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Diskutiere im Thema Unzufriedenheit im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.101

    AW: Unzufriedenheit

    Oh ja den hang zum Perfektionismus kenne ich auch. Entweder alles oder nichts.
    Wenn ich weis ich schaffe es nur halbsogut wie ich eigentlich könnte weil.....(was auch immer) fange ich nicht mit an, weil ich weis, dass ich hinterher genauso unzufrieden damit bin wie als wenn cih es gar nicht mache.

    Hmm Leistungsdruck von seiten meiner Eltern gab es nicht. Aber ich habe als kind die Anerkennung für meine Leistung erwartet aber nicht immer bekommen.
    Gute noten warn o.k., schlechte noten da hies es dann na ja kann mal passieren und ist kein Weltuntergang.
    nur frage ich mich heute war mein streben nach Abnerkennung einfach zu hoch angesetzt?

    Lob kann ich heute nur schwer annehmen und zerrede es obwohl ich es wie ein Schwamm das Wasser aufsauge.

    Womit nun meine Sucht nach Anerkennung zusammenhängt kann ich nciht sagen. ich denke nicht, dass bei mir mein Elternhaus mitschuld trägt.

    Mir hilft oft mit mir selber Bilanz zu ziehen. Ich farge mich dann selber wie ich den im vergleich mit anderen dahstehe und da lande ich meist im Mittelfeld was mich dann wieder versöhnlich mit mir selber stimmt.

    Ich habe auch gelernt Prioritäten zu setzen. Eine eigene Prioritätenliste erstellen. Was will ich machen? Dann jeden einzelnen Punkt durchgehen und mich Fragen Was passiert wenn ich das heute nicht mache?
    Da merke ich dann was heute dringend ist und was noch warten kann und was völlig unwichtig ist.
    Die dirngenden Sachen werden erledigt und dann schaue ich was ich noch von den Dingen die noch warten könnten erledigen kann. Der Rest wird auf morgen verschoben wo das Spiel dann von vorne los geht.

    So mache ich die wichtigen Sachen dann aber auch gründlich.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 170

    AW: Unzufriedenheit

    Mopet schreibt:
    jutta mir kommt das bekannt vor

    dachte immer was iat lös mir dir?

    kann das mit adhs zu tun haben
    Im Augenblick bekommt ADS immer die Schuld - endlich habe ich einen Sündenbock gefunden

  3. #13
    moonstone

    Gast

    AW: Unzufriedenheit

    Jutta schreibt:
    Mein schlimmster Begleiter ist meine Unzufriedenheit. Egal was ist, es ist einfach nicht richtig - nicht gut bzw. nicht gut genug.
    Ich habe eine absolut niedrige Frustationsgrenze und gehe hoch wie das HB -Männchen.

    ALLES DOOF
    Ich kenne das....

  4. #14
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Unzufriedenheit

    Unzufriedenheit? Ich habe alles getan und werde es auch immer tun mehr Zufriedenheit zu erlangen, aber jedes Mal wenn man zufrieden ist (z.B. gute Laune hat) passieren immer wieder unerwartete oder erwartete Dinge - auch mit unbekannten Menschen - die alles wieder kaputt machen. Es ist unglaublich was ich so alles erlebt habe und ertragen musste, aber jedes Mal wenn ich wieder hochkomme, kommt irgendetwas oder irgendjemand um mich wieder noch tiefer "runterzuhauen". - Das kann doch nicht mehr an meiner Erwartungshaltung liegen? oO

    Es passieren so viele Dinge, die müssen eigentlich unmöglich sein oder gar nicht eintreten. Jedoch sind sie alle negativ und scheinbar werden sie immer mehr. Alle werden grundlos aggressiv (vor 2 Tagen eine Zahnarzthelferin bei einer Untersuchen...was sie vielleicht gemacht haben könnte, könnt ihr vorstellen was ihr wollt) ; Alle sind so verzweifelt, dass sie entweder ignorant sind oder mir bis zum bitterem Ende mit allen unkonventionellen Unterstützungen helfen ; Manche geben sich zeitweise auf... ; Und JEDER hat keine Zeit zu JEDER Zeit...

    ...ich werde auch schon langsam wieder MMO-abhängig.

    Liegt es am Land oder irgendwelchen Veränderungen am allgemeinen Wohl? Der Anteil an Antipsychotika bei Kindern ist in Deutschland geringer als im Rest der Welt. Ist es ein weltweites Phänomen? Ich weiß, dass ich nicht diese Antipsychotika-Sache überspielen darf - aber hätte man vor 40 Jahren gesagt, dass man seinem Kind APs gibt, ohne dass er psychotisch ist, wäre man auf dem Scheiterhaufen gelandet. Und heute ist es ganz "normal" und alleine die Schullehrer bitten um immer mehr - aber das erklärt noch lange nicht den Anstieg.
    Die Ganztagsschulen halten alle Kinder fest, während der Lehrermangel doch zeigt, dass es wohl nicht um eine "bessere" Beschulung geht. Kitas; Betreuer und Erzieher, die provozieren; Kindergärtnerinnen brauchen nun immer Ohropax® ; Tausende "wir wollen nur das Beste..."-Ratschläge, die alles nur noch schlimmer machen; In Schule ist Sozial-sein und "Freunde"-haben wichtiger als lernen - außer man kommt in die Oberstufe, dann geht's darum möglichst schnell Berufe zu haben.
    Sind Kinder nur noch Accessoires? Ich glaube schon... - Was hat das mit mir zu tun? Eigentlich finde ich es toll (bin halt leid & realität-süchtig) aber ich weiß nicht ob es damals besser oder schlimmer war als heute. Ich weiß aber sehr die Richtung und da ich 6 mal in der KJP war, musste ich diesen ganzen "Erziehungs-Sch..." durchziehen obwohl ich nicht "ungefügig und trotzig" wie die anderen war. Gleichzeitig gab es wieder die getrennten 2 Gruppen: Ignorant vs. Helfer-Syndrom
    Werden alle Leute so, wenn sie heute mit Kindern und Jugendlichen arbeiten? Warum?
    Ich suche die ganze Zeit irgendeine Mitte oder Spektrum unter diesen Leuten - aber ich finde keine. Schon gar nicht auf Wahlplakaten. Vielleicht kann ich diese nur nicht wahrnehmen, aber das erzählen die nicht-kontaktierbaren oder gesellschaftlich-abgestürzte Schüler meiner Grundschulklasse anders. Damals gab unsere Klassenlehrerin entweder nur Haupt- oder Gymnasiumempfehlungen. Ja das macht Borderline und "alles-oder-Nichts"-Denken!

    Es ist in letzter Zeit aber auch vieles "Gutes" passiert: Zulassung von Dex-AMP, Tianeptin, Lisdex-AMP; Computerspiele, die scheinbar nach meinen langen Wünschen programmiert wurden; Ich sah und erkannte viele Irrationalitäten und Ursachen meiner psychischen Probleme und kann darauf nun gezielter arbeiten; Rückschläge stecke ich nun besser weg als vorher...

    ...und DENNOCH wird das "Gute" durch anderes "Doppelt-Schlechte" absolut zeitlich-gleich ersetzt:
    Zulassung D-AMP (+) vs. Autismus-Therapeutin und Rauswurf aus der Schule (--)
    Rauswurf aus der Schule akzeptiert vs. Mutter verschwindet
    Mutter kommt wieder vs. Papa wird stärker alkoholabhängig
    Papa wird weniger alkoholabhängig vs. Ich werde depressiv und psychisch substanz-abhängig (ohne sie einmal genommen zu haben)
    Ich werde weniger depressiv und lege die Substanzbeschaffung ab vs. Werde psychotisch und aggressiver
    Werde weniger psychotisch und aggressiver wegen guter Klinik vs. Ich gehe aus der Klinik raus und mache alles schlimmer
    Habe mich zu Hause beruhigt vs. substanz-abhängig
    Substanz-Abhägigkeit besiegt vs. Therapeut fehlt
    alten Therapeuten geholt vs. Therapeuten wieder rausgeworfen und das Jugendamt/Sozialpsy.-Dienst kontaktiert.
    SpDi kommt vs. Ich schmeiße den SpDi raus und versuche alleine klar zu kommen
    Hole mir eine Englisch-Lehrerin vs. plötzliche starke Depressionen und Antriebslosigkeit
    Depressionen und Antriebslosigkeit werden besser vs. werden eigentlich immer schlimmer
    Am schlimmsten Punkt mit Medi die Notbremse gezogen vs. Ich nehme sie nicht regelmäßig ein, da sie helfen
    Erkenne meine Widersprüchlichkeit vs. Erkenne so vieles...
    Bekomme alles hin vs. bin erschöpft
    Habe mich erholt vs. Anorexie und starkes Untergewicht um wieder erschöpft zu sein.
    Esse nun mehr vs. meine Zähne werden kaputt gemacht.

    Zusammengefasst bin ich erst unzufrieden; mache es so, dass ich wieder zufrieden bin; nur um am Ende etwas anderes weitaus Unzufriedenes zu erhalten. oO Ich frage mich wo die Suizidgedanken bleiben, wenn man sie "braucht" sind sie natürlich nie da, lol.

    Normalerweise steigern sich Probleme und Unzufriedenheit doch "nur" immer weiter? Das kommt noch dazwischen hinzu. Aber ich sehe wie oben keine Zusammenhänge außer, dass es das "ganz normale Leben" ist. (Ja nee ist klar... -.-)

    Cat78 schreibt:
    Oh ja den hang zum Perfektionismus kenne ich auch. Entweder alles oder nichts.
    Ganz besonders schlimm ist es, wenn etwas lebenslänglich bleibt. Man kann noch so paranoid und aufmerksam sein und dennoch passiert etwas und man lernt dabei etwas "für immer". - Bis man es vergessen will...

    Hmm Leistungsdruck von seiten meiner Eltern gab es nicht. Aber ich habe als kind die Anerkennung für meine Leistung erwartet aber nicht immer bekommen.
    Von meinen Eltern gab es auch keinen Leistungsdruck. Anerkennung für meine Leistung hätte ich vor allem in der KJP gebraucht. Wenn man 4 Wochen lang das tut, was die Betreuer von einem verlangen, da erwarte ich wenigstens einmal in der täglichen Mittagspause (wo wir auch jeden Tag 2-3 Stunden im Zimmer bleiben mussten) anzusprechen, dass ich einen Arzt gebrauchen könnte, wegen Zahnprobleme oder der Medikation.
    Haben sie es gemacht? nää... dann kann man mich ja gar nicht mehr weiter benutzen und ausbeuten. Deswegen bekommt man nie Anerkennung!

    Gute noten warn o.k., schlechte noten da hies es dann na ja kann mal passieren und ist kein Weltuntergang.
    Bei mir auch... Bis ich dennoch krank wurde, weil andere Schüler von mir gute Noten verlangten (zum Abschreiben). Wenn man das nicht lässt gilt man als geizig, unfreundlich und ignorant.. WTF!!!1
    nur frage ich mich heute war mein streben nach Abnerkennung einfach zu hoch angesetzt?
    Das Streben habe ich schon so niedrig angesetzt wie es sein könnte. Dennoch werde ich noch von anderen geschädigt und das immer schlimmer...
    Das kann ja nur mein Gefühl sein, aber die Zahnschmerzen gerade, sagen mir etwas anderes.
    Da macht man dauernd Verschiebungen von akzeptierten Realitäten...und macht dadurch alles schlimmer oder lernt nicht, wird unzufriedener...

    Lob kann ich heute nur schwer annehmen und zerrede es obwohl ich es wie ein Schwamm das Wasser aufsauge.
    Da muss ich dich loben! ^^
    Der Trick dabei ist wohl: Da man Lob nie bekommen hat, kennt man es nicht anders und will es wieder weg haben. Auch eine Verschiebung akzeptierter Realitäten. Die Realität ist: Kein Lob bekommen. Die Unrealität ist: Lob bekommen. - Wenn nun Lob kommt glaubt man es nicht bzw. kann es nicht akzeptieren!

    Womit nun meine Sucht nach Anerkennung zusammenhängt kann ich nciht sagen. ich denke nicht, dass bei mir mein Elternhaus mitschuld trägt.
    Wenn es nicht das Elternhaus ist, sind es immer die anderen. Wenn deine Eltern Menschen sind, als die Tiere da draußen, weiß du nicht wie man mit Tieren umgeht - und sie zerfleischen dich!
    Deswegen war ich auch in der KJP so uninformiert. Da kommen sonst nur Kinder hin, die von Tieren abgestoßen werden - und daher hat man mich einfach mit zerfleischt.

    Mir hilft oft mit mir selber Bilanz zu ziehen. Ich farge mich dann selber wie ich den im vergleich mit anderen dahstehe und da lande ich meist im Mittelfeld was mich dann wieder versöhnlich mit mir selber stimmt.
    pff... Das Jugendamt von meiner seit kindheit-vergewaltigten Ex-Freundin meinte, dass sie einen Freund haben muss, der ihr hilft - und nicht umgekehrt.

    Ich weiß nicht einmal wie ich eine Bilanz ziehen soll. Im Vergleich bin ich auf jeden Fall höher als ein Stein. Aber sobald es damit anfängt ob ich besser da stehe als einer mit einer Drogenkarriere, da wird es kritisch. Aber das lässt sich auch schwer zusammenfassen. Ein Stein kann etwas, was ich nicht kann (still sitzen und nicht bemerken). Und ich stehe in manchen Punkten besser (z.B. gute Therapeuten) - als manche hier alleine bei der Diagnostik.
    Meine Potenziale sind aber irgendwie ziellos umher. Und Potenziale ist das, worauf es ankommt.

    Ich habe auch gelernt Prioritäten zu setzen. Eine eigene Prioritätenliste erstellen. Was will ich machen? Dann jeden einzelnen Punkt durchgehen und mich Fragen Was passiert wenn ich das heute nicht mache?
    Habe ich auch gemacht. Dann kam wieder was dazwischen und war wieder unzufrieden bzw. abgelenkt. Wie soll ich Prioritäten setzen, wenn jeder Tag durch Stress ihre eigenen Prioritäten setzt?
    Vor allem verstehe ich nicht, warum ich so viele Tage zur Erholung frei habe um dann an einem Tag wieder für eine ganze Woche erschöpft zu sein. Wegen vielen Prioritäten gesammelt kann durchaus sein. Aber man schiebt dann nur die Prioritäten vor sich her, während die Rangliste gleich bleibt.

    Da merke ich dann was heute dringend ist und was noch warten kann und was völlig unwichtig ist.
    Wenn ich nicht jeden Tag nur um das Wichtigste von allem, den Schmerz zu lindern, käme ich auch mal an wichtigere Dinge ran. Jetzt kommen scheinbar noch eine Menge physischer Schmerz hinzu. Ich glaube es hackt? oO

    Der Rest wird auf morgen verschoben wo das Spiel dann von vorne los geht.
    *g*

    So mache ich die wichtigen Sachen dann aber auch gründlich.
    Und damit verlängert mein Perfektionismus wirklich alles. Das wäre nicht so schlimm, wenn die anderen es nicht wieder kaputt machen - oder ich es vor denen tue.

    So und an der Länge meines Beitrages: Kann man erkennen ob ich zufrieden oder unzufrieden bin? ^^

  5. #15
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Unzufriedenheit

    Ähem.....Alea ich schaffe es erst gar nicht, deinen langen Beitrag zu lesen, sorry. Und das hat mit Sicherheit nichts damit zu tun, dass es mich nicht interessiert, was du schreibst.

    Und das Allerschlimmste ist, dass ich selber so viel schreibe.....ist doch zum Würgen oder???

    lg Heike

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