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Diskutiere im Thema das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4

    das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    Mich würde interessieren wie ein ideales Leben eines ADHS lers aussehen sollte/könnte. Habt ihr positive Erfahrungen durch Veränderungen
    im Leben gemacht - durch die letztlich eurer Leben geordneter, besser, lebenswerter geworden ist ?

    Also bitte immer nur jene Punkte angeben, die merklich eine Verbesserung eurer ADHS (inkl. Komorbitäten) bezogenen Symptome gebracht
    haben....

    Wie könnte sowas aussehen ? Ich gebe euch mal ein paar Beispiele: nach langen Frust an der Arbeit - Job gekündigt, selbständig gemacht, Familie verlassen
    und wieder Single, Meditationstechniken erlernt, ins Ausland gezogen, Weltreise gemacht, etc, etc. ?

    Es könnte aber auch in die andere Richtung laufen: Trotz langen frust auf der Arbeit nicht gekündigt, langjährige Beziehung nun zum Ehepartner gemacht, keine psychobücher mehr gelesen und absofort sport gemacht....


    Informationen über kleinere Veränderungen sind auch gewünscht wie: regelmäßigen Sex, Kreatives Hobby gesucht, Putzfrau eingestellt,

    Erzählt.. ich bin gespannt


    vielleicht finden wir einen Pool von Dingen, die unser Leben verbessern können :-)
    Geändert von electricape ( 4.08.2013 um 11:17 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 75

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    -Teamwork: Nach erkennen der eigenen "Defizite" Leute suchen, die diese Defizite ausgleichen können zur gegenseitigen Ergänzung
    => ohne das wär ich bis heute noch nicht in Behandlung weil ich ein massives Organisationsdefizit hab...

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 417

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    Das Wichtigste: einen Therapeuten gefunden, der sich mit ADHS auskennt (dies rein zufällig, als ich noch mit meiner depression "unterwegs" war).
    Therapie angefangen, die Depression zunächst in den Griff bekommen.
    Schädlichen Alkoholgebrauch eingestellt (völlige Abstinenz).
    Sport angefangen, zuerst zwei Mal die Woche mindestens eine Stunde Schwimmen oder Radfahren, dies mittlerweile fast täglich.
    Auf die Bettzeit geachtet, vorher keine geistig anstrengenden Tätigkeiten mehr (z.B. Arbeit am Notebook für die Firma).
    Soziales Umfeld "ausgefiltert": Kontakte, die hauptsächlich in Kneipen entstanden und gepflegt wurden, einschlafen lassen.
    Medikation mit MPH angefangen (die mit Cipralex wegen der Depression läuft noch eine gewisse Zeit lang weiter).

  4. #4
    TTS


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 235

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    Teamarbeit geht garnicht. Dies klappt schon durch eigene Ansichten und Abläufe überhaupt nicht.
    Aber 2 Auslandsbesuche haben mich sehr inspiriert und ich werde bestimmt später noch nach Norwegen ziehen.
    Es ist schwer hier Ratschläge zu geben oder Informationen mit zu teilen. Jeder ist anders.

    Für mich:
    Häufig den Job wechseln (alle 2-3 Jahre) um etwas Neues zu lernen und mein Wissen anzuwenden.
    Selbstständigkeit klappt durch die Vergesslichkeit und durch die mangelnde Organisation nicht.
    In eine ruhige Gegend ohne Mitmieter und Nachbarn ziehen und einfach Ruhe haben und Rasen mähen können, wann man will.
    Etwas selber machen, ohne Hilfe von anderen.
    ...

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    tja da hat jemand angesprochen sich Leute zu suchen die das Defizit (seine eigene Unorganisiertheit z.b. in den Griff zu bekommen) ausgleichen...

    Find mal so jemand? Oder bin ich echt nur umgeben von Chaoten? (ich mein damit keine ADS, ADHSler)

    Zur Zeit bin ich selber in Therapie. Meine Diagnose wird Ende September feststehen.

    Ich weiss was mich schon länger belastet, plane mein eigenes Leben wieder aufzubauen.

    Will heissen nur noch alleine mit Kind zu leben.

    Ich denk mal wenn man seine Therapien eine ganze Weile macht und man neben dem ADHS noch das Problem mangelndes Selbstwertgefühl und Bewußtsein
    so gut es geht wieder aufzubauen dann dürfte sich entscheidend viel in seinem Leben tun.

    Habe nach fast 10 Jahren meinen letzten Arbeitgeber verloren, nach 4 Jahren Stress und Überlastung da ich alleinerziehende bin.

    Zog daraufhin mit jemand zusammen, nach ca. 5 Jahren merke ich das diese Beziehung keinen Sinn hat, so möchte ich wieder autark und völlig
    frei leben.

    Jobmässig habe ich absolut keine Ahnung was ich beruflich machen könnte. In meinem Alter wird da auch nicht mehr viel über bleiben...

    Mir gehts einfach darum endlich wieder glücklich werden.

    Auf eigenen Beinen stehen, mit seinem Chaos so gut es geht aus zu kommen.

    Also kurz gesagt:

    - wieder eigene Wohnung

    - Kind muss sich in der Schule integrieren (was sie zur Zeit nicht kann ohne Medis)

    - mir helfen lassen, Therapien + Medikation annehmen

    - sollten diese Punkte alle erfolgreich ablaufen, für mich die passende Arbeit suchen,
    egal was.. ...

    - Glück suchen & hoffentlich finden (beziehungstechnisch)

    Grüße
    swamped

  6. #6
    salamander

    Gast

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    ich red da immer von der artgerechten haltung. sich das suchen, was gut tut, das andere lassen.
    ich such nach beispielen im realen leben, wo nicht unbedingt ads drauf steht, aber drin ist...



    hier ein beitrag wo ich mir fast sicher bin, dass da ein haufen ads mit bei ist, plus strategien ge-
    funden wurden, "wie von selbst..." um damit gut leben zu können. das muß es also auch geben.
    3sat.online - Mediathek: Alex Capus



    spurensuche im eigenen leben, wann ist es gut gelaufen, und warum. was hat diese zeit von den
    anderen unterschieden, welcher lebensmix wurde gelebt, der das möglich machte? versuchen
    das leben daran anzupassen, diese bedingungen für sich als feste konstante zu entwickeln, und
    das leben drum rum zu bauen.



    häufige jobwechsel wegen langeweile vermeiden, dafür was suchen, wofür man brennt, und das
    eine mit dem anderen kombinieren, damit es eine runde sache/leben wird. nicht einfach, aber
    muß aus meiner sicht der weg sein.



    die "richtigen" leute finden, okay die laufen nicht einfach so auf der straße rum, und sind auch
    rar gesäht..., aber am wahrscheinlichsten lassen sie sich dort finden, wo es auch mich hinzieht.
    was nicht paßt, sein lassen, denn das zieht nur runter.



    lebenläufe und biografien die gefallen, wo man sich vorstellen könnte, ja das wäre ein leben das
    auch mir gut gefallen würde. was macht es dazu? was hab ich schon davon? was davon kann ich
    mir selbst schaffen, wo kann ich finden, was es ausmacht für mich? wie könnte ich da hin kommen?
    das andere sein lassen, wenn es nicht unbedingt sein muß, oder existenznotwendig ist...



    sozusagen eine art bauplan für eigenes leben, was einem gefällt und gut tut. erst die recherche,
    dann das ansehen, abgleichen, in bezug zu einem selbst bringen, runterbrechen in kleine treppen,
    von oben nach untern, pannen einplanen und im eigenen(!) tempo anfangen.



    so stell ich mir das vor, und so probier ich das grade.


    lg salamander

    +++

    nachtrag 09.09.2013

    ich hab da noch was, was ich anfügen will. zum thema pannen. scheitern möchte ich das nicht nennen,
    das ist es für mich nicht.

    laßt euch nicht von den religiösen bezügen nicht ins boxhorn jagen, manchens davon find ich sehr
    interessant und spannend. hier der link zum pdf http://www.theologie-beitraege.de/scheitern.pdf als download
    Geändert von salamander ( 9.09.2013 um 11:56 Uhr) Grund: nachtrag hinzugefügt

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    Ich habe keine generellen Antworten, ausser: sich immer wieder Inseln zu suchen und Energievampiren aus dem Weg gehen.

    Meine Inseln waren und sind: der Ausdauersport (Biken, Jogge, Schwimmen), das Motorrad, Zug fahren und Musik hören. Musik machen. Mein Haus so farbig einrichten, wie ich (und meine Familie) das will. Mir die Freiheit nehmen, eine Wand mit Blumen voll zu malen, nur weil mir der Frühling fehlte... Die Pflanzen in den Töpfen verdorren lassen, weil das Giessen stresste, dafür eine Schwemmholzausstellung installieren, mit den gesammelten Werken der Jungs,verziert mit der Schlumpfsammlung... usw.

    Mit Energievampiren meine ich die Leute, die einerseits alles besser wissen (Du musst halt nur...., Tu doch nicht so..., Ist ja alles gut...) oder die im Gegenteil alles schlecht machen (Ja, aber pass auf..., ojeoje, willst du wirklich soviel arbeiten? Du weiss aber schon....).
    Menschen, die von ihrer eigenen Unsicherheit dadurch abzulenken versuchen, dass sie sich selbst überhöhen oder andere niedermachen.

    Turbo

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    ich habe mich dieses Jahr kündigen lassen von meiner ehemaligen Firma und habe weniger Stress weil ich jetzt mein Wochenende habe. Ich habe zwar weniger Geld aber mehr Freizeit Ich habe mit meiner Freundin mehr treffen ausgemacht als die Jahre zuvor. Ich hatte meistens "keine Zeit" dh ich wollte mir nie Zeit nehmen weil ich durch die Arbeit vorher mich sonst im Kreis gedreht hätte. Ich habe mir ein neues Fahrrad gekauft und fahre viel öfters Rad. Ich hab nach 6 Jahren wieder einen Freund und komme mehr unter Leute und bin auch meist nicht allein und unternehme mit ihm auch mal was. Was ich vorher nie so hatte weder in den anderen Beziehungen noch alleine. Auch wenns manchmal negative Seiten gibt.

    das was ich noch nicht geändert habe, bzw nicht kann ist die Einteilung der Hausarbeit, was ich wann mache, ich renne von A nach B, stecke die Wäsche an und habe halt Stress weil mir immer was anderes einfällt was ich machen könnte. am ende setze ich mich hin und denke "maaan das hättest du doch morgen machen können" oder eben langsamer machen. Ich denk aber immer ich habe keine Zeit
    .
    Geändert von sourcream ( 9.09.2013 um 19:12 Uhr)

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 14

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    Was man tun sollte ist immer so eine Sache..... Man weiß eher was man nicht tun sollte ;-) Man sollte versuchen so viel wie möglich selbst zu machen egal in welchem Bereich und sich nicht immer der "Das schaffe ich eh nicht " Angst ergeben. Auch wenn es klugscheißerisch klingt...Hinfallen ist keine Schande aber liegenbleiben. Immer daran glauben das man ok ist wie man ist ...auch wenn andere etwas anderes sagen. Man ist eben anders ;-)

  10. #10
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: das ideale Leben für AD(H)S ler / welche Veränderungen haben was gebracht

    das wichtigste war meinen Mann mit 16/17 kennen zu lernen ,der mir wieder auf die Füße geholfen hat ohne ihn wär ich wohl nicht nur abgehauen ,sondern dann auch weggeblieben
    hätte meine Ausbildung nicht fertig gemacht

    zu Gott gefunden ,den Glauben an die Hoffnung gefunden ,nicht mehr alles so pessimistisch sehen


    den Weg zum Arzt gefunden wegen Depressionen

    Die 3 Dinge waren/sind das wichtigste in meinem Leben gewesen ,ohne diese 3 wär ich wohl nicht mehr am leben

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