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Diskutiere im Thema ADHS und Religion/Spiritualität im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 25

    Cool ADHS und Religion/Spiritualität

    Liebe Leute

    würde mich Wunder nehmen ob ihr an Gott glaubt (Christlich) und wie es euch dabei geht die Regeln eben dieser Religion einzuhalten
    Gerade im Christentum gibt es so viele Gebote und so.

    Also bei mir ist es so bin früher oft mit meinen Eltern in die Kirche gegangen aber die waren da sowas von Intolerant und haben immer gleich von Sünde
    Ehebruch und Hurerei geredet (weil ich mit meinem Freund zusammenlebte)!!!
    Ok ich weiss war vermutlcih einen Fundamentalistische Kirche. Aber das Singen und Tanzen und Klatschen während des Gottesdienstes hat mir noch gefallen.
    Die Fundis sind da viel lockerer drauf als die langweilig Zeremonielle Landeskirchen!!!I
    Ich glaube das es Gott gibt habe aber meinen Weg noch nicht wirklich gefunden.

    Aber abgesehen von der Christlichen Religion sind auch die anderen für mich

    Also das sind meine Erfahrungen finde es spannend was ihr so für Erfahrungen macht und wie euer Spiritueller oder Religiöse Weg aussieht gerade im Zusammenhang mit Religion und Gebote. Da es uns ADHSlern ja sowieso eher schwer fällt Regeln zu befolgen oder langweilige Zeremonien auszuhalten also mir geht es so!!!
    wo andere bei Religiösen Zeremonien und Riten entspannen bin ich

    Grüsse euch ihr lieben Chaoten

    Sugus

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 170

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    Sind wir mal ehrlich, welche Religion ist denn schon die Richtige? Welche Kirche ist die Richtige???? In jeder Religion gab es seit anbeginn der Gründung nur Chaos und Verwüstung... eine Religion hetzt gegen die andere auf Katholike gegen Evangelen usw... Kreuzzüge gab es auch sehr lange ich sage mal so... ich bin zwar katholik, aber wenn ich mir das alles so ansehe, gibt es nur eine friedliche Religion auf der Welt und das ist Buddhismus, da könnten sich einige Leute ne Scheibe davon abschneiden!
    Natürlich toleriere ich anderer Leute Religion, dennoch muss ich Religion an sich nicht für Gut befinden. Ich frue mich, wenn emand seinen Weg findet, aber mein Weg ist ein anderer... Ich glaube in erster Linie an MICH ich will etwas schaffen auch wenn esmir schwer fällt mich selbst anzutreiben und ich oft gefrustet bin, ja manchmal sogar panische Angst habe dass beine Welt um mich herum wie ein Kartenhaus aus gläsernen Karten über mir zusammenstürzt und die Scherben sich in meine Seele bohren, dennoch habe ich die Kraft die Welt zu verändern mit guten Taten und einem guten Herzen. Ich habe diesen Samstag sogar Dienst geschoben für eine Kollegin, weil ich das wollte, nicht weil ich es musste. Sie hatte mich nichtmal drum gebeten, ich hatte nur gehört, dass sie Samstag noch wohin möchte und da hab ich ihr angeboten zu tauschen. Das wichtigste ist, man glaubt an sich selbst, sonst findet man nie seinen Weg....da ist die Religion irrelevant!!!

    VG vom guten Forenteufelchen Dante

  3. #3
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.209

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    Sind wir mal ehrlich, welche Religion ist denn schon die Richtige?
    Die die Dir innewohnt. Ich glaube an Gott. Meine Vorstellung von Gott würde aber mit keiner vorgegebenen Religion konform gehen.

    Welche Kirche ist die Richtige????
    Keine. Denn alle beanspruchen eine endgültige Wahrheit für sich. Und das steht ja im völligen Widerspruch zu dem Wort Glauben. Man sagt ja "Glauben, heisst nichts wissen". Dann könnte man im Umkehrschluss ja auch sagen: "Wissen, heißt nichts glauben." ???

    Wenn man eine Kirche aber als Gemeinschaft begreift in der man sich geborgen fühlt, dann ist das schon ok.

    Es gibt übrigens schon ne ältere Diskussion zum Thema Religion im Forum. Sind interessante Sichtweisen dabei. Leg den Link gleich nach.

    - - - Aktualisiert - - -

    https://adhs-chaoten.net/smalltalk-q...religioes.html

  4. #4
    Lysander

    Gast

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    Bin Agnostiker.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 60

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    schönes thema....

    versuche mal dem drang zu widerstehen hier jetzt mehrere romane zu verfassen

    bin ebenfalls katholisch erzogen, aber fast schon klassisch mit zunehmender jugend von den dogmatischen ansichten längst nicht mehr überzeugt gewesen.

    Habe dann im laufe der jahre und im jugendlichen spieltrieb meine götter und geister selbst "erschaffen" - also quasi die essenz der dinge die mir wichtigen "Dinge" personalisiert
    und IM VOLLEN BEWUSSTSEIN dass es nur projektionen sind zu ihnen "gebetet"

    ...darüber herausgefunden das religiöse verhaltensweisen im menschen (zumindest in mir) angelegt sind
    und dass SIE WIRKEN, sprich man fühlt sich besser, zuversichtlicher und hin und wieder scheinen sie sogar die realität zu den eigenen gunsten "biegen" zu können (?)

    zur Frgae der evtl. tatsächlich vorhandenen "Wesenheit(en)": Am ehesten erscheint mir das ganze als eine art Fraktal-Energienetz....

    logisch gesehen ist gott ja etwas übermenschliches, kann daher auch mit menschlichen eigenschaften NIEMALS in all seinen Aspekten erfasst werden - daher scheint es mir schlicht und ergreifend
    ARROGANT und ANMAßEND wenn der mensch behauptet gott ist so oder so (kein vorwurf an religöse Gemeinschaften!!! die wissen das halt nich ) - mir ist aber auch klar dass menschen dieses als hilfskonstruktion brauchen um religiös leben zu können

    zu guter letzt bleibt noch anzumerken das die predigten jesu eine der härtesten philosophieen in sachen selbstreflektion beeinhalten und abseits des kirlichen zeugs tatsächlich weisheiten enthalten die zu einem "menschlicheren" lebenstil führen können. Als kleines Experiment: Man denke mal nur 5 min. ernsthaft über den satz nach: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"
    - auch hier natürlich kein Dogma!!! sondern hin und wieder mal drüber nachdenken

    in diesem Sinne: Highl Discordia
    Geändert von disordian (15.07.2013 um 03:43 Uhr) Grund: punkte leerzeichen etc...

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Forum-Beiträge: 1.004

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    Dante schreibt:
    Sind wir mal ehrlich, welche Religion ist denn schon die Richtige? Welche Kirche ist die Richtige????
    Gott sei Dank hat sich im Zweiten Vatikanischen Konzil entgegen dem traditionellen Exklusivismus die sog. inklusivistische Position behauptet, d.h. dass alle Religionen zum "Heil" führen können; aus derTradition der christlichen Mystik fällt der ökumenische und interreligiöse Dialog leichter: Teresa von Ávila sieht z.B. soviele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt, da sie Gott für sich im Innern sucht u. dort mit ihm in Zwiesprache geht. In der Innenwelt, die sie als Innere Burg beschreibt, die bei ihr 7 Zimmer hat, beginnt sie "wie eine Raupe eine Kleid aus Christus zu spinnen". Sie meint: „Inneres Beten ist meiner Meinung nach nichts anderes als Verweilen bei einem Freund, mit dem wir oft allein zusammenkommen, einfach um bei ihm zu sein, weil wir sicher wissen, dass er uns liebt.“ Mehr konkret als dogmatisch. Innerhalb dieser Burg verwandelt sich unter den Temperaturen dieser Liebe die Raupe in einen freien Schmetterling: Der innere Mensch beginnt langsam mehr selbst zu beten, das aktive Beten aus Willensanstrengung verschwindet ganz: Der Wind füllt die Segel von selbst. Ich mag teresianische Karmelitinnen. In Verdun haben sie mir mal aus der Patsche geholfen. Hatte aus Flusswasser getrunken, wo zuviel Pestizide drin waren... ein Karmel ist innen lebendig wie ein Bienenstock...

    Persönlich finde ich oft, dass unsere Erwartungen an Kirche schon sehr hoch gespannt sind. Typisches Denkmuster einer auf Obrigkeitshörigkeit getrimmten Gesellschaft, die das Heil von ihren Institutionen erhofft. Kirche oder Staat sollen Kümmerer sein und so haben wir z.B. ganz typisch nach der Ablösung des Patriachats eben eine Bundes-Mutti, auf die ebenso obrigkeitshörig gehofft werden soll.

    Wenn Jesus zu Petrus sagt: Du bis der Fels, auf den ich meine Kirche baue, dann frag ich mich, warum Jesus denn das Bild des Felsens benutzt hat: der Fels hat alle möglichen Eigenschaften, die "guten" kennen wir, aber auch die andern: Er ist undicht, steht im Dreck, ist schwerfällig-starr, steinhart, unbeweglich; ein Kopf hat wenig Chance gegen einen Felsen, der trotz allem in den Himmel ragt usf. In den Himmel können wir selber sehen; in den Himmel draußen und in den Himmel in mir, wenn sich Gott auf alles Geschaffene beziehen will, auch uns ( Interiorismus ).

    Eine wunderbare Woche

    Lg
    L.
    Geändert von Loyola (15.07.2013 um 18:14 Uhr)

  7. #7
    ADHD-Squirrel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 437

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    Hallo

    Ich bezeichne mich als Agnostiker. Finde es aber naheliegend das Menschen an einen Gott oder Götter glauben. Reine Atheisten verstehe ich aber genauso wenig wie reine Theisten. Beides schon verständlich, aber beides Glaubenssache.

    Gesendet mit Tapatalk.

  8. #8
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    Also, dann bin ich wohl ein agnostischer Atheist - wobei mehr Atheist als agnostisch (

    vor allem bin ich aber Keunerianer:




    Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe.

    Herr K. sagte: "Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde.
    Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallen lassen.

    Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden:


    Du brauchst einen Gott."



    B. Brecht

  9. #9
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 3.177

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    Der Ausdruck "agnostischer Atheist" gefällt mir ganz gut. So in etwa sehe ich mich auch.

    Aber im Moment eher in Richtung Agnostiker. Schwankt manchmal ein bisschen hin und her.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 466

    AW: ADHS und Religion/Spiritualität

    Wieso soll Ad(h)s einen Glaubern ausschließen? (sugus: "Würde mich Wunder nehmen....") Der Gott meines Herzens erwartet von mir nicht, perfekt zu sein (er weiß ja auch, dass ich ein Mensch bin.)

    Ich sollte mehr beten, dann würde es mir auch besser gehen (= kein Glauben, sondern Erfahrung), MPH macht dies nicht gerade leichter, im Gegenteil, mir geht damit (auch) was verloren.

    Diskutieren tu ich darüber nicht mehr, das habe ich in meinem Leben schon mehr als genug getan. Auch "neulich, um die letzte Jahrzehntwende) erst lang genug als katholische mit-Forenleitung in einem großen in erster Linie freikirchlichen Forum, ist also keine Sturheit oder so, sondern der Sättigungsgrad - und die Sinnlosigkeit - reicht für drei Leben.

    Als Kind musste ich immer in die Kirche, und da habe ich mich mal betend verabschiedet, tät mir leid, ich wüsste ja, ich soll, aber ich könnte nicht glauben, wenn es "ihn" dann gäb, möge er mich das bitte wissen lassen.
    Hat Jahre gedauert, aber nie hören die Puzzlesteine auf, sich weiter dazu zu gesellen.

    Wenigstens habe ich erst letzte Woche mal kapiert, dass nicht die Menschen sich die Kirchen bauen, weil sie sie aus irgendwelchen schrägen Gründen brauchen. Sondern man kann der Bibel schon im alten Testament entnehmen, dass Gott Tempel bauen ließ, weil er unter den Menschen sein wollte.

    (und Gott kann nicht dafür, was die Menschen draus machen, Eingreifen ist auch schlecht, denn der Mench hat ja einen freien Willen, der respektiert wird. Das heißt nicht, dass da nicht irgendwann auch aufgeräumt wird, ich möchte fast sagen, Gott ist bereits dabei)

    Die allerersten Anstoß hat auch nicht etwa eine "verlorene" Psyche auf der Suche nach einem Strohhalm oder so gegeben, sondern ganz trockene und nüchterne (ok, vielleicht höchstens adhs-mäßig weit und tief bohrende) Überlegungen im Laufe des Lesens des Buches "Haben oder Sein" von Erich Fromm.

    Auch kann bestimmt mein mickriges Hirn oder halluzinierende Psyche nicht übertreffen, was mein Gott mir immer mal wieder als Puzzlesteine schenkt*, vielleicht auch als Ansammlung von köstlichen Edelsteinen zu bezeichnen, daher wäre es eher noch arrogant von mir selber, mich zu fürchten, ich könnte mich irren, und das wüchse alles auf meinem eigenen Mist.
    (*muss ich mir auch nichts persönlich drauf einbilden, er liebt das nämlich grundsätzlich, aber man kann niemandem was geben, was er ncht haben will.)

    *Bescheid* Belehrungen an mich sind sinnlos

    Ich werd mich aber auch hüten, selber irgendwelche Belehrungen oder korrigierende Erklärungen vom Stapel lassen zu wollen, darum lese ich wenn überhaupt, nur sporadisch mit.

    LG

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