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Diskutiere im Thema Unverständniss ADHS/ADS im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    Frage Unverständniss ADHS/ADS

    Hallo mich würde mal Interessieren warum es soviele Menschen gibt, die soviel Unverständnis gegenüber ADHS/ADS haben ( Geschätzte 81 % Quelle: WEB)

    Man hört ja oft "jedes 2. Kind hätte ADHS/ADS" was ich aber nicht glauben kann. denn würde mich es auch nicht wundern das es keiner mehr glaubt.

    Welche Erfahrungen habt ihr Gemacht?

  2. #2
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Man sollte die Leute so nehmen, wie sie sind. Man kann nicht erwarten, dass sie sich um die Probleme Anderer kümmern, denn jeder ist selbst für sich verantwortlich. Mir ist doch auch egal, wenn die Leute ohne ADHS mit ihrem 8er BMW vorfahren und sich beschweren, dass sie nicht erstklassig behandelt werden.

    Und, ganz wichtig: ich will nicht, dass sich die Leute ohne ADHS in mein Leben einmischen. Also erwarte ich es auch nicht, dass sie mich verstehen. Leben und leben lassen.

  3. #3
    Lysander

    Gast

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Weil man es nicht sieht. Es gibt keine sichtbare Wunde. Weil es sich nicht in einfachen Worten erklären lässt und die Symptome so unterschiedlich sind. Und weil es sehr oft um Handlungen geht, die ein Nicht-ADSler einfach ausführt und sich nicht vorstellen kann, dass es Menschen gibt, die eine so "einfache" Handlung eben nicht ausführen können. Hinzu kommt die Angst vor Krankheit.

  4. #4
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Wie sollen denn die Leute ohne ADHS reagieren? Sollen die uns auf Watte legen und über den Kopf streicheln?

    Die sollen uns so leben lassen, wie wir sind, mehr erwarte ich nicht. Ich will keine Sonderbehandlung, bloß, weil ich ADS habe.

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Ich häng mein ADS auch nicht an die große Glocke aber den Leuten wo ich es gesagt habe, also der enge Kreis, da wünsche ich mir in manchen Situationen schon ein wenig Verständnis und Rücksicht.

    Also wenn ich z.b. mal wieder etwas gesagt habe was ich garnicht gesagt habe weil ich im Kopf ja was ganz anderes sagen wollte aber irgendwie die Leute es falsch verstanden haben na bei so einer Situation finde ich sollte mein Gegenüber wenn er/sie es schon weiß das ich da ein Defizit habe, der Harmonie wegen schon nicht so kleinlich sein und nachtragend.

  6. #6
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Fledermaus schreibt:
    Ich häng mein ADS auch nicht an die große Glocke aber den Leuten wo ich es gesagt habe, also der enge Kreis, da wünsche ich mir in manchen Situationen schon ein wenig Verständnis und Rücksicht.
    Klar, vom engen Kreis erwarte ich auch Rücksicht. Aber Viele müssen erst begreifen, worauf sie Rücksicht nehmen sollen. Auf deren Erwartungen und Lebensweisen muss ich ja auch Rücksicht nehmen.

    Ich darf in dem gepflegten Garten - mit Rosenrabatten und Stiefmütterchenbeetchens - meines Freundes auch nicht diagonal mit dem Mähdrescher drüber fahren, wenn ich ihn auf eine Tasse Kaffee besuchen komme. Im Gegenzug erwarte ich vom ihm, dass er meinen Naturgarten nicht "in Ordnung" bringt.


    Ich werde mich nicht mehr verbiegen, um mich für die Anderen, denen ohne ADHS, zu verbiegen. Aber ich will auch nicht deren Mitgefühl. Die sollen mich so nehmen, wie ich bin und ansonsten zufrieden lassen.

  7. #7
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Was ich aber ganz schlimm finde, die Einstellung einiger Leute die sagen:

    "der will immer im Mittelpunkt stehen, der hat ADHS"

    "der sucht Aufmerksamkeit, der hat ADHS"

    Viele wissen garnicht was adhs ist, aber ich gestehe ich wusste es bis vor einiger Zeit ja selbst nicht.

    Die die ein wenig wissen was ADHS ist sagen dann

    "der hat ADHS, wenn er sich nicht anpassen kann und eine Last für stinos ist soll er da hin gehen wo sie mit ADHS klar kommen" grrrrrrrrrrrrrrrrr

    wisst ihr und wenn ein stino ein Rückenproblem hat dann bittet er tragen zu helfen und der ADS-ler sagt zu ihm komm ich trag dir das du musst nicht mit anpacken.

    Aber wenn der ADS-ler z.b. sagt du ich kann das WE nicht ich habe daheim so viel zu erledigen, dann kommt der stino nicht und sagt warte ich helf dir ein wenig.

    - - - Aktualisiert - - -

    und sind wir doch mal ehrlich,

    wenn die Eltern (Rentner) schon jammern das sie so viel um die Ohren haben und jeder bittet sie um Hilfe bzw. das es für andere so selbstverständlich ist das sie denen helfen (innerfamiliär)

    welcher ADS-ler sagt dann zu den Eltern hm also ich bräuchte da mal Hilfe habt ihr Zeit mich zu unterstützen? Sie würden kommen, würden sich die Zeit nehmen, aber würdet ihr sie denn noch mehr belasten wollen? Nein lieber schweigt man und leidet unter dem was eigentlich anfällt und erledigt werden müsste.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 51

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Meine Erfahrungen zum Thema?

    Was man nicht kennt oder selbst erlebt, lehnt man erstmal ab. Hier leisten die Medien mit ihren schlecht bis gar nicht recherchierten Berichten und Kommentaren zusammen mit Pseudo-Experten ganze Arbeit. Dass die damit besorgte Eltern und vor allem Betroffene "brandmarken", weil die Umwelt in der Regel auf ADS mit Unverständnis reagiert, interessiert nicht. Denn: in unserer Gesellschaft ist Konformität leider Gottes das "A und O" ist - und ein Mensch mit ADS ist bekanntlich alles - nur eben nicht konform.

    Die Kombination aus Nichtwissen/falschem Wissen und der "Andersartigkeit" von ADSlern führt dann zu eben diesem Unverständnis: "Was, Du hast ADS? Kann nicht sein, das gibt´s nämlich gar nicht. Hab´ ich im Fernsehen gesehen. Deine Probleme haben bestimmt einen anderen Grund..." Niemand macht sich mal die Mühe, sich schlau zu machen oder einfach nur zuzuhören, bevor er sich ein Urteil bildet. Und - noch schlimmer - niemand erkennt auf den ersten Blick all die Vorteile & Gaben, die jemand mit ADS hat und die ihn faktisch für ganz viele Bereiche dieser unserer Gesellschaft so wertvoll werden lassen.

    @Steintor: Ich bin im Prinzip ganz Deiner Meinung. keine Watte, keine Sonderbehandlung - aber zum Teufel auch keine schlechtere Behandlung. Aber genau da hängt m. E. der Hase im Pfeffer: Weil viele ADS nicht verstehen oder begreifen können/ wollen, lassen sie uns eben nicht so leben wie wir sind... wir passen nicht ins Muster, also sind wir das Problem? Das kann es auch nicht sein.

    Interesse führt zu Wissen - Wissen zu Verstehen - und gegenseitiges Verstehen zu einem "normalen" Miteinander. So könnte es funktionieren. Man muss sich nur ein wenig Mühe geben. Wie heißt es so schön? Liebe ist keine Einbahnstraße - aber wir haben die Schilder nicht aufgestellt...

  9. #9
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.859

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Fledermaus schreibt:
    welcher ADS-ler sagt dann zu den Eltern hm also ich bräuchte da mal Hilfe habt ihr Zeit mich zu unterstützen? Sie würden kommen, würden sich die Zeit nehmen, aber würdet ihr sie denn noch mehr belasten wollen? Nein lieber schweigt man und leidet unter dem was eigentlich anfällt und erledigt werden müsste.
    Sich helfen lassen und Hilfe leisten ist nun kein Symptom von ADS.

    Leute mit ADS sind selbst Schuld, wenn sie sich nicht helfen lassen. Das ist so ein Zeichen für persönliche Schwäche, nämlich lieber zu leiden als das Leid zu beseitigen. Das stille Herumleiden geht mir tierisch auf die Nerven und ich meide solche Leute. Wohlgemerkt bei Leuten, die nicht Leiden müssten, weil sie die körperlichen und psychischen Voraussetzungen haben, ihr Leid selbstständig zu bewältigen. Aber zu Leiden ist einfacher als das Leid zu beheben.

    Und was die Inanspruchnahme von Hilfe betrifft, so will ich das nicht. Jeder will dem ADSler helfen, weil der nicht allein klar kommt. Ich verzichte darauf, weil sich Viele einen "Orden für außerordentlich Hilfe bei lebensunfähigen ADSlern" erhofft.

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Unverständniss ADHS/ADS

    Hm Steintor,

    heißt das ein ADS-ler kann wenn er nur wirklich will? Klingt wie ein stino :-)

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