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Diskutiere im Thema AD(H)S und Verletzbarkeit im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    salamander schreibt:
    wo ziehst jetzt die falschaussage wieder her, dass winkler im grunde wie hüter die medis für
    aufputschmittel hält?
    Das geht unmittelbar aus seinen kruden Aussagen zum Thema hervor, wie retardiertes Mph höchstens 2 mal pro Tag, abends keine Stimulanzien, Einzeldosis höchstens 10 mg Mph (retardiert 20 mg), Amphetamin grundsätzlich um deutlich mehr als die Hälfte darunter, bei Erwachsenen grundsätzlich weniger als bei Kindern, Tageshöchstdosis Mph 40 mg, Amphetamin 20 mg, bei Abhängigkeit von Aufputschmitteln in der Vergangenheit grundsätzlich keine Stimulanzien usw.

    Wo befinden sich diese Aussagen, du schlimmer Bengel?

    Im gesamten Forum, etwa in jedem zweiten bis dritten Post...

  2. #32
    salamander

    Gast

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    eiselein,

    ich mag nicht mit dir spielen..., das ist immer sooooooooooooooooooooooooooooo oo
    anstrengend.


    das sind deine ganz persönlichen schlüsse die du für dich daraus gezogen hast und kund tust

    nix anders.

    gute nacht

  3. #33
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    Ich gebe allerdings zu, wenn Dir das hilft, dass Martin allerdings recht hat. Unter der Voraussetzung jedoch, dass es tatsächlich um die Behandlung einer ADHS geht.

    Das ist bei Erwachsenen aufgrund der zahlreichen Komorbiditäten aber so gut wie nie der Fall.

    Web4health betrachtet ADHS in erster Linie aus einer klinischen Sicht, also unter idealen, zeitlich abgegrenzten Laborbedingungen. ADHS ist aber das, was stetig den Alltag sabottiert, keineswegs das, was sich in einer nervenkitzelnd-neuen, anregenden und gleichwillig entspannt-sicheren Kliniksituation an der Oberfläche als ADHS zeigt.

    Erschwerend kommt hinzu, dass schwere Fälle von ADHS (mit schweren Komorbiditäten) in seiner Klinik gar nicht erst auftauchen und/oder gar nicht erst aufgenommen werden. Auch dies trägt zu seinem verzerrten Bild der ADHS bei.

    Dass der ADHSler seine Klinik nach einigen Wochen medikamentös richtig eingestellt verlässt, mag zudem vorderlich schonmal gut sein, damit lässt sich jedoch über dessen Alltagstauglichkeit keine verbindliche Prognose treffen. Oder wie der alte Bert Brecht immer sagte: So wie es ist, bleibt es nicht...

  4. #34
    salamander

    Gast

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    das klingt doch schon ganz anders, du kannst es also. freut mich sehr!



    da hast du natürlich recht, mit der klinischen sicht und den laborbedingungen bei winkler.


    meine persönliche meinung, aber das betrifft alle ärzte und fachärzte, egal was sie sagen,
    es ist meiner prise salz zu lesen/aufzunehmen. nicht immer ist alles so.



    ich gehe auch davon aus, dass die eigene biografie, und damit wann ads bei einem menschen
    diagnostiziert wurde, eine sehr wichtige rolle spielt. natürlich genauso die ausprägung dessen.

    je später - ich hab mein ads erst mit 47 diagnostiziert bekommen, und war einfach bloß sagen-
    haft erleichtert, weil es die erklärungen lieferte, die mir bis dahin fehlten - je mehr erfahrungs-
    werte haben sich ergeben die jetzt zuzuordnen sind.

    damit auch viele erlebnisse/erfahrungen die sich im rückblick als kompensationsstrategien er-
    wiesen haben, um mit ads umzugehen. bei mir waren einige dabei, die kein mensch verstand,
    ich hab sie eben gebraucht, damit ich klar kam. jetzt weiß ich warum. jetzt kann ich sie für mich
    nützen. das find ich prima!



    für mich sind das heuten fährten die ich mir gelegt habe, um mein leben so umzubauen, dass
    es zu mir paßt und rund laufen kann, pannen kalkuliere ich ein, die gehören dazu. auch bei
    nichtadslern.



    ich denke auch, wenn einem menschen wirklich geholfen werden soll, darf man ihn nicht nur mit
    der ads-brille ansehen, die komorbiditäten gehören genauso dazu. bei beidem muß geholfen
    werden, einen umgang damit zu finden. je nach ausprägung ist das manchmal möglich und
    manchmal (leider) nicht. aber eben auch nicht prinzipiell ausgeschlossen.



    ... und wandel und veränderungen gehören zum leben, ads oder nicht. glaube letztendlich
    entscheidend ist, nur der rote in einem leben. pleichten, pech und pannen widerfahren allen.



    ...plus, ich persönlich finde ja, auch ads hat sein gutes, neben den schattenseiten.

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 111

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    Hallo zlatan_Klaus,

    ich bin erst seit kurzem da, aber ich kann dir sagen, dass es mir genauso geht. Ich glaube nicht das du sensibler geworden bist sondern nur reifer. Ich glaube dein ADHS lässt dich Dinge zu massiv bewerten. Versuch bei dem Thema zu bleiben und denk erst mal in Ruhe nach. Was wurde zu mir gesagt? Ist das wirklich schlimm? Würde ich es zu anderen auch sagen, ohne es böse zu meinen?

    Ich beschäftige mich in letzter Zeit auch sehr häufig damit, aber vielleicht hat sich in deinem Leben etwas geändert, was dich "wieder" an dir zweifeln lässt?

    Ach und noch was...ich glaube du bist nicht seelisch behindert, ich glaube du bist nur in der Lage zu fühlen, aber nicht in der Lage damit umzugehen.

    Gruß Jessi

  6. #36
    ErichW

    Gast

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    Eiselein schreibt:
    ADHS ist aber das, was stetig den Alltag sabottiert, keineswegs das, was sich in einer nervenkitzelnd-neuen, anregenden und gleichwillig entspannt-sicheren Kliniksituation an der Oberfläche als ADHS zeigt.
    Und das sind dann die zahlreichen Fälle, die nach einer gewissen Zeit wieder bei uns auftauchen und herumjammern, dass kaum aus der Klinik alles wieder wie gehabt ist. Und dann geht das Gesuche nach Hilfe wieder los und die Hoffnungen werden auf den nächsten Therapeuten, das nächste Medikament oder die nächste Kur, den nächsten Klinikaufenthalt geworfen.

    In der Statistik, und das ist das Schlimme, tauchen diese Leute aber erstmal als "da wurde ihnen geholfen" auf, somit als Erfolgsmeldung. Egal ob Klinik oder Psychotherapie, sobald die Stütze wegbricht, bricht der Patient wieder zusammen.

    Möglicherweise gilt hier aber in übertragenem Sinne: besser Ersatzbefriedigung als gar keine Befriedigung.
    Geändert von ErichW ( 5.09.2013 um 12:24 Uhr)

  7. #37
    salamander

    Gast

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    @ erich_w


    das problem besteht aber ebenso bei psychischen erkankungen und ist nicht ads-spezifisch.



    was ich daran traurig finde, dass der aspekt der hilfe zu selbsthilfe danach bei klinik/kur/psychotherapie
    so oft außen vor gelassen wird.



    klar ist es einfacher im geschützen rahmen, mit etwas klar zu kommen, als auf der freien wild-
    bahn. auf das danach kommt es an. wie kann ein mensch sich das bauen, was er braucht,
    damit er ein gewisse konitnuität erreichen und bei dem bleiben kann, was er sich wünscht
    oder möchte. im selben umfeld zurück, wirken die selben mechanismen und sturkturen. die
    aufzubrechen und sich neue zu schaffen, finde ich, wird gerne komplett übersehen. manch-
    mal hab ich auch den eindruck, es geht nur um akuthilfe, erstmal ist "der fall" erledigt, was
    danach kommt, nach mir die sinnflut - im übertragenen sinne.



    das netzwerk, das adsler aus meiner sicht brauchen, um dran bleiben zu können, scheint mir
    sehr gern vergessen zu werden. gleichzeitig wird davon gesprochen, dass adsler für andere
    das sehr gut können, was sie für sich nicht schaffen. als dahinter stehende idee wäre doch
    eigentlich die naheliegendste, dass sich zwei oder mehr finden, die füreinander das über-
    nehmen können, was sie für sich selbst nicht hinkriegen, denn für andere geht's ja.


    der ansatz fehlt mir komplett. dass es ist, wie's ist, läßt sich ja nicht verändern. also kann
    es nach ausschlußverfahren nur mehr darum gehen, wie damit umgehen, wie kann ein
    umgang damit gefunden werden, wo dinge funktionieren, nicht unbedingt einwandfrei,
    aber so, dass es nicht zu großen abstürzen kommen muß, sondern nur zu den kleinen,
    mit denen viel leichter fertig zu werden ist.


    mir fehlt dieser ansatz irgendwie....

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 72

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    hallo ihr lieben...ich hab mal meinen Arzt gefragt ob das normal ist das man sooo empfindlich ist und das man dazu neigt schnell abhängig zu sein.er meinte ja das würde oft vorkommen.aber warum? warum macht man sich immer über alles vorallem negatives Gedanken? das alles belastet mich sehr weil ich mir 100 mal überlegen muß "soll ich ernst nehmen oder nicht"...ach nö wat is das doof...

  9. #39
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 111

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    Hi Zusammen,

    ich schließe mich der Aussage von Salamander an. Ich glaube, dass die Therapie steht und fällt mit dem Netz welches sich drum herum aufbaut. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein zuverlässiger Partner zur emotionalen stabilisierung wichtiger ist, als ein Therapeut. Ist man Emotional stabil, kommt man auch an anderen Punkten deutlich weiter, ohne sich wieder ständig zu verlieren und in eine "Depression" zu rutschen.

  10. #40
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: AD(H)S und Verletzbarkeit

    Eiselein schreibt:
    Bei einem normalen Menschen kommt an: Der Sportlehrer ist der Meinung, dass meine Turnübung scheisse war.

    Beim ADHSler kommt an: ICH bin scheisse. Da haben wir es wieder!
    Kommt drauf an, wie wir die Botschaft verstehen. Gibt ja das bekannte vier Ohren Modell ( Vier-Seiten-Modell ) , wo jeder für sich ein Gespür entwickeln kann, worauf er wann u warum stärker fixiert ist. Sind da nicht festgelegt.
    lg.

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