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Diskutiere im Thema Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    Da wüsste ich noch ein paar mehr. Langweilig, schlechtes Wetter, keine Lust, brauch ne Pause, doofer Tag, keine Schoki mehr da, morgen reicht auch noch...
    , ne solche Gründe kenne ich nicht , ich habe einen PC und, Microschrott sei Dank, da genügt es manchmal schon, die email abzurufen oder etwas zu schreiben und schwupp, funktioniert irgend etwas nicht wie es sollte .... , ich versuche mich also offensichtlich immer mit ernsthaften Gründen zu bescheissen? aber warum will man denn eigentlich unbedingt in so einen Hyperfokus rein, wenn er eigentlich so viel Nachteile hat? in den PC glotzen kann es ja nicht sein, oder?
    dompteur.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    Hab bislang auch nicht angenommen, dass das ein Hyperfokus ist.
    Würd es bei mir eher latente Internetsüchtelei nennen. Was ich aber natürlich nie zugeben würde, denn ich hab ja wichtige Gründe dafür, jedesmal.

    Wobei ich offen gestanden auch noch nie mal ganz konkret nachgelesen und durchgegrübelt habe was dann wann bei mir ein Hyperfokus sein könnte, müsste oder nicht.

  3. #13
    tam


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 151

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    Ich habe die Beiträge in diesem Artikel gelesen, dann noch den Link zum Wiki, ein paar andere Wiki-Einträge und dachte, jetzt habe ich es verstanden...denkste, irgendwie passt immer irgendwas nicht zusammen oder ich verstehe einen Beitrag beim zweiten Durchlesen komplett anders als beim ersten Mal...und der zweite Absatz, war der vorhin auch schon da?

    Wenn ich was lesen und gedanklich abdrifte, aber dennoch weiterlese, und dadurch einen Absatz nicht mitbekomme, ist das dann dissoziativ? Das passiert mir nämlich häufiger. Oft kriege ich das abdriften aber mit und fange den Absatz nochmal von vorne an. Es ist anstrengend und es bleibt nicht viel vom Gelesenen hängen.

    Das ist mir jetzt auch häufig passiert, kam aber schnell wieder zurück zum Thema dieses Threads. Ich würde daher sagen, ich war, trotz mäßiger Konzentration, motiviert und anhaltend bei der Sache - Hyperfokus mit zwischenzeitlicher Dissoziation?

    Dompteur schreibt:
    ... aber warum will man denn eigentlich unbedingt in so einen Hyperfokus rein, wenn er eigentlich so viel Nachteile hat?
    Nachteile, wenn der Hyperfokus bei einer Tätigkeit auftritt, die nicht zu meinen eigentlich zu erledigenden Aufgaben gehört und ich dadurch die Aufgaben mit hoher Prio vernachlässige. Anders herum ist es doch gut, wenn ich die Aufgabe mit Prio 1 im Hyperfokus-Modus erledigen kann .

    Gut finde ich den Hyperfokus Artikel im adhspedia Hyperfokus. Sowohl die Erklärung als auch die Kritik darin:
    ,...dass die Erscheinung des Hyperfokus der natürlichen Reaktion geistiger Vertiefung und Anstrengungsbereitschaft bei großem Interesse und erhöhter Motivation an einer Aktivität entspreche
    .

    Kann ein nicht ADSler seine Motivation besser steuern, um die notwendige Konzentration zu erhalten oder muss er nicht besonders motiviert sein um sich konzentrieren zu können?

    ..Würd es bei mir eher latente Internetsüchtelei nennen.
    Das mit der Sucht wird im o.g. Artikel in der Kritik auch angesprochen.
    Geändert von tam (13.08.2013 um 18:29 Uhr) Grund: eine Kleinigkeit...

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    Also nach ein paar Stunden Überlegen und Überdenken persönlicher Erfahrungen und Gelesenem, denke ich:

    Dissoziation, also ich meine die krankhafte Dissoziation, ist eine Schutzfunktion des "seelischen Apparates", soweit ich verstanden habe, soll sie verhindern, dass der Organismus, also der Mensch, von inneren!! Reizen, von Gefühlen des Bedrohtseins überflutet wird. Es ist also eine Art Sicherung, eine Art "Fluchtreaktion ins Nirwana" um das System nicht zu überlasten. In diesem Zustand nimmt man zumindest seine Emotionen nicht wahr, deshalb glaube ich, dass im dissoziativen Zustand nur hochautomatisierte Verhaltensweisen möglich sind, aber keine kreative Leistungen. Dissoziation verstehe ich als eine Art Totstellreflex, die "Aufmerksamkeit verlässt den Körper", weil es/der (seelische) Schmerz unerträglich wird.

    Hyperfokusieren ist eine Art Tunnelblick auf "ein Jagdobjekt", der Hyperfokusierende ist auf seine Tätigkeit fokussiert, wie in einem Flow-Zustand, er erlebt Erfolg, Spass und Zufriedenheit in diesem Zustand. Wenn auch vieles daneben vernachlässigt wird.

    Deshalb glaube ich nicht, dass Dissoziation und Hyperfokusieren dasselbe sind. Denn in einer Dissoziation ist man wirklich weg, reflektiert nicht, das Erleben ist eigentlich eher dumpf, leer. Das Problem m.E. ist, dass Internet-Spiele, wie Blitzschach, Poker, Autorennen etc. dazu genützt werden können, um dissoziative Zustände herzustellen, da sie eigentlich nur eine sehr eingeschränkte Wahrnehmung und Verarbeitung benötigen. Da scheinen sich Hyperfokus und Dissoziation zu treffen, aber eben nur "scheinen". Dissoziative Zustände laufen automatisiert ab, es fehlt die Kontrolle über das einsetzen der Dissoziation. Ausserdem ist im Hyperfokus die Aufmerksamkeit übermässig gerichtet, in der Dissoziation ist die Aufmerksamkeit dagegen völlig ungerichtet, zerstreut, der Betreffende ist eigentlich in einem überalarmierten Zustand und gar nicht in der Lage, seine Aufmerksamkeit bewusst auf etwas zu lenken (aus Angst, eine Gefahr zu übersehen).

    Daher kann ich mir vorstellen, dass Hyperfokusieren Spass machen kann, bzw. kenne das auch von mir, hingegen dissoziieren nicht. Aber: "dissoziative Zustände" helfen unangenehme Gefühle und Anspannung auszublenden, zu vermeiden und können in diesem Sinne auch angenehm sein.

    dompteur

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    @tam

    Das Abdriften der Aufmerksamkeit ist meines Erachtens das Ergebnis einer erhöhten Ablenkbarkeit, das heisst, Du bist nicht in der Lage, die Aufmerksamkeit zu richten, also das genaue Gegenteil vom Hyperfokus, das ist ja gerade ADHS, dass man schwankt zwischen Hyperfokus und Zerstreutheit. Deshalb glaube ich nicht, dass Abdriften identisch ist mit Dissoziation, dass es aber Ähnlichkeiten gibt. Abdriften ist m.E. eine (vorübergehende) Unfähigkeit die Aufmerksamkeit zu richten, obwohl man will. Dissoziation ist eine automatisierte Reaktion.

    dompteur

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    @snowhopper
    ich denke, dass dieses Recherchieren mit Verlust des Zeitgefühl so etwas wie eine Dissoziation sein könnte, ja, ich kenne das auch bei mir. Es ist ein völliges Abschirmen möglich, nichts mehr wahrnehmen ausser, was gerade vom Bildschirm flimmert. es ist also möglich, sich in diesen Zustand zu flüchten um nichts wahrnehmen zu müssen. Es kann also auch eine Art Entlastung sein, endlich seine Ruhe haben, Vermeidung bedrohlicher innerer Zustände und Gefühle usw.

    Andererseits könnte das auch das Ergebnis davon sein, dass ich meine Aufmerksamkeit einfach durch Reize auf dem Bildschirm leiten lasse, dann ist zwar alles interessant, aber ich nehme nichts auf , leider. Ich verliere mich dabei komplett.

    oder eben beides, Du siehst, es wird glaube ich nicht einfacher.

    dompteur

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 317

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    Eine meiner Schwierigkeiten scheint zu sein, dass ich den Hyperfokus offenbar nicht mehr nutzen kann, wie früher. ich bringe das energetisch gar nicht mehr auf die Reihe, habe das zu oft durchgespielt. Wenn ich also eine schriftliche Arbeit anfange, finde ich sie am Anfang spannend und bin motiviert und habe dann viele Ideen, dadurch wird die Anlage eher komplex und berücksichtigt viele Aspekte. Dann gerate ich in den Hyperfokus, wie früher, bin zunächst positiv aktiviert.

    Dann aber interessiert sie mich einfach zu schnell nicht mehr ausreichend, trotzdem will ich aber die Arbeit erfolgreich erledigen. Ich glaube, da macht mir dann das ADS einen Strich durch die Rechnung. Die Motivation ist nicht mehr so hoch wie früher, es ist auch nicht mehr so wichtig oder neu oder spannend und ich verspreche mir nicht mehr soviel vom Ergebnis meiner Arbeit. Deswegen passiert es dann zunehmend, dass ich (sofern ich überhaupt beginne) meine Aufmerksamkeit nicht mehr gerichtet bekomme, aber trotzdem weitermache, will die Arbeit erfolgreich erledigen, bin doch eine Kämpfernatur, also reine Gewohnheit, gerate in eine Art duldsamen Modus.

    Dieser Zustand scheint einer Dissoziation zu ähneln. Das Weitermachen ist dann sehr frustrierend, weil es in der Zwischenzeit zu keinem (befriedigenden) Ergebnis mehr führt, ich mich verzettle, keine innere Ordnung mehr bekomme und es enorm anstrengend ist und auch zunehmend von Angst begleitet ist. Ich muss ja Vorgaben erfüllen.
    Geändert von Dompteur (14.08.2013 um 00:45 Uhr)

  8. #18
    tam


    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 151

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    Dossoziation scheint ja, zumindest laut Wiki, sowohl für das Abdriften stehen zu können (dissoziative Alltagsphänomene - Aufmerksamkeitsverlust / fehlende Konzentration), als auch für Schutzmechanismen aufgrund z.B. traumatischer Erlebnisse (dissoziativer Störungen). Es heisst da so schön 'die Trennung von Wahrnehmungs- und Gedächtnisinhalten'.

    Mir scheint es so, dass der Begriff 'Dissoziation' die bei einem ADSler vorhandene Zerstreutheit oder die Aufmerksamkeitsdefizite beschreiben kann, als auch andere Symptome. Mit dem Begriff wird ja kein fester Bezug zur Ursache verbunden. Oder kann das Abdriften nicht die Folge einer Dissoziation sein? (Boahh, was bewege ich mich hier auf Glatteis, habe eigentlich keinen Schimmer von den Dingen, versuche nur zu verstehen .)

    Auf jeden Fall wird eine Dissoziation anscheinend nicht willentlich gesteuert, ebenso wenig wie der Hyperfokus (Bogen, komm raus...). Deswegen kann der Hyperfokus auch nicht in dem Sinne genutzt werden. Er scheint nur u.a. von der Motivation abhängig zu sein.

    Am Anfang einer schriftlichen Ausarbeitung habe ich ein Ziel, eine vage Vorstellung vom Umfang zur Erreichung des Ziels und eine sich u.a. daraus ergebene Motivation, dass Ziel zu erreichen. Wenn sich währenddessen der Umfang massiv vergrößert, weil alles Mögliche links und rechts auch noch dazugepackt wird (könnte ja interessant sein / mangelnde Fähigkeit Prioritäten zu setzen), sehe ich einen immer größer werdenen Berg Arbeit vor mir. Das sinkt nicht nur bei einem ADSler die Motivation, oder? Vielleicht ist ein Nicht-ADSler eher in der Lage zu priorisieren, zusätzliche Aspekte in zukünftige Ausarbeitungen zu verlagern und/oder nicht den Berg als Ganzes als Ziel, sondern den nächsten Schritt als Ziel zu sehen und dadurch die Motivation zu steigern, weil das nächste Ziel einfacher zu erreichen ist. Erhöhte Motivation = verbesserte Konzentration?

    So richtig als Vorteil verstehe ich den Hyperfokus aber auch noch nicht. Ein Nicht ADSler kann sich doch auch bei entsprechender Motivation stundenlang mit einem Thema beschäftigen. Mir scheint es so, als sei der Hyperfokus ein Zustand, in dem ich als ADSler (Verdacht auf...) zwischenzeitlich mal nicht von meinem Aufmerksamkeitsdefizit betroffen bin (gibt es einen Zusammenhang zwischen Motivation und Dopamin?). Wenn ich Glück habe, tritt dieser Zustand bei einer mir wichtigen Tätigkeit auf , wenn ich Pech habe, bei einer 'unsinnigen' Tätigkeit .

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 317

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    Bin deiner Meinung, was Dissoziation anbelangt, auch, dass Dissoziation selbst einunglaublich unscharfer Begriff ist.

    Ich kenne zwei verschiedene Formen von Dissoziation, vollkommen im Aussen sein und die Verbindung nach innen ist abgebrochen und vollkommen innen sein und die Verbindung nach aussen ist abgebrochen. Vor allem letzteres. ich glaube aber, dass es sehr viel verschiedene Formen geben könnte, jeder Sinneskanal könnte theoretisch dazu genutzt werden um zu dissoziieren. Und wo ist man dann? Abdriften und Dissoziieren sind in diesem Sinne das Gleiche, nämlich Abdriften ist eine Form der Dissoziation zu einem bestimmten Gedanken, Bild .... hin und alles andere ist ausgeblendet. Ich glaube aber, dass beim Abdriften eine Verarbeitung stattfindet, beim Dissoziieren nicht wirklich, hier geht es vermutlich nur darum, nichts zu spüren und/oder auf vermeintliche Gefahren vollautomatisch reagieren zu können. Insofern könnte man sagen ist Abdriften eine milde alltägliche Version einer Dissoziation. ..... Ist natürlich alles ohne Gewähr.

    Ich behaupte mal vorsichtig, dass die Dissoziation nicht willkürlich gesteuert werden kann, den Hyperfokus konnte ich aber zumindest provozieren, in dem ich mich motiviert habe oder motiviert war. Ich glaube eben auch nicht, dass es ein wahrer Vorteil ist, er macht einem zwar ein gutes Gefühl, aber er hat seinen Preis und das Ergebnis entspricht eben oft nicht den Erwartungen, weil sowohl genaue Instruktionen, wie auch Teile der Aufgabenstellung ausgeblendet werden oder verändert werden, je nach einwirkenden Reizen und inneren Ideen. Deshalb möchte ich mich eigentlich auch nicht mehr in solche Zustände begeben oder zumindest nicht von ihnen beherrscht werden. ausserdem sind sie extrem Energie raubend.

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 317

    AW: Hyperfokusieren Vorteil oder Problemverhalten, wie kann ich das stopppen?

    snowhopper schreibt:
    .... was für Dinge sind denn das, die deine Therapeutin da rät? Mich würde es zeitweilig auch nerven, wenn ich aus dem Rumgesuche "geweckt" werde, da ich dann immer sehr "bei mir" bin und mal nicht überfordert oder gestresst. Wenn ich dann aber in so einem Zustand die Zeit vergesse und der Zeiger plötzlich statt einer Minute eine Stunde gehüpft ist, ist das nicht so sinnvoll.
    Die Therapeutin rät etwas zu tun, dass ich mit meiner Aufmerksamkeit nicht einfach die Umgebung ausklinken und im Hyperfokus (in der Dissoziation) versinken kann. Bei Traumatisierten macht man das z.B. so, dass man ihnen im Gruppengespräch einen Ball zuwirft oder eine zweite Tätigkeit, die ebenfalls Aufmerksamkeit verlangt parallel laufen lässt. So ist ein Abdriften und Ausklinken nicht möglich. Es kann auch helfen, beim Arbeiten zu stehen, oder im Laufen zu Denken, dabei auch aufmerksam für die Umgebung zu bleiben. Ich probier einfach Sachen aus, zum Beispiel die Arbeit unterbrechen, den Blick auf die Umgebung richten, mir immer wieder eine Übersicht verschaffen, die Aufgabenstellung unbedingt schriftlich und in Form von Fragen zu gestalten, die es zu beantworten gilt, so kann ich mich weniger verlieren. Alles, was nicht der Beantwortung der Fragen dient, gilt nicht

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