seine Akten bekommen - und das war´s. Er sieht mich erst wieder zu meinem jährlichen Checkup im Januar, wenn ich vorher nicht eine Grippe kriege, oder so.

    Begibt Dich auf die Suche nach Psychologen und/oder Psychiatern die auf ADHS im Erwachsenenalter spezialisiert sind, hier in den Foren findest Du hoffentlich Hilfe oder stelle eine entsprechende Anfrage in dem richtigen Themenbereich, bin sicher dass Du Tipps bekommst.

    Viel Glück!

    LG
    habis

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: War das bei Euch auch so...????

    Ja kann Habis da nur beipflichten. Du brauchst einen Spezialisten in Sachen ADS/ADHS.

    Du hast geschrieben das Du Venlafaxin genommen hast, wie hoch war es bei Dir dosiert?

    Weil ich nehms zur Zeit auch wieder.

    Ansonsten was soll denn immer diese Frage von den sog. "Spezialisten" Du musst Dich selbst
    struktuieren?

    Du suchst doch Hilfe und eine Selbststruktuierung die erfolgt doch nicht von jetzt auf gleich durch
    einen selbst oder seh ich das falsch?

    Die Schlaflosigkeit macht es einem ja auch nicht gerade einfach seinen Tagesablauf zu struktuieren.

    Weiss total genau wie Du Dich fühlst ... also ich versteh manche "Spezialisten" nicht.

    Offenbar sind die nicht so weit geschult das sie wissen könnten das ADS/ADHS bei Erwachsenen
    auch bleibt und nicht wie üblich behauptet im Eintritt der Pupertät sich "rauswächst" ...(doofes Wort)

    Kann Dich verstehen das man sich im Kreis dreht, ging mir bis vor noch nicht all zu langer Zeit auch so.

    Ganz liebe Grüße

    swamped

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: War das bei Euch auch so...????

    huhu

    suche dir einen Psychologen oder Psychiater der sich damit gut auskennt, der wird auch bald sowas herausfinden können ob du ADHS hast. Wenn ich das so lese, denke ich auch das du ADS hast, aber lasse dich checken um 100% sicher zu sein. Ich wünsche dir alles gute. Es ist keine gute Idee wenn man von Arzt zu Arzt rennt und die sich nicht mit dem Thema auskennen. Weil man dann ständig andere neue Diagnosen bekommt und am Ende dreht man dann wirklich am Rad weil man dann alles hat aber nur eins wird übersehen.........das ADS

  5. #5
    Maus

    Gast

    AW: War das bei Euch auch so...????

    @ausnein

    Ja, ich durfte dieses Verhalten von Ärzten auch oft miterleben. Man hat dann wirklich das Gefühl, dass man nicht ernst genommen wird
    oder das die Leute eigene Probleme haben und eh davon nichts verstehen.
    Ich rege mich dann tierisch über sowas auf und komme kaum mehr runter . Man kann ja auch mit den Wänden reden bringt wohl genauso viel.

    Wobei ich meinen Vorschreibern zustimme, dass man da wohl nur einen guten ADHS Spezialisten benötigt, der dann deine Probleme besser erfassen kann.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 417

    AW: War das bei Euch auch so...????

    Eine Anmerkung:

    ich betone, dass ich einem Hausarzt nicht unterstelle, das er einen nicht ernst nimmt, wenn man mit einem psychischen Leiden zu ihm geht. Nur wenn er es gutmeinend selbst zu behandeln anfängt, tut er weder sich noch seinem Patienten etwas Gutes.

    Deshalb sollte man auch dem Hausarzt gegenüber fair sein und ihn nicht in die "Gewissensnot" bringen. Gerade wenn man ihn gut und/oder lange kennt, wird er es vielleicht selbst in die Hand nehmen, um einem den Rat zu ersparen, zum Psychiater zu gehen (weil das immer noch für die meisten Menschen mit "Verrücktsein" zu tun hat, was Quatsch ist). Und damit erweist er dem Patienten und sich einen gefährlichen Bärendienst.

    Wir ADHS-sies sind krank.


    Jeder verantwortungsvoller Kranker beschäftigt sich mit seiner Situation und den besten Behandlungs- und Verbesserungsmethoden. Für uns gilt deshalb gar nicht insbesonderte, sondern allgemein: die richtige Hilfe selbstverantwortlich suchen, sich der Fremdbestimmung entgegen stellen und bei Verständnislücken alles gnadenlos auf einem kindlich-naiven Niveau nachfragen. Im beruflichen Umfeld habe ich dafür sogar etliche Lacher geerntet.

    Die Antworten zu bekommen, ist unser und jedermanns gutes Recht.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------

    NACHTRAG:
    wenn ich mir das so durchlese, dann kommt es mir selbst so vor, dass man hier reininterpretieren könnte, dass jeder der an die falschen Ärzte gerät irgendwie daran selbst schuld ist. Das ist hier nicht gemeint. In erster Linie hat immer noch der Arzt die Verantwortung dafür was er da tut.
    Geändert von habis (13.09.2013 um 14:43 Uhr) Grund: Beseitigung einer Unklarheit bzgl. Intention

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